Das nun also Didaktik immer wieder für eine neue Begriffsbestimmung unter dem Motto "Was bedeutet 'Didaktik'?" herhalten muss, ist definitiv kein zeitgeistliches Phänomen. Schließlich erarbeiten große Denken immer wieder aufs neue Texte mit dem Titel "Was ist Philosophie?" - wo sind also die Bücher mit der Aufschrift: "Was ist Pädagogik?". Google liefert mir ungefähr 15 200 000 Ergebnisse in 0,56 Sekunden zu dem Suchbegriff - Amazon jedoch bietet mir nicht einmal noch auf Page 8 ein passendes Buch feil. Gibt es keine Grundlagenforschung in der Pädagogik? Natürlich wachsen die Werke-Berge mit dem Titel: "Was ist guter xy-Unterricht?" - und ebenso alle Wortkombinationen aus den reichhaltigen Fundus der Pädagogik die das bezeichnende als das Leitwort mit dem Suffix "Pädagogik" verbindet. Differenzpädagogik, Inklusionspädagogig, Ski-Sport-Pädagogik - die Liste lässt sich beliebig weiter denken. Und keiner will sich selbst blossstellen und die Frage: "Was ist das jetzt eigentlich wirklich, dieses Pädagogik?" in den Raum werfen. Die Antworten kommen sowieso wie aus der Pistole geschossen: Zuerst die Begriffsabstammung (aus dem Alt-Griechischen, natürlich), danach ein paar  gramatische und philologischen Zusätze und schlußendlich Wörter die so nicht unbedingt als Fremdwörter erkennbar sind, aber alle weiteren Fragen zerstreuen sollen - Erziehung und Bildung zum Beispiel. Ist man nicht Kaspar Hauser oder Tarzan, so hat man schon jetzt ein grundlegendes Bild von dieser Wissenschaft im Kopf - ein originäres Bild. Bedenkt man also nun, das es ca. 7,5 Milliarden Menschen auf dieser Welt gibt, und nahezu jeder von ihnen Pädagogik aktiv oder passiv erlebt hat so sind 15,2 Millionen Rückmeldungen von Google schrecklich wenig. Gerade einmal 0,2 % der Weltbevölkerung haben Google also ihre Meinung zum Thema zugetragen (so denn das Milchmädchen die Rechnung legitimiert). Mehr als 120.000 Menschen in Österreich sind Lehrer|innen im Regelschulwesen (ca.  - rechnet man noch informelle und informale Pädagogik|innen hinzu und ergänzt man das mathematische Kalkül um alle Erzieher|innen so sind wir bei mehr als 50 % der Bevölkerung - aber das schließt selbstverständlich auch Mama-Papa und den Lehrherrn mit ein, ganz abgesehen von den fleißigen Schüler|innen die schon während ihrer Ausbildung ihren wichtigen didaktischen Beitrag leisten. Ich sage da nur: "Darf ich deine Aufgabe abschreiben?" - "Ja, klar - ich weiß aber nicht ob alles Richtig ist!" - "Nein, nein, das passt schon - Hauptsache ich hab die Hausaufgabe!". Von oben herab geblickt wurde schon wieder einmal auf dem Kompetenzniveau der Reproduktion und -konstruktion ein wichtiger Beitrag geleistet - obgleich die Rollenverteilung zu einem eindeutigen Lehr-Lern-Verhältnis noch nicht ganz klar ist. Es mag Schulen geben, in denen der|die Abschreiber|in die wirklich letzte Instanz ist, die die Bemühungen der Aufgabenarbeit zu Auge bekommt. Von wirklicher Wertschätzung sind beide weit entfernt - und die Kompetenz: "Der|die Schüler|in kann Texte und Arbeiten verfassen, die sowieso von niemanden gelesen werden und erkennen ihre Arbeit als Selbstzweck und freuen sich später im beruflichen Leben mehr über das Salière als über die Fruchtbarkeit ihrer Arbeit" steht so als Deskriptor in keinem Curriculum. Und wieso sollte es auch anders sein: "Der|die Lehrer|in kontrolliert ob die Hausaufgabe gemacht wurde - bewertet oder benotet sie aber nicht" - wieso also soll der verwaltungspädagogische Alltag unserer Lehrer|innen, nicht durch ein einfaches Minus für die nicht-erbrachte Leistung, die oft-verlangte Prozessbeobachtung vereinfachen. Ich persönlich gehöre zu jenen Menschen, die eine erbrachte Leistung (jenseits ihres Qualitätsgehalt) gerne mit einem Plus berücksichtigen und nicht-erbrachte Leistungen in die Welt der Ignoranz verbannen - keine Leistung - keine Aufmerksamkeit. "Ich bin jetzt seit über 6 Monaten Ihr Schüler und Sie können sich meinen Namen nicht merken!" - "Entschuldigung, aber wer sind Sie noch einmal?" - Unsere Namen werden sich treffen - mein Name als Lehrer bleibt in ihrem Gedächtnis, aber ihr Name als Schüler|in verblasst über die Jahre als Druckerschwärze auf dem Zeugnis, wo Ihr Name gedruckt und der Meinige unterfertigt sein wird!" Getreu nach Goethe: "Ich denke mir, wie gut es ist, denn was ich schwarz-auf-weiß Besitz, kann ich getrost nach Hause tragen".Die ausformulierten Deskriptoren unterliegen vielerlei Überlegungen, die ich mir nicht anmaßen darf, zu kritisieren - warum nur? Der Evaluationsprozess geht von irgendwann bis zu einem bestimmten Datum in der Zukunft - die NMS wurde bis 2018 evaluiert und man hoffte auf rege Beurteilung der Lehrer|innen aus der Praxis. In der Pädagogik gilt noch immer der Grundsatz: "Die Praxis freut sich auf die Theorie - die Theorie freut sich auf die Praxis". Aber dennoch, hat das eine mehr Gehalt als das Andere und manchmal bekommt der Eine mehr Gehalt als der Andere. Einmal wird gesagt: "Das hier ist ein gewachsenes Modell" - dann wird gesagt: "Aber das Modell wurde im Kollektiv bestimmt - also unser Modell wurde von uns bestimmt". Die Theoretiker|innen begründen ihre Überlegungen schon lange nicht mehr als kognitive Leistung - also als ein rein Spekulatives, was es sein sollte. Die Praktiker|innen haben im didaktischen Alltag Situationen zu bewältigen die so theoretisch oft schon niedergeschrieben wurden um sie nachzulesen - aber eigentlich in der Selbstreflektion bzw. ihrer deduzierenden Haltung wenig Zeit und Motivation über lässt - um das Theoretische aufzuarbeiten - sie arbeiten mehr noch am Hier-und-Jetzt - bzw. der Erinnerung an das Hier-und-Jetzt, als das sie sich wirklich mit didaktischen Grundsätzen oder pädagogischen Ansätzen mit Relevanz auf xy oder lerntheoretischen Ansätzen wie denen aus dem Kognitivismus, Behaviorismus oder einer subjektwissenschaftlichen Lerntheorie ableitbar sind und sein sollten. Aber welcher|e Lehrer|in hat nach einer mehrstündigen Lehrtätigkeit noch die Muse und die Zeit und die Motivation unsere Theortiker|innen mit Faktum zu versorgen? Wo doch jeder Facebook oder Twitter gehashtagte Beitrag ausreichen würde, um den Theoretiker|innen Nahrung zu geben - das Fallbeispiel ist die Quelle aller Erkenntis - das Fallbespiel (wiederholt es sich) wird zur Wahrheit - woran also die theoretische Pädagogik am meisten leidet, ist an einer Art "Nahrungsknappheit" in einer Welt der Überfütterung!Würde man also den pädagogischen Zirkus in seiner vollen Pracht als Voraussetzung für das geschaffene Edutainment reflektiert (und wie so oft verlangt - dudzierend) betrachten, erkennen wir die Widersprüchlichkeit mancher didaktischen Grundsätze die in der Vielfältigkeit auf sich selbst zeigt - nicht rekursiv, sondern eher selbstkritisch. Sie verlangt in vollen Zügen das, was sie von sich selbst abverlangt. Wenn sie den pädagogischen Erkenntniszuwachs in ihre eigenen sinnstiftenden Kontexte einbindet, erkennt - sie (die kritische Didaktik) ihr selbstgestelltes aufs Neue und greift damit auch wieder auf jenes Wahrheitspotential zurück, das (welches) manifestiert und gut konsensual bestätigt wurde. Nun besteht aber die praktische Theoriebildung noch lange nicht mehr auf den Anspruch, ihre Thesen und Theorien aus der übermenschlichen Kraft der reinen Vernunft, des abgeleitenden Denken als Quellenangabe hinzuzufügen. Wer getraut sich so etwas schon noch, in einer Welt die mehr durch mein Erachten (bzw. also meines Erachtens) konstruiert wurde, also durch die subjektive Kritikfähigkeit eines Menschen oder einer Gruppe. Wir meinen halt noch immer, das zwei oder mehr Gehirne auch mehr Gedanken erzeugen können um so über die Quanität zur Qualität regredieren zu können. Aber wie sieht eine Intelligent-Work-Force-Group also aus? Wer steuert diesen Think-Tank? Möchten wir auf militärische Wahrheiten zurückgreifen, dann müssen wir diesen Panzer über seine kämpfenden Soldaten verstehen lernen - und dort ist der Panzerkommandant bzw. die Panzerkommandantin nicht der|die jenige, welche|r am Steuer sitzt - auch triggert er|sie nicht das tödliche Projektil welches durch seine Sprengkraft Köpfe spaltet und teile von Gehirnen und anderen Innerein über die Landschaft verstreut um eine Art Anstrich für die Lebenswelt im Frieden und dem Schauplatz in Krieg zur Folge erzeugt. Wir müssen erkennen, das nun also militärische Zeichen der Zeit keine direkten Wegweiser durch das Labyrinth der linken Schwäche sein können und wir wieder zur guten alten Psychologie und seiner ganz besonderen Grausamkeiten zurückgreifen müssen. Schüler|innen die am Vortag noch Stunden über den "Call of Dudy" brav affektiv militärische Situationen gelernt habe, erkennen den psychologischen Kuschelkurs der Pädagog|innen schnell in seiner vollen Pein. Wo noch vor wenigen Stunden im geschützen Bereich online Befehle zur strukturierten Ermordung anderer virtueller Avatare erteilt und erhalten wurden, soll die Hausaufgabe eine geringfügige aber gefügige Grundbeding zur legitimierten Flucht in die ferngesteuerte Phantasie(welt) sein. Aber warum auch nicht - wieso sollte diese Wechselwirkung zwischen Begeistung und dem Schein von Arbeit nicht auch zum Nutzen der Schüler|innen sein. Das die Erkenntnisse der Theoretiker|innen nun also vertikal verteilt werden, soll nicht zum Schaden der Schüler|innen und auch nicht zum Schaden von Entscheidungsträger|innen werden. Nur allein weil eine vertikale Vernetzung von Wissen (was übersetzt eigentlich von oben nach unten und umgekehrt bedeutet) den Charakter, das Erkenntnis oder Wissen mehr ein Strom ist, der monodirektional verläuft, gänzlich verfälscht worin dann nämlich die Erklärung abzuleiten ist, warum die vielen schönen Wissenschaften plötzlich "of Art" werden obgleich sie im traditionellen Denken fakultativ gebildeter Mitmenschen "of Science" sein sollten und noch immer sind. Aber es reduziert sich halt - was soll man dagegen tun. Das gedruckte Wort wird einfach nicht mehr über seine Idee verstanden, sondern mehr über das artisitsche Anmuten seiner Erscheinung verstanden. Das Schriftbild ist die gängige Kunstform des|der Intellekutellen von Heute - eine Generation von diagonal-lesenden Natives wird dem|der Intellektuellen dankbar sein. Zwischen diesem Wahnwitz der Darstellungformen sitzen wir armen Textverarbeitungslehrer|innen und müssen von Ströhmung zu Ströhmung, von den Gezeiten der Aktualität das Schriftbild immer neu denken - und das Binnen-I einer gänzlich neuen Form der Binnendiffernzierung unterwerfen. Gerade aktuell: Das Underline-Gendering --> Er_Sie schreibt für Leser_innen die aus dem Lesefluss nicht herausgerissen werden wollen. Warum eigentlich nicht? - Steht die neue Form irgendwann in einer Ö-Norm bzw. ebenso offiziell in einem Lehrbuch, dann sind wir wieder live dabei. Ich persönlich möchte meinem Stil treu bleiben - der gerade vertikale Strich. Ich mag ihn sehr, weil er nicht so schräg wie der Schrägstrich und nicht so zurück wie der "Back-Slash" ist - zurück in eine operativere Welt - sodenn es eine Komperativ von operativ gibt. Nun sind unsere Schüler|innen doch sehr damit beschäftigt aus dem Meer der vielen Worte ein passendes Fischlein heraus-zu-angeln und stoßen dabei immer wieder auf altes und neues Wissen. Neu verpackt - alt anmutend - das Wissen zur Reife zu bringen, das sollte die Aufgabe sein, die wir von unseren Theoretiker|innen abverlangen sollten. Das sie das eine oder andere zur Maturität führen - und das Wissen in seiner Reinform einer 20 Minuten Prüfung unterziehen. Das sie das Wissen einer selbstgesteuerten Realität übergeben in welcher sich das Wissen selbst Zeit zum Lernen nimmt - wo doch Wissen zu Lernen sich wie der Mensch zum Atmen verhält. Es will sich variationsreich horizontal weiter ausbreiten - es will sich in anderen Bereichen als beständig erkennen und durch sein eigenes Wissen zum Wissen werden. Es drängt danach, die Gelegenheit sein Wesen durch sein Können zu zeigen - ich meine sogar, wissen will Leben - mehr als jedes natürliche Lebewesen - wie sollte sonst eine Transzendenz wie das reine Wissen seinen eigenen Wunsch zur Reproduktion und Rekonstruktion besser artikulieren und umsetzen, als es nicht über die Kanäle der Pädagog|innen und seiner|ihrer Schüler|innen - es will über die Generationen hinweg bestand bestitzen und atmen, essen und sich fortpflanzen. Ein aufrichtiges Danke an das Schöne, Gute und Wahre - ihr seid die Zeugen die den Samen des Wissens aussähen um im Menschen wieder durch die Methode heranzuwachsen - auf ein Neues. Ihr kritisiert euch dennoch immer wieder zur Basis, niviliert euch zur Wahrheit hin und schreit und verlangt nach dem Naturzustand des Menschen - mit Recht. Träger des Wissens könnten so gut Schweine oder Fische sein - wären sie es über die Äoenen von Jahren nicht schon einmal gewesen, wir würden die Erscheinung von Allem anders verstehen, wäre unser Verständnis nicht blockiert und zurückgeblieben um das Projekt "Wissen" auch nur in seinen Ansätzen gänzlich zu begreifen - wir sind die Schweine und Fische unserer eigenen Erzählung, unsere eigene Historie. Wissen braucht uns Menschen nicht um zu wachsen - Wissen braucht uns nur als Zwischenspeicher und wir tun diese Arbeit gut - und switchen wir uns im Widerstreit zwischen Natur und Geist - dem Bedürfnis nach dem Naturzustand und der Herrschaft des Geistes in eine Dialektik des Kampfes so führen wir Menschen in Punkten gegenüber dem Weltengeist - wir zerstören nicht uns um so suizidal alles Wissen zu vernichten - nein wir zerstören daß was unsere Natur um uns herum ist und zwingen den Geist durch seine eigene Methode der Kritik in die Knie, als bald unsere Art als Mangelwesen frei sein wird, frei von Natur und Geist und innig in dem was übrig bleibt verkommen um in der Restphantasie unserer wahren Bedürfnisse zu schwelgen, zu vergehen. Aus dieser Position heraus, die den Menschen teleologisch erklärt und uns alle wieder zur Kant'schen Frage nach dem "Was ist der Mensch?" zurückführt, ist dem Weltengeist die ständige Unterhaltung der Spezies Mensch das begleitende Übel zu seiner eigenen Selbstverwirklichung - es wird durch die Verknechtung seines Trägers zum treibenden Herren - solange seine Selbsttäuschung es zulässt. Und eine Flucht in die Religion - gänzlich undenkbar, unvorstellbar. Man flüchtet nie in eine Religion sondern man kann nur aus ihr heraus Asyl beantragen - Immigranten aus dem geistigen Miniminalismus - Integration und Migration auf eine bedeutend größere Bühne mit besseren Scheinwerfern und cooler Technologie. Bleibt er in der Religion wird sie nicht breuen. Will sie ihn befreien, so soll es nicht zum Schaden von ihm passieren - Religion, das erste Abstellgleis unseres Seins und die erste Hürde auf einer stupiden Laufbahn der ewigen Knechtschaft unter der Knute der reinen Vernunft. Da nun also das Wissen in seiner Reinform nichts menschliches An-Sich hat, ist es auch naheliegend als Geburtshelfer seiner eigenen Rekonstruktion nicht die Details zu beachten sondern eine neue Eigenart des Menschen anzunehmen, die da heißen soll: Kompetenz! Der kompetente Knecht, unterwegs im Namen des Herren - im Auftrag einer höheren Instanz, die sich eigentlich schon lange nicht mehr auf irgendwelche göttlichen Vorstellungen reduzieren möchte. Gott mag vielleicht ein höheres Wesen sein, das Wissen jedoch zeichnet sich dadurch aus, das es nicht nur höhe sondern vielmehr auch tiefe besitzen kann - und so wandelt und tanzt und frohlockt es um uns herum und reist nicht so wie unsere reduzierbare Körperlichkeit von einem Ort auf dem Planeten zu einem anderen Planten, sondern urlaubt in Landschaften die fern unseres Vorstellungslernens sind. Abartigkeiten auf die sich das Wissen einlässt - Abartig nicht für die Form und Gestalt, die Farbe und sein Kontrast, der Schatten und die Rahmierung aller Vorstellung, wo wir noch nicht einmal verstanden haben, was genau zwischen dem Element Luft und dem Element Wasser ist - wo wir, eine höhere Philosophie für uns erdenken könnten, die die Natur über einfachste Kategorien verstehen könnte aber uns zu Gedankenexperimenten einladen würde, die ihresgleich sucht - wo wir weiterhin noch viel mehr reden würden aber dafür weniger sprechen müssten. Aus dieser Dimension heraus, wo wir Klarheit einzig und allein durch Struktur schaffen können, ist die Einstellung jener Pädagogen|innen für heute "Verwirrung und Unklarheit, Chaos und kognitiven Irrsinn" zu stiften und lernzielorientiert sowie systematisch zu vermitteln, die einzig wahre Überlebensphilosophie in einer Welt wo fragende Augen einen durchbohren und der Wunsch nach Antworten auf Fragen die nie gestellt wurden, nirgendwo größer ist, als in einem Klassenzimmer es sein kann. Der|die gute Lehrer|in kommt in die Klasse und blickt in eine Gruppe junger Menschen - sein|ihr erster Gedanke sollte sein: "Ihr seid im Wir, was wollt also von mir?" - Die Antwort darauf: "Ich kann eure Langeweile nur durch noch mehr Langeweile bekämpfen!" - "Ich bin gebunden! - versteht ihr das, oder soll ich es euch modellhaft erklären?" - "Ich werde niemals einer von uns sein, das ist meine Gebundheit - das was ihr seid, seid Ihr und ich bin nur die Nebenerscheinung eurer neuen Welt, die ihr zu schaffen habt! - Legitimiert mich, und ich werde euch mit Nostalgie überschütten - ignoriert mich und ich werde meiner Berufung nachgehen! Der Raum in dem ihr seid und das Interior, sowie die Begriffbestimmung des Wortes "Interior", die Medien um euch herum, die Klimaanlage im heißen Sommer und die Heizung im kalten Winter, jede Stufe hinauf ins Klassenzimmer - das alles gehört mir! Ich verwalte es im Namen meiner jahre-langen-Erfahrung und meiner Zugehörigkeit zu einer soziologischen Gruppe die sich das "Mittelalter" schimpft. Und weil ihr euch, über einen langen Zeitraum in meinem Verwaltungsbereich aufgehalten habt, sollt ihr auch meinen Namen als Unterschrift auf jenen Zeugnissen wiederfinden, die von Menschen meiner gleichen soziologschen Gruppe gedruckt wurden. Nur allein komme ich jedes mal zu euch und biete euch an, davon zu erzählen, wie wir es damals gemacht haben - lacht darüber oder lern daraus - es ist euere Sache. Meine wirkliche Aufgabe ist es, einen unter euch zu finden, der der die die nächste Bibiliothek|in wird, der|die Verwalter|in von all dem coolen Zeug - ein Einziger - eine Einzige nur allein reicht!Da nun also die wirksamste Kritik einzig und allein die Selbstkritik sein kann - wird der Selbstreflexion erfahrungsgemäß die größte Beachtung geschenkt und sie wird in den pädagogischen Prozess ebenso eingebaut wie die vermeintliche Digitaluhr an einem Mikrowellenherd. Um nun nicht in einem Strudel von Selbsthass und Selbstmitleid, irrationalen Schuldgefühlen und einem Burn-Out schon im Schüler|innenalter zu versinken, braucht das reflexive Sein eine Kanalisation in der Form des erlaubten Widerstandes. Und dieser wird gelebt - so will doch die fundamentale Lehrkraft nicht an seiner eigenen Omnipotenz zugrunde gehen und erkennt die Spannungen, die erst Widerstand erzeugen können, als jene taktgebende Energie die erst Unterrichtsrythmen erzeugt - sie generiert, sie verneint, sie gegen sich selbst richtet. Mit anderen Worten: das groteske Spiel der Normalitäten - Devianz bzw. Abweichung vom Normstrom wird zum neuen Lehr-Lern-Erlebnis - die Gradwanderung etwas zu biegen bis kurz vor dem Bruch! Das schöne Aha-Erlebnis verschwindet. Der nette Gesangsvortrag der lieben Kleine am Tag der offenen Tür - eine lautstark und zugleich schweigende Posse um von den Auftraggebern (den Eltern natürlich) ein symbolisches Schulterklopfen abzuhaschen, für Lehrer|in und Schüler|in zugleich - versteht sich doch von selbst. Und nach aller Petersenschen' Feierlichkeiten geht der Alltag wieder weiter - die Schüler|innen wissen noch nicht, dass es ihre Kompetenztrainer|innen sind, die sich mehr weiter entwickeln, als es dem Kritischsten unter ihnen möglich wäre. Der Entwicklungsprozess der Lehrpersonen reift von Schultag zu Schultag - terminiert in einem Wahnsinn der deduktiven Selbstreflexion und mündet allzu oft in der Unfähigkeit die Lehrerrolle abzulegen, wie man es mit aufoktroyierten soziologischen Rollen tun sollte - als bald und solange sie Mittel zum Zweck sind. LaM (Lernen am Modell) endet nicht mit der Pausenglocke oder dem örtlich ereichten sicheren Bereich des Konferenzzimmers wo das Modell zum gegenständlichen Ich werden möchte, aber nicht kann - der pädagogische Prozess geht weiter - das kollegiale Gespräch beginnt mit der Schlussformulierung "Mit kollegialen Grüßen" (unausgesprochen) und endet meist in einer Herzlichkeit die das individuelle Subjekt in eine gänzlich entzynisierte Umfeldumgebung einbettet. Und so soll es auch sein - der|die Lehrer|in verzichtet auf Ironie und Zynismus im Klassenzimmer, konfroniert sich dennoch mit Problemen die ein House-Arzt selbst mit Team nicht so schnell lösen könnte, und hat als einziges Ventil die hochgepriesene Selbstreflexion die er|sie im Schulklo-Seperat als einzige Fluchtmöglichkeit an sieht und fest drückt, in der Hoffnung das all die Scheiße Körper und Geist gleichermaßen verlässt. Open-School Konzepte sind definitiv gut - öffenen wir einfach alle Klassenräume und Lehrmittelkämerchen. Schulbiliothek und Serverraum bleibt unverschlossen - auch ohne anwesende Kusdoden. Turnsaal und Schulküche - nicht abgesperrt - durchaus möglich - selbst ein offenes Konferenzzimmer, wo Schüler|innen ein- und ausgehen - alles denkbar: "Doch bitte --> trennt weiterhin die WC Anlagen, Lehrer|innen brauchen einen Ort wo sie klamheimlich weinen können!" Gestärkt und mit leicht verschwommenen Mascara (Künstlerinnen wie Kurt Corbain und Courtney Love ebneten den Weg) geht es zurück in das Konferenzzimmer - das deviante Verhalten von Schüler|in XY muss noch besprochen werden. Solidaritätsgefühle nehmen überhand - wäre es eloquent, gewitzt oder in irgend einer Art sophisticated (selbstverständlich das Verhalten der Schüler|in) - Gott wäre es kritsch - das Lehrerinnenkollektiv würde sich liebend gerne spalten in eine Gruppe der Pro's und in einer Gruppe der Con's - in eine Gruppe für und gegen den|die Schüler|in. Doch nichts dergleich - wieder einmal läuft es auf eine Förderungsmaßnahme der Gesprächskultur hinaus und die Lehrer|innen erheben ihre Häupte und blicken wieder wie treue Hündchen gen Wien, zum BiFi, zum Bundesministerium - heute haben wir den richtigen Briefträger angebellt! Und so geht es zurück ins Klassenzimmer - gefüttert und vollgefressen, fett angesetzt durch die nährreichen Vorschläge der Theoretiker|innen mit der festen Absicht von Manipulation der Lernenden durch die Lehrenden Abstand zu nehmen - gut, das wird jetzt etwas kompliziert, aber ich habe noch 5 Schritte zur Schwelle des Klassenzimmers - mir wird schon etwas einfallen! Bruchrechnung für euch und tiefe Einsicht in pädagogische Paradoxien sowie fulminante philosophische Erkenntnisse für mich - good Deal! Hoffentlich gibt es keinen Verstoß gegen die Transitivität der Gleichheitsrelation - 14/4 = 3 Rest 2 = 11/3. Das kann doch nicht zur Folge haben, dass 14/4 = 11/3 ist! Nein, nein - pädagogische Diagnositik orientiert sich eher an anderen Faktoren: Um einen Zahlendreher auszuschließen, muss ich natürlich zuerst das falsch ermittelte Ergebnis und die Differenz zum richtigen Ergebnis mit 9 dividieren. Gut, als nächsten Schritt haben wir ein mögliches AVWS - Frage: "Gehst du gerne in Discos?" - "Warum fragen Sie mich das?" - "Einfach so ... stört es dich, dass es im Unterricht so laut ist?" - "Egal: Bitte setzte dich ganz nach vorne - aber weit weg von der Tür - bitte!". Nicht wirlich besser, als eine diagnostizierte Dyskalkulie - aber zumindest etwas, was wir Lehrer|innen nicht tun sollten: Psychologische Krankheiten diagnostizieren - deshalb bleibt uns ADHS oder halt AVWS als letzte große Gewissheit um ein oft verlangtes Support-System einzuschalten: jenes der|des Schulpsychologen|in! Müssten Lehrer|inne tatsächlich auch psychologische Diagnostik übernehmen, ja dann würde sich das Studium um weitere 8 Semester verdoppeln - aber wollen wir wirklich Lehrer|innen, die LLL (Lebenslandes Lernen) leben - also LLLL? Nein, das wolle wir nicht! Unsere Lehrer|innen sollen weiterhin nur, ein selbstorganisiertes Lernen mit hoher Eigenständigkeit vermitteln um Sachkompetenz, die Fähigkeit sozial, gesellschaftlich und politisch relevant Handeln zu können und Lernen (als Prozess) jederzeit rekonstruieren können, vermitteln. Aber fordergründig natürlich: "Die Einsicht in die Notwendigkeit!" - das allein wäre schon ein eigener Blog Beitrag. Da sich die Vorsteztbarkeitt jeglicher Erkenntnisbeschränkung nur durch die fixierte Idee der Vollziehbarkeit realisiern lässt, muss dem methodischen Tun vorranigng Interesse geschenkt werden. Es reduziert alos die reine Tätigkeit auf das unreflektierte Negativum, das die Wesensseinsheit erkenntnisneutral reproduziert und damit auch für ander reproduzierbar macht. Damit wären wir gerade erst im ersten Schritt einer Taxonomie, die zur Darstellung unserer Bemühungen werden soll - und wenn ich von Unseren schreibe (und du|Sie ließt) so meine ich damit jene die ein konkrovatives Wir erlauben und es auch spiegeln können. Solange das fernbestimmte Sein nicht mehr als onthologische Instanz verstanden wird, kann es zu einer Begrifflichkeit kommen, die sowohl haben als auch sein, nicht mehr nur als philologische Entität für alles Vestehen benutzt, sondern: "Es zum eretierenden Sein, durch die Loslösung des Sichbaren vom Unsichtbaren - oder besser ausgedrück: durch die Verständigung von Sprache und gedanklicher Dimension kommt!". Diese Wechselwirkung zwischen Sprache und Idee wird das einfache pädagigische Elementarum - weil in ihr die Sprache als Sein definiert und die Idee als Haben festgelegt wird." Ist also nun, alles Ideelle jener unprüfbare Gegenstand der Vermittlung, kann das Sprachliche nur als real verstanden werden - und damit operationalisierbar sein. Damit dürfte die Problematik aller pädagogischen Bemühungen auch klar dargelgt sein: "Der pädagogische Erfolg ist im Haben ungleich dem überprüfbaren Sein, also dem Sprachlichen - der Reproduktion bzw. auch Rekonstruktion - welche die einzig über das Sein darstellbar Form ergibt!" Eine Wahrheit kann sich also nur ergeben, wenn wir gelernt haben, über unser Haben zu sprechen!Gerade eben halte ich eine Gratisausgabe des News-Magazin (der VGN Medien Holding GmbH, Wien) in meinen Händen - gut sie liegt mehr zu meiner Rechten auf meinem vollgepackten Schreibtisch mit elektrischen Brieföffner, Locher, Tesabänder und vielmehr coolen Bürobedarfszeug von Amazon und Pagro. Ich scheine wohl einen kleinen Office-Stuff-Fetisch zu haben - aber da ich gelernter Bürokaufmann bin geht das wohl in Ordnung (man verurteilt doch auch keinen Tischler wegen seiner privaten Holzwerkzeugkollektion) - wohl ein Sicherheitsanker einer verlassenen und einsamen postkommunistischen Generation die sich die Produktionsmittel für alle Fälle nach Hause in Keller, Garage und Wohnzimmer packt. Die Hilti-Schlagbohrmaschine, nur für den Fall das alle Stricke reißen und mein netzwerktauglicher Officejet-Drucker - bereit um perfekt gelayoutete politische Pamphlete unters Volk zu bringen (InDesign für Alle, schließlich muss sich der einsame Widerstandsschreiber gegen eine Übermacht an Reklameimpulse behaupten um im Kampf der Aufmerksamkeiten nicht unter-zu-gehen). Nun liegt noch immer dieses News-Magazin zu meiner Rechten - (als alter Fuchs in Sachen Textverarbeitung weiß ich, dass Textvorlagen links abgelegt gehören - aber keine Angst, ich schreibe nichts ab). Vielmehr kam dieses News-Magazin mehr als gerufen - wie hätte ich sonst 45 Minuten Hospitation im Kompetenzfeld "Globalität und Transkulturlität" überleben können? Und als mir dieses junge Mädchen jene Gratisausgabe in die Hand drückte, dachte ich noch: "Apollon ist mir gnädig!" - weil ich meine andere schöngeistige Literatur zu Hause vergaß und ich nicht aus reiner Verlegenheit heraus irgend eine aktuelle Computer-Zeitschrift kaufen wollte. Ja und so saß ich wieder inmitten meiner über die Jahre lieb gewordenen künstlichen Habitat bzw. natürlichen Labor - dem Klassenzimmer. Das YouTube-Video beschallte uns drei - mich, den hauptverantwortlichen Trainer und den Rest der Klasse mit massiver Kritik an Kinderarbeit im Dienste von Nestle und Co bei der Kakao-Ernte. Zwischendurch ein Aufschrei eines Kursteilnehmer: "Nestle ist doch dieser Gedränkehersteller!" - kein Grund für mich von meiner Vertiefung in die News-Lektüre abstand zu nehmen. Genauergenommen entwickelte sich da was - das Internetvideo erzählt von der Armut vor Ort - 700 Euro im Jahr, da kann man sich keine Stifte und Blöcke für eine Schule die sowieso nicht wirklich funktioniert leisten - den Kinder blieb nur die harte Arbeit auf den Kakaobohnenfelder der großen westlichen Schokoladeriegelhersteller|innen. Und ich - in der abgedunkelten Atmosphäre der videodidaktischen Lernumgebung - war vertieft in einen Artikel über Johanna Mikl-Leitner - der Vorzeige-WiPädlerin der ÖVP und derzeit Niederösterreichs Landeshauptfrau. "Man darf nicht den Fehler machen, dass Standortentwicklung und der ökologische Gedanken einander ausschließen" - FETT GEDRUCKT - daneben jene Foto-Sujets die ÖVP-Politiker|innen so lieben - ihr eigenes glücklich-lächelndes Konterfei mit dem intakten wunderschönen Landschaftbild irgendeiner Niederösterreichischen Kleingemeinde - ein bisschen Berg, ein bisschen Wald, der Fluss - irgendeiner wenigsten - fast so schön, wie der Abdruck in einer modernen Büroumwelt mit Design, kalter Modernität und modäner Kunst an den Wänden. Mein Blick auf das YouTube-beschalte Silverscreen zeigte mir auch eine unvergleichbar schöne Landschaft, nur halt ohne Volksvertreterin sondern eher 13jährige die schwere Kakaobohnensäcke schleppen - an der Routine und der Professionalität wie sie ihrer Arbeit nachgingen, zweifelte ich eher nicht am Wahrheitsgehalt der Szenen - sowohl bei den lieben kleinen Kakaopflücker|innen wie auch nicht am Posing unserer niederösterreichischen Landeshauptfrau - jeder war mit seiner vollen 'Leiden'schaft dabei! Währenddessen beschloss sicher irgend ein börsenotiertes Unternehmen die Ziele für das nächste Jahr. Erstens: Maximierung des Gewinnes nach Steuern - ähm vor Steuern - ähm am Besten eine Gewinnmaximierung ohne Steuern. Zweitens: Die Dividente für das laufende Geschäftsjahr - solange diese Ausreicht um kurzfristig Spekulationsgewinne zu erwirtschaften (man will doch nicht ewig hier in dieser Aktionärsversammlung sitzen) - Wachstum und|oder Fusion (Hauptsache man kommt schnell wieder raus aus dieser Plackerei, und wenn auch nur mit wenigen Millionen Spekulationsgewinn). Drittens: die soziale und ökologische Verantwortung des Unternehmens gegenüber seiner Umwelt und seiner Mitmenschen - ein unheimlich wichtiges Ziel für das nächste Geschäftsjahr. "Tue Gutes und Sprich darüber" - ein alter PR-Leitsatz - für die Aktionärsversammlung ein Thema ohne lange Diskussionen. 1 % Gewinnverlust würde ... was würde eigentlich 1 % Gewinnverlust wirklich für Umwelt und Gesellschaft bedeuten? Im Globalen Markt? 1 % der Gewinne - könnte das vielleicht ein Welt-Sozialsystem möglich machen? Naja, der Aktionär spürt es schon, wenn die Dividende statt 4 % nur mehr 3 % ausmacht - da hätte er sein Geld lieber in ein Prämiensparbuch aus den 80er Jahren angelegt. "Geld macht glücklich, wenn man rechtzeitig drauf schaut, dass man’s hat, wenn man’s braucht“, Zitat "Joki" Kirschner. Dennoch: Drittens kommt mit hinein ins Programm - nur allein weil sonst unsere hochgebildeten Top-Manager|innen abspringen - sie wollen in ihrer Arbeit einen Sinn sehen und nicht nur den Kontoauszug wie es das Proletariat tut. Also: Das große Unternehmen übernimmt Verantwortung, die ÖVP-Politikerin kann sich wieder zu ihrem ÖVP-Stammtisch setzen, zwischen dem Pfarrer und einem politisch engagierten Bauern in ihrer kleinen Welt, in der Globalität und Transkulturalität nur eine Sache für Wien ist und freut sich, die Hintergrundlandschaft trotz Klimawandel nicht nur als eine Photoshop-Hintergrund-Ebene zu wissen, sondern real - auch wenn der fleißige Photograph lang zu suchen hat. Die Wirtschaftspädagogin störts von Tag zu Tag weniger - sie sitzt ja auch nicht im Kompetenzfeld "Globalität" - denn säße sie dort - die Schüler|innen stören den Unterricht schon lange nicht mehr durch lautes Tratschen - es wird geWhatsAppt - tolle Sache - Zweifel am Lernerfolg wird trotz absoluter Stille der rezipierenden Schüler|innen gehegt - ein berechtigter Zweifel, da der|die Schüler|in schon lange nicht nur allein durch seine|ihre eigene Psyche vom Lernerfolg entfernt wird - sondern durch ein "schuldbelastetes" Device - das Smartphone mit der Stummschaltung für Tastenanschläge. Egal: Der Lernerfolg passiert, auch wenn ihn wiedereinmal IKT-Pädagog|innen für sich verbuchen durften. Ich stand also auf - mit einem Brainfuck aus einer Mischung von Kinderarbeit und schwarzer Ideologie und fühlte mich trotz keinem einzig gesprochen Wort so erfolgreich - schließlich: das YouTube-Video lief ohne Unterbrechnung! Damit hätte auch schon dieses News-Magazin seine Arbeit erfüllt und einen wohlverdienten Lebensabend im Altpapier gefristet, wäre da nicht meine klamheimliche Liebe zum gedrucken Wort. Uns so laß ich weiter. Bla bla bla - halt: "Sophie hat nicht mehr Gefühle als ihr Toaster" - daneben seitenfüllend ein Abbild der äußerst attraktiven Frau Dr. Martina Mara - Roboterpsychologien. Vorweg: "Gratulation zu ihrem 'Lehrstuhl' an der Linzer Johannes-Kepler-Uni für das Studium: "Artificial Intelligence" - die Lehrveranstaltung(en): selbstverständlich Roboterpsychologie. Darin erklärte sie sophisticeted ihr Forschunggebiet - das es schon ein lang gehegter Wunsch des Menschen ist, ein mechanisches Abbild von sich selbst zu schaffen: der Golem, Mensch- und Tierschaffungen im antiken Griechland - und ironisch-schnippisch-upgegradet: Eva aus Adamas Rippe --> das wäre dann wohl eher der 3D-Druck aus Zellmaterial. (jetzt habe ich doch abgeschrieben, aber - ich habe auch die Vorlage dafür nach links gelegt!). In Folge spricht sie davon, das künstliche Intelligenz sich sicher definitiv im Straßenverkehr wiederspiegeln wird - na endlich - wenigstens eine Form von Intelligenz. Sie erklärt auch warum - den Autoverliebten mag es vielleicht schockieren, das ein Algorithmus seine "Arbeit" besser erledigen kann - weiß den eine Maschine wann man den Mittelfinger passend erhebt und lautstark "Grüner wirds nicht" in die Windschutzscheibe brüllt. Aber, dass eine Maschine etwas maschinelles besser beweltigen kann als ein Mensch, dürfte wohl auf der Hand liegen! Ein kleiner Absatz aber im Artikel stimmte mich doch nachdenklich. Roboter|innen die die Erziehung unserer Kinder übernehmen. Selbstverständlich, warum sollte die Webcam oder das Babyphone nicht nebenher noch pädagogische Nebenaufgaben übernehmen. Wenn schon die stummsteife und gänzlich Reiz-reaktions-arme Barby-Puppe über die Jahre hindurch wichtige pädagogische Kinderbetreuungsarbeit in den USA und den Rest der westlich-orientierten Welt erfüllte - was schafft die Selbe mit AI (KI) bzw. einem Master of Arts? Da nun, (um wieder zurück zum Aufsatzthema zu kommen) das Kompetenzorientierte Unterrichten mit seinen Deskriptoren und 4.0-Skalen der Leistungsbeurteilung mit ein wenig Phantasie auch von Robotern erfüllbar gemacht wird - frage ich mich wohin der Weg wirklich geht? Ich persönlich wurde durch meinen eigenen Warnruf wachgerüttelt - "Du kannst Unterricht nicht so planen und durchführen wie eines deiner gsch**** JavaScript-Projekte" - jetzt der philosophische Teil: Wenn sich ein grüner Bereich (mag er auch vorher blau oder danach silbern sein) in ein belebtes Szenario der Menschlich innenwohnden Fakultät seiner Sinnlichkeit werden, so kann auch nicht von einer Entartung im Seins-Prozess des Fortschrittlichen Denkens die Rede sein - es kommt zur Desdruktion einer entfernten Wahrnehmung zur Förderung der wahrhaften Nähe die Erkenntnis möglicher macht als die reine Imagination es zulässt. Da nun also das Faktische mit dem Sinnlichen das Produkt des gegenwärtigen zur Folge hat, kann von einer Abstraktion in ein fehlgeleites Feld der Interpretation nur Argumentationen des finalen Konstruktivismus der eigenen Vorstellung nach sich ziehen. Diese Vorstellungen lassen sich normativ - im Geschehen und fremdgesteuert und im deskriptiven - als erlebte Rekonstruktion einer Wahrheitsinstanz aus dem Erlebten (bzw. der Erfahrung, als nachgestellte Kategorie der  allgemeinen Wahrnehmung) wiedergeben. Dem normal-denkenden Individuum müsste sich jetzt klar erschließen, das eine künstliche Intelligenz ebenso durch sein Attribut allen anderen Intelligenz einzureihen ist. Ob nun ein Subjekt soziale, emotionale, spirituelle, körperliche etc. Intelligenz besitzt kann dem Subjekt nicht als unmenschlich angekreidet werden - das es nun im Rahmen seiner Ausbilund es zu einer künstlichen, einer of Arts Intelligents bringt wird eher zum Kritikpunkt aller im Strom befindlichen Missverständigungen im Rahmen seiner Selbstbestimmung und seiner identitären Selbstfindung. Es kann sich von seiner Bestimmung nicht lösen - das ist das besondere an einer Bestiummung. Die Widersächlichkeit findet erst in der Bewegung seine klare Neugestaltung die dem subjektiven Geist seiner so oft verfälschte Objektivität durch Sprache oder Literale verleiht. Die Frage die sich ergibt ist: "Gibt es einen Unterschied zwischen der Vermittlung von künstlicher Intelligenz an einen Menschen oder eine Maschine?" - wo wir klar zu erkennen haben, das die Maschine Imperative zur Ausführung eines Algorithmus bekommt und der Mensch durch Imperative zu Heuristiken zur Lösung seiner Lebensprobleme gelangt. Wollen wir also nun Algorithmus und Heuristik gleichsetzen, so müssen wir der Maschine ein Werkzeug in die Hand geben, welches ihm erlaubt Schwierigkeiten unkonotiert zu erkennen aber lösbar mit den Mitteln seiner eigenen Programmierung erlaubt und dem menschlichen Subjekt die Bewertung von Problemstellung als einzige Instanz seiner geistigen Tätigkeit erlaubt. Einfache Geister meinten bisher, dass künstliche Intelligenz nur möglich ist, wenn die Maschine eine Maschine bauen kann, die leistungsfähiger und intelligenter ist als sein Erbauer - ich aber sage: "Artificial Intelligence ist erst möglich, wenn sie Probleme generieren kann, die sie selbst nicht lösen kann und auch kein Mensch lösen kann!"A long time agoin a galaxy far, far away....Mit diesen Worten beginnen die allseits beliebten Star Wars Episoden - hier im deutschsprachigen Raum: Krieg der Sterne. Im Anschluss folgt der Prolog in perspektivisch verzertem Schriftbild - eine kurze Einführung ins Geschehen - und ließt man nicht schnell genug mit, verlieren sich die Worte in der Unendlichkeit des Raumes. Verleiht man dem Gelesenen nicht den nötigen Pathos (meist zu Lasten der Lesegeschwindigkeit) wird man gänzlich vom schön-literalen Teil der Filmreihe beraubt und ist gefangen in einer Welt von phantastischen Bildern und der akustischen Untermalung, die den Zeitgeist der 1980er Jahre wiederspiegelt - Laser-Gerät-Geräusche - zoom zoom, tschui tschui usw und futurist anmutende Raumflugzeuge mit ihrer charaktaristischen Akustik (zumindest so wie wir es uns vorstellen). Die allgemeine Kritik an den Star-Wars Filmen sollen andere übernehmen, so wie es auch andere schon vorher getan haben - sie wurden nicht umsonst des öfteren durch Familienmitglieder der Simpsons bzw. der Griffins auf Mark und Seele geprüft um zum lustigen Hauptserienabend Gags und Pointen zu liefern. Kritik am Erfolg? Oder, die USA-typische Kritik an dem was sie lieben bzw. geliebt haben - mir im Grunde egal, da ich wohlig-warm eingebettet in einer reichhaltigen europäischen Kultur aus Geschichten jenseits der 27 Bilder pro Sekunde aber dafür mit 300 dpi gedruckten Wortschwulst, dahinsieche. Als Kind der 1980er Jahre (und in Folge als Teenie der 90er) waren die Lehrmittel des USA-Kulturimperialismus und seiner Exporte in deutscher Sprache eine willkommene Abwechslung zu all den pädagogisch wertvoll gestalteten Schulbüchern und Spielsachen die wir dank sozialdemokratischer Bildungspolitik zum Nulltarif nach Hause geliefert, in die Klassenzimmer installiert und im Nachmittagsunterricht zur Anwendung gebracht bekommen haben. Die modernen Welten der Science Fiction waren damals mehr als nur ein Strohhalm an den wir uns geklammert haben - sie ließen das kleine Österreich vergessen und erlaubten uns die Vorstellung einer großen Welt in der wir weiterhin nur ein kleines Zahnrad bleiben, das nichts vom Uhrwerk wusste, aber fest daran glaubte, das die digitale Revolution dem Uhrwerk endlich das gibt, was es am nötigsten brauchte: Akkuranz! Und wir tauschten unsere mechansiche Rolle des kleinen Zahnrads gegen den Verfallprozess von kristalienen Stoffen, im Dienste der Zeit - um die Zeit zu überwinden. Dafür bekamen wir Mikrowellenherde, Compact Discs und Computertechnologie, die ich damals liebte und jetzt eigentlich noch immer sehr schätze (selbst wenn ich mich mit dieser Aussage vor meinen progressiven neo-konservativen Kollegen als lächerlich und naive out - wie schon gehabt, ich war ein Kind der 80er). Und so besorgten wir uns die Videokasseten mit dem Lehrstoff aus den bewegten Bildern und versuchten die gelernten Strategien unserer Väter-Lehrer-Generation umzusetzen. "Wirklich gute Leser, lesen zwischen den Zeilen, sie lesen auch dass, was nicht geschrieben wurde" und so setzten wir diese Erkenntnis in dem gescheiterten Versuch, zwischen den Bildern die Bilder zu sehen, um. Den Klügsten unter uns, gelang es mit dem Stilmittel der Interpretation das Unsichtbare zu sehen - die Meisten aber verfielen der cinematographischen Manipulation und meinten, dass die Vervollständigung von nicht-gezeigten Szenen die intellektuelle Arbeit sei. Ich aber, und wenig andere wahrscheinlich auch, konzentrierten uns auf Details und stellten uns Fragen: "Warum leuchtet das einzige Licht am R2D2 einmal Rot und einmal Blau? - Welche tiefenpsychologische Manipulation steckt hinter dieser technisch gänzlich absurden Verbildlichung?" Jetzt aber, im gereiften Alter und nach einem Studium mit pädagogischen Inhalten eröffnet sich mir die Wahrnehmung wie Schuppen von den Augen und ich erkenne, dass Star-Wars ein pädagogisches Werk ist, welches zwischen den Zeilen geschrieben wurde". [Selbstverständlich ist mir bewusst, dass jede und jeder, die|der die Macht der Interpreation beherrscht, in Star-Wars ein Werk seiner Bezugswissenschaft erkennt - Politikwissenschaft: Die Dialektik zwischen Regierung und Opposition, Sozialwissenschaften: Wechsel der sozialen Schicht über Bildung und Anschluss zu einer sozialen Gruppe, Psychologie: tiefsitzender Vaterkonflikt, Theologie: naja, das ist ja wohl offensichtlich, usw.] Warum aber die Verknüpfung zur Pädagogik? Nein, es liegt nicht daran, das durch Ausbildung allein, es möglich ist zum Meister gemacht zu werden. Es geht auch nicht darum, dass es eine geheime Weisheit gibt, die vom Meister an den Padawan getragen wird und der Meister ein krötenhaftes Aussehen hat (die zwei Leittiere der Pädagogik - Vogel und Kröte - als Symbol für Flügel und Erdung). Nein nein - schon gar nicht sind es Aussagen wie: "Du noch viel lernen musst, junger Padawan" das uns im Lehramtsstudium des öfferten ein Lächeln aberlangt hat, oder halt "Gedulden du dich musst, ...". Einzig und allein - der Prolog:A long time agoin a galaxy far, far away....als Prämisse für Lehrtätigkeit und die Aufgabe an die Schülerschaft, einen Text schnell, inhaltlich korrekt und vollständig zu erfassen. Jeder Zwischengedanke im Leseprozess blockiert jene Ziele - das Resultat: Halbgelesene Text die voll verstanden wurden oder vollgelesene Texte die nur halb verstanden wurden. Das Mühsal trägt sich weiter und wird zum gänzlichen selbstrefernzielen Kritikpunkt am alten Medium "geschriebenes Wort, geschriebener Gedanke" und damit der gegenwärtig und seit Jahrtausenden bestmöglichen Methode, der Hirn-Hirn-Kommunikation. (Für die Religiösen unter meinen Leser|innen: der Seele-Seele-Sprache - für die unzufriedenen Religiösen und die jungen Philsoph|innen: der Dialektik aus These: Gedanke - Antithese: Schrift|Medium - Syntese: Gedanke). Die Prämisse aber: "Von einer Zeit zu sprechen, die lange Zeit vergangen ist und von einem Ort zu berichten, der weit, weit von hier entfert ist" und unter selbiger Bedingung ein zukünftiges bzw. wenigsten gegenwärtiges Weltbild deduzierbar zu machen, beschreibt die Problematik des situativ geprägten pädagogischen Handelns und seiner Vermittlungsproblematik. Das wir von einer Zeit berichten die schon lange vergangen ist, erlaucht unserer Darstellung den Schein der Wahrheit und überdeckt damit Fortschritt im Denken durch die Argumentation der Tradition - die sowohl Balsam für die Seele des|der Pädag|in ist aber auch zugleich eine Firewall für den Lernfortschritt der aktierenden Generation darstellt. Berichten wir also von einer Gegenwart, deduziert aus den Erkenntnissen unserer eigenen Vergangenheit, und somit wird das futuristisch anmutende Moment aller Möglichkeiten beschränkt auf den Zeitpuunkt der Befreifung des lernenden Geistes von seinen Fesseln. Dem Abschluss - der Freisprechung. Dieser informelle Vertrag zwischen Lehrer|in und Schüler|in ist eigentlich die durchblickende Herausforderung in meinem Zeitalter. Man abverlangt vom Lehrenden und seiner weiblichen Form davon, die bedeutenden Entwicklungsaufgaben des jungen und der jungen Lernden|e zu erfassen und verlangt, bittet, fleht ja sogar bittet und bettet auf das konsensuale Einvernehmen einer flüchtigen Kompetenzbereichung und seiner Performanz durch Schüler|innen - Jahr für Jahr - Kompetenzfeld für Komeptenzfeld. Im transparenten pädagogischen Prozess wird schnell klar, warum von einer Galaxie weit weit von hier zu reden ist - denn ist doch die|der Lernende weit weit weg vom lächerlich operationalisierten und funktionalisierten Lehrziel - dem Deskriptor und seinem Kompetenzzuwachs.Noch bevor das beginnt was wir unter Arbeit verstehen, sind Vorarbeiten nötig - die ein ungeschultes Auge nicht sofort als solches erkennen. Man will einen Teil dieser Vorarbeiten am liebsten am Computer klären oder bei einer Rauchpause revue passieren lassen - aber die Gesetze der Zeit wirken auf das lehrende Gemüt wie Sporen tief in die Eingeweide des Pferdes getreten. Bishre habe ich noch keinen bzw. keine Pädagogen|in getroffen die keine Armbanduhr trägt - naja, Windows blendet rechts unten sowie die Zeit ein - Zeit ist ein Umstand den es zu überwinden gilt. Nicht jetzt, das der|die Lehrer|in während dem Unterricht ständig auf die Uhr glotzt und hofft das die Stunde endlich vorüber geht - nein nein - Unterrichten kann doch eine so schöne Sache sein! Das bestätigt ein Gross aller Lehrenden - würde man es empirisch hinterfragen, so könnte ich die Behauptung sogar als Wahrheit verkaufen - aber es heißt sowieso: "Traue nie einer Statistik, dessen Frageforumlierung du nicht selbst sublimiert hast!". Vielmehr sind es die gähnend kurzen Minuten zwischen der einen Unterrichtsstunde und der nächsten - diese Vorbereitungszeit, die eigentlich nie genug sein kann, um ein vollständiges pädagogisches Konzept zu entwickeln. Die Strukturen sind klar: Einstieg - Hauptteil - Abschluss mit Erfolgssicherung. Ein altbewährtes Konzept - so wie wir es schon in der Unterstufe gelehrt bekommen haben: Alles hat einen Anfang, einen Hauptteil und einen Schluss. Keiner hinterfragt diese Dialektik des terminierenden Seins - Geburt - Leben - Tod. Nur so können wir alles in Häppchen packen, selbst unsere Existenz als Streifzug durch die Wogen der Unendlichkeit. Das Lernen wird nicht enden - und wo gelernt wird, muss wohl zwangläufig auch gelehrt werden? Wir befriedigen ein Bedürfnis - so wie alle anderen in der freien Marktwirtschaft es auch tun und feilbieten Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen - Selbstkompetenzen jetzt im Angebot: "Kauft, kauft - alles zum halben Preis", doch der Preis wirklich? Unterordnung, Selbstvergessenheit, Entuferung durch Verzicht und eine entfokusierung von den Gezeiten, den Spiel zwischen Ebbe und Flut. Nur allein, um sich von Kabbala und Esotherik abzuwenden und um in den Zeilen zwischen dem gesprochenen Vortrag und dem inszenierten Frontalunterricht, ein Stückchen Gold zu finden - Gold und Feenstaub. Schul- und Ausbildungspflicht - gesetzliche Vorschriften - die nicht nicht den Schüler zwingen, sondern den Lehrer legitimieren - und sie tun es für beiderlei Geschlecht. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, das die Schüler|innen verpflichtet sind, hier zu sein - aber sie tun es dennoch schon längst aus Freiwilligkeit heraus - und erkennt der fachkundige Lehrer diese Freiwilligkeit und dieses Bedürfniss zu lernen, so stoßt er sich mit seiner großen Nase an der Tafel und schnupft Kreide, wie ein Kokainsüchtiger es in seiner Passion tut. Wohin möchte ich - besser gesagt - wannhin möchte ich hinaus! Zurück zur Antike! Zurück zu den Sophistikern, die unsere Gegenwart geprägt haben, indem sie ihre Zukunft gestaltet haben. Zurück zu Gärten, schönen Gärten - Gärten, die wie ein Komandopulte der Universern anmuten und Lehrern - nein, Philosophen, die mit den jungen Menschen gemeinsam alles Erarbeiten, was es zu Erbarbeiten gilt. Fernbefreit und nah-gedacht. Unmittelbares wird zum Vermittelbaren und Weltverlust zum Gewinn des Kosmos. Wohin bewegt sich so eine Form der Pädagogik? Sicherlich in eine Richtung, die nicht mehr durch Methoden bestimmt ist - mehr noch, es kommt zu einem Wechsel des Mittelpunktes und der Zirkel dreht seine Kreise *ungestört* weiter. Wechseln wir doch aufrichtig die Rolle des Lehrenden mit der Rolle des Lernenden! Vergeben wir das Wort, indem wir die Rede verlassen? Reden allein ist nicht pädagogisches Tun - kennt jemand seine Sprechgeschwindigkeit und rechnet die notwendigen Silben um auf das 50 Minuten Korset einer Unterrichtstude ist er oder sie definitiv etwas, was wir eine effektive Lehrkraft nennen würden - Timemanagment, zwischen Methoden wie Brainwriting, Brainstorming, lautem Nachdenken und out-coming (nicht sexuell, sondern intellektuel gemeint). Nehmt euch doch die Zeit, meine lieben Studienräte und Oberstudenräte und lasst mal wieder eure Schüler|innen einen Kreis einnehmen - einen Ball werfen um Fragen zu stellen die noch nicht relevant sind - lasst sie diesen Ball werfen, selbst wenn Zweifel an der Potentz der Methode entstehen. Versagt pädagogisch indem ihr euren Schüler|innen beim Nachdenken zuseht, ohne etwas zu sagen - versagt im stillen, schweigenden - im Unbehagen der Undynamik. Erzwingt nicht das Genie der Geschwindigkeit sondern befreit das Genie des reinen Denken. Presst den Menschnen nicht in die Unerträglichkeit seiner eigenen Fehlbarkeit, indem ihr ihm durch Blödheit das Prinzip von Verantwortung lehrt. "Ich stehe zu meiner dummen Behauptung - und werde in der Diskussion meine Position vertreten - dafür kämpfen". Ein Selbstbewusstsein, das kontraproduktiv im Sinne der Erkenntnis, aber hoch-potent in der Vermittlung von Selbstkompetenzen ist - eine Form von Selbst- und Mitbestimmung, die sich aus der Verteidigung des ersten Gedanken ergibt oder eine Form des Hochmutes, der sich aus der Einsicht in die eigene Fehleinschätzung hochtut. Einen Fehler zu tun und dazu zu stehen - es tut sich ein Ego der Einsicht auf. Und so nutzte ich die Macht meiner eigenen kreativen Didaktik - ich suchte eine Weg um aus den in Stein gemeißelten pädagogischen Wahrheit zu entfliehen um auf Wahrheiten im Himmelgewölbe zu blicken und sah dort Sterne, die sich nicht bewegten und immer wieder an der Stelle standen, ander sie auch gestern schon zur gleichen Uhrzeit standen. Ich nahm also die Einstiegsmethode und verwendete sie nochmal als Erfolgssicherung - als Abschluss - doch mit einer gänzlich neuen Rollenverteilung. Schreibt alle Gedanken zu einem Thema auf das Whiteboard - als Einstieg - schreibt alle eure Gedanken zu dem Thema als Ausstieg - steigt dort aus, wo ihr eingestiegen seid und seht euren Lernerfolg als eine kontinuierliche Kette von Erkenntnissen, die von euch nur mehr geordnert werden müssen - Unterbrechungen, Fortschritt, elementare Einsicht - alles soll sich wider den Weltenlauf bewegen um als Mensch über die göttlichen Gesetze hinüber zu wachsen - zu schreiten - zu überwinden. Macht euch die Natur untertan, nicht indem ihr sie beherrscht, sondern indem ihr sie versteht! Und spielt es eigentlich wirklich so eine große Rolle, das Babyloner und Ägypter den Satz des Pythagoras schon in seiner praktischen Anwendung wussten, lange bevor dieser Pythagoras geboren wurde? Für mich schon - da ich an die Glorie der griechischen Antike glaube - und den Satz des Pyhtagoras nicht nur als eine Formulierung verstanden haben will, sondern als Revolution des Geistes! Das meine kleine eurozentrisitsche Welt nicht durch Erkenntisse aus Afrika oder Asien entstanden ist - sondern aus der Wiege der Antike entstanden ist. Das die Zwölfknotenschnur den rechten Winkel erlaubte, ist für mich noch lange kein Grund an dem Genie Phytagoras zu zweifeln - niemals nie - wo doch ein rechter Winkel auch durch Schnittpunkte von Kreisen ermittelt werden kann - ich glaube die andern Kulturen nutzen Kreisschnittpunkte um ihre Pyramiden zu bauen und die europäische Tradition ist kein Plagiat des Denkens anderer sondern mehr eine Aufforderung die Kreise nicht zu stören - während andere die Kreise praktisch nutzten. Die Frage: "Wer stört meine Kreise?" ist ein tragendes Element des Okzidents. Es ist die Frage, die eigentlich zu jeder Maturprüfung gestellt werden soll - das von wem ist die Bewertungsgrundlage um westliche Reife festzustellen!LeistungsbewertungDie Bewertung des|der Schüler|in ist keine interpersonelle sondern soll sich, getreu einem kognitivistischen Gesamtkonzept an der Prozessleistung des Lernerfolgs orientieren. Da die Leistungsbewertung im Vergleich zur Beurteilung immanent und ständig erfolgt, ist dem Lernprodukt nicht der gleiche Stellenwert beizumessen, wie es das punktuelle Lernprodukt einer Prüfungssituation nach sich zieht. So gesehen ist es klar, dass die Portfolio-Methode schlussendlich zur Beurteilung herangezogen werden kann – und auch in der Praxis passieren sollte. Die punktuelle Prüfung des Gelernten mag vielleicht einen Anreiz zur zweiten (bzw. mehrmaligen) Beschäftigung mit der Materie nach sich ziehen – ist aber nur sinnvoll in einem mündlichen Prüfungsgespräch, wo eigentlich nie die tatsächliche Festigung der Materie als eher die Fähigkeit Antworten auf Fragen zu geben geprüft wird. Ich empfehle, Kommentare im Quellcode des HTML, CSS und JavaScript Files ebenfalls als prozessorientierte Leistung zu werten, wie das logisch-zielorientierte Denken – welches sich in der Klarheit eines EDV-Codes (in welcher Form auch immer) darstellt. Ein bedeutender prozessorientierter Akt im Webdesign liegt definitiv in der Formulierung von visuellen Vorgaben als auditiven Text (Code) und umgekehrt – die Antizipation des Codes zu seiner visuellen Darstellung. Man merkt, dass hier also linke und rechte Gehirnhälften gleichermaßen gefordert sind und sich wechselseitig bedingen.Blendet LearningIm Informatikunterricht und seinen verwandtschaftlich nahen Teilgebieten – ist der Begriff es blendet Learning wohl eher als ein leerer zu betrachten. Es führt zu einer paradoxen Unterrichtsgestaltung, sich selbst durch die Methode darzustellen – um so im Metabereich der Unterrichtspraxis auf das konzeptionell Höhere zurückzugreifen. Wie soll nun also das Begehren nach digitalen Kompetenzen und der Nutzung selbiger Bezugsysteme erfolgen? Die Loslösung erscheint für mich als das adäquate Mittel um das im System innenwohnende durch seine Vielseitigkeit als Prinzip aufzuführen. Die Substanz wird zum erkennenden Moment und entzieht sich einem geblendeten Lernen durch die Vielschichtigkeit ihrer eigenen Möglichkeiten. Weil nun das Rudimentäre zum Absoluten gesetzt wird, kann eine Begleiterscheinung eines Lernens nur durch die methodische Unterschiedlichkeit erklärt werden. Ich will wieder exemplarisch werden: Das Erlernen des Webdesigns kann sowohl über die vergleichbar simple Plattform www.w3schools.com angeeignet werden – als auch über die als höher einzustufende Plattform selhtml.org. Die große (ultimative) Aufgabe dieser didaktischen Konzeption liegt im Mittelweg zwischen dem primitiv Einfachen und dem komplexen Vollständigen. Es liegt im Endeffekt an der Motivation des|der Schüler|in.SozialformenAus pädagogischer Sicht bietet das weiterführende Tutoriell keinerlei Anreize zu einem konsequenten Wechsel der Sozialformen. Da nun, wie es in den meisten IT dominierten Fächern der Fall ist, das Lernen von selbigen Inhalten die sich selbst bedingen, ein Lernen im isolierten Zustand – ein Lernen im reinen Ich nach-sich-zieht – kann kein großer Wechsel prognostiziert werden. In allen Fällen, selbst wenn von kollaborativen Lernen gesprochen wird, ist reine Bildschirmarbeit weiterhin eine Isolation vom Wir-Gefühl aber: a) hochgradig potent um kognitive Ziele umzusetzen und b) eine Bereicherung des Ich-Gefühls solange sie als Selbstkompetenz verstanden wird und nicht einem kompetitiv-pädagogischen Szenario ausgesetzt wird. Man möchte meinen, es wird das Ich-Genie im Zusammenhang seines eigenem Denken konstruiert, dass sowohl dem Seienden seine Erwiderung Tribut leistet, wie es im gemeinschaftlichen der kollektiven Erkenntnis jenes Moment liefert, dass noch fehlt. Im besten Fall könnte man ein Szenario der Bildschirmknappheit schaffen – man könnte den|die Schüler|in auffordern zu zweit an einer Konsole zu arbeiten – es ist aber nur eine Augenauswischerei. Das Genie bleibt auch in diesem Bereich losgelöst von der Menge und erfährt damit kein besonders pädagogisches Moment – HTML, CSS und JavaScript ist nun mal nicht die Lösung aller Probleme des pädagogischen Alltags.LehrplanbezugDie genauere Darstellung eines Lehrplanbezuges ist im gegenwärtigen Zustand eher komplex. Natürlich würde ich eine Lehrstoffverteilung auf ein oder das nächste Semester hoch graduieren. Es entzieht sich jeglicher Basis – ein vorurteilendes Argument abzuliefern – weil nun der Lehrplanbezug in seinem Wesen mannigfaltig ist – und somit weitschweifig. Es gibt keine fundamentale Erkenntnis, die den Bezug in seiner endogenen Phase erkennt und so sein Wesen jeglicher esoterischen Basis entzieht. Ich habe schon einige gedankliche Versuchungen angestellt – um genau das nicht Obskure in den Denkprozess als ein Eliminat näher einfließen zu lassen. Die ganze Geschichte entbindet sich jeglicher Darstellungs-Objektivierung umso dem Gesamten seine Weißungskraft näher zu legen – wo wir uns fragen, warum auch nicht?Die kritische SozialformierungDer soziale Zusammenhalt im Schulischen ist definitiv nicht nur ein fremdgesteuerter Prozess. Im Rahmen der Bildschirmarbeit, obgleich es in der allgemeinen Informatik oder deduktiv auf ein sich der informatisch gegenstandsbezogenen Unterrichtsdimension wie der Mathematik mit Hilfe von DO Kopfrechnen oder GeoGera zur Darstellung erkenntnisrelevanter mathematischen und damit in Folge kognitiv/logischen Gedanken nach sich zieht. Tatsache ist, das jegliche Bildschirmarbeit immer eine Arbeit auf isolierter Basis ist. Auch die 'geblendete' Vorstellung einer IT-Tätigkeit über kollaboriativen oder sozialen Netzwerken ist definitiv nicht (und ich wollte schon bei Gott) ein Ersatz zur Erlangung von kommunikativen oder sozialen Kompetenzen. Die Übung des logischen Denkens – der kommunikativen Formen und seiner Aktion-Reaktion, mag vielleicht simuliert sein und dem|der Lernenden ein Moment des Selbstbewusstseins verleihen, das sich nicht durch die konkrete als mehr durch die indirekte Konsequenz, abbildet und einstellt. Natürlich lassen sich so in der Sozialform der Einzelarbeit, kognitive Fehler in Form eines Syntax Errors oder eines Syntax Errors in Zeile xy darniederlegen – sie sind aber noch lange nicht die Fehlleistung des interaktiven in einem menschlichen Prozess. Das isolierte Lernen zeigt paradoxerweise seine volle Wirksamkeit im perfekt-pädagogischen Wirken, dem geplanten und programmierten Unterricht, der endgültigen Absage von unlogischen Fragen und der klaren Antwort darauf: dem Syntax Error. Seine Antwort ist trivial aber ehrlich.In mitten einer Welt, in der drei Doktoren (drei Geisteswissenschaftler) ihrer Berufung nachgehen sollten, dennoch lieber ihrer Passion fröhnten, gelang das unfassbare - die Trennung von Stoffen mit rein physikalischen Methoden ... ... doch noch vorher scheint sich die Geschichte nur in seinen Grundfesten und ziemlich Schemenhaft darzustellen - moralische Gründe verbieten mir direkt und unverblühmt zu schreiben. Aber es ist auch egal, denn drei Doktoren die sich einem Thema verschreiben - so etwas passiert doch öffters - auch wenn man uns weiß machen will, es gäbe nur einen einzigen. Einen Dr. Brocksted der das Gelingen eines Unternehmens Tag für Tag immer und immer wieder gewährleisten soll - aus gegebenen Anlass, verbinde ich dieses Unternehmen mit Vorstellungen einer kollegialen vs. einer kollektiven Führung und entdecke dabei immer weniger Gemeinsamkeiten die man normalerweiße von einem Doktor zu erwarten hat - ist es nicht so, dass es die Rolle ist, die sich ihm oder ihr auferlegt wurde? Das Spiel geht weiter. Zuerst muss einmal klar gestellt werden, das wenn jemand ein Studium beginnt, er oder sie es nur mit der Verleihung der Doktor-Würde beendet hat - um dann in Folge einer Vielzahl von Prinzipien zu Folgen, die ihm mehr Lernaufwand aufbürdet als man es von einem Ende - einer Beendigung erhoffen würde - der Lernprozess geht weiter! Und da nun einer, der das ISCED Level 6 erreicht hat unweigerlich einem Arbeitspensum gegenüber gestellt wird der weniger in seiner Komplexität als eher in seiner Dringlichkeit an Bedeutung gewinnt und so unbedingt aufgearbeitet werden muss, erlaubt dem Doktor ein Leben mit Modalverben - ein Leben mit Besonderheiten - erkennbaren Mustern in seiner Psyche die sich wiederholen als wären sie das Corporate Design seiner Entmenschlichung - hin zum tragenden Wesen das noch nichteinmal für sich eine Position im Dualismus vs. Materialsmus Streit eingenommen hat. Die Arbeit geht nicht weiter - sie hat nie angefangen. Noch bevor die großen Diametrale einer Analyse zugetragen werden können, brauchen wir eine Vorstellung von dem, was das Lebensumfeld eines Doktors bestimmt - es formt. Sind es die besonderen Orte seines Wirken? Sind es die einfältigen Dialoge die er kurzfristig genießen darf? Sind es die Erscheinungen seines Seins im abgedunktelten Zwielicht vom Abend in die Nacht und dann von der Nacht in den Morgen? Der Nimbus der den Doktor umspannt ist sogar größer als jeder Versuch selbst jenes Konstrukt zu gendern um dem Konzept mehr Entstaubbarkeit nahezulegen, die sich immer wieder durch die unwillkürliche Komik seiner Existenz ergibt - der Doktor ist und bleibt maskulin - doch nicht unbedingt männlich. Es geht einfach nicht leicht über die Lippen: Frau Doktor - ist klar - Frau Doktorin - nahezu ineffizent, bedenkt man den Stundensatz den er oder sie in Rechnung stellt: "Absolute Effizienz in Sprache und Anliegen - das ist das Credo" obgleich sein oder ihr Bildungsgrad abstrakte und hochkomplexe Gedankengänge erlauben - man begegenet dem Doktor doch nur im Wunsch nach einer Entscheidung oder nach Klarheit - die Leistung eines Doktors lässt sich am Besten mit der Frage "Wo war meine Leistung?" auf die weiterführende Aufgabe der Verschriftlichung einer Honorarnote reduzieren - und das zurecht, den auch ein Doktor isst und schläft und ... na, vielleicht wollen wir den Schlaf nicht auf die Rechnung stellen ... und atmet und denkt und redet, genauso wie er oder sie zuhört um so sein Urteil auf fundamentale Erkenntnisse zu bauen, die das Doktorrat so beliebt gemacht hat - unweigerlich sympathisch in einer Welt der empathischen Persönlichkeiten - ein Spiegelbild also seiner eigenen Seinsvorstellung. Verkrampft sich jedoch die Vorstellung, so wird sie zum permanten Monolog - die Fragen der Zuhörer zu Überleitungen von einer Textpassage zum nächsten Ideal der gewollten Fortsetzung. Die Permanenz und die Entzeitlichung sind die verbindendenen Stoffe zwischen dem kleinlichen Versuch Zink in Gold zu wandeln und dem Versuch eine halbe Stunde zu einer halben Stunde zu machen - die Effektivität des eigenen Denkens wurde schon längst von der Qualität auf die quantitative Ebene erhoben, was nichts anderes bedeutet als, ich habe 120 Wörter mitgedacht - ich habe meine 10 Minuten absolviert. Akuranz hebelt die Prezision aus seinen Angeln. Evaluierbarkeit der geisteswissenschaftlichen Abstraktion wird zum implizierten Moment der Begegnung - so als würde es eine Stechuhr der Gerechtigkeit geben, die anderen Gesetzen folgt, als den Gesetzen göttlicher Matrealisierbarkeit aller Stoffe und seiner Trennung als notwendiges Übel des Wunsches, den Monolog fortführen zu müssen und ihn nicht mehr fortführen zu dürfen. Kurz um, ich als Autor werfe den Doktor ab jetzt in die rein maskuline Rolle (sollte es Leserinnen geben, so entscheiden sie selbst frei über ihre Passform), nicht weil ich die hohe akademischen Würde unvorstellbar losgelöst vom Penis vorstellbar finde, sondern weil ich, wie oben schon angeführt auf zwei Phänomene referiere: Die drei Doktoren und Dr. Brokstedt - die alle in einer rein narrativen Welt leben - also interpretierbar sind und uneigennützlich fremd erscheinen. Da ich die drei Doktoren noch nicht näher beschreiben darf - aus rein moralischen Gründen - kann ich Dr. Brokstedt jederzeit referenziell auf seinen Wirkungsbereich in|im "Büro - Büro" darstellen - eine Fernsehserie aus den 80er hinein bis in die frühen 90er. Die drei anderen Doktoren sind Protagonisten eines Buches, dass ich gerade lese - und weil ich den Grundsatz habe, keine Kritik an einem Buch zu üben, das ich nicht zu Ende gelesen habe, es mich aber so juckt über die bisher gelesenen Seiten zu sprechen, bin ich in dieser moralischen Zwickmühle - noch schlappe 200 Seiten, und ich kann endlich darüber schreiben was mich so bewegt - und ich habe da viel zu sagen, ähm zu schreiben. Da die Konstruktion "Dr. Brokstedt einem einfachen soziologischen Konstrukt entnommen wurde, der seriell über die Fernsehbildschirme gesendet wurde, kann ich ohne große Bedenken ein vollständiges Psychogramm über diesen einen Doktor erstellen - gut, ich habe zwar nicht alle Folgen der Serie gesehen, aber schon vorweg den Wikipediabeitrag gelesen - die Darstellung ist also Wasserdicht und überlebt jeden Stresstest - solange er (der Stresstest) sich nicht allzu Undeutsch verhält. Kontinuität kann sich nur durch Veränderung ergeben - und nur dann, wenn die Kontinuität nicht auf den Grundsatz der Überraschung basiert. So gesehen braucht man wirklich nur zwei Punkte um eine seriell-lineare Funktion zu zeichnen - einen Strich, der irgendwo beginnt und irgendwo (aber bestimmt) durchläuft - das Ende ist dabei eigentlich nicht absehbar - die Veränderung ist aber höchstwahrscheinlich nur kosmetischer Natur und wirkt auf einzig auf Kulisse und Cast. Es will sich seiner eigenen Bevorurteilung sicher sein und entzieht sich der klassischen Form einer Beschreibbarkeit - es negiert das Gelesene als ein nicht-selbst Gedachtes, entpuppt das gesehene als Illusion und verteidigt mutig nur den originären Gedanken als einzige Instanz aller Erkenntnis - solepsitische Wahrheit erwachsen aus der reinen Verneinung allem Erzählten und neukonstruiert als ein machtloses Element in einer Welt der Attribute die das begleiten, was das reine Denken als Stofftrennung versteht und gleichzeitig verstehbar macht. Das nun das einfache Doktorengemüt eine Kost gewöhnt ist, die nicht unbedingt als Trennkost bezeichnet werden kann aber gleichzeitig die Kaprizität in eine Gegebenheit aller dem Doktor gleichwirkenden Vorstellung verhaftet, kann es nur die in sich selbst wirkende Dissertation seiner Vertiefung sein - es wird zum initierten Moment eines neuen und so neu-erhoften Lebens. Und alle, die brav-hin zur Maturität mitgetan haben, wissen in der Mathematik eine Kurvendiskussion zu führen und sie wissen auch von der Besonderheit eines Extremwertes und eines Wendpunktes in einer Funktion dritter Ordnung. Die dritte Ordung (Bachelor --> Master --> PHD) verwelkt seine Vorstellung von einem entfremdeten Punkt hin zur Unendlichkeit - sie wird zur Darstellung einer gänzlichen Unterbrechung und so kann diese Graduierung verstanden werden - als eine Fortsetzung um in der Unendlichkeit zu enden - das Leben des Doktors ist einfach nur eine Unterbrechung und skaliert sich einzig durch sein Wirken. Möge Dr. Brokstedt etwas bewirken - ich hoffe es inständig. Die zweite Ordung erlaubt einen Extremwert als Wendepunkt und bewegt sich fort vom klaren Ziel im Nirvana seine Auflösung zu finden - es bewegt sich nur hinauf wie es sich auch wieder hinunter bewegt. Ein Kommen vom Sein ist der einzige vermutbare Erkenntnisgegenstand seiner Gegenwähr durch die Vollständigkeit aller Erkenntnismöglichkeit abszusehen um damit, und jetzt kommt es, im relativen Sinn seiner Umwelt, das fortschreitende Attribut für das Element seiner eigenen Auflösung zu finden. Allzu menschliche Attribute sind es: Zufriedenheit, Einsicht, Entsagung, Unterordnung in ein System der Unordnung, Befreiung durch Verkettung der Gedanken, Entwährung aus der Immanenz. Zutiefst langweilig! Der Weg ist vorbestimmt so wie sein Erscheinen unnötig war und bleibt, so ist sein Weg nichteinmal die Wegweiser am Wanderweg eines allzu bekannten Bergwanderweges, wervoll - er ist gänzlich unfähig Zinn in Gold zu wandeln. Wenn ich jetzt also von den drei Doktoren schreibe, so soll es als Trailer für einen weiteren Blog-Eintrag - hier auf dieser Website, verstanden werden. Noch kann aber die blanke Nichtigkeit aller Daseinsbemühungen als bedeutend ausgelegt werden. Ich will sagen, es gibt eine höhere Form der Erkenntnis die das Vorwährende in seine Relationen transponiert um damit ein Element einer höheren Erkenntnis zu schaffen - nicht ohne Nachbehalt für die Sinnhaftigkeit. Zweifel ertrinken nunmal in der Zweifellosigkeit - und so kann die Gewinnung weiterer Formen genau jenes positivisitsche Merkmal liefern, das es bisher so unvermisslich als fehlend anzuführen passierte. Es gibt noch andere Faktoren, wie die Bewegung und die Interpretation von Bewegung, die nicht unbedingt teleologisch auf das Gesamtkonzept wirken. Die Rythmik ist ein Bestandteil der Bewegung - nicht also nur Weg und Zeit. Wiederholung darf nicht als Dejavu reduziert werden - Wiederholung ist immer noch das einzige erklärbare Faktum der Unendlichkeit in einer Konstruktion zwischen Geburt und Tod - zwischen Anfang und Ende. In also solch einer Welt, können die drei (moralisch todgeschwiegenen) sich sehrwohl ins Einfältige bewegen um ihre eigene Unwirksamkeit reduziert zu wissen - reduziert von der Potentz zur Impotenz - reduziert vom Fremden zum Verständlichen, was der normale Weg eines gebildeten Menschen ist um damit fern aller Entfremdung das wahre Moment seiner eigenen Erkenntis wahr-zu-nehmen - es wird Koinzident - es trifft der Augenblick des Maximus allem Denkbaren auf das Erlernte und verbriefte sein seiner eigenen Initiation die auch gleichzeitig den hochoffziellen Ausstieg besiegelt. So oder so: Dr. Brokstedt ist gefangen in einer Welt zwischen Angebot und Nachfrage, Koinzidenz und Kausalität, Verpflichtung und Bestimmung - seine Freiheit ist die Pension - möge er bald in Pension gehen - nicht nur im Sinne des dummen Zuseher der ihn hasst, sondern auch im Sinne des klugen Empathen der in liebt, so wie er sich selbst liebt! Aus dem Bekenntnis kommt oft auch die daraus resultierende Wahrheit zu Tage - diese entbindet einen von der moralischen Verpflichtung eines selbstgesetzen Prinzips. Da sich nun aber die vielfälltigen Charaktere einer Doktoren-Präsenz in den unterschiedlichsten Facetten wiedergeben, will ich etwas konkreter in der Sprache werden - selbst Gefahr zu laufen, dass meine eigene Literaturkenntnis als eine dramatische Missgeburt enttarnt wird - ich will meine Worte gut überlegt wählen! Natürlich sind die drei Doktoren die Protagonisten in Ecos Pendel - und Dr. Brokstedt das praktische Diametral zu der Abstraktion von Belbo, Diotallevi und Casaubon. Ich erspare mir, die Handlung nochmals aufzurollen um in kurzen Worten das zu beschreiben, was über diese vielen bedruckten Seiten passierte - im Internet gibt es genug Buchbeschreibungen - will aber dennoch sagen: "Es passierte eigentlich nicht wirklich viel - trotz der vielen Seiten!". Die Handlung ließe sich (würde man es für ein Theather adaptieren wollen) auf wenige Tastenanschläge reduzieren - wüsste man nur genau, was wichtig was eher unwichtig ist. Da das Buch als Roman gedruckt und verkauft wurde, ist eine Prüfung der vielen "Fakten" sekundär - sie könnten genauso erfunden wie auch tatsächlich wissenschaftlich fundiert sein - das Wesen des Romans erlaubt ein zwielichtiges Revue der Geschichte. Unantastabar ist der philologische Aufbau des Buches - die Wortargumente sind durchgehend stringend und spiegeln ein (aus meiner bescheidenen halbgebildeten Position heraus) fehlerfreie Abbild seiner (und in Folge der von vielen anderen) Gedankenstruktur. Diese Ordnung erreicht in seinem Roman einen Grad der Sauberkeit, dass ihn in seinem Nimbus des Semiotikers bestätigt - nur allein - die Handlung ist konfus und eher einfältig. Oft zitiert wird Eco als ein großer Mann der Recherche dargestellt, nur allein litt die Geschichte unter der Darstellung der Geschichte. Natürlich ist das Experiment einer unlinearen Abfolge von aufeinander und von untereinander wirkenden Abhänigkeiten kein Monopol einer eigenen schreibenden Richtung - es soll seine Berechtigung finden (nur leider nicht bei Eco). Nun erschien seine ungraduelle Vermischung aus Verschwörungstheorie und historischen Abhandlungen in einer Zeit, die den notwendigen Widerhall und das notwendige Echo brachte um das Druckwerk auflagenstark zu vermarkten - der Kleister der literarischen Legitimation ist definitiv auf seine Kompetenzen als Philologe zurückzuführen und dem einzigartigen Glück einen Text zu verfassen, der den Zahn der Zeit fühlt aber ihn nicht reißt - der Schmerz verbleibt zwischen den Zeilen. Ein kläglicher Versuch Immanentz für den Text zu generieren - das Leid der Natur in die Kunst zu transponieren um so einem Ästhetischen Gesetz (vgl. Adorno) gerecht zu werden. Diese Rechnung würde definitiv auch aufgehen, wäre es im Pendel nicht der Fall, die Natur in die Kunst zu übertragen, sondern mehr der Versuch ein Naturell in die Kunst einfließen zu lassen - und wir unterscheiden doch stark zwischen der Natur und dem Naturell. Ich trage es exemplarisch am Bild "Belbo" vor: "Dem im Anfang des Werkes kein eindeutiges Psychogramm ausgestellt wird (wie es auch mit allen anderen Akteueren des Romans passierte), jedoch irgendwo in der Mitte ein offenes Geständis aus seiner Kindheit (seiner Adoleszenz) bebildert wurde - welche die bisher eingeschränkte Vorstellung aus dem terminierten Begriff des Doktors  zu einer bearbeitbaren Vorstellung wurde. [Ich leite die eingeklammerte Adoleszenz durch seine Bemühungen dem weiblichen Geschlecht zu gefallen, ab!] Das Bildnis wird farbenfroh und genügsam - nachvollziehbar, wenn gleich doch etwas aufgesetzt um damit eine rudimentäre Operationsbasis zu schaffen - obgleich: Das Eine erklärt nicht das Andere (es gibt keine einfach ableitbare Koinzidenz im Psychogramm des Dr. Belbos). Die Verwirklichung des Rückblickes mit seinem ludischen Anmut wird später erst sinnvoll. Hauptsächlich war es die spielerische Auseinandersetzung mit kindlicher Erfahrung und militärischer Gegegenheit und dem daraus resultierenden Paradoxon, welches die faktische Vorherrschaft des Patron (Vaters) versus die Gefahr wiedergibt. Brav philologisch führte Eco natürlich ein Objekt mit ein, das zum transportablen Gegenstand zwischen der einen Rückblende und der anderen Rückblende, die vermittelnde Konstante bildet - im Roman: die Trompete. Es bringt nichts, weiter auf die Symboliken der Bilder einzugehen, die ernsthafte literarische Bemühungen darstellen, während der Text noch immer aufgebläht durch faktiziven Fülltext ist. Deduktiv: "Sind diese Erklärungen und Ausführungen von Rosenkreuzer oder Jesuitenorden oder Assassinen usw. das überbrückende Element einer peinlichen Dialoggestaltung im Text". Subtrahiert man den Monolog aus dem Dialog, ergibt sich eine äußerst peinliche und kleinkarierte Gesprächsführung - welcher ich Eco (bei all seinen verbrieften vorzügen) nur eine gänzliche Unwissenheit der menschlichen Interaktion im Gespräch attestiere. Selbst unter Doktoren ist der ideale Gesprächsverlauf nicht auf einem langatmigen Monolog und einer weiterführende didaktischen Frage reduzierbar. Hier darf ich auf Dr. Broksted referieren, der seiner Graduation gemäß, seine Gespräche zur Gänze zielorientiert auf die Sache und nicht auf den Inhalt auslägt um so selbst im Dialog eine gänzliche Revision provoziert - diese Provokation fehlt dem Doktoren-Trio in Ecos Text gänzlich. Die Monologe oder Vorträge haben keine Dynamik die sich all-zu-menschlich erklärbar machen - Eco wird während seiner Schreibtätigkeit zum Gott einer abstrakten Dialogführung. Nun kann ich natürlich nicht von jedem Schreiberling erwarten, dass er das Genie eines Dürrenmatt oder Steinbecks erreicht - hauptsächlich in seinen Dialogen - also muss ich mich auf Vorzüge jener Gestalt eines Eco-Romans beschränken um einer kritschen Würdigung auch dem positivistischsten Geist unter meinen Leser|innen einen letzten Funken zu geben, der das längst verlöschte Phänomen "Eco" wieder zum Brennen bringt. Aber die Null-Nummer war schon eine Null-Nummer - es hätte mir als Mahnmahl genügen sollen, nicht unbedingt mich auch durch seinen Pendel zu quälen. Selbstverständlich ist seine Schrift für die 80er Jahre des vorherigen Jahrhunderts bahnbrechend - auffordernt - motivierend - ähm realitätshinterfragend. Aber in unserer Zeit (der meinigen), wären diese verschwörungstheoreitschen Ansätze im besten Fall "Grundlagenforschung" jedoch im realistischesten Fall "kleinkariert". Ein "Belbo, Casaubon, Diotallevi oder Eco" könnte seine Theorien heute brav in ein online-weltvernetzes Abulafia-System eingeben - er bekäme Rückmeldung wie: "Krass, Alter", "das erklärt aber nicht die Chemtrails" oder "was hat das mit Reptiloden zu tun?". Der Pendel hat sicherlich Einfluss auf nachfolgende Schreiberlinge gehabt - er mag vielleicht sogar als B(F)ibel der hauptberuflichen Verschwörer|innen herangezogen werden. Aber liebe Freunde - davon, von dieser Lektüre erlaube ich mir abzuraten. Nicht nun, des Anachronismus wegen, sondern der verlorenen Lesezeit und der investierten Auseinandersetzung mit dem Text wegen. Ich will diese Schrift als Requiem einer hochgefeierten Persönlichkeit verstehen - und um im Namen einer Doktor-Figur der selben Zeit gerecht zu werden: "... aus gegebenen Anlass, empfehle ich also, Eco's Bücher nicht zu lesen ... so wie ich davon abrate, meine Blog-Beiträge zu lesen!" Wir kennen das Phänomen - das geglaubte ist nicht mehr in der Position, dass es uns das Gewöhnte gut gerührt auftischt und gleichzeitig ist die Systematik einer entfremdenden Wirklichkeit das einzig immanente Moment des Prozess "Leben" - kein Wunder das dann Unzufriedenheit entsteht! Und da schreibe ich noch nicht einmal von Glückseligkeit oder Euphorie, die öfters auf die Uhr schaut als es ein US-Amerikanischer Manager tut. Nein, nein - die blanke unverfälschte und damit reine sowie naive Zufriedenheit die in den meisten Fällen durch die Attentäter "Ärger", "Missgunst" und "Unwirksamkeit" zum Opfer wird und so in die missliche Lage gerät, ein Unwort zu werden, welches gänzlich vom Volksmund zum "Man muss" hochstilisiert und so sich allgegenwärtig aufbläht.Nun ist eines klar - die Zufriedenheit dient dem menschlichen Maßstab für einen Zustand der emotionalen Normalität. Sie ist nicht nur der Median in der Vielheit der Gefühle und auch nicht nur ihr Durchschnitt, sie beansprucht für sich die Default-Einstellung jeglicher Regung, Wallung und Bewegung der Seele und des Gemüts. Zufriedenheit kommt aus Einsicht und Einsicht ist doch ein wirklich toller Beweis für Klugheit und Vernunft. Das überführt die Zufriedenheit in eine rein rationale Welt im Sturm der Emovere aus welcher sich der Mensch durch seine gänzliche Entartung emporwühlen will oder in ihr voll zu vergehen - der Mensch ist in seinen Einstellungsfacette einfach unvergleichbar. Das Schöne aber an Gefühlen ist ihre omnipresent sowohl in der Innen- als auch in der Aussenwelt des originären Seins. Man findet, oder meint sie zu finden im Verhalten von Tieren, in Bildern, im Schauspiel, gänzlich in der Kunst, im Gespräch, im Schall und im Rausch. Die Zufriedenheit aber als Gefühl zu beschreiben ist ungleich schwierig wie jeder andere Gemütszustand für den Wort oder Gesang oder Tanz nicht Ausdruck genug ist um es mit der Aussenwelt zu teilen - teilen ist die Zufriedenheit einer Ablegung von Gedanken, die das Gefühl tötet nur um es Beschreibbar zu machen. Und wieder tun wir uns leichter das krasse Gegenteil zu verstehen um durch Verneinung eines Nicht-Zustandes zur Erklärung zu gelangen - selbst Stimmung braucht eine Stimme um zu Sprechen. War noch der Arbeitstitel für diesen Text: "Die Unzulänglichkeit der Zufriedenheit" so überflügeln die Möglichkeiten meiner Gedankenwelt wieder einmal meinen eigenen ungenügenden Dilettantismus - Insuffizienz im Fühlen wird zum Manko der Unzukömmlichkeit meiner kognitiven Bemühungen. Wie achtbar auch wir mit den Signalen unseres Gehirns umgehen wollen, es kann nur redlich und bedeutsam sein für das Erscheinen eines neuen Komperativ für jenes was wir uns wünschen. Geehrte Religionen sind bewährte Religionen weil sie die Ängste einer unauflösbaren Gleichung verbreiten und gleichzeitig ihr eigenes Gegengift liefern (leider nicht frei Haus). Es kann sich nur um ein publik gemachtes Prominentum handeln, welches das entsetze Gefühl representativ macht - das ist die wahre Aufgabe von Religion und beten wir die Matscheibe an, den behellten Black-Board, die beleuchtete Leinwand, die Buntheit des Silver-Screen - dann erst erleben wir einen sektizierte Religion der alltäglichen und ruchbaren Ausstrahlung - einer Strahlung die wirkt. Sie ist das neue Positiv, welches auffallend genug ist um evident und handgreiflich auf die Zufriedenheit des Menschen zu wirken. Der Naturzustand entfernt sich selbstverständlich in Entappen einer exflagranten Augenfälligkeit - spürbar und deutlich sind die Anschlüsse dazu Sonnenklar - hell leuchtend und zugleich Vitamin B spendend (nimmt man soden auch brav die unverordneten Nahrungsergänzungmittel ein). Das Esoterische aller Geheimwissenschaften verliert sich in seiner Verständlichkeit, es wird griffig und idotensicher - wobei die Sicherheit der Idioten nicht immer auf Simplizität, Unkomplexität oder Leichtverständlichkeit gründet. Nein, der Idiot im klassischen Sinne braucht eingänge Transparenz in die Unschuld des poetischen Flagrants, der wohlartikulierten Klarheit der Sonne - sonnenklar eben - die ihm dann die Redlichkeit verleiht um ersichtliches vom klaren zu trennen und hochgradiges einer Gefräßigkeit der schreienden Dynamik seiner eigenen unbekannten Augenfälligkeit ausgeliefert zu sein. Das "Ich" des Idioten - so mag der Iditot mein Nächster sein - ist eine Variable die durch mich, dich oder er|sie ersetzbar ist. Dynamische Kränkung durch grelle Widerstandfähigkeit ist allzu streng und pikant unwüchsig. Eine feste Beschaffenheit ist definitiv lebhaft gewollt, aber dennoch zu durchdringend um bitter aus der Ungunst der Feistigkeit seine Gewalt abzudrifften - und diese Gewalt ist grob, stark, herb und allzu gesättigt als das sie für die Jagt noch etwas tauget. Dem Idioten ist die Jagt sowieso fremd - er sammelt auch nicht, er lässt jagen und sammeln und begründet es mit der Häufung seiner Exorbitants. Ist nun also der Idiot vielleicht "the fittest who survive?" Wahrscheinlich genauso wie es der Nicht-Idiot ist, obgleich sich der eine verbissen in die Handfeste seiner Engstirnigkeit flüchtet und der Andere es durch die Disziplin der Gewalt als magere Bedrohlichkeit für die Kompromisslosigkeit seiner eigenen Unnachgiebigkeit zur Steinigung preis tut - die Religion beschützt ihn und sagt: "Wer frei von Sünde ist werfe ...". Zwei Welten tun sich auf: Die erste beschreibt ein Sein als Idiot oder Nicht-Idiot - die andere sieht nur einen Systemarchitikten und einen Nicht-Systemarchitekten. Ich will es einfacher machen und den Systemarchtikten als Konstruktivisten abtun - es ist nicht ordnungswidrig die Rolle des Schaffenden gegen das Gesetz der allgemeinen Verpönung grundverkehrter Scheinheiligkeit anzuklagen. Die Doppelzünigkeit des Grundverkehrten wird erst unwahrhaftig zur Schuld. (ich weiß, ich postuliere wieder, wie es dem Iditon innewohnt). Aber genau das Postulat selbst kann dem zweifehaften Manipulat jenen Sinn entfremden der gänzlich unlogisch und dissonant wirkt. [An dieser Stelle - zur Erklärung:] Bemühe ich die Vollständigkeit einer Gesamtheit zu erreichen, bleibt jedoch mir nur die einfache Methode die In- und Exklusion von Allem übrig. Soll heißen, das eine Konsequenz sich durch die Absolutheit seiner rückbezüglichen Nicht-Konsequenz zum Ganzen paradoxiert. Damit ist auch rückbezüglich weniger das Gänzliche spekulativ als das Unstimmige folgewidrig. Es ist mehr als ein verfehlter Manipulationsversuch, da die Oberflächlichkeit der Synthese die Tiefgründigkeit des unrechten Gebrauchs seine Irrtümlichkeit entlarvt. Somit kann es nur ein ergänzender Prozess aus der Nähe des Zweifelhaften und der Ferne des Unzutreffenden sein. Die Überlegung dahinter beachtet das außer- und zudem, das weiterhin und das nebenan und mündet in einem fernerhin des Nahem - wenn es die Substanz der Entwirklichung nicht in sich trägt. Schaffe ich also eine Welt der Idioten in der es auch Nicht-Idioten gibt, so mäßige ich das reine "Ich" (im dekunstruktivistischen Sinne) und überlasse ich es seiner eigenen zubenamten Irregularität in Bezug auf das Postulat der Gesamtheit. Natürlich nur und gegebenenfalls, dass es das Unbestimmte vortäuscht um so hypothetisch oder spekulativ zu werden. In beiden Fällen höchst wissenschaftlich, wobei die Hypothese gegenwärtig als Grundvoraussetzung für eine These (und in Folge Axion) verstanden wird und das Spekulativ (in den 19er bei Hegel sehr hoch) als unbestimmte Abstraktion unscheinbar wird aber "gesetzt den Fall" zur Anwendung kommt.Zur Methode: surfin throu' synonymous basier auf der Basis des "Surfens durch das WWW" aus den 90er Jahren des vorherigen Jahrtausends. Die Vorstellung, einen Text zu erfassen und zu bestimmten Teilen einen Hyperlink zu finden, der vertiefende Erkenntisse liefert, beflügelte das www-Protokoll über die Jahre hinweg. Da nun aber das www im Laufe der Zeit unnehmend unsurfbar wurde, weil die Links auf den Seiten immer weniger zu fremden Quellen führt und immer mehr auf der eigenen Domain Erklärungen liefert wird Erkenntnis-Surfen als "Sprotart des Geistes" zunehmend reduziert. Beispiel: "Links auf Wikipedia führen oftmals zu Links auf Wikipedia". Damit wird eine Textkonstruktion in seiner Originität immer weniger Singular - es wird zum Copy-and-Paste der konsensualen Allgemeinheit. Der Text oben inkludiert sowohl die Abstraktion in die Thematik sowie auch die forführende Abstraktion zur Thematik. Das aus dem einfachen Willen, keine Wortwiderholungen in einen Text einzubringen, vielleicht eine Methode der "wissenschaftlichen" Tätigkeit ergibt kann nur zum Wohle der Synonyms-Wörterbuch-Methode sein. Zwei große Probleme ergeben sich selbstverständlich: 1. Das Problem der Redundanz und 2. Das Problem der Taudologie - es fordert die Feinfühligkeit des Schreibes um nicht in beiden Katastrophen zu landen. Ansonsten: surfin throu' synonymous liefert viel Stoff um zu schreiben, ich freue mich es zu lesen!Eingebettet in ein juristisches Geäst, welches am Baum der Gesellschaft wächst und beeinflusst durch Soziologie treibt die Knospe Wirtschaft weiter seine Triebe um empor zu wachsen in bisher noch ungeahnte Höhen. Mir selbst ist die Wirtschaft nur mehr als abstrakter Gegenstand ein Begriff - doch Milliarden lassen sich vom Zauber seiner Einfachheit in den Bann ziehen und düngen mit ihrer Gedankenarmut eine Phantasie die jenseits von Gut und Böse floriert - den eines ist die Wirtschaft sicher nicht: Ein Vorurteil Gottes!Sezieren wir die Wirtschaft und teilen sie in ihre Bestandteile, so haben wir auf der einen Seite die politische und juridische Welt, die Rahmenbedingungen zum absoluten Wirtschaften beschreiben und auf der anderen Seite die psychologisch-anthropologische Seite des wirtschaftenden Menschen der wider sein Wesen aber mit der Gesinnung jenes Vollbringt, was sich durch die philosophische Beschränkung aller postulierten Vereinbarkeiten vollbringen lässt. Und das ist sie auch - ein Konsens aller Absprachen, Vertraglichkeiten und Verträglichkeiten die durch die Beschränktheit der Möglichkeiten noch lange nicht eine Einengung des Geistes zur Folge hat und haben muss. Widerwillig muss das wirtschaftende Genie seine eigene Anstrengung auf die Probe der ständigen Wiederholung stellen um genau daraus den Widerwillen abzuleiten, der die Entdeckung eines "neuen Kontinents" eben gleich der Erfindung der Quadratur des Kreises zur Folge hat. Dem fleißigen Mann der Wirtschaft bleibt die Rolle des "Krämers" in welcher sich alle economischen Theorien erst durch seine Konformität in alle Erkenntnisse der Praxis wiederhall findet. Dem Anderen wird ein Rollenbild aufoktruiert, welches sich aus seiner Tätigkeit im Scheinwerferlicht der Ökonomie abschattiert um im Zwielicht der Erscheinung zur Vollständigkeit der Offenbarung einer neuen ungeschriebenen aber usancierten Wirklichkeit die offenen Hand auslegt um sie geschlossen (aber gefüllt) wieder zu entziehen. Das ist lange noch nicht Ökonomie! Vielmehr kann die fleißige Arbeit des Rechtschaffenden zwar teil einer Volkswirtschaft sein - zweifellos - muss es aber nicht sein. Der Zweifel erstreckt sich über die Gefangenschaft zur Auswirkung von Arbeit - die eigentlich stets nur durch Anerkennung einen Sinn findet - und Sinnfindung ist bei Gott kein Businessfield des einfachen Ladenbesitzers, des Krämers, des ehrlichen Broker an internationalen Börsen. So wird zur Begleichung eines Anerkennungs-Defizit immer noch das reine und blanke Wort des Blanko-Scheck-Unterfertigers angebracht, der Zwar die monetären Mittel des Arbeitshandels inhaltlich versteht, ihm aber nur den Lob und die Preisung verleihen kann, die durch seine Unterschrift eine Bestätigung nach sich zieht. Keine Arbeit ohne Lohn - keine Leistung ohne Dank. Der gelernte KFZ-Mechaniker hat also drei Optionen: 1. Er stellt sein Know-How dem Militär zur Verfügung und untergräbt damit die brustgeschwellte Vorstellung von Heldentum und Sicherheit, indem er die Betriebsversorgung neu erfindet. 2. Seine Tätigkeit wird ein gesellschaftliches Moment der Mobilität und damit ein Politisches, welches seiner Arbeit genau so fremd ist, wie der denkenden Kaste die eigenständige Nutzung der Mobilität meist zur Folge hat - oder: 3. Seine Arbeit gesellt sich neben den eingemachten Gurken und exotischen Senfsorten des Handels, wo er die Anerkennung definitiv durch die Mobilität der Waren und damit der Mobilität der Warenpredigern finden wird. Er kennt die Prinzipien eines 2 bis 4 Takt Motors - weiß seine Beschaffenheit zu beschreiben - ist Techniker en Naturel, in der Tradition der "Erfindung des Rades", doch kann sich nicht erheben, wie es die Technokraten des 19ten Jahrhunderts geschafft haben - kann keine Titanic der Straße konstruieren, ohne den möglichen Untergang des Fahrzeuges (aus seiner KFZ-Kenntnis) heraus zum Kentern zu bringen. Warum auch nicht? Die Fälschlichkeit der Ungunst ist nicht Materie des Wissensspektrum eines Ökonomen. Ihm ist kalkulierbarkeit eines fiktiven Risikos genauso Willkommen, wie die hinzugefügte Skontoabzugsfähigkeit bei Sofortzahlung in Bar oder durch verifizierten Unbar-Verkehr. Das Spiel der Möglichkeit wird zur Arbeit seiner Kenntnis - zum Wissen, welches er sich in die Variabilität der Verhandlung einschleicht und einnistet wie der letzte Wurmfortsatz einer gänzlich anderen Lebensform, die das Wirtschaften immer gerne unter die Prämisse aller Geldtheorien, aller Volks- und Betriebswirtschaftlichen Wissenschaftlichkeit stellt um im Ganzen das kognitive Moment des Tatsächlichen neu aufzubauen, welches von der Offensichtlichkeit ablenkt - dem kommunikativen Moment in jeder ökonomischen Handlung. Der wirklich Wirtschaftende redet aus seiner eigenen Armut heraus - der Armut einen Satz jenseits aller Pragmatik seiner Handlung bilden zu können. Seine vielen Worte verblassen in der Strahlkraft jeglicher Vorstellung von Ästhetik - die wahre Schönheit seiner Wort ist das Resultat der Taten seiner Jünger|innen und wird selbst gesetzt zur Ware "Schönheit" als reine unverfälschte Wortwahl. Was ihm also bleibt, ist ihm um sein Gebiet eine Anzahl von bis zu zehn Aposteln anzuhäufen, die seiner Sinnlosigkeit etwas religiöses Verleihen sollen die ihn mehr geißeln und peitschen, als es dem Messias der Christen in Realo widerfahren ist. Er braucht: 1. Menschen der Buchführung, die das Vokabular der Akuranz beisteuert. 2. Menschen des Personalwesens, die die Worte der Führung mitbringen. 3. Mann und Frau des Rechts, die das Riskante beschwichtigen und Formeln der Beruhigung beisteuern. 4. Mathematiker|innen einer entfremdeten Form von fremder Logiksprache sprechen. 5.  Kreative die 6. alles Psychologische in Semiotik gießen. 7. Volkswirte die die Sprache des Volks kennen welche 8. das technische Tun der Wirtschaft als Handwerk sprechen um 9. Menschen zu finden, die billig einkaufen um 10. Menschen zu beschäftigen die teuer verkaufen. Der 11. Apostel, der den Wirtschaftenden mehr Macht verleiht, als es dem Messias der Christen je gelingen könnte ist natürlich der: 11. Konsument selbst, der jenseits der zehn anderen die Waren und Dienstleistungen kauft, mit einem Geld, das sowieso im Wesen schon dem Ökonomen selbst gehört - er gibt es ihm nur offizielle wieder zurück und liefert zugleich die Sprache der Begeisterung. Die Freude über die Befriedigung eines Bedürfnis - vielleicht sogar eines Grundbedürfnis? Die Freude und Ektase eines Dürstenden über einen Schluck Wasser - in Worte gegossen. Die Abart, nicht über Essen zu sprechen weil es nicht dem Chique entspricht, aber gänzlich die Vollendung des Wirtschaftenden Wortschatz darstellt um so dem feinen Menschen, dem Aristokraten der Vergangenheit ein Statement zur Banalität einer auf Schwein-basierenden Speise abzugewinnen - das ist der wahre Gewinn des Homo Economicus. Umscharren sich also die 11 Multiplikatoren um das einfache Wesens der Bedürfnisbefriedigung und schaffen es alle elf sie zur Lust oder zu Ekstase zu erheben, so wird das kommunikative Element zur abgesetzten Philosophie aber zur neuen Religion - die per se alle Notwendigkeiten erfüllt um als solche zelebriert zu werden. Das Produkt ist das wahre Opium fürs Volk - gesetzt dem Fall, das Produkt wird zur Religion und der Herr über das Produkt zum Priester, Prediger und Messias - zum Auserwählten eines geeinten Volkes seiner Uneinigkeit zwischen Knigge und der letzen Ausgabe der gesammelten Werbeprospekte aus der Dienstaglieferung des Hermes neuer Lüsternheiten. Nun aber zum ernsthaften Teil der Arbeit - die jegliche Bedürfnisbefriedigung nicht nur unter der unterhaltsamen Prämisse der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit betrachtet sondern die Ökonomie über die Lenden des Geistes auf eine notwendige Stufe der gänzlichen Entartung wiedergibt, wie es das Resultat der Notwendigkeit zur Folge hat. Es gibt als solches keine Verantwortung der Reichen gegenüber den Armen. Der Satz soll durch seine Schlichtheit erst das Element einer Gegenüberstellung schaffen, welches das eine Wesen erst durch das andere Erscheinungsbild beschreibt. Weil es keine Wechselwirkung gibt, kann eine Verantwortlichkeit nur einen deskriptiven Charakter besitzen, der dem einen die soziale Verantwortung eben gleichwertig abtut, wie sie durch die reine Stimmenvergabe in einem politischen Prozess, oder besser ausgedrückt: Durch die Befähigung anhand einer Majorität nach sich ziehen würde. Blanker Bolschewismus ist das fortführende Element der gesellschaftlichen Verfremdung, die dem Reichen die selben Rechte zuspricht, wie sie dem Armen nachgesagt werden - ist Reichtum eine Frage der Verteilung? Die zwei Verteilungsgerechtigkeiten: 1. Über Leistung und 2. über das Individuum - beide haben im Faktum wenig Aussagekraft auf eine Entnaturalisierung des originären Seins - des subjektiven Ichs. Das Wissen der Wirtschaft beschränkt sich also auf die nicht-gesagten Wahrheiten der allgemeinen Ökonomie und ist diese Erkenntnis ebenso klar Formuliert für die eigenen Persönlichkeit so kann sie ebenso unwirksam aber effektiv auf die Produkte sowie Dienstleistungen der abendfüllenden Tagesbeschäftigung werden. Das Wesen ist sich Selbstbefriedigend!Wirtschaft wird (im Aristotelischen Sinn) als Bedürfnisbefriedigung verstanden und in dieser Rolle tut die Wirtschaft auch gut daran, dran-zu-bleiben. Die Lenden sind also jener körperliche Bereich, der dieser Disziplin sein Schema verleiht und wirkt die Vehements so Leidenschaftlich auf die Methoden dieser Disziplin, wird sie dem Menschen zugänglicher und verleiht ihr damit jenes Verständnis, das dem Menschen in so anderen Bereichen verborgen bleibt. Da ich mich aber mit jedem Wort weiter in Teufels-Küche schreibe, soll der Prozess des Kochens nicht unreflektiert auf sein Beschaffungsmanagment passieren. Das Besorgen der Zutaten, ist der zweite Schritt in der hochentwickelten Hingabe zur Befriedigung - zur Stillung, des Hungers. Ist nun aber der Hunger nicht mehr die treibende Kraft, einkaufen zu gehen - müssen psychologische Anreize geschaffen werden, die so ein unbestimmtes Bedürfnis schaffen mögen - nur allein, um den zweiten Schritt im Gesamtkonzept "Kochen" zu begehen. Der erste Schritt ist klar, es ist der Planungsabschnitt, die Konzeptionierung, die kognitive Arbeit vor allem und diese will sich als Planung manifestieren. Kants Fragekategorien, wie z. B. die nach "Was ist der Mensch?" oder einem "Was soll ich tun?" weichen der nahe-gelegten Fragedimension: "Was isst der Mensch?" und folgt in das "Was soll ich kochen?". Beantwortet sich die eine Frage, so ist Antwort auf die zweite Frage ableitbar, wenn ich manifestiert bzw. bestimmt. Kochen (und nicht Teufels Küche allein) erlaubt den fortschreitenden rein-materialistischen Grundkonsens zweier eben gleicher Gedankenkonstruktionen des bisher einzigen wirklichen philosophischen Volkswirt Marx - alle andere Formen philosophischer bzw. volkswirtschaftlicher Überlegungen lassen sich nicht auf das Zubereiten einer schmackhaften Mahlzeit im Kontext des ontologisch-anthropologischen Sonnengeflecht verstehen. Will die Volkswirtschaft Verständnis für sich verbuchen, muss sie gänzlich auf spekulative Aspekte der höheren Philosophie verzichten - will die Volkswirtschaft aber die Grundlage sein, um den Speiseplan eines Koches zu beeinflussen, muss sie die Gesetze der Schwerkraft aufheben um alle anderen bisher im Raum schwebenden Tatsachen rück-führen-zu-können, um auf die Ebene ihrer maximalen Verwertbarkeit durch den Korpus Mensch zu gelangen. Sie plant im ersten Schritt und vollzieht im zweiten. Die hohe Form des wissenschaftlichen "Käuferverhaltens" ist wieder einmal deskriptiv und normativ zugleich - solange man auch nur fest an die normative Macht durch Marketing-Maßnahmen glaubt. Der Glaube des Kochs und der Köchin ist nicht mehr nur auf ein "tägliches Brot, gib mir heute" rückzuführen - es reicht aber, um mit der Metaphorik des täglichen Brotes zu arbeiten - und das erfolgreich über die Jahre hinweg. So wird also der zweite Schritt degradiert zu einem unüberwindbaren Bollwerk der Aussagelosigkeit seiner eigenen Philosophie. Mehr noch, es nutzt seine eigene Nivellierung durch das werbende Produkt um den Prozess ebenfalls zu nivellieren was im Grunde dem Hungernden nicht Brot und nicht Genügsamkeit ist, jedoch ihm Befriedung verleiht und so wird natürlich der Hungernde nicht Abhängig von Teufels Küchengeister, der glückseeligkeitsversprechenden Küche des anderen Geschlechts oder einer noch nicht da gewesenen kulinarischen Exzentrik. Da es mir immer ein Anliegen ist, Themenbereiche meines gegenwärtigen (der Erste des Novembers im Jahre 2019 nach der Geburt des Heilands der christlich mitstoppenden Gemeinschaft bzw. einfacher und präziser irgendwann in der 699 Olympiade) Lebens in mein Geschreibsel einzuführen, will ich von der sexuellen Loslösung der primären Wirtschaftsintension und seiner damit verbunden pädagogischen Verantwortung schreiben. Mit anderen Worten: das Wesen des gegenwärtigen Wirtschaftsprofessors, lässt leider aber doch auf die fundamentalen Kenntnisse der Informationstechnologie und seiner Verwendung als "Wirtschaftsinformatik" reduzieren und im Geschlechteraustausch die "Hauswirtschaftslehre" als wirklichen primären Sektor der Volkswirtschaft verstehen. Einfach ausgedrückt: Alles betriebswirtschaftliche ist bereits digitalisiert und unterliegt auch irgend einem Algorithmus. Wo früher ein Betriebswirt saß, sitzt jetzt ein Laptop, der den Betriebswirt in seinem Wesen eine Unwirklichkeit vortäuscht um die Wirklichkeit weiterhin wahrbar zu lassen. Der Brutto-Netto-Rechner wird es schon richten. Das aber nun der primäre Sektor, jenseits, in der Vergangenheit aller Olympiaden vor der 699ten, sich von der Landwirtschaft auf die Intension des|der Koches|in wiedergibt, ist die Konsequenz einer neuen Miss-Wirtschaft. Miss Verständnis und Miss Buchweizen sind nicht mehr die tragenden Ikonen der [ervolks]wirtschaftlichen Volksseele. Wo sich doch bisher die Sektoren der Wirtschaft auf jene einfache Trinität reduzieren ließ: Primärer Sektor: Rohstoffe sowie Landwirtschaftliche Grundprodukte, Sekundärer Sektor: Verarbeitung von Rohstoffen bzw. landwirtschaftlichen Grundprodukten und tertiere Sektor: Alle darauf aufbauenden Wirtschaftsbereiche wie Handel und|oder Dienstleistungen die dem Handel förderlich sind. Selbstverständlich lässt es sich mit dem Produkt "Wort" gegengleich durchexerzieren - also-solange das Wort ein Bedürfnis des Menschen bleibt. Im Primären ist das Wort der Gedanken, im Sekundären ist das Wort das Wort per se und im tertiären wird das Wort brav auf Papier gedruckt. Sozusagen, wir töten den Gedanken indem wir ihn auf Papier drucken oder ihn mit einer "Scheinlebendigkeit digital aus dem Bildschirm strahlen lassen". Ja, das gute alte Konzept passt aber nicht mehr in das neue Denken einer Ökonomie. Den im primären Sektor aller Wirtschaft steht nun die Frage nach dem "Was soll ich kochen?". Diese Frage ist nicht mehr durch die Verfügbarkeit von Waren (und sogar Dienstleistungen) bestimmt!". Die Frage übernimmt einen metaphysischen Aufgabenbereich, der jenseits der produzierenden bzw. schaffenden Produktivkräfte begründbar wird. Die Frage wird zum neuen "Diesseits von Gut und Böse". Kraut im Winter - eh klar - Kraut im Sommer, sowieso möglich! Die Weisheiten des guten alten Bauers, der mit voller Kraft seine Felder bestellt hat, weicht den Weisheiten des Küchenchefs - der Küchenchefin die auf das neue Denken ebenso wirken will. Weisheiten die unsere Mitmenschen dazu veranlassen den ach-so-guten Bauernkalender mit all seine Aphorismen beiseite zu legen um dem planenden und denkenden Hirns des Koches zu lauschen, der sich nicht mehr um irgendwelche Wetterphänomene interessiert - die Küche ist in ihrem Wesen immer Überdacht und damit Wetterunabhängig. Der neue primäre Sektor richtet sich also an einem "was haben, was brauchen und was wollen wir" aus. Der sekundäre Sektor beantwortet die Fragen des ersten und der tertiäre Sektor kümmert sich darum, die Fragen des ersten Sektors neu zu stellen. Im was wollen wir, war der Tertiäre bisher immer schon tätig, im was brauch wir, findet er seine Berufung und im "was haben wir" seine Herausforderung!Gibt sich der Lehrer selbst eine Note, wenn er einen seiner Schüler benotet? Betritt man das unscheinbare Gebäude nah am Stadtrand, möchte man nicht unbedingt davon ausgehen, das hier ein pädagogischer Prozess geschieht. Natürlich, man sieht Lernprodukte - besonders große Plakate, die einen Themenkomplex mit vielen Schlagwörtern in den unterschiedlichen Schriftarten herzeigen. Das Moment der Beachtung liegt aber nicht auf dem Inhalt, sondern eher die originäre Einzigartigkeit der vielen Buchstaben - die noch immer seriell und parallel verlaufen und zusammengenommen einen Sinn ergeben - zumindest auf den ersten Blick hin.Nach außen gibt sich das Bildungsinstitut zurecht gönnerhaft. Alle Wesensmerkmale einer Heterotopie leuchten auf - Öffnungszeiten, örtliche Begrenzungen, Stockwerke, neue Medien, ein Fahrstuhl, ein Schullogo mit seinen vielen Corporate-Produkten im Anschlag und natürlich eine Schulordnung die nicht veröffentlicht wurde (und wenn, dann gut versteckt). Hat man doch das Schema F immer im Hinterkopf und reproduziert es sich nicht selbst von Schule zu Schule wieder aufs neue obgleich doch tausendmal schon gesehen. Man mag es einfach, wenn die Schuhe in Reih und Glied stehen. Das wusste schon Herbert Grönemeyer zu besingen. Und dass, architektonisch das Lehrerzimmer, das Sekretariat und die Direktion einer Schule doch immer in greifbarer Nähe sein sollten - geclustert auf den wenigen Quadratmetern die noch nicht von den Schüler|innen okkupiert wurden, ist doch wunderschön, oder? Ist es nicht Konvention, dass ein Schüler zuerst den vielbeschäftigten Verwaltungsapparat passieren muss um ein Gespräch mit der Direktion zu führen? Nicht so in dieser Bildungseinrichtung - hier, folgt man den durch die eigene Nase bestimmten logischen Weg muss man zuerst den Prinzipal überwinden um zum Sekretariat zu gelangen - welches sich durch zwei Charakterzüge auszeichnet. 1. Es scheint die gute Seele und 2. der einzige Fixpunkt in einem sich ständig rotierenden Universum zu sein. Alle anderen einfachen Lohnempfänger|innen sitzen und brüten immer an den unterschiedlichsten Stellen im Gebäude welches, wäre es konsequent zu Ende gedacht ein Labyrinth zwischen Räumen, Gängen und Stiegen und so will es auch der Zeitgeist - so diktiert es die Avantgarde der Wirtschaft. Besprechungsraum A, B und C - am besten man bucht sie, wenn man sie braucht - das Klassenzimmer on demand. Die Computerräume sind immer offen und immer zugänglich - wieso auch nicht, schließlich verbinden sie Meetingraum II mit einer spartanisch aber als eine auf den Lehrervortrag ausgerichtete Unterweisungsraumeinheit. Die Computerarbeitsplätze sind so angereiht, das keiner während der Arbeit am PC zur Beamerleinwand blicken kann - so kann Informatikunterricht einfach nicht funktionieren bzw. pädagogisch gedacht kann nur so Informatikunterricht wirklich funktionieren - wenn der Info-Lehrer ausschließlich Hinterköpfe und Rückenansichten der Schüler|innen sieht, Rektalunterricht in seiner Reinform. Und im Vergleich zu seinem Pendant, zeichnet sich der gute Info-Unterricht durch die Schweigsamkeit des Lehrers aus - Zeiten in denen der Lehrer vorne Linear den einzigen wahren Weg zum Resultat vorzeigt und die Schüler|innen diesen nachklicken, sollte nur allein wegen einer progressiven und aufgeschlossenen Auseinandersetzung mit der Dynamik der Fachwissenschaft schon nicht gewagt werden. Naja, dieser Appell richtet sich definitiv nur an Medienpädagogen (in welcher Schulstufe und Form auch immer) welche eher auf das Produkt als nach dem Prozessprinzip hinarbeiten. Die gänzliche Wahrheit des Schülerinnenprodukts ist ihre letzte Erscheinungsform und die dazu (eloquente) Präsentation. Und so muss sich der Medienpädagoge auch zurücklehnen und den Schüler|innen volle Freiheit in den unterschiedlichsten Applikationen gewähren. Der und die Schüler|in wird schon eine Lösung zum Problem finden - und mag die Lösung auch darin liegen, den Medienpädagogen um Hilfe zu Bitten (eine ebenso legitime Problemlösung wie die Spracheingabe über die Google-App mit der passenden Tutorenlinkausgabe auf YouTube). Und so soll auch der Informatikunterricht als Unterrichtsfach gar nicht Einzug finden in die Stundenpläne der Schüler|innen - gänzlich sinnlos (ausgenommen sind höhere Schulformen, aber darauf komme ich noch späters zu sprechen). Die Einrichtung eines eigenen Unterrichtsfach "Informatik" in Primär und Sekundarstufe I sollte nicht nur nicht angedacht werden, sondern muss aus pädagogischer Sicht vermieden werden. Der IKT-Bezug zu jedem Kompetenzfeld allein reicht vollständig aus um den jungen Menschen die ach so notwendigen IT-Fähigkeiten mitzugeben - mehr noch, wird der junge Mensch nicht schon in den für seine Entwicklung so wichtigen Jahren affektiv geprägt, die sich durch die Selbstwirksamkeit und der eigenständigen Problemlösungkompetenz ergibt, geformt und kann jener auch im Sinne der klassischen elektronischen Datenverarbeitung sicher nicht sofort die tieferen Grundlagen der Materie erkennen oder vielleicht erfassen, so kann er sich doch als ein IT-Profi fühlen - was mehr Fundament für eine weiterführende Ausbildung bietet, als jedes noch so mühsam erworbene ECDL-Wissen in der Sekundarstufe I tut. Deshalb brauchen wir für den Medienpädagogen in der Sek I ein anderes Berufsleitbild als es die Werteinheiten-Kolleginnen|en haben. Mag es auch noch so trist und langweilig klingen, aber EDV-Arbeit ist nun mal nicht vergleichbar mit Löwenzähmung oder Extremsportarten. Zu je 35 Bildschirmen einer Schule sollte ein Medienpädagoge bereitgestellt werden. Dieser bleibt in einem 7-to-5 Job in seinem IT-Labor und ist eigentlich immer nur dort. Er bzw. Sie muss freigestellt sein, von Prüfungs- und Bewertungsagenten - braucht keine Aufzeichnungen über die Leistungen der Schüler|innen führen. Muss aber ein umfangreiches Wissen über alle Gegenstände der Schule haben - schließlich soll er bzw. sie den IKT Bezug vermitteln - weitergeben. Der Computerraum - das IT-Labor, ist offen und immer zugänglich. Die Lehrer|innen der anderen Kompetenzfelder geben den Schüler|innen Arbeitsaufträge die am PC mit Internet gelöst werden sollen - ein Medienpädagoge wartet schon auf sie. Der gute Medienpädagoge lässt die Schüler|innen arbeiten - überwacht sie nicht oder quält sie mit Ratschlägen - er|sie greift nicht zur Maus bzw. der Tastatur des Schülers sondern versucht mit der Sprache eine Problemlösungsstrategie mitzugeben. In Folge ist dann der Medienpädagoge (und bitte ich meine beiderlei Geschlecht) nicht mehr nur auf eine einzige Klasse kapriziert sondern hat Kontakt mit eigentlich allen Schülern aus allen Schulstufen. Er|Sie baut die  Lehrer-Schüler-Beziehung auf die Affinität des Schülers auf. Fördert jene, die eine besondere IT Neigung besitzen. Natürlich klingt das so, als würde man den IK-Lehrer auf ein reines Support-Element reduzieren und ihn von seiner Lehrerrolle gänzlich entfremden und diesem Argument weiß ich auch nichts entgegen zu setzen. Schließlich sind so Dinge wie: Lehrstoffverteilung oder Leistungsbewertung und -beurteilung ihm gänzlich fremd - auch ein Elternsprechtag reduziert sich in einer wirklich großen Schule auf die Eingangsfrage: "Und Ihre Tochter war wer genau?", aber - seine bzw. ihre Eindrücke und Impressionen können pädagogische Konferenzen befruchten - davon bin ich überzeugt. Da nun nicht jede Lehrer|in der anderen Fächer ihre Schüler|innen im Rahmen einer inneren Differenzierung aufteilt oder aufteilen will, muss der Medienpädagoge natürlich Kustodentätigkeiten übernehmen - die Website der Schule, das Netzwerk usw - die moderne Technik erlaubt diese Arbeit problemlos aus seinem IT-Labor heraus (in welchem er|sie herrscht). Da nun die Ausbildung zum Medienpädagogen auf Lehrveranstaltungen wie "Unterrichtswissenschaften" verzichten kann, entstehen ECTS-trächtige Freiräume für die Kustodenvorbereitung. Die Bezahlung: "selbstverständlich ein Thema", orientiert sich an dem Lohn- und Gehaltsniveau der freien Wirtschaft für IT-Fachkräfte, reduziert sich um den Faktor "Wirtschaftsdruck" und bereinigt sich durch die sinnstifende Erfahrung der Arbeit mit jungen Menschen, welches ein Geben-und-Nehmen ist - das "what is cool in the web and the app" wird Wechselwirksam und die Jobsensation ist gänzlich eine andere, als sie in der freien Marktwirtschaft ist. So soll der Medienpädagoge auf Augenhöhe mit seinen Lehrkollegen sein - und nicht nur in der einmaligen einzeiligen Auszeichnung am Kontoauszug jeden Monats. Genug von meinen romantischen Vorstellungen der Sek I und hinüber in die Sekundarstufe Zwei - wo ich mir selbst die Rigipswände meines Studiums einreisen sollte. Wo der Versuch den Heranwachsenden seine Illusionen zwar weiter bestehen zu lassen, aber ihm die Wahrheiten der Informatik vermitteln soll. Der kontinuierliche Prozess, eine Schicht vom Vorderen - von der bunten Welt der Pixelvielfalt zu entfernen und ihn in die dunkle Wahrheit der auf Logik und Booleschen Algebra aufbauenden Informatik führen - ihn in die reine absolute Welt der Logik zu führen. Der Verpflichtung, sämtliche Illusionen einer Tiefgründigkeit der oberen Oberfläche zu enteignen um die Wertschöpfung der informatischen Wissensproduktion auf den Zahn zu fühlen. Das es ein Kommunikationsprozess ist, in welchem versucht wird, ein "Gespräch" zwischen Mensch und Maschine effektiver zu gestalten. Höre mir zu und klicke einfach das nächste mal auf genau jenen Button! Solche Simplifikationen die hinter jedem Tastendruck, jeder Mausbewegung, jedem Wischen am Display und [in ferner Zukunft] jedem Gedanke passiert, ein Grundlagenprozess einer Registersprache ist, in welcher die Information, das Input, die Eingabe einem Verarbeitungsprozess, einer Prozessorzuweisung, einer Kausalität unterworfen ist. Da sich im Kampf der vorherrschenden Logik sich die imperative Logik gegen die prädikative durchgesetzt hat, sind jene Befehlssätzen zum Dogma des Gegenwärtigen erwachsen. Nicht ohne uninteressanten Hintergrund für eine pädagogische Verwertbarkeit, da nun durch das Mittel "Logik" eine Kompetenzvielfalt vermittelt werden kann, die sich zwar am PC üben lässt aber vielmehr Auswirkungen auf eine zukünftige Berufung hat. Scriptet noch der junge Schüler eine Softwarelösung, so schreibt er in Wahrheit eine Konklusion von Befehlssätzen, die angereiht einer Progressionslogik enstrechen sollen, nein müssen. Der Softwareentwickler wird zum Offizier - der Counter-Strike-Spieler zum affektiv gebildeten Soldaten - das Schießen macht ja so viel Spass, und das Aneinanderreihen von Befehlen so viel Befriedigung. So wie sich der brave Counter-Strike-Spieler nach getanerer affektiver Arbeit an der Einstellung: "Soldier-Behavoir" geübt hat, ist dem zukünftigen Offizier nur die fade und einfältige Rückmeldung seines Debuggers Genugtuung genug. Er schnallt sich hinter seinen Logik-o-Mat, wie der körperbewusste Mann, sich in seinem Fitnessstudio austobt. Wer wohl der bessere Soldat ist? Jener, der eine logisch richtige Befehlsabfolge formulieren kann, oder jener, der sowohl psychomotorisch als auch affektiv auf ein Soldatendasein getrimmt wurde - Gott weiß die Antwort, oder mit den Worten eines Sängers: "Arschloch hoch, Amerika!". Das wir also nun, von der Version X eines Windows Betriebssystems zur Version X+² kommen, und dann im Grunde vorstellen werden, das der gleiche Sch*** noch einmal in einer graphischen Neuorientierung verkauft wird und wir dann, als Pädagogen, jenseits von Gut und Sehr Gut, das Novum verkaufen - entartet nur die Arbeit in der Sekundarstufe Zwei - der Arbeit den jungen Menschen zum Licht der absoluten Dunkelheit zu führen. Die Dunkelheit ist die Wahrheit - das Licht, ist Multiplikation von 1 und 0.  Und will es uns auch noch so romantisch vorkommen, wenn wir den jungen Menschen die Fähigkeit einen Algorithmus zu formulieren vermitteln, so bleibt die Reflektion auf seine Kompromisfähigkeiten nicht unverhüllt - dafür schreibe ich! Es ist aber keine Wahrheit, die an einem Tresen in einer zwielichtigen Bar den Eindruck hinterlässt: "Ich leide an der Erkenntnis der absoluten Wahrheit" - "Ich leide an meinem Wissen!". Es ist keine Wahrheit welche die Seele leiden lässt. Nur allein - die Informatik ist keine Wissenschaft - sie ist im besten Fall eine Hilfswissenschaft. Sie ist das Konkubinat mit einer wirklichen Wissenschaft - sie steigt mit jedem ins Bett. Nur allein, weil sie keinen Unterschied zwischen Imperativ und Prädikat macht - sie unterscheidet nicht, ob die Aussage Wahr oder Befehl ist. Und so wird der Unterricht der Informatik etwas komplizierter als es sich Auftut: "Das Lehramtsstudium an der TU" allein ist etwas wenig - berücksichtigt man, das die Patronanz der Wissenschaft durch Techniker übernommen wird. Würden Philosophen, oder philosophische Fakultät die Schirmherrschaft über diese Hilfswissenschaft übernehmen, ergibt es nur ein trauriges reduziertes Bild der Wahrheit - schlimmer noch, der Möglichkeiten. Und so verkauft sich die Hure wieder nur über das gegenwärtige Preisniveau - sie wird wieder einmal ein Knecht der Wirtschaft mit der Potenz die Wirtschaft auch wieder zu sprengen - so wenn sie es will!Der Informatikunterricht vermittelt derart viele kognitive Kompetenzen, das eigentlich für die affektive Arbeit nur mehr wenig Zeit übrig bleibt. Schafft es der|die Inf-Lehrer|in der Sekundarstufe II seine Schüler|innen nicht von der Materie abzuschrecken, sollten die Impulse aus der Unterstufe ausreichen um den Schüler bis zur Maturität zu begleiten - und der Weg ist lang und steinig - eben gleich wie in anderen Fächern auch. Die großen Ziele der Oberstufeninformatik bestehen zu aller erst einmal darin, das Fundamentum zu gießen und viele bisherigen falsch-selbst-angeigneten Heuristiken zu sprengen um dann endlich in die Tiefen der Informatik eindringen zu können. Ich selbst, habe in jungen Jahren Bilder mit dem Browser betrachtet - es hat Monate gedauert bis ich endlich ein Bildbetrachtungtool installiert habe. Aber die Zeiten von Windows 3.1 und 95 waren sowieso geprägt durch Aufbruch- und Aufbaustimmung um die Informatik endlich für eine breite Masse zugänglich zu machen - Intuitivität war das Credo und es wurde zum Axiom. Die Möglichkeit Bilder überhaupt mit 256 Farben auf einer Auflösung von 800 x 600 Pixel zu betrachten (nahezu Fotorealistisch) beeindruckte mich so derart, das ich mir wenig Gedanken über ein Bildbetrachtungstool machte. Alles was damals auf der GUI passierte, war überblickbar - determiniert und erforschbar. Die Fehlermeldungen - kryptisch und unmöglich zu entziffern (das Internet gab es zwar, aber nicht für mich) - es war einfach zu teuer. Erst ab 18:00 Uhr galt der günstigere Telefontarif, die Minutenpreise des ISP waren ebenfalls gesalzten und mit 36,6 KBaud im Netz zu surfen beschränkte meine Aktivitäten eher auf IRC und Newsgroups. Alles musste gut vorbereitet sein - was will ich schreiben und was will ich lesen. Bis 18:00 Uhr war da genug Zeit der Vorüberlegungen - ab 18:00 Uhr ging es dann los (immer im Hinterkopf der mögliche Herzinfarkt meines Vaters, wenn er die Telefonrechnung sieht). Diese Ehrfurcht der kurzen Zeit gibt es jetzt nicht mehr - die Informatik ist permanent geworden und hat alles temporäre verloren. Ich denke hier aber nicht nur an Temporär (rein Zeitlich) sondern auch Temporär im Sinne von Ressourcen - wir legten Temp Ordner an, für Dateien die wieder gelöscht werden sollen - Terabyte-Festplatten machen so etwas für den User heute eher nebensächlich - Festplattenbereinigungstools erledigen schon die Arbeit - bedenkt man das eine Surf-Session heutzutage schon mal viele hundert Megabyte an Browserdaten generiert die en passant hin und wieder mit einem Achselzucken gelöscht werden - 300 MiB weniger, das macht das Kraut auch nicht mehr fett. Diese nostalgische Reise in die Vergangenheit soll aufzeigen welche Kompetenzen im Umgang mit der IT des vorherigen Jahrtausends einhergingen. Data-Time-Management, Planungskompetenzen, Zeitdruck verbunden mit guter Vorbereitung usw aller Anfang ist teuer und der Schilling diktierte meine Lernmöglichkeiten (bedenkt man allein, das ein PC damals schon mal mehrere Monatsgehälter kosten konnte). Und wenn ich jetzt so idealistisch vom Side-Effekt der Informatik schreibe, muss ich aufrichtig genug sein, um einen Blick auf meine Elterngeneration zu werfen - als junger Student lauschte ich selbstverständlich den Erinnerungen meiner Professoren, die um ein Programm auf einem Großrechner durchlaufen lassen zu dürfen, jede Zeile gut und sorgfältig durchdenken mussten. Jeder Befehlssatz in dem Listing musste damals auf seine logische, syntaktische und informatische Korrektheit geprüft werden und valide sein - ein kurzer Versuch nur, 2 bis 3 Stunden vielleicht und gab es einen Bug, so musste man wieder weitere 3 bis 4 Monate warten um die Lochkarten durch den Uni-Rechner "jagen" zu dürfen. Kein Try-and-Fail und Auskommentieren einer möglich fehlerhaften Anweisung - nein, war ein Fehler im Script so bekam man einen Ausdruck (viele viele Seiten) des Hauptspeicher-Abbildes - äußerst kryptisch, was aber kein Problem war, den man hatte ja doch einige Monate Zeit für den nächsten Versuch - da kann man schon einmal ein Speicher-Abbild lesen um den Fehler im Assembly-Code zu finden. Aber zurück in meine Jugend, und ich schreibe noch immer von meiner Unterstufen-Jugend. Das alle Hilfetexte und Manuals damals hauptsächlich in Englisch verfasst waren, war eher kontraproduktiv. Ich saß natürlich brav im Englisch Unterricht und lauschte wie meine Mitschülerinnen kläglich nach dem Weg zum Bahnhof fragten, während ich, wenn ich "Bus" hörte im Geist natürlich ganz wo anders war. Natürlich, jedes Vokabel das mein damals gegenwärtiges Problem lösen konnte war mehr als willkommen - die Grammatik interessierte mich überhaupt nicht und die Sprache um zu Sprechen zu verwenden - gänzlich Unnötig. Das Resultat, ich lese jetzt englische Texte wie ein britischer Philologe, spreche aber wie ein ungebildeter englischer Bauersknecht und verstehe von der Sprache nichts - aber gar nichts. Im Europass sieht es wie folgt aus --> Lesen: C1+, Sprechen: A1, Hören: Alpha und weniger. Aber man kann es mir doch nicht übel nehmen - ich wollte doch nur ein paar Kilobyte EMS Speicher über die autoexec.bat freischaufeln! Also man sieht schon, das ein Fächerübergriff durch eine IT-Affinität des Schülers nicht immer eine positive Wendung nehmen muss. Und auch wenn ich jetzt immer wieder verlange, dass Englisch als Grundvoraussetzung für den Besuch eines meiner IT-Kurse gesetzt wird, so ist das gelogen - Englisch for IT-Professionals ist ein gänzlich anderes, als das Schul-Englisch vermittelt. Wie oft bräuchte man den Begriff "Back-Slash" in einer Welt ohne Informatik schon? Nie bis fast niemals - eine handvoll britischer Philologen und Textverarbeitungslehrer|innen vielleicht - mit einem Hash-Tag verfährt es nicht anders. Deshalb ist der Sinn eines Informatik-Unterrichts heute wohl wieder ein in den Anfängen tiefer philosophischer. Zu aller Anfang, ermittelt der junge Info-Schüler was als Quelle wahr bzw. fake ist. Das kritische Bewusstsein auf ein all-gegenwärtiges und voll-verfügbares Aussagenkonklumerat und der Versuch die Wahrheit aus den vielen Text, Bildern, bewegten Bildern und gesprochen Text heraus-zu-destilieren. Keine Aufgabe der Informatik! Die Informatik kennt nur die boolschen Begriffe Wahr und Falsch und nicht Wahr und Fake. Das soll sie nicht unbedingt sofort sympathisch machen, den wir kennen noch immer die Kritik an der philosophischen Logik:Prämisse 1: [Alle Griechen sind Schwul]Prämisse 2: [Sokrates ist Grieche]-------------------------------------------------------------Syllogismus: [Sokrates ist Schwul]Logisch absolut richtig, aber ob es der Wahrheit entspricht kann wohl nur Xanthippe selbst bewerten!Da nun aber die vielen Schüler|innen Produkte im Lauf der Zeit darauf ausgelegt sind, der nachfolgenden Schüler|innen Generation eine einfachere Schulzeit zu bescheren, wird die kritische Auseinandersetzung mit der Lehrstoffverteilung eines Informatik-Unterrichts immer diffiziler. Klassische und konservative Informatik-Lehrer|innen (wie ich auch einer bin) portionieren den Lehrstoff über drei große Entitäten (den halbherzige Blick auf Lehrpläne des BMUKK bzw. den Deskriptoren von BIFI können der 'Didaktik der Informatik' verpflichtete Lehrerinnen unterlassen, weil ...) Betriebssystem, Softwareentwicklung und Spezifikation die einzig möglichen Ansätze sind. Das Betriebssystem unterteilt sich in Hardware und Software - mit anderen Worten, der schöne Power-Point Vortrag über die Festplatte, den Hauptspeicher über die Peripherie. Gesetze des Betriebssystems sind die Gesetze der plattformunabhänigen Übertragbarkeit auf das RGB-Lichtgeflächt des Monitors, welches die Basis für alles schafft. Wie schon gehabt, übernehmen Sie einfach die Vorgaben ihres gratis Schulbuchs oder suchen Sie tatsächlich übereinstimmende Wahrheiten der Eingabemöglichkeiten (Maus, Tastatur oder Sprache) - das Betriebssystem entspricht dem Theater des Schauspiels, welches man zu interpretieren und im besten Fall zu beherrschen versucht. Alle großen Betriebssystem haben ihre Wahrheiten, die Schnittpunkte liefern. Selbst Windows öffnet über Ausführen|cmd seine Konsole, von den Unix-Derviaten (Linux, OSx) kennen wir es sowieso - damit jedes Betriebssystem weit in seine eigene Vergangenheit greift und API's bereitstellt, die schon immer da waren. Für den Schüler sicher ein Faszinationsmoment. Der zweite Bereich: die Softwareentwicklung oder Programmierung bietet in rein kognitiver Hinsicht so viele Kompetenzen, die niemals nie im Mathematik-Unterricht allein vermittelt werden können. In der Scholastischen Mathematik gibt es nur eine Lösung für ein Problem die brav linear gelernt werden soll. Sie firmieren unter dem Betreff "Lösungsweg" - und kommt ein Schüler zwar zum richtigen Ergebnis, aber nicht unter Einbehaltung des vorgegebenen Lösungsweg, kann dieser schon mal ein "Nicht-Genügend" ernten. In der Softwareentwicklung wäre eine solche Bewertung des Schüler|innen-Produkts eher kompliziert, weil es in der Softwareentwicklungen viele Lösungswege gibt. Ist eine iterative Lösung eines Problems gleichwertig zu einer verlangten rekursiven Lösung, nur allein weil die Rekursion als elegant gilt? Ich sage ja, solange der Code geparsed wird. Solange das Ergebnis der Anforderung entspricht - tut sie es nicht, so entsteht das pädagogische Moment des sinn stiftenden Dialogs, welches zwischen der Trinität Lehrer - System - Schüler auf das Plenum der Schüler erweitert werden sollte. In dritter Ebene findet man die Spezifikation - didaktische vorherrschende Literatur spricht hier oft von einer Bezugswissenschaft, deren die Informatik verpflichtet ist. In einer Handelsakademie gelten andere Anforderungen wie sie für ein Gymnasium oder eine höhere technische Lehranstalt gelten. So ist in einem, die Nutzung von SAP, im anderen die Kenntnis von Prolog und im nächsten AutoCAD Kenntnisse von Nöten sind. Die Spezifikation ist immer eine Reduktion auf die intuitive Führung und das korrekte Nutzungspotenial reduziert. Sie will definitiv nicht als einfach reduziert verstanden werden - sie ist aber determiniert und kann dadurch nur im Moment seine volle Entfaltung erfahren. So passiert es, das ein Architekt über die Möglichkeiten von AutoCAD höher sprechen kann, als es von einem Informatikprofessors höchster Güte möglich ist. Kein Problem - in einer Handelsakademie kennt der Wirtschaftsprofessor mehrere werkseitige Funktionen von Excel - der Wirtschaftsinformatiker aber kennt die Möglichkeit eigene Funktionen zu scripten. SAP und Excel - alle Office-Produkte - das ist die Spezifikation der Ausbildung. Informatik als Hilfswissenschaft zu verstehen ist die didaktische Aufgabe des Info-Professors der Sekundarstufe II. Das die klassischen Konjunktoren UND ODER in der imperativen Programmierung seine Verwendung gefunden haben wissen wir bereits - ich will Sie mein geschätzter Leser nicht unnötig lang intellektuell mit Trivialität beleidigen, dennoch ist das Aufwärmen der alten Suppe notwendig um einen Zugang zur Materie zu schaffen!Hier also die Wahrheitstabelle über ein Aussagenkalkül von zwei Bedingungen: So weit so gut - aber wie verhält sich UND ODER nun zueinander? Und welche Überlegungen sind bei einem Objekt-Konjunktor bzw. einen Prädikativ-Konjunktor zu beachten? UND gibt es einen Entweder-Oder Konjunktor?Vorrangig geht es mir in diesem Elaborat um die Dialektik zwischen Wirklichkeit und Wahrheit - eine Auseinandersetzung mit dem Wahrnehmungsprozess, der Erkenntnisfähigkeit und schlussendlich einer zögernden Annahme eines Seins - einer ontologischen Instanz über das dialektische Ergebnis der Betrachtung von dem "Was wir als Wirklichkeit" und dem "Was uns als Wahr scheint" hergibt. Gehen wir also davon aus, das Wirklichkeit das Konstrukt unserer Wahrnehmung und Wahrheit die Konsequenz unserer Vernunft ist, haben wir über die Objektinstanz den ersten brauchbaren Schnittpunkt einer ansonsten gänzlich invertierten Realität. Ein weiterer Spieler unserer Überlegungen muss natürlich das Komplementär-Konstrukt sein, welches per Definition nicht unbedingt ein Diametral einer Bi-Polaren-Deklination sein muss, es sein kann aber in vollständiger Verwendung die zwei Gegensatzpaare zu einem Ganzen verbindet. Zum Beispiel: Komplementärfarben ergänzen sich zu einem vollkommenen Kontrast (je nach Farbmodell, weiß bzw. schwarz). Der Komplementärbegriff in der Logik nimmt aber derart abstrakte Formen an, das eine Begründung oftmals (bzw. für mich Kleingeist) nicht ausreichend ist um ein Sich-ergänzenden Gegenpart zur Vollständigkeit und damit zur Vollendung ableiten zu können. Ich will es aber versuchen und stelle die Wahrheitstabelle (siehe oben) der Annahme einer invertierten Konjunktorstruktur über den Scheffel seiner einfachen Verwendung. Invertiert, weil das Wesensmerkmal des Konjunktors keineswegs einen nicht-dialektischen Zusammenhang erahnen lässt. In einer Fallunterscheidung ob UND ODER gewählt wird, ist Wesensgleichheit einzig über die konjunktable Relation erklärbar die aber noch kein offensichtliches Gegensatzpaar bildet - darum muss es ein komplementärer Operator sein, der erst in seiner Funktion die Gegensätzlichkeit bzw. Inversion aufzeigt. Über den Wahrheitsbegriff scheint es kein Problem darzustellen. [An dieser Stelle, will ich den Wahrheitsbegriff auch unter seine Falschheit subsummieren sowie auch das Objekt ein Subjekt bedeuten soll.] Die rationale Vorstellung von Entscheidungsmöglichkeiten lässt sich anhand der Tabelle oben auf zwei grundsätzliche Prinzipien reduzieren (und diese sind nicht menschgemacht, nicht normativ). Für das UND gibt es nur einen Wahrheitswert, sowie es für das ODER auch nur einen Falschheitswert gibt. Die Tabelle oben hat nur zwei Bedingungen (Kalküle), a sowie b - erweitert man sie um weitere Bedingungen ändert sich nichts am Axiom, jedoch lässt sich eine Konjunktorenverbindung arrangieren, die dann die Wahrheitstabelle wenigstens plakativ erweitert: a ∧ b ∨ c die tabellarische Darstellung will ich mir sparen! Vielmehr ist UND die Negation von ODER? Hier kommt der Wirklichkeitsbegriff zu tragen. UND addiert im Wesen eine Bedingung mit einer anderen bzw. mehreren anderen Bedingungen zu einer Vollständigkeit. Die Negation einer UND Addition kann dann eigentlich nur eine UND Subtraktion sein - so wie man in der euklidischen Mathematik einem negativen Wert einer Zahl hinwegaddiert. Das Wirklichkeitskonstrukt ist weiterhin kein operationales, welches spekulativ zur Anwendung kommt - mit anderen Worten (eine rein pragmatische Weltanschauung würde die Negation von UND nicht so erklären, wie das logische Phänomen der Wirklichkeit es verlangt: Beziehungsweise und Beispielhaft: "Sie haben in unserem Kreditinstitut ein Girokonto eingerichtet, UND möchten Sie etwas einzahlen? Nein, ich will etwas Abheben!" - wer die Ironie des Beispiels erkennt, darf sich selbst den Titel "BWL-Nerd" auf seine Visitenkarten drucken!) Damit komme ich auch schon zu den zwei weiteren Phänomenen der konjunktorenlastigen Logik - 1. der Objekt-Konjunktor und 2. der Prädikat-Konjunktor. Ich beginne mit dem Ersten (nur allein, weil der Erste in einer Reihenfolge vor dem Zweiten steht - wer hier den ironischen Wortwitz versteht, darf sich den Titel "Logik-Nerd" auf seine Visitenkarten drucken). Der Objekt-Konjunktor hat immer ein Weiteres - Anderes im ODER-Fall zur Folge. Hier hat man noch kein klares Komplementär, weil ein Weiteres noch lange nicht die Vollendung zum Ganzen bedeutet, aber das Andere welches sich über die ODER Faktivität ergibt, ist Grundlage für mehrere interdisziplinäre Wissenschaften die sich als Wirklichkeitsnah (also empirisch, soziologisch usw.) bezeichnen. Die ODER Vorstellung des Anderen ist das tragende Element des determinierten Seinsmerkmal im reduktivem ontologischen Sinne - reduktiv, weil sich das Sein auf das Notwendige reduziert und damit wieder pragmatisch wird. Hier kommt auch das erste mal ein konsequent gedachtes "Entweder-Oder" vor, weil nur ein Solches ein Anderes bedingen kann. Ist die ODER-Wirklichkeit also wirklich auf das Attribut "Entweder" reduzierbar? Natürlich respektiere ich die Arbeiten meiner Student|innen in welchen Vorschläge wie die "Ergänzbarkeit" des uneigennützigen Tuns vorkommt - die sich aber dann in Folge einer wirklichen Prüfung der gedanklichen Tiefe auf das Essentielle beschränkt - ich will von einer Bedürfnisbefriedigung des aufgeweckten Geist sprechen! Die Überlegung also, so wenn ich die Zeichen richtig deute, ist das Komplementär nicht nur die Vollendung zum Ganzen sondern seine Ergänzung zum Vollständigen. Es ändert sich aber nichts am prinzipiellen Zustand der dialektischen Deklination. Natürlich, kann eine Vervollständigung jenes Element liefern, welches erst durch retrograde Verwendung im Denkprozess zum verwertbaren Gegenstand eines interdisziplinären Auffassungsgrad werden kann, der über die Grenzen des Denkens hinaus zu genau jenem Ergebnis führt, welches wir über die Wahrnehmung zur Erkenntnis verstanden haben wollen. Das zweite fragwürdige Konjunktorenkalkül ist der Prädikativ-Konjunktor. Die einfache Vorstellung einer funktionierenden Welt will ich nicht nur über das Objekt und das Prädikativ also seine Bewegung verstanden wissen, aber als Modell ist es durchaus tragbar. Beschränken wir also eine Wirklichkeitsimulation auf Objekte [inkl. Subjekte] und ihre Bewegung so haben wir ein eigentlich brauchbares heterotrophes Wirklichkeitskonstrukt, welches sich eigentlich nur mehr das Attribut Zeit komplementär verwirklichen lässt. Weil aber Zeit in einem Objekt-Bewegungs-Modell zwar eine berechenbare aber irrationale Variable ist, will ich sie gänzlich aus den Überlegungen einer dem Prädikativ-Konjunktor verpflichtenden Modellkonstruktion entfernen. Vereinfacht kann also das Prädikativ eines Objekts immer nur eine Bewegung sein - so will man das Sein selbst nicht anders verstehen. Losgelöst von einer temporalen Beschränkung ist Sein selbst das ultimative Attribut einer bewegten Objektinstanz [und hier wieder: sowohl auch das Subjekt]. Der Prädikativ-Konjunktor UND führt hier ebengleich wie im Objektiv-Konjunktor zu einer weiteren Bewegung, während der ODER Konjunktor zu einer anderen Bewegung führt. Seins-Zustände können also nur UND ODER als Bewegung verstanden werden - ein Hauptargument, welches dem Pragmatismus eine bittere Pille ist.Es kommt nur selten zu einer Auseinandersetzung zwischen dem einem psychologischen Krankheitsbild und dem diametral erfolgreichen Innovationswesen einer neuen, gänzlich kreativen Wegfindung. Ich will den Weg aber einschlagen um die Gegensätze nicht nur als Kontrast sondern als ein höheres Komplementär zu verstehen!Noch seltener als eine stupide Einleitung, ist ein Versuch das untippbare direkt in die digitale Realität der Nicht-Leser zu schicken - weniger, weil es von meinem Blog noch keinen You-Tube-Chanel gibt, als eher, dass die Realität in seinem Wesen, wenige Ausnahmen von der Undenkbarkeit einer Verwerflichkeit bereit stellt. Die Realität ist nun mal nicht Objektorientiert - meine Realität, mein persönliches Eo Ipso ist es auch nicht - es verfängt sich weiterhin in der Begriffsdichte eines gebildeten, höheren Wesens, welches seine Höhe nicht durch Bildung erfuhr oder jemals erfahren wird, sondern sein deskriptives Moment in der nützlichen Logik und sein normatives in der Entfremdung der Sprache hat. Ja - du hast richtig gelesen! Aus seinem maximalen Fundus kann es nur die Höhe und Tiefe seiner Bereichsvermittlung nicht durch intellektuelle Reisebereitschaft generieren, als eher durch die Seltenheit der Nutzungsversuche und damit der praktischen Anwendung anbringen. Da der Komplexitätsgrad sich natürlich von Seite zu Seite, von Absatz zu Absatz von Wort zu Wort steigern muss, ist ein allgemeiner Usus der sachliteraturverfassenden Gilde. Provoziert man schon frühzeitig, bzw. besser irgendwo im Mittelfeld, einen Abbruch des Lesers - so kann der Rest des Textes (und ich habe schon einige Sachbücher gelesen) in einem gemächlichen Kielwasser dahin dünken, ohne eine wirkliche Spur in der Flüchtigkeit des Selbstregulativ der Erkenntnis zu hinterlassen. Gedruckte Worte auf Papier - so immanent wie unschmelzbare Gletscher - unmöglich aus der Situation herauszureisen! Der Lesende hat erst die Möglichkeit, seine Umwelt an den Text anzupassen, wenn er oder sie alle Mittel ergreift, seine Umwelt unveränderbar zu machen und das Lesen selbst erst ins bewusstseinsvermittelnde Moment des phänomenalen Unsinns zu transponieren. Die Wegweisung ist selbst persönlichkeitsbestimmend - im lesenden - im schreibenden - im konstruktiven Moment der unbestimmbaren Phänomenologie. Und da es auf diesem Gebiet nur eine Autorität gibt, komme ich nicht darum hinweg, eine kritische Würdigung zu verfassen: Eine Beachtung der einzig wahren Verwunderung die unser Leben uns bietet:: die des Geistes und seiner innewohnenden Phänomenologie. Ja - du hast richtig gelesen! "Ließt doch der Philologe niemals nie zwischen den Zeilen - er|sie sieht die Buchstaben, Worte, Sätze und begreift seinen Sinn jenseits von jeglicher Doppeldeutigkeit - so habe ich doch versucht auf Hegel zurück zu kommen. Warum nur? Er selbst, in seinen Schriften gänzlich nüchtern, galt als Dionysist seiner Zunft. Paradoxerweise im rein physischem Sinne - wo doch weiterführende Denker (und nicht nur die führenden Denker der 30er Jahre) Dionysmus auch Alkohol-Abstint verstehen konnten. Die Droge selbst ist doch nur das Antithesum zwischen der Orginität des Seins und der Originalität des genialen Gedankens, welches ihm so-oder-so begleitet. Das Genium eines Hegels, darf einfach nicht nur auf seinen Alkoholkonsum reduziert werden - sollte aber weiterhin im Hinterkopf seiner Leser|innen bleiben! Man muss sich die Unvorstellbarkeit eines gänzlich besoffenen Schreibers vorstellen, welche trotz seines Zustandes Sätze der gänzlichen Richtigkeit produzierte. Aber dieses Muss ist nur ein spassiger Nebeneffekt einer höheren heglischen Philosopie. Es ist weiterhin die Begeisterung für seine Ausgangslage, aus welcher er philosophierte. Es ist weiterhin, der Dualismus der zwar sein ontologisches Realitätsbild zeichnete, aber nicht Einzug in seine Texte fand. Die Argumentation von Hegel ist weiterhin stringent - logisch richtig - bahnbrechend. Es erinnert mich immer wieder an Menschen, die das Goethe-Zitat: "Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust" verwenden und dann blicke ich in meine Erinnerung an seine Text und denke mir: "Es pochen zwei Hirne in meinem Schädel". Das Oxymoron, welches durch Nietzsche formuliert wurde: "Der Kampf zwischen Rom und Judäa" beschreibt jene Persönlichkeitsspaltung die den einfachen medial gebildeten Menschen betrifft. Gehen wir es Schritt-für-Schritt durch, so sehen wir sofort die Wechselwirkung aus diesem schon Zweitausend-Jahre langem Kampf. Das der Kampf zwischen "Rom und Judäa" schon länger andauert, kann nicht ausgeschlossen werden - ich will ihn aber auf mind. die 99 Olympiade reduzieren, nur allein, weil ich mir nicht die Arbeit antun möchte Jenseits zu forschen. Aber bis zur 100sten Olympiade kann ich doch von gesicherten Erkenntnissen schreiben. So ist also, der Kampf zwischen Rom und Judäa ein immanentes Element, welches sich in die Neuzeit hinein bewegt hat. Und wir dürfen Rom nicht auf den Vatikan reduzieren - ein solcher Versuch wäre töricht. Der Vatikan ist nur ein kleines, unbedeutendes Memento der Vorherrschaft des Judentums. Judäa, das Judentum, oder in Folge: der Jude - schafft ein Konstrukt der gänzlichen Liberalisierung aller Unmenschlichkeit - und wird damit zum Begründer eines "ich will es Amerika nennen" Konstrukts der Entwirklichung der moralisch vorherrschenden Doktrin. In diesem Krieg war es einer Seite nicht klar und offensichtlich, das es Einflüsse von Außen gibt - Einflüsse von Afrika. Die Unklarheit traf aber Judäa, nur allein, weil Rom sich im Wesen nur für Rom interessiert - und so wurden die neuen Bürger von Rom, Bürger von Rom jenseits ihrer Hautfarbe oder Abstammung - doch für den Juden ist Afrika jenes unkalkulierbare Effektum der Machtergreifung und so differenziert er, was sein Verhängnis wurde. Der Jude - der Bürger|Kämpfer Judäas erkannte nicht das Problem - und als er die Macht über Rom in Form der Christanisierung im Jahre 380 erringte, konnte er nicht die Auswirkungen erdenken, die die letzte Konsequenz des Judentums, die Konsequenz in Jesus Christus fand. Der Monotheismus - eines der klar abgrenzbaren Denkrichtungen Judäas, fand Einzug. Breitete sich aus. Die anderen Götter neben einem einzigen Gott starben, wurden ad absurdum geführt. Hinauf in den Norden - Groß-Britannien. Walhalla wurde geschlossen - Loki in Pension geschickt - Judäa erlebte ein Hochgefühl in voller vollen Blühte. Doch der Mohr kam und besiedelte - er wurde beschimpft als Moslem und er beschimpfte die Anderen als Ungläubige. Wurde aus dem Neger ein braver Christ, war der Untergang Europas, aber und damit die letze Instanz gegen die Ideologe des Judäa besiegelt. Die Paradoxie der Vorstellung ist es, was das Bollwerk zwischen der letzen Konsequenz des Judentums - Jesus Christus - und der verinnerlichten Ideologie (welche nur religiös besteht) des Negers - des Imports aus Afrika bestimmt. Rom probierte es friedlich in der Renaissance und skurril kriegerisch während dem zweiten Weltkrieg - doch lösen wir uns erst von den vielen seltsamen christlichen Vorstellungen, können wir erst Rom in seiner Idee - im Plagiat Athens auferstehen lassen!Will man einen Text von Friedrich Dürrenmatt auf einer Theaterbühne erzählen, hat man zwei Möglichkeiten. Ersten, man hält sich Punkt für Punkt, Beistrich für Beistrich und Wort für Wort an die Vorlage oder Zweitens, man macht irgendetwas etwas anderes. Wobei natürlich vom Zweiten tunlichst abzuraten ist. Natürlich gäbe es noch eine dritte Option, in der Dürrenmatt selbst Regie führt - nur allein, sein Tod schließt diese Option mit den herkömmlichen (unspirituellen) Methoden völlig aus. [Ich schmunzle: Mir erschien der Dichter-König Dürrenmatt und er diktierte mir das System aller möglichen Theaterproduktionen]. Zurück zur Chronologie. Gestern besuchte ich die Theateraufführung: "Die Physiker" im Grazer Schauspielhaus. Heute sitze ich hier bei Schnaps und Rauchwaren und schreibe diese Beobachtungen und morgen jährt sich der Tod von Dürrenmatt - ich werde wohl die ganze Nacht durchschreiben um nicht den Abgabetermin zu verpassen.Als Kritik hinsichtlich der Theateraufführung kommt mein Text hier definitiv zu spät - die Premiere ist schon lange vorbei, die Kritiker haben schon alle ihr Lohnarbeit erledigt und mit schnöden einfachen Worten die Aufführung beschrieben: "Sehenswert, viel Applaus, modern und befreit vom Staub". Mir selbst war nicht klar von welcher Art Staub im Zusammenhang mit einem Dürrenmatt-Text zu sprechen bzw. schreiben ist - aber die Wege des Kleinhirns sind unergründlich. Und wenn ich Eingangs schon von zwei Möglichkeiten der Theaterinszenierung geschrieben habe, so muss ich leider sagen, dass die Grazer den zweiten Weg gewählt haben. Natürlich haben sie dabei aus dem Vollen geschöpft und sind untergegangen in einer Flut von Expression wie es Goethes Zauberlehrling einst schon erfuhr. Walle walle manche Strecke, dass zum Zwecke Nonsens fließe ... und jetzt sollen seine Geister auch nach meinem Willen leben. Selbstverständlich ließ sich Dürrenmatts Geist nicht in dieser Inszenierung inkarnieren - da hat das Gespann Bossard/Weiss eine Rechnung ohne Wirt und Kundschaft gemacht! Auch kann nicht von einem Provokationstheater ausgegangen werden in welchem die Zuschauer|innen polarisiert werden und einzig und allein in die Denkrichtung "Liebe oder Hasse es" gedrängt werden. Dafür war keinerlei ernsthafte intellektuelle Auseinandersetzung mit Dürrenmatts Texten erkennbar um neidzerfressenen, missgünstigen Hass als Zuschauer entwickeln zu können. Dieses Gefühl, einer Inszenierung gegenüber zu sitzen, die ein "Ich habe Dürrenmatt verstanden - du auch?", welches aus der Liebe zu Dürrenmatts Text einen Hass erzeugt, war für mich nie zu spüren. Es war für mich eher so, dass ich zwar Heulen wollte, aber keine Träne über meine Tränensäcke floss, das ich Übelkeit verspürte aber in einer Art Schockstarre verharrte aus welcher ich zwar hätte Flüchten können - jederzeit, einfach meine Loge verlassen und hinaus - rauchen so wie es die Schauspielerinnen unten auf der Bühne taten. Ja, sie rauchten eh brav in einem hermetisch abgeriegelten Glaskasten, in welchem, (ich kann mich auch täuschen) Originalzitate aus den "Physikern" vorgetragen wurden und hielten damit auch die vorherigen Fassung des Nicht-Raucher-Schutz in Österreich ein! In der aktuellen Fassung müssten sie draußen rauchen - es wäre nicht zum Schaden des Stücks gewesen. Wobei, und ich habe mich vorbereitet. Als Begleitung hatte ich eine äußerst gewandte Freundin, welche mir eine einwandfreie, großartige Leistung der Schauspieler|innen bescheinigte. Ich will damit auch keine weitere Kritik am "ausführenden Organ" tun, sondern mein Auge wieder auf Bossard/Weiss richten. Was ging da überhaupt vor? Ich vermute, es war eine Art von demokratischem Theater, in welchem die Hauptverantwortlichen alle an der Produktion Beteiligten einzubeziehen und auch alle Ideen und Vorschläge umzusetzen. In der Probe einer Szene, kam höchstwahrscheinlich die Frage: "Was könnten wir ändern, was könnten wir besser machen?" und einer der Schauspieler oder innen vorschlägt, das die Physiker ab nun von "Pferden" bewacht werden sollen - Lassez faire in der Umsetzung! Das Resultat: ein clowneskes Rumgehoppse verbunden mit einer hoch performanten Leistungsshow der Schauspieler|innen. Die brüllten und schrien herum und brachten hochkomplexe Texte zum Besten, die so einfach nicht bei Dürrenmatt zu finden sind. Der Doktor selbst würde sich niemals auf ein derart niedriges Niveau herablassen, um mit übertriebener Fachterminologie zu trumpfen - dieser Trumpf schlägt nur die Kreuz Drei, und nicht mehr. Dabei hatte es Potential. Die Physiker in Jogging-Anzüge zu stecken - jeder in einer anderen Farbe. Das hat Modernität und wäre Authentisch. Die Rolle des Möbius von zwei Schauspielern gleichzeitig zu spielen - schon, schon, schon - da hätte ich doch ein Bravo übrig gehabt. Aber die massiven Abschweifungen vom Originaltext, machten die Aufführung zu allem Anderen, aber definitiv nicht zu einem Dürrenmatt-Spiel. Deshalb war arglistige Täuschung, die Produktion mit dem Autor: "Friedrich Dürrenmatt" und dem Titel: "Die Physiker" zu verkaufen. Blicken wir hinüber nach Amerika. Dem Land der Geschichtenerzähler und dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Was machen diese? Sie nehmen einen Stoff - übersetzen ihn in ein Treatment bzw. Drehbuch und modernisieren bzw. interpretieren ihn neu. Nun haben aber Menschen wie die Coen-Brüder oder Kubrik die Cojones ihre Neuinterpretationen von klassisch-unsterblichen Texten neu aufzuführen aber gleichzeitig auch die Integrität ihr Schaffenswerk nicht hinter dem Genius des Urhebers zu verkaufen. So wurde aus der "Traumnovelle" --> "Eyes wide shut" und aus der Odysee --> "Brother, where art thou". Beide Bespiele haben einen Text neu interprediert und beide haben ihre Filme mit einem "based on" firmiert. Warum taten es Bossard/Weiss nicht? Warum gaben sie ihrer Aufführung nicht den Titel: "die hard: physiker" - warum fanden sie keinen neuen Titel für das, was sie erzählen wollten - die Dürrenmattschen Physiker waren es definitiv nicht. Ich habe mich, als ich die Karten kaufte, auf einen schönen Theater-Abend gefreut. Auf einen Abend in welchem ich die Aussage Dürrenmatts mit meiner äußerst charmanten Begleitung diskutieren konnte. Einen Abend der Komödie - wo man über die bisher noch lange nicht beantworteten Fragen Dürrenmatts sprechen konnte. Anstatt dessen wohnte ich einer Aufführung bei, in welcher in Überzahl, junge Schüler|innen, die den Auftrag bekamen, "Die Physiker" zu lesen um eine Buchbeschreibung abzugeben und im Grunde eine Groteske abliefern werden - nur weil sie lesefaul sind und reich genug um in der Hoffnung mit Geld einen Inhalt zu kaufen - umso einer positiven Note der 7abcd in Deutsch entgegen wandeln zu können. Sie werden uns schon die Geschichte erzählen - sie werden für uns schon jene Arbeit erledigen, die eigentlich - liest man Dürrenmatt leidenschaftlich - keine Arbeit ist, sondern eine Bereicherung sein sollte. Es kommt bei mir wieder der Pädagoge hoch (der eigentlich wirklich eine Neuinterpretation der Physiker sehen wollte). Ich sehe schon die Buchbeschreibung und das verzweifelte Gesicht der|des Deutsch-Lehrers: ... und am Schluss gab es eine brutale Schießerei ... Für die aus Wikipedia-Copy-and-Paste-Generation war die Aufführung definitiv genial gesetzt - aber was ist mit uns? Mit uns, die die Text Dürrenmatts vergöttern, weil sie Verehrung abverlangen - und das zu Recht! Warum dürfen wir nicht, die jene wenigen Kritikpunkte in Dürrenmatts Texten gerne von anderen interpretiert wissen sollen, einen Abend lang einer gänzlichen Neudeutung folgen. Warum wurden offene Fragen nicht thematisiert? Es beginnt schon mit der Frage, ob Inspektor Voß schon den ersten Mord untersuchte? Täte er es nicht, so wären erst alle weiterführenden Konversationen stringent. Die Literaturvorlage lässt hier diese Frage komplett offen - das Fernsehspiel von 1964 verwies eindeutig auf einen Herrn Inspektor Siegenthaler, der die Untersuchungen von damals erledigte. Ansonsten hätte doch Inspektor Voß "Newton" gekannt. In Folge (zwischen dem Genie des Textes) kam bei Dürrenmatts Text sehr wohl die Fremdifferenzierung aus der Rolle des Physikers zum Geheimagenten vor. Im zweiten Akt, nach dem alles Morden erledigt war, wurde die Thematik des Duells zwischen den rivalisierenden Geheimbünden hervorgehoben. Im Text: ist von einem Colt und einer Browning die Rede - beides Waffen aus Nord-Amerika. Dürrenmatt hat in seinem Genie, die Agententoffenbarung eindeutig einem bestimmten Land übertragen. Dass es eine Auseinandersetzung zwischen Ost und West sein soll, ist deduzierbar. Das aber das bestimmte Land klar erkennbar ist, bleibt gänzlich offen - so versteht er es, die geographische Zuweisung brillant zu verschleiern und wird in Folge von "Machtpolitik" und "Freiheit" schreiben. An dieser Stelle meiner Kritik, verweise ich auf das katastrophale Schauspiel der Grazer|innen, welches keine einzige Problemstellung innerhalb der Dürrenmattschen Textinstanz bearbeitet hat, aber durch das groteske Schauspiel mich von einem Dürrenmattschen Grundsatz gänzlich befreite - dem Grundsatz: "Verzapfe keinen Tiefsinn, füge dem Problem kein weiteres hinzu". Und so kann ich, dank dem seltsamen Schauspiel einer Provinzstadt wie es Graz ist, endlich über Fragen schreiben, die mir bisher im ständigen Respekt gegenüber einem von Menschenhand konstruierten Labyrinth, als welches es nur wenig entkommen gibt, schreiben. Eine Gruppe von naiven jungen Schauspieler|innen und ihrem Regie und ihrer Dramaturgie, befreien mich vom Grundsatz: "Verzapf keinen Tiefsinn, füge dem Problem kein neues hinzu". Die Innovation des Dürrenmattschen Text liegt eindeutig und allein, in der Unfähigkeit des Autors die Zukunft zu kennen --> "Aussagen wie: ... eine Insulintherapie wäre wieder einmal fällig gewesen" sind definitiv jene Aspekte, die einer Modernisierung unterworfen sind - Dürrenmatt ist kein böser Mensch - er ist eher ein Vater der mit seinen Texten seinen Kindern einen Spielplatz bauen möchte. Aber, eine Insulintherapie ist schon lange obsolet - genauso, von Drogen innerhalb der psychiatrischen Heilkunst zu sprechen. Gegenwärtig also, wäre eine neuroleptische Therapie schon lange notwendig - befreite man Möbius von einer Psychose - aber ihn quälen möchte ich auch nicht. Da nun also von Dürrenmatt niemals nie, eine offensichtliche Diagnose seiner Physiker begangen wurde - und es sollte sein Genius bleiben, nicht in fremde Gewässern zu fischen - können Aussagen zur Anamnese des Krankheitsbild nicht getroffen werden und auch nicht in die Kritik einfließen. Das Genie zeigt sich nicht durch Weisheit, sondern durch Schweigsamkeit in der Unwissenheit. Und so ist eine Insulintheraphie schon lange nicht mehr notwendig. Diese Physiker jedoch, haben literal schon zwei Persönlichkeiten - die des Physikers in Person und eine alternierende Realität als Geheimagent. Hier spielt sich das tatsächliche Moment des Dürrenmattschen Universums ab - und Dürrenmatt scheut sich nicht, seine Leser|innen in ein Labyrinth zu führen. Die grundsätzliche Aussage ist folgende: Mir erschien der König Salomon und er diktierte mir das System aller möglichen Erfindungen. Diese wurden protokolliert - sie wurden: "alles denkbare wurde gedacht und kann nicht zurückgenommen werden" gedacht. Worum also es wirklich geht ist: Trifft man auf einem Menschen, der nach einem halben Liter Bier rülpst, können wir ihm entgegnen: "Unter der Betrachtung einer epikurischen Philosophie nimmt Kants Transzentalphilosophie eine neue Dimension an"!______________Für diese Arbeit referiere ich in erster Linie natürlich auf das Hauptwerk von Dürrenmatt: Die Physiker. Leider habe ich nur die überarbeitete Neufassung aus dem Jahr 1980, entnommen aus den Gesammelten Werken (Diogenes Verlag, Zürich 1988). Als zweite Quelle führe ich die Verfilmung aus dem Jahr 1964 unter der Regie von Fritz Umgelter (ein brillantes Werk) an. Da nun beide Werke noch zu Dürrenmatts Lebzeiten veröffentlicht wurden, nehme ich an, dass beide im Sinne des Meisters auf den Markt geworfen wurden. Die Besetzung war über die Maße hin genial - allen voran eine unerreichbare Therese Giehse. Laut Wikipedia war sie auch der Grund, warum Dürrenmatt die Anstaltsleitung in weibliche Hand legte - es sollte nicht zum Schaden des Textes werden. Die Wikipedia-Beiträge und andere Internetquellen (Interpretationen, Charakterisierungen der Charaktere, usw.) habe ich ungeprüft übernommen und eklektisch in meine Beobachtung einfließen lassen. Dank an Franz Josef Görtz und Georg Hensel für die Einführungen und dem Textmaterial.Dieses Wesen ist ein rein weibliches - darauf muss ich mich selbst mit mir selbst einigen um diesen Text vollinhaltlich niederzuschreiben.Sie hat die Fähigkeit in anderen Menschen jedes Gefühlt, jeden Schmerz, jede Empfindung zu verstehen. Sie sieht nicht mehr die Oberfläche des Menschens sondern vertieft sich mit ihrer Gabe in das reine Empfinden ihres Gegenübers. Sie erkennt nicht nur jede Regung - sie spürt sie am eigenen Leib. Ihre Kraft ist der einzige Unterschied zwischen der Empfindung des Anderen und der eigenen Empfindung, weil erst durch ihre Stärke der Wille entsteht, das Andere so zu sehen, wie es auch der oder die Andere fühlt. Verständnis allein ist ihr nicht genug um die Welt der Emotionen über den Verstand zu begreifen - sie erlebt alle Gefühle im selben Ausmaß wie sie passieren. Der Moment ist ihr fremd, die Zeit nur ein Begriff zwischen dem Aufkeimen und dem Abflammen eines fremden Gefühls in ihr selbst. Sie merkt sich jedes Gefühl - speichert jede Emotion - hat Worte, Begriffe, Redewendungen gefunden, die aber nie Widerhall fanden in jenem der das Gefühl erzeugte und so wurde sie schweigsam. Sie behielt sich die Beschreibungen zurück und spürte von Mensch zu Mensch immer mehr, anstatt weniger.Kein einziges Gefühl fühlte sie konsequent zu Ende - zu kurz war der Moment der Begegnung. Und so suchte sie, in ihrem Wesen nach der Liebe - suchte dort nach Liebe wo Gott nicht ist und auf ihrer Suche wurde Gott auf sie aufmerksam. Gott allein erkannte ihr Wesen als Gefäß und ihre Gabe leerte ihren Geist von Tag zu Tag - von Begegnung zu Begegnung. Sie entfremdet sich zunehmend von ihrer eigenen Empfindung und fand dadurch in Gott wieder einen Begleiter auf ihren Wegen, der sie vom Moment der Emotion zum Ende des Ganzheitlichen führen sollte - Imagination ihres Geistes durch die Kraft der Affekte, welche sie zwar Verwirrte aber ihrem Wesen jenes Sein gebar, welches für sie das absolute Sein ist. Und so ging sie unter die Menschen. Sie traf einen Soldaten mit einem wunden Fuß und spürte an ihrem Fuß den Schmerz, doch ihr Wesen wurde nicht müde. Sie traf ein Kaufmann, der vor Habgier grinste und spürte in ihr die Raffsucht, doch ihr Wesen wurde nicht ungerecht. Sie traf eine Witwe und fühlte mit ihr den Schmerz des Verlusts eines geliebten Menschen, doch Verzweiflung prägte nicht ihr Wesen. Sie lernte früh, ihre Gabe zu nutzen und begann mit den Menschen zu spielen. Sie gab den Mitmenschen Extase - redete Sie in unermessliche Höhen. Schmeichelte ihrem Ego nur um selbst das egoistische Hochgefühl zu erleben. Sie erhob den Niedrigsten zum Edelsten um den Moment des Höhenflugs zu erleben. Sie trieb sich mit Huren herum, um sexuelle Wolllust ohne Sünde durch den Nächsten zu erfahren. Sie ging zu jeder Aufführung - sah Schauspieler, Musiker, Komödianten und Demagogen und fühlte sich als ein solcher. Sie trieb sich von einem Hochgefühl zum Nächsten. Früh, war das noch damals und dann wollte sie mehr - mehr Extrem im Gefühl. Der gottgleiche Habitus im Menschen bewegte plötzlich ihre Motivation und sie suchte nach Gott im nächsten Menschen. Suchte nach der Fähigkeit zu Erschaffen und der Fähigkeit zu Zerstören - zu Vernichten. Sie zog in den Krieg - in der clownesken Uniform einer Krankenschwester fühlte sie mit den Kriegern das Gefühl einen Menschen zu töten. Fühlte Tot und töten, fühlte Macht über den Schwachen, fühlte den Augenblick des Erlöschens. Sie mordete ohne zu morden und als sie der gänzlichen Unmenschlichkeit satt war, war auch der Krieg zu Ende und sie konnte das andere große göttliche Gefühl erfahren - jenes, des Erschaffens. Sie begab sich zu den Trümmer-Frauen, die übrig blieben und bot ihre Helfende Hand an um am Aufbau mitzufühlen. Tag für Tag erfuhr sie was Tagwerk ist - im Tagwerk des Nächsten. Oft zog sie sich zurück und fühlte aus der Distanz, während die Anderen über eine neue Welt sprachen - diskutierten. Eine Welt zu erschaffen, die sich aus den Trümmern erhebt und zu einem besseren Heute wird. Sie empfand den Fleiß, die Zuversicht, den Aufbruch und verstand das andere göttliche Gefühl zu nutzen um ein Kind in die Welt zu setzen. Ein Kind, welches in absoluter Liebe aufwachsen soll - um absolute Liebe zu predigen. Und so wurde es schwierig, weil: "Oida heast, bist deppart oder wos?". "Wos is los?" - "Ich kann in meinem Hirn eine solche Sprache einfach nicht gut heißen!" - "Wos is - bist irgendwo angrent?" - "Wie ich schon einmal gesagt habe, in meinen Hirn hier herrscht eine gewisse Form des Anstands, und wenn ..." - "Wos sul dea Dreck - Oida?". "Wir haben uns ursprünglich auf ein gewisses Niveau in diesem Hirn geeinigt! Oder?" - "Des tuat überhaupt nichts zur Sache, weil in einem ganz anderem Blogbeitrag wurde dieses Problem schon ausführlich beschrieben, frage mich bitte nicht in welchem!" - "Warum sollte ich dich auch fragen wollen - du bist hier doch nur ein Gastdenker und hast im Grunde keine große Gewalt auf das Wesen des Schreibers und schon gar nicht auf des, des Lesers." - "Das Wesen - Oida!". "Wieder einmal das gleiche: Wie viele sind jetzt eigentlich in diesem Hirn?" - "Die kommen und gehen, wie in einem IRC-Chat aus den 90er Jahren". "OIDA - wos is, seits es jetzt total deppard wurden?" - "Danke, für den Beitrag, der hat uns noch gefehlt und ist schon lange nicht mehr ... " Das Absolute lässt sich nicht unbedingt als das Gegenstück zum Relativen sehen. Da, wenn man das Absolute durch seine eigenen Bestimmungsmerkmale auflöst, eine Verfälschung des Begrifflichen vorprogrammiert ist und die Wirkung auf das Reale einen nachgestellten Positivismus zur Folge hat. Damit kann schon rein das Absolute niemals einer Negation standhalten und ist damit für eine dialektische Analyse unwesentlich, nahezu so nebensächlich wie eine Begleiterscheinung aus einer ernsthaften axiomatisch-orientierten Beweislegung. Aber darin liegt die Essenz, denn das ungewollte Nebenprodukt eines Denkprozess kann neue Impulse für gänzlich andere Themata schaffen. Damit könnte man einem hermeneutischen Zirkelprozess entkommen, in dem der Geiste Kehricht in den Fokus gerückt wird. Selbstverständlich wäre eine derartige Methode definitiv nicht Zielgerichtet und eine Vertiefung ist vollkommen auszuschließen - aber das Vollkommene ist es, was dem Absoluten innewohnt und ein ergänzendes Attribut seiner eigenen Beschreibung ist. Fehlerhaft dabei ist natürlich die Annahme, das Absolute durch eine Beschreibung aufzustellen - es kann nicht in das rein Sprachliche ohne Verluste transponiert werden. Mit anderen Worten -> spricht man über das Absolute verliert es seine Gesamtheit. Wie soll nun aber die absolute Empathie jemals kommuniziert werden, wenn sie nicht im Terminus auf die unvollendete Tatsache trifft und in ihr die Regression des Emotionalen auf das Kognitve zur Folge hat. Die Antwort darauf ist: Das Exemplarische - welches keinerlei Beweiskraft besitzt sondern ausschließlich der Illustration dienlich ist. Und so wird auch das illustriert emotionale Wesen, welches nach Außen gerichtet gezeichnet wird früher oder später auf seine inneren Prozesse regrediert, die dem Wesen wieder jenes Moment des Absoluten zurückgibt, indem es das Normative verlässt und zum Deskriptiven wird - das Wesen wird beschrieben, es wird Mensch-Geschaffen und Mensch-Gerecht. Es zeigt sich, daß die Empathie als Fähigkeit [mitfühlend] und [mitleidend] zum Erkenntnisertrag nur eine begleitende Rolle spielt die die Frage nach dem "was denkt das fühlende Wesen" und seinem Umkehrschluss "was fühlt das denkende Wesen" definitiv nur rein psychologischen Mehrwert generiert. Damit ist es ein anthropologisches Thema - die Psychologie eine Wissenschaft auf den Menschen reduziert. Jedoch losgelöst vom Menschen, kann einzig die Philosophie selbst den Nimbus um das Absolute auflösen. Beispielhaft: Gold mit einer 100%igen Reinheit - gibt's nicht. Der Kontrast Weiß bzw. Schwarz - absolut ohne Grau-Anteil - nicht in der Natur - nicht im menschenlichen Versuch es zu schaffen. Damit reduziert sich also das Emotionale oder die Welt der Gefühle auf ein Natürliches - für jene die nach Wissen streben: eine Naturwissenschaft [anm. und diese ist nun mal deskriptiv und nutz die Logik nur für zwei Dinge: 1. Um eine Hypothese zu formulieren und 2. um die Beobachtungen zu Kategorisieren. Sie nutzt Prädikative Logik im selben Ausmaß wie es ein Genealoge tut - sie sucht nach Verwandtschaftlichen Verhältnissen in der Sprache und gebraucht {missbraucht} die Sprache der Mathematik um natürliche Vorgänge zu simulieren - sie exemplarisch darstellen - ganz zu schweigen welche obskuren Beweise schon von Naturwissenschaftler|innen mit den Mitteln der Logik erbracht wurden.] Psycho-Logik - Psychologie altgriechisch ψυχή ‚Seele' erkennt die Wahrheit losgelöst vom Menschen nicht - selbst wenn es Experimente mit Hunden oder Katzen gibt, der Versuch von Gottes zweiten Fehler auf das Wesen seines ersten Fehlers zu schließen nimmt im rationellen Umfeld groteske Facetten an - es kontrastiert mit seinen eigenen Grau-Schattierungen. Eine höhere Logik also, über das Denken und Fühlen des Menschen abzuleiten wird niemals absoluten Charakter annehmen und bleibt auf das Individuum begrenzt. Selbst wenn nun also, sich eine Majorität der Stichprobe finden lässt, die bei den Farben Rot und Violett sexuelle Assoziationen entwickelt - bleibt doch weiterhin die Minorität die Falsifikation der Theorie. Das soll der Psychologie aber nicht ihre Faszination berauben. Gerade weil sie sich auf das Individuum richtet, kann sie die Zusammenhänge des Nächsten entschlüsseln und befreit den Menschen durch seine Befangenheit vom Irrglauben, dass die Hölle doch nur die Anderen sind. Das verstandene Individuum wird zum Unexistenzialistischem. Die Fremdbeschäftigung mit dem Wesen also ist jener verfremdete Teil der dem Menschen als ein rein existierendes beschreibt - weil wieder: Die Beschreibung das Absolute erst unmöglich macht. Mit diesem Problem haderten die alten Griechen schon, ein Nous, ein das Eine - Absolute zu erfassen. Die Heterogenität tat ihres dazu. Nehmen wir nun also zum Denken fähige aber gänzlich emotionslose Konstruktionen wie die des Computers oder des Taschenrechners heran, erfreuen wir uns in erster Line über ihre Determiniertheit - über ihre vollständige Beschreibung ihrer Funktion. Ihnen Denkfähigkeit abzustreiten ist ebenso unnötig, wie der Versuch ihnen künstliche Intelligenz in höherem Sinne zu verleihen. Sie können doch schon 2 mit 2 addieren und ermitteln als Ergebnis 100. Für uns einfache Menschen übersetzen sie es noch als 4 - alle sind glücklich! Und der Übersetzungsprozess geht weiter - vom Binären ins Dezimale, dort in Hexadezimal - Zeichencodierung als Numerischen Wert und die Anreihung von Zeichen - einem String zum Befehl bis hin zur einzelnen Pixelansteuerung die diesen Text hier in dieser so tollen Schriftart darstellt und sogar Filme in True Color abspielt. Die Informatik ist im Grunde eine Translationswissenschaft die vom Einfachen zum Besonderen geht - dieser Text wurde über eine Hilfswissenschaft real. Ist nun aber die Philosophie selbst eine Hilfswissenschaft oder ist sie die Mutter aller Wissenschaften? Ist es die Aufgabe der Philosophie das Phänomen mit Worten zu beschreiben - Translation von dem was alle sowieso schon wissen - mit der Methode der menschlichen Sprache? Aber genau darin zeigt sich wohl der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft. Die Wissenschaft nutzt die Sprache um zu verstehen - die Religion die Empathie!Mit einem Narrativ diese Thematik zu beginnen, wäre ein Faustschlag mitten ins Gesicht jener, die ihre eigene Geschichte anders erleben, erlebt haben oder erleben werden. Die betroffenen als wissenschaftliches Kalkül hinzustellen, wäre der zweite Faustschlag auf die andere Seite im Gesicht. Mein Versuch, über Empathie dem Phänomen zu begegnen ist die einzige Möglichkeit, hier heraus aus meinem Lehnstuhl, hinein in ein Leben eines Menschens zu versinken. Es soll ein Essay über Alleinerzieher|innen werden - mehr doch über alleinerziehende Mütter (dennoch dürfen sich beiderlei Geschlecht betrachtet fühlen - sich als Mann in eine Frau zu versetzten ist immer ein ganz besonderes Abenteuer, der Shitstorm ist vorprogrammiert).  Sunday morning creeping like a nunVorrangig ist zu klären wie es dazu kommt - warum eine Frau die Bürde des Alleinerziehers zu schleppen hat? Im Anfang war der Sex. Das ist wohl für die meisten Fälle zutreffend, den neben einer unbefleckten Empfängnis, wäre nur eine Patenschaft für ein Kind noch eine denkbare nicht-sexuelle Begründung. Das Kind, das hilflose und hilfsbedürftige Wesen selbst ist nicht das Joch - die Bürde, sondern es sind die soziologischen Herausforderungen die von der Alleinerzieherin abverlangt werden. Geliebt oder ungeliebt, findet das Kind in der Alleinerzieherin jemanden der Verantwortung übernimmt - was dem Kind reflektierte Liebe ist. Die Liebe zum Kind tut sich nach der Geburt auf, ein Prozess des Schmerzes und der Oxytocin-Überdosis. Unbeschreibliche Liebe durchflutet die Frau im pränatalen Moment. Noch ist die Frau nicht alleinerziehend, den ihr Mann könnte noch bei ihr sein - könnte aber auch schon die Entscheidung getroffen haben, sie zu verlassen. Ist der Mann bei der Geburt dabei, so hat er definitiv einen anderen Blick auf das Wunder Geburt - auf das Wunder Mensch. Er würde sich aber die Nase rümpfen in der Duftwolke der absoluten Sterilität, der Dominanz des medizinischen Personal mit ihrer Routine und dem absurden Filmen mit der Digicam, welches ihm wie Kinderspielzeug in der Hand liegt - zwei Stockwerke hinunter, ein langer Gang, zwei Glastüren und dann ist er draußen, vor einem großen Aschenbecher (im freien) um seine wohlverdiente Zigarre zu rauchen, die sein Glück bezeugen soll. Und nicht unweit davon - die Babyklappe des Krankenhaus. Vielleicht trifft er jetzt die Entscheidung, Frau und Kind allein zu lassen? Neun Monate davor. Sexuelles Glück, Extase. Mieser Fick und Biergestank. Ein Zwischendurch als Unterbrechung des Alltags. Befriedung der Triebe - ein Schweigsam machen der Libido. Alltagssex am gleichen Wochentag wie immer. Hoch über den Wolken - das Resultat eines perfekten Tages. Der feierliche Ausklang des Sieges seiner Fussballmannschaft - der feierliche Einklang im periodischen System von ihr. Das geht immer so weiter - Realitätsverzehrung mit oder ohne Drogen, der durchdesignte Familienplan. Und doch haben alle Möglichkeiten eines gemein - er pflanzt seinen Samen in ihre Gebärmutter - und stehen die Sterne passend, so wird aus der Gebärmutterträgerin schon bald die Mutter per se. Er nun, hat drei Möglichkeiten sie zu verlassen. Die Erste - unmittelbar nach dem Sex (die wahrscheinlich ehrlichste) aber zugleich auch jene mit dem geringsten Love-Asset. Alle Beziehung, alle Liebe lassen sich auf ein gemeinsames Frühstück reduzieren - Sperm and Breakfast.  Die Zweite - er genießt die Liebe und Zuneigung, hat Spass am Gespräch und an der Zweisamkeit und als er erfährt, dass sie trächtig ist, verlässt er das Aquädukt wie eine Ratte raus aus Rom - die Nachdenkzeit kann kurz oder lang sein, im Kontext spielt Zeit keine Rolle mehr. Deprivation der aufkommenden Realität pur. Konfrontation mit der Veränderung - Bildung allein hilft da auch nicht. Der Dritte, und ich will ihm viel Zuversicht nachsagen, ist das Verlassen nach allem - ein Verlassen nach dem Gespräch, nach der Beantwortung aller Fragen. Nachdem alles klar wäre - eine Flucht aus dem realwerdenden Konjunktiv. Für sie alleine löscht ein eigenartiger Strang, wie ein elektrischer Strom, alle Synapsen in ihrem Gehirn, die noch ein typisches, glückliches und ausgefeiltes Familienbild erzeugten. Die Konfrontation mit Beschimpfungen: "Hure, Schlampe, Nutte, Brutkasten usw." hört sie, vernimmt sie - doch es tut sich nur eine veränderte Tatsache für sie auf. So als wenn sie bei einer Haltestelle steht und es kommt die Durchsage: "Dieser Zug fährt nur bis zur Station XY." - sie überdenkt ihre Situation und richtet sich danach aus. Sie akkommodiert und akkumuliert gleichermaßen. Und hinter ihr, mutig wie sie sich gibt - erscheint ein Gespenst (das schon lange in Europa schläft) welches seine Hand auf ihre Schulter legt und sie denkt: "Wir werden es schon schaffen!".Monday's child has learned to tie his bootlaceDas Kind wächst heran - es wird größer und größer - es lernt und nimmt und gibt. Es ist die Bereicherung ihres Lebens geworden und sie sieht diese Bereicherung schon lange nicht mehr als eine Last, die sie zu tragen hat. Es will lernen - es will die Welt um sich verstehen und die Welt um ihm herum ist bösartig und hilfsbereit zugleich. Das Bösartige der Welt lässt es entwickeln, das Wohlgefühlte lässt es wachsen. Es formt sich Tag für Tag auf das Neue und es lacht in Moment, die es für lustig erfährt. Sie wächst dadurch - sie lernt von ihrem Kind wieder zu lachen und tut es ihm gleich. Wer hätte je gedacht, das ein "Hoppa-Hoppa-Reiter" so viel Freude bringen kann - viel mehr Freude als Tausende von Euros es tun könnten. Wer hätte je gemeint, dass der Einschlafende junge Säugling so viel Ruhe ausstrahlt und Gelassenheit und ist sie mit volle Empathie bei ihm, so schläft auch sie für diesen kurzen Moment ein - ein Einschlafen der höchsten Güte. Kein Medikament oder Droge könnte ihr diesen Moment simulieren. Doch das Kind wacht auf und moniert. Es schreit - oft sinnlos - oft irrational, und selbst dieser Irrsinn ist für sie plötzlich Sinn genug. Die Tage ziehen hinein ins Land und in einer besseren Gesellschaft bekommt sie die notwendige Untersützung um das Einfachste einfach auf die Reihe zu bringen. Der Buggy ist aus zweiter Hand - das scheint das Kind aber nicht zu stören. Fährt sie mit der Straßenbahn zum nächsten Spielplatz, so stehen die Fahrgäste auf um ihr Platz zu machen. Der Spielplatz, mitten in der Stadt - hat für alle Altersgruppen der Kids ein "Entertainment". Ihr Kind, sitzt in der Sandkiste mit einer Schaufel - die Mutter spricht mit anderen Müttern, die ihre Kinder ebenfalls dort hin brachten. Klassenunterschiede verschwinden im Gelächter der Kinder. Und dort - mitten in der Stadt, wo Großkonzerne ihre Zentralen gerne erbaut hätten, sind es kleine Hosenscheißer die die Macht übernommen haben. Dieses "Wir schaffen das schon" wird zu einem wirklichen Wir. Es gibt noch viel mehr: Kitas, Kindergärten - sie ist nicht alleine und das gemeinsame Solidarische wird zu dem Moment, wofür wir gearbeitet haben. Das Kind kommt langsam ins Volksschulalter - es kann sich selbst anziehen, es kann selbst seine Schuhe binden.Tuesday afternoon is never endingIm Schulalter, ist es den meisten ein Anliegen, es so normal als nur möglich absolvierbar zu machen. Klassenunterschiede sollten einzig und allein auf dem Papier bestehen. Die Gesamtschule ist nicht nur ein romantisches Gebilde sondern wird zum tragenden Element für eine gemeinsame Gesellschaft - eine Gesellschaft der Solidarität und eine Gemeinschaft des "Wir". In der Volksschule scheint es noch keine großen Unterschiede zu geben - im Spass und in der Freude unterscheiden sich die Schüler|innen nicht viel voneinander. Das ABC und "Mimi geht ins Haus" ist für alle Schichten der Gesellschaft gleich. Leider kommt es schon nach diesen vier Jahren der gesellschaftlichen Harmonie zu ersten Selektionen - und Selektion wird das Thema für die nächsten Jahre. Im Rahmen der inneren und äußeren Differenzierung wird der junge Mensch von einer Gruppe in die nächste Gruppe gesteckt und wenn schon nicht real so doch informell. Vom harmonischen Homogen ist abenteuerliche Herogen, das Kind wird sich seine Rolle im Leben schon früh behaupten müssen und diese Rolle ist stigmatisiert. Schon auf die Frage, was der Vater beruflich tut, bzw. welchen Berufswunsch es anstrebt wird die Antwort zum Wegweiser hin zu einer gefestigten oder schamhaften Persönlichkeit. Die Orientierung an der Berufung eines Elternteils ist für alleingezogene Kinder nicht so einfach - zumal eine Richtschnur fehlt und der andere Elternpart auch nicht dem Idealbild einer einer Vorzeige-Vita der absoluten Normalität entspricht. Dabei ist es die Normalität selbst, die den jungen Menschen in den stürmischen Zeiten der Sozialisierung Deckung gibt, hinter welcher sich das Kind verstecken kann um mit einem "alles ist ganz normal" das eigene intrapersonelle Individualitäts-Coming-Out hinauszuzögern. Früher oder später trifft es wohl jeden - die Klasse wird jedes Mitgleid klassifizieren und vor diesem speziellen Moment ist keiner gefeit. Selbst der kleine Thomas, der im christlichen Ideal von Mama-Papa, dem heiligen Geist und zwei goldenen Ringen aufwuchs kann das stereotype Imperfekt jederzeit wie ein Hammerschlag auf ihn hernieder prallen und aus einem nach Normalität strebenden jungen Menschen wird plötzlich ein Streber, ein Spieser, ein Normalo. Dabei lassen sich die Rollen, die zu spielen oder zu entsprechen sind unzählig fortsetzen: Intrigant, Punker, Ewig-Beleidigter, Engagierter, Abschreiber, Ästhet, Entertainer, Schlamper, Raufbold, Choleriker, Romantiker, Gesundheitsbewusster, der Kleine oder Schauspieler, nur um ein paar Rollen aufzuzeigen. Und hier ist auch der Entwicklungsauftrag des Schülers: 1. den Unterschied zwischen Theaterrollen und Rollen im soziologischem Sinne zu erkennen und 2. sich für die Theaterrollen eine Maske zurecht zu legen, hinter welcher er bzw. sie das verletzbare Ego verstecken kann und er bzw. sie zur Hochform kommt. Das Ablegen dieser Masken, auf sie zu verzichten wird dann der nächste Entwicklungsauftrag um zu einem vollständig und selbstbewussten Ich zu reifen. Der gesellschaftliche Status-Qvo wird die Notwendigkeit von Masken und die Rollen bewerten - bleibt das Kind knapp am Hier-und-Jetzt und wächst nicht in einem auf Tradition und Nostalgie behafteten Umfeld auf, wird es die besten Voraussetzungen bekommen um später im Leben sich zu behaupten - mit Selbst- und Mitbestimmungsfähigkeit. Das Kind kennt nur den Blick in die Zukunft und hat im Grunde auch nichts anderes als diese - die Zukunft ist sein Besitz und Kapital. Es akkumuliert und akkommodiert sich durch die Gegenwart bis zur Adoleszenz, wo es dann die Gegenwart selbst prägt und gestaltet. Zugegeben, das alleingezogene Kind erleidet den Nachteil in aufgezwungenen sexuellen Rollenbildern mit typisch männlicher und typischer weiblicher Rollenverteilung aufzuwachsen, nicht. In welchen es die Aufgabe des Vaters ist Strafen und Taschengeld auszuteilen bzw. die Aufgabe der Mutter Hochs und Tiefs zu steuern. Das Kind wird um die Fähigkeit "manipulativ" zu werden um eine Facette betrogen, was es nicht davon abhält seine Bedürfnisse gegenüber nur einem einzigen Erziehungsberechtigten durchzusetzen. Der ernst-zu-nehmende Nachteil einer autokratischen Erziehung liegt im sprachlichen Bereich - dessen sind sich aber Alleinerziehende bewusst. Der Kaspar-Hauser-Effekt und eine eigene Sprache zwischen Mutter-Sohn, Mutter-Tochter usw. ist wohl m. E. nach jener bedenkliche Aspekt in der Erziehung - insbesondere, wenn der eine Erziehungsverantwortliche mit allen Mitteln versucht, die Sprache auf ein normales Niveau zu bringen - bzw. durch den Verzicht auf Eigenheiten, Dialekt im gemäßigten Sinne, Verzicht auf die Sprache des Affekts, Orientierung am Mittelmaß, übertriebene Einfachheit der Sprache usw. ein aufgesetztes und unnatürliches Sprachideal dem Kind lehrt, welches gleichwohl aller Bemühungen der Norm zu entsprechen durch die Unnatur einfarbig wird - das Kind wird monoton und nicht stereo sprechen können - trotz aller Nähe zum Ideal: "Normalität".Wednesday morning papers didn't comeDie Erleichterung des Erziehungsalltag finden viele durch Medien. Lehrer|innen die ihrer Aufgabe müde geworden sind und dem Aushilfslehrer "YouTube" immer mehr Spielraum geben - Video-Tutorials tun im Grunde jenes, was vom "durchdesignten" Lehrer verlangt wird - Klarheit in der Sprache - Immanenz, Kontinuität und Reproduzierbarkeit. Viele Menschen sehen den einen und selben Film schon zum x-ten Male, nur um keine Veränderung darin zu finden. Ob der Glaube des Schülers nun dem Lehrer oder dem Medium geschenkt wird, ist einerlei. Medienkritik wird zur Hauptaufgabe der anderen Lehrer - jener die nicht auf das in 27-Bilder-pro-Minute ablaufende Flimmerwerk setzten, sondern in der Kommunikation ihre Freude erfahren - lang lebe der Frontalunterricht. Und obwohl die Inhalte die selben bleiben, verändert sich der|die Lehrer|in mit jeder Schüler|innen-Frage, mit jeder Schüler|innen-Reaktion. Natürliche Sprache durchlauft keine digitale Post-Produktion - die Post-Produktion ist die Kognition des Schülers. Und mein Gott, ja - Lehrer sind Menschen und Menschen machen Fehler - Tutorials tun das nicht. Eltern parken ihre Kinder gerne vor der Flimmerkiste - irrelevant ob diese ihre Inhalte über einen Satelliten oder die Playstation bezieht. Für Alleinerziehende ist es sicher ein kurzer Moment des Aufatmens - ich weiß nicht mit welchen Methoden sie selbst eine Auszeit ihres Lebens erfahren. Die Medienerzeihung ist Kosmopolit und erzählt Gesichten von der großen weiten Welt. Die Medien versorgen die jungen Menschen mit Vorbildern und Idealen - im Grunde nichts Schlechtes. Die Medien müssen auf ein Moment der Faszination setzen - sie repetieren und sind ein Reflektorium eines anderem Wir - einem Wir, dem der Medienkonsument (ob klein oder groß) gerne teilhaben möchte. Sie liefern Geschichten einer Deprivation des eigenen Lebens - nur allein, weil ihre Geschichten so absurd sind, als das sie in der Realität Platz finden mögen. Lernt der Mensch daraus? Definitv Ja - vom Buchdruck bis zum Online-Streaming-Dienst. Informationen und Narrative kommen an, beim Menschen. Die Besonderheit des Mediums liegt nicht in seiner Omnipotenz die ihm nachgesagt wird, der Macht, die es hat - sondern liegt darin, das die Inhalte jedes Mediums menschgemacht sind - obgleich die Präsentation Über- oder Außermenschlich wirken mag. Menschen transportieren ihre Philosophien über die Medien - und gibt es deren wenige, so ist der Unterhaltungswert hoch und der Fremdeinfluss viel. Die Werbung sendet ein "Hallo-mich-gibt-es-noch" ständig über die Medien und hoffen, das Mediengestalter weiterhin kapitalistische Ideologien vermitteln - sei reich und sei erfolgreich! Die Reichen und Schönen - ob ihre Schönheit nun ein Resultat des Photoshoppings oder der Kosmetik ist, ist egal. Kein Mitesser verfälscht ihr Gesicht (solange es nicht "dramaturgisch" notwendig ist) und den Pubertierenden beeindruckt es - Androgynität und Makellosigkeit werden die Symbole des Erwachsenseins. Und Glückseeligkeit - alljährlich liegen zwei bis drei aktuelle Spieleklassiker unter dem Weihnachtsbaum - zyklisch ein Up-Grade der neuesten Spiele-Konsolen-Generation. Das narrative Medium wird zum ludischen. Interaktion und scheinbarer Eigenwille, der im Grunde auf das Ziel des Erfolgs determiniert ist, dominieren den Medienkonsum des jungen Menschen. Und warum auch nicht - Flucht in eine fremde Realität, ob sie für € 50,- eine Blu-Ray-Disc kaufen oder LSD - welchen Unterschied macht es schon? Der Unterschied liegt im Lernerfolg. Wo einer aus einem LSD Rausch heraus, bei Gott wirklich nichts lernen kann, lernt selbiger von der Blu-Ray-Disc extrem viel - dazu später mehr. Das aber jemand aus einem LSD Rausch heraus eine Erkenntnis gewinnt (bzw. Bewusstseinserweiterung) ist oftmals dokumentiert - die Erkenntnis der Blu-Ray-Disc-Inhalte oder seiner Bewusstseinserweiterung ist fragwürdig. Das nun aber, ob über einen Beamer verteilt auf eine Wand im Kinderzimmer oder über einen LCD-Monitor, Kriegsspiele - Ego-Shooter zu Aggression führen, muss nicht unbedingt die Konsequenz sein. Die gesunde "Pausenhof-Schläger" unter jungen Burschen hat vielfältige Gründe - das affektive Lernen und eine Pro-Einstellung zu militärischen System ist aber definitiv darauf zurück zu führen.Thursday night your stockings needed mendingSeit 2007ff leben wir in einer Wirtschaftskrise - im Anfang wurde diese noch groß und breit über die Medien kundgetan. Gegenwärtig, obgleich wir noch immer in dieser sind, dominieren die Schlagzeilen weiter alltägliche Nebensächlichkeiten. Hin und wieder bringen Überseepolitiker ihren Druck durch Sebelrasseln zum Ausdruck - die Wirtschaft blutet. Uns wurde eine Finanzkrise verkauft - Einbrüche am Immobilienmarkt sollten das Problem sein. Assets und Hedgefonds - hochspekulative Termingeschäfte und Optionsscheine (Features) haben den Aktienmarkt in den US etwas aus dem Konzept gebracht. Nur allein, wir hier in Europa - wir ohne irgendwelche hochspekualtiven Anlageformen spüren herzlich wenig von dieser Wirtschaftskrise. Die Preise des täglichen Bedarfs sind konstant - na gut, seit dem Euro ist halt alles teurer geworden - aber nicht schmerzhaft. Bankenkatastrophen passieren - der Staat (also wir) zahlen dafür - aber die großen Bankenkrisen, das ihre Eigenkapitalrentabilität von 16 % auf 7 % gefallen ist, spüren wir nur darin, das die Banken sparen wo es geht. Online-Banking, Filialen werden geschlossen. Gebühren für alle möglichen Finanztransaktionen - ja das spüren wir schon. Und das plötzlich von Negativ-Zinsen die Rede ist - ich muss plötzlich etwas zahlen, damit mein Geld auf dem Sparbuch sicher ist - dem guten österreichischen Spargedanken ein Dorn im Auge. Die US-Amerikaner liefern sofort Antworten: "Die Menschen leasen Autos die sie nicht bezahlen können - sie wohnen in Häusern, die sie sich nicht leisten können. - zwischendurch wird dem kleinen US-Spekulanten, der sein Erspartes zur Börse bringt noch irrationale Gier nachgesagt". Schon - der Spekulant ist eine Art Parasit im Wirtschaftsgebaren, wo fleißige Arbeiter|innen Tag für Tag ihr Brot erwirtschaften - durch ihre Arbeit. Aber das nun, der kleine Anleger, der aus 10 bis 20 Tausend US-Dollar 15 bis 25 Tausend US-Dollar gemacht hat, der böse Schuldige für alles sein soll, ist diesmal ausnahmsweise nicht richtig. Paradoxerweise ist es auch nicht die Gier der großen Bonzen die diese Wirtschaftskrise verursacht haben. Auf einer Börse werden eigentlich nur die Gelder von einer Seite zu einer anderen Seite geschoben - zum Vor- bzw. Nachteil der Unternehmungen sei dahingestellt. Nein - wir haben sein 2007ff ein neues Phänomen - nämlich: "Der Kapitalismus hat sein Ziel erreicht!". Es gibt derzeit ein Überangebot an finanziellen Mitteln. Das Geld staut sich an Ecke und Ecke - die Bonzen können gar nicht so viel vom Essen träumen, wie sie auf ihren Kontoauszügen bestätigt bekommen. Die Gelder stauen sich wie ein Blutgerinsel im Volkskörper - Nationalbanken vergeben Kredite mit 0% Zinsen. Gleichzeitig steigt die Produktion der Güter, die nur mehr für Lagerhallen produzieren. Die Menschen haben von allem schon alles - Caritas-Läden bekommen gebrauchte Waren damit der Konsument wieder Platz in seinem Kleiderschrank hat. Der Markt ist gesättigt. Der Kapitalismus hat gewonnen - er hat sein Ziel erreicht. Und jetzt? Investments-Büros investieren in Fonts, die wieder in selbige Investments-Büros rückfinanzieren. Wir haben keine einfache Wirtschaftskrise - wir haben eine Struktur bzw. Systemkrise. Jene Staaten, die sich auf sozialistischem Gedankengut aufgebaut haben, verteilen die Gelder nach unten - aber es kommt nicht in dem Ausmaß unten an, wie es unten benötigt wird. Das Problem ist, es wäre wider jede kapitalistische Grundgesinnung. Und so liefern uns die Ideologen des US-Amerikanischen Vollkapitalismus nur eine Lösung: "Aufrüstung". Investment in das sinnloseste was eine gesunde Gesellschaft benötigt - Investition in Waffen! Da aber die europäischen Staaten eher Kriegsunwillig sind - ihre Geschichte hat es ihnen gelehrt - wollen sie lieber die Gelder in "soziale Projekte" stecken, als das sie dem pseudoheroischem Gequatsche des "Heldenhaften Soldaten" folgen wollen. Europa will, ein Europa des Friedens sein - und aus rein "Deutsch-Österreichischer" Sicht heraus, Länder die in beiden Weltkriegen dabei waren, ist dieser Gedanken nachvollziehbar. Das nun die USA weiter in ihre Aufrüstung investieren - weil jedes andere Investment "unkapitalistisch" wäre soll uns nicht weiter beeindrucken. Die USA ist die dominierende militärische Mach der Welt - und so sollte sie auch einen Gegner finden, die ihr gewachsen ist - so soll sie Krieg gegen sie führen. Gegen sich selbst! Ob nun Nord gegen Süd oder West gegen Ost - sie müssen sich selbst bekämpfen um ihre eigene Ideologie zu schützen. Friday night arrives without a suitcaseChristliche Ideologien sind darauf aufgebaut, eine Art Satanismus im Andern zu finden. Christen leben von der Meinung, dass das wir und ich im ethisch und moralischen Positivismus zu finden ist. Dieser Glaube basiert auf einer Einschränkung des Anderen auf jedes Böse. Der christliche Glaube normiert Gut und Böse stätig. Der Christ lebt davon, zu glauben, dass es etwas Böses gibt, das nicht seiner Gesinnung handelt oder tut. So wird alles Un-Christliche für ihn automatisch böse sein - und ist einmal etwas böses, so ist es auch ein leichtes es zu kritisieren, es ab-zulehnen, es zu bekämpfen. Es basiert auf der Annahme das es Gott (die reine Liebe) und Satan (alles andere als die reine Liebe) gibt - absurd, wenn man den Schritt heraus aus dieser christlichen Dogmatik traut. Innerhalb des christlichen Glaubens, werden "toxische Typen" definiert - die im Moment vielleicht negativ Wirken, aber im Wesen deshalb nicht das Böse per se sind. Der Christ wird soweit in die Isolation gedrängt, bis es nur mehr ihn, seine Glaubenskongluvation und seinen Prediger gibt - liebe Alleinerzieher|innen, wendet euch ab von christlicher Indoktrination, nur allein, um das Beste für eure Kinde zu schaffen!Treffen sich zwei Personen, wenn sie ihre Wege durch einen Zufallsgenerator gesteuert begehen? Wie wahrscheinlich ist eine Begegnung zwischen zwei Menschen, wenn ihre Begabungen und Tugenden gänzlich unterschiedlich sind? Können zwei zueinander finden, die ihr Leben synchron aber auch parallel getrennt erfahren? Die Antwort ist nicht immer ein Schnittpunkt von zwei Parallelen im Unendlichen. Die Antwort findet man vielmehr in der Frage ob der eigene Knall, der eigene Irrsinn, die intrinsische Verrücktheit zur Liebe führt?! Ich selbst kenne die Antwort auf diese Frage nicht - noch nicht, will aber mit dir liebe|r Leser|in den Sachverhalt klären - und dieser ist: Erst über die Verrückung entsteht Begegnung und davor muss Klar gestellt werden, ob dieser Knall kompatibel oder halt inkompatibel sein muss.Die gelebte Theorie nennt man Praxis und in genau dieser hat sich eine heterogene Konformität in mannigfaltiger Art und Weiße schon bewiesen. Wir verbinden Smartphones vom Hersteller X mit einem Computerbetriebssystem der Firma Y. Wir befüllen unsere Kaffeemaschinen mit Kaffee aus einem anderen Erzeugerland als es am Made-In-Vermerk in der Kaffeemaschinenbeschreibung notiert ist. Unsere deutschen Autos fahren mit Benzin aus dem fernen Osten aber selbst in jedem anderen Strassenverkehrssystem auf die gewohnte Art und Weise. Die Eigenart des Menschen ist nun aber, das er ebenfalls wie die materialistischen Dinge oben, eine Systematik besitzt die von Psycholog|innen Tag-ein Tag-aus immer wieder aufs neue erforscht wird. Dabei lässt sich denken und fühlen des Individuums nur schwer in eine Statistik bzw. eine statistische Methode pressen - aber die Majorität der Erhebung reicht aus um gegenüber dem Einzelnen eine Art Omnipotenz der Wissenschaft aufzubauen. Psychologie ist Beobachtung und Beobachtung ist eine empirische Methode. Der gefinkelte Psychologe jedoch Beobachtet im Moment und deduziert aus seinen Betrachtungen ein unvollständiges aber stabiles Abbild seines Gegenüber - selbiges gilt natürlich auch für die weiblichen Vertreter dieser Wissenschaft. Die Fallstudie ist, wie ich sooft schon in anderen Beiträgen erwähnt habe, das tragende Element der Diagnostik. Wobei natürlich das Gegenüber erst durch seine Paradoxie dem Psychologen eine Professionalität ermöglicht. Verhält sich der Mensch genau nach Lehrbuch und Statistik - reagiert er oder sei auf die Farbe Grün mit Hoffnung und zeigt er bzw. sie bei einem Entzug einer Droge Entzugserscheinungen wie im Lehrbuch, wird er respektive sie zum Problemfall. Im höchsten Fall terminiert er als lebende Illustration des ICD-10, meist weil der|die Diagnostiker|in einer wichtigen Kompetenz der Psychologie beraubt wurde: Der Unwissenheit. Der Professionalist liebt die Unwissenheit weil sie erst hermeneutische Wissenschaften ermöglicht - und diese ist in seiner Reinheit weit höher einzuschätzen als die grobe empirische Erkenntnisgewinnung. Es löst den Diagnostiker von der Individual-Wissenschaft und drängt ihn zu einer vorgezogenen Prädiktion. Er oder sie wird Anfällig für Selbstreflexion im analytischen Gespräch die sowohl den Duktus bestimmt als auch eine Neuinterpretation des Umfelds zur Folge hat. Das minder-scholastische Doktrin "Ein Schuster nimmt selbst bei bekannten Kunden immer wieder Maß ab" entschwindet im Moment der selbstbestimmten Unwirksamkeit. Wird die  Unwirksamkeit "Zuhören" nicht mehr als diagnostisches Tool betrachtet regressiert sie zur therapeutischen Maßnahme - ein Fehler der allzu oft begannen wird. Die wirklichen innerfakturellen Auswirkungen auf die Situation unterliegen eine simplen Neuorientierung des originären Daseins - wobei der Psychologe in seinem Element und der Klient das Bekannte zur Neuinterpretation freigibt. Man sieht darin schon die Einfachheit welche zur Wechselwirksamkeit führt - der Rollentausch also erlaubt beiden eine Sichtweisen-Veränderung die, wenn sie konsequent verfolgt wird, niemals einen wissenschaftlichen Mehrwert generiert - der Rollentausch zwischen Patient und Psychologen ist "bei-Gott" nur ein Versuch die subjektive Verlegenheit zu überwinden. Ich kann mich bei einem Konzert der "Rolling-Stones" nicht auf den Perspektiven-Wechsel verlassen - der Interpret wird sein Programm absolvieren - ich als Kultur-Konsument bin auf meine eigenen Beschränktheit reduziert - das Konzert selbst wird nicht darunter leiden. Und so wird die "Sitzung" selbst zum Event, nur allein weil es die Attribute einer Heterotopie trägt - Raum und Zeit ist determiniert - sie sind Bestandteile einer höhere Kosmetik - sie sind Bestandteile der Verwaltung - der Kostenrechnung. Die Erkenntnis leidet also am Ritual der gegenseitigen Bestätigung, weil sie dem psychologischen Verstehen ein Joch der Irrationalität in psychologischer Sicht aufbürdet. Der gelehrte Psychologe wird auf unnötige Verwaltungsaspekte reduziert - seine Professionalität assoziert sich auf das "cum tempore" des Dozenten und der Unterschriftsleistung gegen Ende des Erkenntnisgewinns - der studentische Erfolg will verwaltungstechnisch nachvollziehbar sein und die Verwaltung wird in Folge seine Bemühungen bestimmen um ihn wieder auf sein frühes Level der Professionalität rückzuführen. Anwesenheitslisten zu Unterfertigen gilt als das das höchste Gut der Therapeutik - warum auch nicht? Sie werden der auszahlenden höheren Instanz übermittelt welche sich auf die Klarheit zwischen Beginn der Sitzung und Ende der Therapie laut Vorgabe beruft. Dabei kann Psychologie auch jenseits von einem Stundenplan funktionieren. Dabei kann der Prozess einer Heilung in "kognitiver und affektive" Sicht auch funktionieren - wenn man nur die Möglichkeit hätte seine Anliegen jenseits aller Heterotopien anzubringen. Eine Begegnung zwischen dem Psychologen und dem Hilfsbedürftigen ohne dem Aspekt des Kalküls einer Professionalität des Systems könnte definitiv zum Erfolg führen - wollen wir nur soweit sein, die Aspekte auch zuzulassen. Und so führt es auch zu der Knall-Kompatibilität, die sämtliche störende Faktoren entwertet. Ist nun also, das Eine mit dem Andern nicht konform, muss nicht sofort von einer Inkompatibilität auszugehen - der wissenschaftliche Moment des eigenen Seins wird vielleicht erst durch die Natürlichkeit des Gegenübers ergänzt. Wenn du nun bisher mitgelesen hast musst du deine eigene "Knall-Kompatibilität" überdenken - weil sie doch sprachliche Eingeschränkt sein mag. Du kannst deinen eigenen Knall daran bewerten, indem du alle Aspekte des Textes vorher überdenkst und jede stelle die du mit einem Kopfnicken bejaht hast verwerfen. Alles Schwachsinn - der eigene Knall ist nicht das Resultat vieler Worte. Der sublime Knall ist nur Träger wie die Geschmacksnote einer Suppe. Der eigene Knall wird von der Gesellschaft genauso missinterpretiert wie die Gesellschaft seine Normen und Tugenden formuliert - aber er ist das Faktum der Veränderung - oft bedingt durch die Vorstellung: "Liebe".Alles was nicht Liebe ist, muss also Leben sein - die Liebe selbst ist zu Groß um sie unter das Leben selbst zu subsumieren. Und redet man mit einem Christen, so neigt selbiger gerne dazu seinen Gott als die absolute Liebe zu bezeichnen. Eine Liebe, die in ihrem Wesen unermesslich und zugleich prüfend ist - eine Liebe, die den Gläubigen auf die Probe stellt. Ist das nun "Knall-Kompatibilität"? Kann eine höhere Form durch seine eigene Absurdität bestehen und zugleich die niedrigere Instanz seiner eigenen Art das Mittel zur Existenz sein? Der Antagonismus wird das tragende Element der verchristlichten Weltanschauung - auf der einen Seite gibt es Gott und auf der anderen den Menschen, bzw. mich selbst. Diese eingeschränkte Betrachtung auf die Realität erlaubt eine Unterscheidung zwischen dominant und rezessiv. Dominant soll und muss das absolute Wesen - das Unvollkommene muss ergo aufgrund seiner vielen fehlenden Tugenden den untergeordneten Part spielen. Damit also zwei zueinander passen, ist nur eine gänzliche Unterschiedlichkeit notwendig um von Kompatibilität zu sprechen - der Minus-Pol zieht den Plus-Pol an und umgekehrt (je nach Stärke ködert das Eine mehr als das Andere). Wenn nun also Gott von unserem Abbild geschaffen wurde so müsste er alle Eigenschaften besitzen, die dem Erschaffenden nur bedingt zugänglich sind. Sie müssen aber bekannt sein, um einen eigenen Gott zu erschaffen und so ist die Suche zwischen Mensch und Mensch eine ständige die unser soziales Leben erst bereichern. Suchen doch Juden nach dem Namen Gottes (ohne ihn lästerlich auszusprechen) sind Christen in der Erschaffung ihres Gottes auf Eigenschaften angewiesen, die jenes Wesen beschreibbar machen - und dennoch, würde eine Gottheit dem Menschen gleichgesetzt, so wäre sie eben auch nur ein Adjektiv und kein Hauptwort. Die einfache Lösung: Gott erschuf uns nach seinem Abbild - was das Problem der Unität versus einer Gemeinschaft erzeugt. Diese Problematik löst sich nicht so einfach auf - vordringlich ist natürlich die Annahme, ein vollkommenes Wesen muss die Eigenschaften aller unvollkommenen Wesen zuzügliche der absoluten Liebe und der fehlenden Eigenheiten besitzen um ein vollkommenes Vorbild für das unvollkommene Abbild Mensch zu liefern. Ja - nur weil wir uns vom Wir als Ganzen getrennt haben, konnte das rudimentäre Ich in seiner Unvollkommenheit ein Diametral Gottes werden. Der Knall der sich daraus ergibt ist der Urknall der Emanzipation des Menschens von der Allmacht einer diktierenden Gewalt - die durch seine Unsterblichkeit das Privileg besitzt, dem Menschen ein Wegweiser zu sein. Doch kann es Gottes Wille sein, das Individuum zu leiten ohne ihm die Möglichkeit zum Leviathan zu geben - ein Geschöpf das durch geeinte Kräfte entsteht? Bedeutet der geeinte Mensch eine Gefahr für die göttliche Konstruktion? Ja und Nein. Religiöse Euphorie beruht auf dem eigenen gottgleichen Gefühlen, welche sich nur durch Empathie ergibt. Mann und Frau lösen sich mit der Kraft der Empathie von ihrer eigenen Beschränktheit und erleben im Anderen ein Hoch- und im Wir ein Gesamtgefühl - das Wir befreit den Menschen von seiner Unvollkommenheit. Zwei können schon von einem Wir sprechen - sie können sich vereinigen zu einer höheren Gestalt (durch ihre Sexualität) und erleben dadurch Ekstase. Oft hört man den Satz: "Du vervollständigst mich!" der eigentlich schon ein guter Indikator für eine Knall-Kompatibilität sein kann. Ist das Wesen alleine, so sucht es nach Vervollständigung durch Gott - ganz falsch. Es läuft gegen eine unsichtbare Wand wie eine Fliege, die durch ein geschlossenes Fenster nach draußen will. Die nächst höhere Instanz also muss die des Priesters sein, welcher das Fenster öffnet um die Fliege ins freie zu lassen - ein göttliches Gefühl muss das sein. Der Priester als Bindeglied zwischen Gott und dem Menschen ist wie ein Kind, welches mit Lego-Steinen spielt. Es zerstört seine Bauten immer wieder aufs Neue und konstruiert bis zur nächsten sonntaglichen Messe ein neues Gebildes, welches er mit Stolz präsentiert. Der christliche Priester - jedoch, hat nur wenige Lego-Steine der einfachsten Entität - er kann nicht Gebilde wie Ehe, Taufe oder Scholastik demontieren, nach eigenen Empfinden. Der christliche Priester (insbesondere der katholische - denn ich nicht einmal gendern muss) kann keinen direkten Zugang zu Gott konstruieren, der nicht auf den Bausteinen seiner Indoktrination beruht. So ergeben sich Tradition und Ritus - so entsteht aus Spiritualität (die dem Menschen definitiv innewohnt) ein How-To mit der Bibel als Handbuch (Manual) und dem Vatikan als eine belesene Instanz - die lutheriansiche Loslösung (Reformation) war ein Segen für die Katholiken und ein Gewinn für die Protestanten. Die Guten ins Töpfchen die Schlechten ins Kröpfchen. Wer welcher ist, wird die Zeit entscheiden - und Monotheisten haben mehr als genug davon. Die Arbeit des Priesters beeinflusst nun also unser ständiges Leben - der Priester ist schon lange nicht mehr auf sein Seminar und Zölibat beschränkt. Parship verliert Tag für Tag Kunden - und das freut sie sogar. Die Kommunikation zwischen Gott und Mensch wird zur Kommunikation interdisziplinär zwischen Mensch und Mensch - kann der Priester doch den Weg zu Gott ebnen, so muss er auch den Zugang zum Nächsten schaffen können. Hier ergibt sich das Phänomen der "Knall-Inkompatibilität" - den innerhalb eines geeinten Glaubens, richtet sich der eigene religöse Irrsinn einer antithetischen Instanz zu um in der Synthese zueinander zu finden - er und sie glauben den gleichen Mist (und dieser Müll ist antithetisch) und finden so zueinander. Der Priester hat zwei Menschen zueinander gebracht - der Priester hat gute Arbeit geleistet und kann gehen. Im Laufe der Zeit und nach der Eheschließung wird sich die Kompatibilität des eigenen und des nächsten Knall schon aufzeigen - drum prüfe was sich ewig bindet! Ich zitiere: "Wien hatte im Jahr 2017 mit 47,35 Prozent die höchste Gesamtscheidungsrate der Bundesländer" - wird der religöse Knall nicht ständig gefüttert stirbt er wohl an Anorexie. Der Irrsinn - der Knall war nur aufgesetzt - fremdbestimmt und damit definitiv ungleich, inkompatibel, kontradiktorisch.Der Fasching bzw. der Karneval ist die traditionell beste Zeit seinen eigenen Knall in den Vordergrund zu stellen - ohne dabei irgendwelche Repressalien soziologischer Natur zu erwarten. Das prüde Deutschland feiert diese Tage mit ausgediegenen Karnevalssitzungen bzw. diverser anderer Veranstaltungen - wir Österreicher|innen zelebrieren am Opern-Ball bzw. für die, die nicht zu den oberen 10.000 gehören in den unterschiedlichen "Faschings-Gschnass'es". Darüber hinaus gibt es natürlich tolle Faschingsumzüge - definitiv nicht so groß wie ein Karneval in Rio de Janeiro und auch nicht so bunt und belebt. Hier in Graz rollen Wägen mit Themen an der abgesperrten Öffentlichkeit vorbei - die Möglichkeit alle pressanten Themen aus Politik und Gesellschaft aufs Korn zu nehmen - wie gehabt: "Ungestraft - Unsanktioniert". So als ob man nebst dieser "Närrischen Zeit" nicht sein Maul aufreisen dürfte - hier und bei uns gibt es Rede und Meinungsfreiheit - übertreibt man es, bekommt man noch die Narrenfreiheit dazu - der|die Österreicher|in hat schon immer ein schizophrenes Verhältnis zur Freiheit gehabt. In dieser närrischen Zeit darf man sich sogar verkleiden wie man möchte - die einen haben nicht das Geld für teuere Verkleidungen und Masken. Sie schmieren sich ihre Gesichter voll - tragen Perücken und zelebrieren diese Zeit - andere, betuchtere, reichere kaufen sich teuere Verkleidungen die sie entweder in eine Rolle schlüpfen lässt, die sie tief in ihrem psychischen Seins so verankert ist oder in eine Rolle die er oder sie gerne spielen möchte - sein möchte. Definitiv - diese Zeit ist die Zeit anderen Wahrheit - jene Wirklichkeit zweckentfremdet und ehrlich. Der aufmerksame Beobachter wird schon merken, für wen der Fasching nur ein kurzes Aufflackern der Eigentümlichkeit ist und für wen es eine traditionelle Soll-und-Muss Veranstaltung ist. Mein Tipp: Komm selbst als Beobachter niemals unverkleidet - deine Demaskierung wird deine Maske sein und deine Offenbarung nicht mehr als deine Tartüfferie gegenüber allem - insbesondere deines Missverständnis gegenüber jener Eigenheiten des Lebens die zwei so oft schon zusammen gebracht hat: nämlich der Knall-Kompatibilität. Bis nun der ORF zum Opernball 2020 überträgt bleiben noch ein paar Minuten Zeit um einige Wikipedia-Zeilen über den Fasching in diese Arbeit zu pasten: Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren in Mesopotamien gefeiert - na da haben wir es - es ist kein rein christliches Fest und auch wenn es als Vorbereitung für die Fastenzeit (Aschermittwoch) veranschlagt wurde und damit irgendwie eine Vorbereitung für das Osterfest sein sollte. Vor allem in Österreich, der Schweiz, dem Elsass, Bayern und Baden-Württemberg erhielten sich ältere Formen dieser Festigkeiten - man sieht sofort, das ein tiefer kultureller Hintergrund hinter dieser Veranstaltung manifestiert ist. Aber so alt auch diese Tradition sein mag - für mich wird diese Zeit einzig und allein durch Wien eröffnet (ein Wunderding, weil doch Wien herzlich wenig im gesellschaftlichen Leben seiner Föderalmitglieder mitzureden hat). Da muss mal ein Gesetzt am Bundesrat durchkommen bis es im letzten Winkel der Ländergemeinschaft zum allgemeinen Imperativ wird - ja, aber der Opernball schafft es doch Jahr für Jahr wieder aufs Neue. So sehen wir Landleute unsere Hauptstadt gerne - wie Pinguine verkleidet - hochnäsig und in ihrer eigenen Präpotenz zu einem eigentümlichen Schmäh fähig - bereit. Schön frisiert - schon aufgemotzt. Der Schnee soll ruhig in der Hauptstadt sein - ich glaube dafür schreibe ich nicht nur als Steirer für Schladming, sondern als Österreicher für den Nicht-Wien-restlichen Teil des Landes, die das weiße Zeug doch so dringend braucht - fürs Ski-Fahren - für das Ski-zophrene-Fahren. Die Vergangenheit hat den OB und ich will ab jetzt den Opernball nur mehr als OB abgekürzt verwenden, gezeigt - wie Gewalt und offensichtliche Spaß-Eröffnung Hand in Hand gingen. Protestanten vor und neben der Oper - Polizeikräfte mit Wasserwerfer und Schildern. So als müssten sie die Knall-Opportunisten von den Knall-Befürwortern trennen - vielleicht träfe sich die wahre Lieben nicht innerhalb der heiligen Hallen der Oper sondern davor - bei den Demonstranten. Die Geschichte hat uns schon gelehrt, das es jeden der OB Hauptakteuren danach zum Würstelstand treiben wird - die Protestant|innen sind dann aber leider schon weg - sucht im Irrsinn euren Knall! Das ist der Imperativ. Anmerkung: Die Protestant|innen sind nach der ORF Übertragung vom roten Teppich sowie schon wieder weg und verkriechen sich in ihre insubordinative Verstecke und Lokalitäten wo sie den Status-Qvo weiter demontieren zu versuchen, bis einer von den oberen 10.000 endlich einen der Punks ehelicht - aber das soll nicht das Schauspiel für die nächsten, sagen wir mal 5 bis 6 Stunden trüben. Wir betreten Parkett - das ist der nette Teil dieser Veranstaltung - wir sind normiert und damit meine ich nur den männlichen Teil aller Darsteller. Die Norm des weiblichen Aktivisten am OB ist die Pflicht zum Außergewöhnlichen - uniformiert wie die Männer sind, erleben die Frauen definitiv ihr Desperado - was auch immer sie tragen werden, sie werden nicht das richtige tragen - die Männer stehen bereit zu Appell und Garde. Liebe Testosteronverstreuer - versucht euch nicht durch Individualität hervorzuheben - bleibt das erste und einzige Mal angepasst an die Regeln und Normen einer High-Society wie es sie eigentlich nicht mehr gibt. Die meisten müssen sowieso in den anderen 363 Tagen im Jahr nach Aufmerksamkeit der Kamera buhlen - bleibt im Gespräch, doch nicht an diesem Tag - eure Begleitung wird die Raison sein. Wer es (maskulin) am Opernball schafft nicht aufzufallen, hat es definitiv geschafft - ein Haus, ein Auto, eine Frau beim Tennis und gänzliche Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit sind die Attribute ihres restlichen Lebens. Und so kommen sie natürlich - die Mitglieder des Vereins "Freunde der Oper" - die Künstler und innen, aber auch die vielen Vertreter der heimischen Wirtschaft die aufgrund ihres alltäglich extrem überarbeiteten Alltag, nur kurz auf der Treppe in Erscheinung treten - alle anderen, denen man nicht so viel "Tag-Wert", bzw. Leistung nachsprechen kann, wird schon mehr Sendezeit gewidmet. Stellt man sich vor, jemand würde sein ganzes Leben und Dasein nur dem OB widmen. Wie viele Minuten Sendezeit bekäme er bzw. sie vom ORF - zuwenig um das Leistungspensum eines ganzen Jahres darzulegen. Ich z. B. bin keiner der so viel Leistung an den Tag legt wie es z. B. einer von der Müllabfuhr tut - einer der Tag-täglich auf seinen Abfuhrwagen steigt um uns von dem Abfall zu befreien, welcher uns definitiv Ersticken lassen würde - wäre er unabgeführt. Ja, ich tippe in der Woche gute 1000 Worte ins Internet hinein - aber den Auftrag zu bekommen, live vom OB zu berichten ist definitiv eine jener Aufgaben die nur sehr selten vergeben wird. Sie versuchen zwar, immer mehr Stars und Sternchen auf den Black-Screen zu pressen - aber ein Schreiber hat den Vorteil der Anonymität solange seine Leistung passt - mein Knall ist das Schreiben - gibt es eine Frau draußen, dessen Knall das Lesen ist? (Ich bin teil kompatibel - bitte nutze die Kommentarfunktion um mit mir in Verbindung zu treten). Nun - alsbald der OB endlich als jenes verstanden wird, was er in seinem Wesen ist - nicht eine Akkumulation von monetären Werten für die Oper oder eine Selbstdarstellung einer Institution gegenüber der Welt, nämlich eine Tanzveranstaltung sind die Milliarden Blicke endlich abgewendet und den wenigen Einzelnen endlich ein Happening ihrer innewohnenden Bedürfnisse und Wünsche - dem zum feiern, zum Tanz, zur vollen Befreiung und wir wollen den oberen 10.001 auch dieses gönnen - ihre Außenwelt ist unsere Bühne und ihre Realität ist unser Spaß. Und so sehen wir sie gerne, wie sie Frosch-Schenkel fressen, während wir und am gesunden Mahl einer ballaststoffreichen Ernährung laben. Während wir unsere Mahlzeiten auf 2.200 KCal für Männer und dementsprechend weniger für Frauen ausrichten, freut es uns natürlich dann um so mehr, wenn es am OB kulinarisch anders zu geht - doch was ist das Andere am OB im Vergleich zu unserem normalen Leben? Der Tanz und das Reden - beides will den kulinarischen Aspekt einer Feierlichkeit neu bewerten. Und so reden sie auch - die besseren Menschen. Im selben aufgelegt auf ein Ziel, das der einfache Prolet von nebenan und der Höhrer gleichermaßen verfolgt - das ehrliche, ausgelassenen Lachen am Ende jeder Rede. Natürlich - small Talk, Rede hier und wo anders funktioniert auch nicht immer hier und wo anders. Wo doch im einfachen Milieu schon die erste Aussage: "Da habe ich mir ein Bierchen gegönnt" zu einem Ausbruch an Gelächter führen kann, wird in der High-Society eines OB's mehr verlangt - ernste Miene, Betrag um Beitrag erweitert sich und terminiert wieder doch im Gelächter - das Niveau macht den Unterschied. Schenkelklopfer allein reichen nicht aus - das ist der Opernball und das Unterscheiden die besseren Leute von uns ganz normalen Arbeiter|innen die brav Tag-für-Tag gendern, wo es gar nicht notwendig wäre. Für 2020 stellt sich uns wohl eine vordringliche Frage: "Werden wir wieder Smombies sehen, wie wir von Paris Hilton gelernt haben?" Ich hoffe nicht - ist doch fad zuzusehen! Die Prominenz defiliert den roten Teppich wie erwartet. Fotografen tuen ihren Teil - sie sind Repräsentanten eines Medienproletariats, welches mit-Schnuppern darf - ich will sie nicht beneiden. Die Unauffälligkeit der weiblichen Entrage ist sicher nicht durch ihr Make-Up gegeben - dabei ist doch die Frisur - selbstverständlich das wichtigste aber zugleich auch nur jener initiale Moment einer Gesamt-Aufmachung - Traditionsgut scheint das Fallback für das verzweifelte Management zu sein. Clowneske Akteure die als Türsteher noch in den Rang der oberen erhoben werden - oder es sind auch nur freundliche Floskeln einer glanzlosen Gesellschaft. Eine detailverliebte Moderatorin, die selbst für eine holländische Nahrungsmittelverwertungsgesellschaft wirbt, ist noch nicht das Überzeugende Element einer glanzvollen Galanacht - ihre Sympathie sollte ihrer eigene Empathie in Folge zur Hölle werden  - das denken wir uns allen. Lustige Aufmachungen sind weniger das zerstörende Moment innerhalb der Unbegreiflichkeit, welcher ich mich zuwenden versuche - ich will aufs Ganze gehen - und ich will auch, das Erkenntnisse meiner Opernball Berichterstattung als immanentes Philosophikum einfließt - die Knall-Kompatibilität kann sich bisher nicht vollständig begründen - der Knall ist noch immer hinter der Fassade. Unterschiedliche Käsesorten werden von breitbäuchigen möchte-gern-Bauch-Besitzen präsentiert - aber ich sehe hier keinerlei Grund zur Unterwerfung. Mehr ein lächerlicher Versuch kulinarische Sonderheiten an den Besten zu bringen. Es reduziert sich zunehmend auf die ernährnungspezifische Eigenheit des Menschen, der Feier und Fest selbst nur mehr durch das Buffet bestimmt wissen will - kein Auftakt für den Fasching wie er prächristlich in unserm Empfinden gewesen war - sondern wirklich nur eine Vorbereitungsveranstaltung für die Fastenzeit --> ich sage: Aschermittwoch wird schon mehr zelebriert als es der Opernball tut. Sie kosten sich hinauf zu ihrer ersehnten Fastenzeit! Ich will - und das ist nur eine erste einfache Induktion: "Den Absolventen des Gymnasiums" leider nicht mehr Kreativität zuschreiben, als es ihre Ausbildung erlaubt - von Gym-Maturantinnen wimmelt es nur so auf diesem Ball. Feiern, losgelöst von christlichen Vorstellungen ist natürlich schwer - die Überraschung ist definitiv nicht vorprogrammiert - wir werden an diesem Opernball 2020 das erleben, was das Maximum an christlicher Vorerziehung erlaubt - Magister und Doktor zum Nulltarif - Opernball und Fasching als Nebensächlichkeit. Hauptsache wir fressen die Oblaten jeden Sonntag und dürfen uns dann, als einfache Arbeiter|innen losgelöst von dieser ach-so-grausamen Entartung des gymnasialen und katechetischem Glauben abwenden, in der Hoffnung, dass selbiges uns nicht widerfährt. Kahl rasiert offenbart uns unser Bundespräsident - Erfuhrt  spiegelt sich in den Augen der Exekutive (dessen Oberbefehlshaber er eigentlich nicht ist). Der Direktor nutzt den Eingang zum Geschehen im Nimbus des Bundespräsidenten. Ausgelassene Stimmung in den Logen - wir hätten es uns nicht anders gewünscht - und die eine oder andere Fotze hat in ihrer Mimik sogar eine gewisse Geilheit. Patronanzen der weiblichen Form werden zurückgewiesen - sie hätten sich es nicht verdient - sind sie doch Ausdruck einer geileren Existenz. Schniples einer unvollkommenen Welt. Ehemalige die sich auftun und der leere Boden einer Neudefinition - alles eine Frage der positivistischen Möglichkeit.  Es soll Reife in Form der Reife sein - so soll alles Kindliche entfernt werden - und das tut es über das übertriebene Alte, die übertriebene Reife. "The silence of the boring Room" trägt sich über die Ausschmückung wider - eine Blumenpracht die wie Glitter am Wesen hängt. Der Bundespräsident spricht: "Er hat auch nicht zu rechtfertigen, was wider die Verfassung spricht - wir würden eine 2/3 Mehrheit benötigen um Ästhetik in den Verfassungsrang zu bringen" - dies ist nicht der Auftrag eines einzigen Tages - einer einzigen Veranstaltung.Nach dem Ende des Opernballs und der Ausschleifzeit ist auch der Fasching zu Ende - Normalität stellt sich ein welche nicht unbedingt die natürliche Lebensumgebung des Knalligen Typen darstellt. Aber er bzw. sie wird weiter gegen den Strom schwimmen und auffallen - koste es was es wolle. Dabei ist dieses Schwimmen (insbesondere gegen den Strom) so anstrengend und einfache zugleich. Gegen den Strom zu schwimmen, bedeutet - wie Lachse die nach ihrem Laichplatz lechzen hinauf zu springen, in einer Welt wo es hinunter geht. Alle und alles treibt es nach Süden - die jenigen wenigen kämpfen dagegen an und wollen hinauf - hinauf in den hohen Norden. Das ist das wahre gegen den Strom schwimmen! Wie sieht das Falsche aus? Naja - man stelle sich ein öffentliches Schwimmbad vor. Die Schwimmer|innen tun ihre Längen rauf und runter - meist über jene freie Länge die die meiste Schwimm-Experience ermöglicht - ein Olympia-Becken mit einer Langbahn von 50 Metern. Gute und teuere Schwimmbecken haben auch optische Abgrenzungen zwischen den Längen - egal - bei einer guten "informellen" Organisation können mehrere Schwimmer|innen die Bahnen benutzen. Und so geht es rauf und runter - die Langsamen in einem langsamen Tempo - die Schnellen selbstverständlich dementsprechend schneller. In einer Welt der zwei Geschwindigkeiten sind die Schnellen vorsichtig und die Langsamen vorausschauend. Und so schwimmen sie an einander vorbei - weichen wenige Dezimeter voneinander ab um nicht zu kollidieren und leisten ihren Kalorienabbaubeitrag zum Tagwerk. Nun da kommt aber ein kleiner Frechdachs dazwischen - eine Rotznase - ein wie soll ich sage: "Held der Knall-Gesellschaft". Er schwimmt nicht vertikal - wie es alle anderen tun - seine Achse geht über die Horizontale. Dieser Inbegriff von gesellschaftlicher Devianz erinnert stark an jenen Fisch - der das Süßwasser niemals verlassen möchte um im Meer des Salzes zu vergehen. Er kreuzt jede Bahn - und damit wird er zum Hindernis für jeden Schwimmer und jede Schwimmerin. Die Kraulenden und delphinartigen Top-Athleten wird es so nicht betreffen - sie leben sowieso in einer Welt des intermittierenden Atmens - des Unter- und Auftauchens um auf Leistung und Geschwindigkeit zu setzen. Sie leben in einer Welt des absoluten Ichs im Wir - im Wir-Becken. Aber die langsamen Schwimmerinnen - jene, die allein wegen der verlangsamten Monotonie ihrer Bewegung viel Zeit für die Reflexion aufbringen - sehen jenen einen von-West--nach-Ost-Schwimmer in einer Süd-Nord-Schwimmer-Welt genau. Und während jene langsamen, jene die nicht die gleiche Existenzberechtigung wie es die Sportiven haben, plötzlich mit dem Gefühl der Anfeindung und jener Attitüde die der Kleingrund-Besitzer kennt, der in seinen territorialen Grundrechten eine Gefährdung sieht - konfrontiert. Was soll man da sagen - auf der einen Seite tut der kleine Rotzlöffel genau das, was den Bildungskonsens der Gegenwart entspricht und damit eigentlich wieder etwas zu tiefst Angepasstes. Auf der anderen Seite ist es gänzlich unmöglich heraus-zu-filtern, wer in in einem solchen Szenario die Auszeichnung "Knall-kompatibel" tragen darf - nun ist der informelle Gesetzesbruch zum Teil anerkannt, gewünscht und zum Teil aber auch die Basis zum Angepisst-Sein par Excellence. Aber diese Konfrontation zu jenem der nicht unbedingt gegen den Strom aber definitiv gegen das System schwimmt, ermöglicht allen eine Bereicherung - die sich erst nach der Überwindung aller Anfeindungsgefühle einstellt - und zwar eine Erkenntnis-Bereicherung - die Erkenntnis, in einem drei-dimensionalen Becken zu schwimmen, welches sich nicht nur über die Achse X-Y bestimmt, sondern auch die unnötige und zugleich elementare Achse Z kennt. Der kleine Rotzbub taucht nicht unter - der|die Schnelle zieht an ihm vorbei und die Langsamen? Sie erkenne wieder das selbst die Unnotwendigkeit einer neuen Dimension nichts an ihrem Verhalten ändert - sie weichen wieder um diese wenigen Dezimeter nach links oder rechts - der Knall bleibt gleichverteilt auf alle Anwesenden.Aus einem solchen Szenario heraus, stellt sich die Frage nun ob ein Knall erlernbar ist und natürlich welche Formen von Knalle natürlich bzw. aufgesetzt sind? Zu allererst müssen wir uns selbst fragen ob es um den erlernbaren oder den erlernten Knall geht? Der erlernte Knall muss nicht unbedingt und zwangsläufig einer pädagogischen Zielformulierung entsprechen, geschweige als Bildungsstandard formuliert oder als kompetenzorientierter Knall aufgearbeitet - der erlernte Knall ist nun mal die Konsequenz einer unreflektierten Überprüfung von Lernzielen. Wo dabei sowieso die Unterscheidung zwischen Lernziel- und Lehrzielkontrolle nicht trennscharf ist - wie sie zu sein hat. PISA - ja, hier sollte es um Lehrziele gehen. Die Schularbeit in der 5bka aus dem Gegenstand "Deutsch" - reine Entwicklungserhebung - reine Fortschrittanalyse. Was so eigentlich im Unterrichtsfach "Deutsch" (welches im deutschen Sprachraum definitiv die Königsdisziplin jeglicher Leistungsbewertung und -urteilung darstellt) nicht so einfach ist, wie es sich tag-täglich offenbart. Ich selbst hatte ein befruchtendes Gespräch mit einem Kollegen der von seinen Erfahrungen aus der Sekundarstufe II berichtet - insbesondere wie er es schaffte im Gegenstand "Deutsch" von einer Null-Nummer-Niete mit regelmäßigen "Nicht-Genügend" zu einer angesehene Schülerpersönlichkeit mit zahlreichen "Sehr-Guts" im selben Fach Karriere machte. Die Antwort: Nivellierung durch Mittelmäßigkeit, Reduktion der Fremdwörter, drastische Verkürzung aller Sätze, kein Gebrauch von neu erlernten Wörtern dessen Rechtschreibung nicht zu 100 % gefestigt ist und das Resultat: Grammatikfehler - gleich 0%, Rechtschreibfehler - ein paar wenige die auch als Flüchtigkeitsfehler durchgehen und die Ratio daraus: "Sehr Gut (mit einem kleinen Minus, der Flüchtigkeitsfehler wegen)". Keinerlei sprachlicher Wahnwitz - fern von jeglichem Neuland und schon gar keine Entwicklung, die sich in der verschriftlichten Sprache wiederspiegeln soll. Der Effekt - schon bald konnte er mit einem Satzkonstrukt wie: "Zu einem ungewöhnlichen Einsatz musste gestern Abend die Feuerwehr von Kirchberg (Tirol) ausrücken. Ein Taxi mit dem Lenker und sieben Fahrgästen an Bord war von der Straße abgekommen und drohte weiter abzustürzen. Die Insassen mussten im Wagen ausharren, bis das Fahrzeug gesichert war." bare Münze machen. Das herausragende Beispiel stammte nicht von dieser einen mir berichtenden Person - diese landete in der Sozialarbeit, in der verwaltenden Sozialarbeit. Jenes in Kursivschrift (Schrägstellung der Schriftart, für jene die Kursiv nicht Microsoftisch verstehen) stammte aus einer beliebten Tageszeitung, wovon ich jetzt in meinem Zustand wirklich kein qualifiziertes (Kurz)Zitat erstellen möchte. Mehr denn - ich riskiere eine Urheberrechtsklage - nur allein um zu erfahren wie sie die geistige Tiefe begründen würden - der Schreiber und sein Rechtsanwalt. Schon allein "gesichert war" - oh mein Gott, nur bloß nicht zu nah an den Konjunktiv - das könnte ins Auge gehen. Sieben Fahrgäste - muss ein wirklich großes Taxi gewesen sein. Na - da sieht es man es doch. Die geistige Tiefe zeigt sich im subtilen Detail der Ausarbeitung. Dennoch sind sie alle das Endergebnis dieser krankhaften, nach Fehlern suchenden Pädagogik des österreichisch|didaktischen Deutschunterrichts. Und so wie ich meine Text mit einer verspielten Ungezwungenheit zu Papier bringe, sind jene in ihrer "bloß-keine-Fehler-machen" Welt auf jenen sprachlichen Konsens beschränkt, der auch noch von studierten Germanistinnen weiter vermarktet wird. "Bitte schreiben Sie kurze Sätze" - "Bitte verwenden Sie keine Passiv-Sätze" - "Bitte formulieren Sie ihre Botschaft prägnant und einfach"! Imperative die an meiner sprachlichen Sehnsucht vorbeigehen wie es Methadon tut für den Heroinsüchtigen. Nein nein - so einfach lasse ich mich nicht in ein Korsett pressen! Und ließ mich auch nie. Ich - als kleines Ich meiner Vergangenheit und Schüler einer Handelsakademie passierte Wirtschaftsfächer über Wirtschaftsfächer - konsumierte den inhaltsleeren Gehalt des Homo Economikus und machte brav meine Prüfungen zwischen der einen BWL-Schularbeit und der nächsten Rechnungswesen-Prüfung. Errechnete brav in wirtschaftlichem Rechnen Prozentsätze von, in und auf Hundert. Fütterte emsig meine elektronische Schreibmaschineneinheit (PC) mit blödsinnigen Formeln zur Ermittlung von Kennzahlen der Bilanzanalyse - bis endlich: mein PC meine Texte auf Rechtschreibung überprüfte - bis er es endlich schaffte meine Texte auf Grammatikfehler zu durchsuchen - bis er endlich mir Synonyme vorschlug zu den vielen Worten, die ich zu gebrauchen angedacht hatte. Das war der Moment, wo ich die Schule nicht brauchte - eine Schule die für mich nur ein mühsames dahin dümpeln zwischen der einen Deutsch-Stunde und der nächsten Deutsch-Stunde war. Wo ich für einen kurzen Moment intellektuell leben durfte - aufatmen - frei sein - ein Schüler meiner eigenen Sprache zu sein. Dabei war es doch ziemlich skurril. Aufgezogen wurde ich nach dem Prinzip "trial-and-fail". Man ließ mich alles schreiben - alles tun - alles erfahren was nur möglich war. Man ließ mich jeden nur erdenkbaren Fehler begehen - lehrte mich aber, Verantwortung für meine Fehler zu übernehmen und diese Verantwortung bestand darin, daraus zu lernen. Hohe geistige Fehler meiner Kindheit wurden oft nur mit einem "Syntax Error" abgetan - ein Nachdenken und eine Selbstkontrolle waren die Auswirkungen daraus. Die Suche nach dem Denkfehler war mein bestimmendes Merkmal meines Erwachsenwerdens - und da ich irgendwann einmal zur Erkenntnis gekommen bin, das es noch so viele Fehler zu begehen gibt, wurde ich wohl nie richtig erwachsen. Bis irgendwann einmal eine Kollegin in ihrem sozialpädagogischen Unterricht den Satz aussprach: "Macht ruhig Fehler, doch bitte macht den Fehler kein zweites Mal, denn das erst wäre dumm!". In all ihrer Weisheit schloss sie Fehlerverifikation bzw. -falsifikation durch einen Kontrollversuch aus - aber wir sind noch nicht so weit. Wir sind nun mal in keiner Sandkastengesellschaft in welcher wir unsere sozial-kognitive Experimente probieren können ohne die Konsequenz daraus zu erfahren und zeitgleich keinen Schaden anrichten würden. Wie sieht den sowas auch aus: "Ich habe auf ihn geschossen, just to watch him die!". Nein, nein - deswegen ist die Realität wohl weiterhin die kognitive Vorwegnahme von möglichen Auswirkungen und zugleich aber der Versuch aus dem Moment zu lernen. Und so war auch mein Deutsch-Unterricht - mit einer Lehrerin die tief in ihrem Herzen wirklich eine Lehrerin war und nicht nur allein den|die Schüler|in liebte sondern auch ihren Gegenstand. Eine Lehrerin, die in dieser absurden Welt des "Entrepreneurship" zur offenen Nichtigkeit verpflichtet wurde. Ich hätte doch damals liebend gerne in ein Gymnasium gewechselt, wo die hohe Form der Sprache zelebriert wird - nur allein, auch nur eine Augenauswischerei. Vielmehr begeisterte ich mich für jene Lehrkraft, die inmitten eines ökonomischen Teams zur Nebendarstellerin degradiert wurde nur um den aufstrebenden jungen Wirtschaftstalenten keine Stolpersteine in den Weg zu werfen - sei es über die Verwendung der Sprache in seinen vollen Facetten oder über die Erkenntnis der deutschen Literatur. Irgendwie sah ich unbewusst in meiner Deutsch-Lehrerin jene Person die zum verzweifelten Instrument ihrer eigenen Umwelt wurde. Irgendwie (glaube ich jetzt) hätte sie gern - liebend gerne, über Kafka diskutiert, Hesse, Horváth usw. 0besprochen, diskutiert - geteilt. Doch der Zwang einer Wirtschaftsschule zwang auch sie zur Konformität und zur Anpassung des Lehrplans an die Bedürfnisse des Marktes, der die höchste Lehrplaninstanz in einer HAK darstellt. Und so war sie gezwungen auf die niedersten Stufen der Pädagogik zurückzugreifen - jener der "Fehlersuche". Es war eine einfache Formel - Anzahl der Rechtschreib- und Grammatikfehler umgewälzt auf die Wortanzahl ergibt die Note "Sehr Gut" bis "Nicht Genügend". Die Inhalt spielten nur mehr eine untergeordnete Rolle. Das Kalkül dahinter: "Wir wollen Menschen die keine Fehler mehr machen" im Vergleich zur Alternative: "Wir wollen Menschen die alles Richtig machen!". Beide pädagogischen Ansätze führen eigentlich zum selben Ergebnis - mit dem Unterschied ob es Menschen gibt, die sich getrauen Fehler zu machen, nur um nicht nur alles Richtig zu machen sondern mehr alles Besser zu tun! Und so begann auch diesen pädagogische Drama für mich. Über Jahre hinweg schrieb ich zu den Deutsch-Schularbeiten-Zeiten meine Erörterungen und bekam sie wieder zurück - rot untermalt, 8 bis 16 Fehler - Wiederholungsfehler und was weiß ich noch. Meine Lehrerin sagte zu mir: "Zu viele Fehler! Nicht Genügend" und ich glaubte noch es waren Denkfehler, wovon die Rede war. Die Recht- und Grammatikfehler wurden sowieso Ausgebessert von meiner persönlichen Korrekturleserin - aber 8 bis 16 Denkfehler in einer Erörterung - das kann nur ein Nicht-Genügend bedeuten. Über vier Jahre ging das Spiel weiter. Ich zweifelte immer mehr an meiner Denkfähigkeit und versuchte sie zu verbessern. Überprüften jeden Gedanke tatsächlich auf seinen Gegengedanken - prüfte meine Argumentation auf seine Richtigkeit. Wo sich bei mir die quantitative Leistung weiter dezimierte, nur allein wegen der kognitiven Mehrbelastung, schafften meine Mitschüler|innen immer aufgeblähtere Werke - das 700 Worte Pensum schaffte ich nur schwer - meine Kolleginnen blähten ihre Arbeiten auf ein Vielfaches auf. Mit dem Unterschied, dass ich in meine Arbeiten neue Worte einführte (dessen Schreibweise mir noch nicht bekannt waren) und meine Mitstreiter|innen mit dem selben Vokabular abstruse Gesamtkonzepte abgaben. Die Verzweiflung wurde immer schlimmer: "18 Fehler" - achtzehn Denkfehler? Aber dann wechselte meine bisherige Deutschlehrerin und ich bekam eine jünger, unverbrauchte, ideologischere als vorhin. Schon bei der ersten Schularbeit schrieb sie: "Befriedigend - ich konnte dir keine bessere Note geben, wegen der vielen Rechtschreibfehler" - und ich wusste, es ist Zeit diese Schule zu verlassen. Ein halbes Jahr vor meiner regulären Matura stieg ich aus! Keine Sorge - die Reifeprüfung machte nicht nach - selbstverständlich unter anderen Prämissen. Aber jene Deutsch-Lehrerin, die mir das erste "Befriedigend" in der Sekundarstufe II gab, gab mir auch den Auftrag "Mutter Courage" zu lesen. Und damit begann meine Liebe zum Buch, während meiner Zeit beim Bundesheer wo ich mit einem Wachsoldaten eine Lesefreundschaft entwickelt habe. Er gab mir einen Literaturvorschlag - ich gab ihm "Mutter Courage" und so entwickelte es sich weiter.MetagedankenIch bin ja nicht jene minderbemittelte Einsamkeit, die den Fang des Tages über genau dieses Netz in die Unendlichkeit schickt! Endlich darf der Leser die Wahrheit zwischen STRG + C und V erfahren!Geschafft und ausgehaart. Ich möchte den hängenden Einzug verändern? Gibt es dazu einen Code? Und so hat es sich auch abgespielt. Natürlich haben (holländisch: haven) wir die eine oder andere Aktion provoziert. Aber, der unerträglich weit entfernte Wunsch die Wahrheit einer neuen Denkensart zu unterwerfen, hat mich zum Entschluss geführt - 1. auf zu aufzählende Elemente mit der selben Zahl zu füllen, die sowohl sich selbst als auch die einführende Kleinigkeit betrifft. 2. So ganz uninteressant scheint die Position des Mannes (in seiner Ausrichtung gen Arsch) nicht zu sein! Das vollendete Glied wird zum tragenden Element der Kette! 3. Wir können die Aufzählungszeichen (in der Form der Nummer) auch einer arithmetischen Funktion zuführen! 4. Was sowohl nicht unbedingt heißt. (Der tragende Begriff der Aussage, wird einer äußerlichen Formatierung zugeführt, damit dem REHA Gedanken jene Tragkraft gewährleistet wird, die in sämtlichen (damit meine Ich tatsächlich 100% aller durch gymnasiale Bemühungen, vom Landwirtskind zum fleißigen Bauern zu erwachsen) getätigt wurden. Das führt uns zur fünf ... 5. Es gibt keine Außenform der unübertragbaren Gesellschaft! 6. Ich saufe nicht das was ich pisse, aber ich pisse daß, was ich saufe! 7. The six is confirmed - aber nicht geprüft - die Prüfung erfolgt digital! 8. sudo reboot now16:43 Uhr - sicherlich die Uhrzeit wo Karl gerne auf die Uhr schaut. Fast schon ein Ritual - zur selben Zeit und obwohl seine innere Uhr ihm immer wieder zu sagen gibt: "Bestätige mich, indem du mich prüfst" ist es für ihn doch nur jene Zeit wo er sich langsam auf seinen wohlverdienten Feierabend vorbereitet. Nicht das Karl zuhause das zu erwarten hat, was er sich in seinen jungen Jahren erhofft hat.Ein Leben, das sich von der schnöden Tätigkeit des beruflichen Alltags abhebt und zugleich ihm jenen Aufwind gibt, den er nötig hat um den nächsten Tab bis zu dieser magischen Uhrzeit 16:45 durchzuhalten - es war Freitag, aber das wird erst später wichtig. Er hat gute 15 Minuten Zeit um den Realismus abzuschalten, der acht Stunden lang seinen Alltag diktierte um sich bald aber sich seiner Fantasiewelt zu widmen - eine Fähigkeit, von der Karl immer glaubte nur allein er sie zu besitzen - die Fähigkeit, die reale Welt per Schalter ab- und einzuschalten - doch seine Realismusflucht ist nur ein Echappement zu seiner persönlichen Romantik, die auch zugleich sein erster Schritt ist. Beschrieb sich doch sein Leben als eine seltsame - dokumentierte Anreihung von desinfizierten Fakten, die sich nur auf die Erinnerung an sein Frühstück zuhause berufen, wird der Weg zwischen 16:50 und dem Abgleich an der digitalen Stechuhr sein großer Roman. Gelernte Kleinigkeiten sind es, die seine Berufung von der Berufung eines anderen gänzlich unterscheidet. Hätte er den Moment zu sinnieren und hätte er nicht schon längst diesen Gedanken das eine oder andere mal gesponnen, wäre es doch nur eine Belanglosigkeit im Hamsterrad der kognitiven Bemühungen der Mittelschicht. Natürlich - in seiner Kindheit tat er die ihm auferlegten Hausaufgaben, von der Volksschule bis zur Maturität und jedesmal beendete er sein Tagwerk mit der obligatorischen Ordnung seines Schreibtisches. Bunte Stifte, in die Schale für bunte Stifte - Spitzer und Radiergummi, abgelegt in einem Fach neben der Schale für bunte Stifte. Buch und Heft, wo das Buch seine Vorlage und das Heft die Dokumentation seiner Leistung verschwinden geschwind in einem Fach unter dem Schreibtisch - manchmal, den manchmal braucht er es schon morgen wieder - dann verstaute er es im Schulranzen unter dem Schreibtisch, den Vorbereitung beginnt und begann immer schon jetzt gleich - für morgen, übermorgen oder gar in ferner Zukunft. Hätte er schon damals als kleiner Schulbub gewusst, das diese Ordnung, dieses sich Vorbereiten auf Morgen, auf ein Morgen das definitiv sicher kommt und kommen wird, eigentlich nichts anderes war als eine Vorbereitung auf genau jetzt, dann bräuchte er nicht diesen unnötigen Gedankenimpuls als Reflexion seiner Selbst im Hier-und-Jetzt. 16:55 - der Befehl zum Herunterfahren wurde ordnungsgemäß ausgeführt. Er merkt es - und obgleich er schon seit Jahren das selbe Prozedere erlebt, ist es das kurze Aufflackern des Bildschirm, zwischen dem unter Strom-stehenden Schwarz und dem "natürlichen" Schwarz des Monitors, welches ihm seinen Feierabend legitimiert - erlaubt. Im Laufe der Zeit - in seiner langjährigen Zeit als Verwaltungsbeamter, hat sich der Shutdown seines Rechners geändert - ein kleines Piepsen zwischendurch. Ein Geräusch welches er irgendwann einmal bemerkte aber nicht monierte und Teil seines Feierabendritual wurde - im Hintergrund, ein Prozess der vielleicht schief läuft - irgend ein komischer Dienst der seinen Dienst nicht mehr machen will. Die Welt der Informatik war ihm nur als Anwender bekannt und dabei wollte er es auch belassen - es einfach gut heißen, war seine Maxime. Hätte er nur diese wenigen Gedankensekunden seinem seltsamen Shutdown-Verhalten, schon sein Jahren, geschenkt, würde sich aus seinem Realismus vielleicht ein Narrativ entwickeln - eine Geschichte entwickeln die Phantastischer nicht sein kann und ihm in seiner Umwelt - einer Umwelt en naturell etwas glorreiches neues beschert. Doch nicht Karl - er war jetzt für acht Stunden lang genug der Hugo für die Anderen, und wollen die Anderen auch nicht mehr sein, als irgend ein abstraktes Soziologisches Geflecht in welches er sich eingebunden fühlt. Johann-Jakop, ein skurriles Namenskonstrukt für einen Super-Visor - für seinen Super-Visor. Dieser Doppelname will Karl einfach nicht aus dem Kopf gehen - sein Name verschaffte ihm unzählige anglizistische Akronyme - Jay Jay - Double J - JoJa. Ein liebevoller Mensch - in seinem Wesen. Einer der als Lehrer gerne Gärtner oder Steinmetz gewesen wäre. Wirklich jetzt - so richtig nämlich. Anstatt die lieben Kleinen vollzuquatschen wäre der Mensch lieber draußen in der Natur oder wenigsten in seiner Werkstatt. Würde gerne an schönen sonnigen Tagen der Erquickung mit einer Gießkanne seine Pflanzen gießen und an Tagen des tristen Wetters und dem Unmut mit voller Kraft den Stein behauen - Aggressionsbewältigung par excellence. Doch sein aufbrausendes Gemüht hat ihn von dem einem und dem anderen Schicksal bewahrt und so wurde er halt Super-Visior eines Karls, der für ihn nicht mehr als eine Kostenstelle und nicht weniger als netter Zeitgenosse war. Gerne hätte man ihn gesehen, wie er neben dem digitalen Zeiterfassungsgerät steht und vertrauensvoll seine Hand auf die Schulter seines Untergebenen legt - mit den Worten: "Sie haben heute wieder viel geleistet!" - Dieser Satz alleine würde sein Tagessalär bestätigen - doch um dieser seltsamen Begegnung zu entrinnen und gleichzeitig den Schein zu wahren, ist es auch Karl recht, das es nicht passiert. Er hat schon in seinen acht Stunden davor die "Grenzen Europas" neu geordnet - die Erinnerung an seine Leistung ist ihm Lohn genug - neben dem wohlverdienten Einzeiler monatlich auf seinem Kontoauszug. 17:00 Uhr - pünktlich genug um die volle Zeit zu kassieren, abartig genau um vor seinen Kollegen wie ein Pedant zu wirken. Aber kein Problem für ihn - seine Arbeit ist halt seine Arbeit und nicht der Mittelpunkt seines Lebens. Überstunden und Überminuten sind doch absurd - und jeder der ihn kennt, will ihm seine Einstellung nicht schlecht machen - sie ist gänzlich berechtigt, gänzlich konform. Erst nach seinem "auschecken" zog er seinen Mantel an und steckte noch einen Prospekt in seine Tasche, der ihm herausrutschte. Ein Prospekt für von einem Baumarkt - unwichtig für ihn, er ist kein Handwerker und kein Neugestallter. Steifheit in seinem Habitus und Begeisterung für den technischen Fortschritt, während er seine Personal-Id-Card über den Card-Reader zieht. Ein bestätigendes Piep - das zweite schon, innerhalb der kurzen Zeit seines Verlassens. Es war für ihn irgendwie eine Art Volksgeist, fast ein Märchen das sich auftut, welches nicht nur er in dieser Firma erlebt, sondern synchron überall auf dem Erdball, wo das digitale Zeiterfassungssystem "Laokoon" zur Anwendung kommt. Er schrieb nicht nur seine Zeit, ein er dokumentierte sie, er war Teil einer Geschichte, die sich zwischen irgendwelchen Excel-Sheet-Spalten und Zeilen wiederspiegeln wird. Könnten doch nur alle diese Gesichte erfahren - es würden sich alle nur langweilen. Und so geht er natürlich - verlässt das Gebäude über die Pforte und die große Birke am Parkplatz erscheint ihm wie die Vollendung der Natur. Hatte er doch über acht Stunden nur diesen eine Ficus Benjamina, diesen einen Gummibaum vor sich - seine Erfahrung wird ihm zur romantischen Einstellung seines Gemüts. Der Weg zum Auto wäre sein normaler Weg gewesen - nur allein, das Auto braucht sein 19jähriger maturierender Sohn für seinen Weg vom häuslichen Domizil zur Ausbildungsstätte. Aber warum auch nicht - er fährt gerne mit den Öffis. Es ist eigentlich nur ein kurzer Weg von seiner Arbeit zur Haltestelle und später von der nächsten Haltestelle zu seinem Heim. Die zusätzlichen Schritte tun ihm gut - er würde doch sowieso die 10.000 Schritte niemals schaffen, aber 2.000 sind schon ein Anfang. Und welche Schauergeschichten mögen sich in der Straßenbahn doch auftun? Wahnsinnig-gewordene coronoviruserkrankte Rauschgiftsüchtige die in einem islamistischen Religionswahn Amok laufen. Ein Nebendarsteller in dieser Geschichte zu sein, schreckt Karl nicht wirklich ab - er hat schon schlimmeres auf der Mattscheibe gesehen. Vielmehr stellt sich plötzlich, nach all den schönen Farben seiner Birkenerfahrung eine Depression ein - die Depression zu wissen, dass seine Polsterbezüge nicht die Liebe versprechen die sie in der Ausarbeitung versprechen wollten. Dunkelgrau - buntgemustert und wieder hoch technifiziert - doch gleichzeitig gewöhnlich, weil es zur Gewohnheit der Anderen wurde aber für ihn die Agonie seiner Empfindungen nicht sein wollte. Vielmehr befreite er sich von dieser Last - von diesem Zeugnis, von seiner Maske die er in seiner Arbeit zu tragen hatte - eine Maske die so nicht emotionslos sein könnte wie sie nicht aus Eisen gegossen wurde. Es war die Maske die seine edle Herkunft verhüllt um ihn als Werkzeug des Verwaltungsapperat einzusetzen - und das edle in seinem Wesen war die Beschaffenheit seiner Empfindung. Kinder - Schüler|innen alberten in der anderen Ecke des Straßenbahnabteils - und wäre er ausschließlich durch seine Gedanken bestimmt - er wäre der böse Wolf, das abschreckende Beispiel der lebenden neuen Generation geworden. Seine Einstellung aus seinen Gefühlen eine Ästhetik abzuleiten, verlässt ihn und er konzentriert seinen Blick hinaus durch die spiegelnden Fenster Straßenbahn - der Verlust seines Seins soll die Bereicherung seiner Welt sein. Ein Lächeln zaubert sich auf sein Gesicht - war er doch Diener für seinen Super-Visior und die Stechuhr - die digitale - er wäre nur allein nicht allein in seiner Tat und der Hunger allein, den er nicht zu stillen vermag ist das Wesen seines seins. Hat er gerade heute in der Kantine die doppelte Portion verlang - jetzt findet er es lustig (würde es ihn nicht der Kalorien wegen belasten). Es spielt sich für ihn plötzlich der irrsinnige Gedanke ein, die falsche Straßenbahn gewählt zu haben - oh Gott - eine Straßenbahn irgendwo anders hin - womöglich irgendwo weit weg außerhalb am Stadtrand. Ein Bezirk weit weit weg von seinem Daheim. Wo er Minuten über Minuten warten müsste - um endlich auf einen zu treffen - der einheimisch in diesem Bezirk ihm seine Verbundenheit kundtut, indem er der Willen des Verlassens seines Bezirks kund tut. "Ich möchte gerne nach ... fahren" - dieser Satz alleine, würde ihn von den Seinesgleichen abtun und ihn zum Freund empor heben - den er so brauchen würde, in diesem fremden Bezirk. Diese Leute in diesem fremden Bezirk könnten nicht Seltsamer sein als er es selbst ist - sie könnten größer oder kleiner sein - sie könnten der Beweis seiner Abkehr sein. Aber sein Weg war Richtig und die Wahl der Straßenbahn könnte nicht valider sein, als sie es ist. Und so fuhr er auch, Station für Station weiter gen seinem Zuhause - ein Zuhause, welches sein Begriff war und er gerne im Austausch seiner Seele dem Teufel gegenüber für eine Kuss der Vergangenheit eintauschen will. Nicht als wenn seine liebende Frau zuhause sein würde - nicht als wenn, er würde dem Teufel seine Seele vermachen um damit neuer Erkenntnis Bereicherung zu erfahren. Das ist doch absurd - in seinem Straßenbahnleben. Seine liebende Frau wartet doch zu hause, aber jene zu küssen, die er noch vor Jahrzehnten seine Liebe versprochen hat - jenes junge Ding, für die damals Kriege beschritten worden wären - zu küssen, er ist zerrissen - er kann nur mit dem Satan kollaborieren. Damit hat sich auch sein Leben beschränkt auf die kurze Zeit seiner eigene Erkenntnis. Er hat sich selbst in seiner Straßenbahn bis zum Klassizismus und seinen Anfängen herangewagt. Aber es ist nicht so, dass jedem Menschen der Weg bis zu Archil oder gar zu Gilgamesch beschert ist und so ist auch sein Weg, durch die nächste Haltestelle beschränkt. Zwischen dem, dass Russland die Macht über das Baltikum erlangt und der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg entfacht landet unser Karl in der Dynamik der Revolution - will man sagen, der französischen sogar. Es ist das Ende seines Seins. Er hat einfach nicht die Möglichkeit - mitzuerleben wie ein Held durch eine Pfeil in seine Verse zugrunde geht. Abgesehen davon: Baron und Grandeur - bestenfalls Gesichten seiner Ahnen. Die Konstruktion eines Utopias - nur eine Erlaubnis seiner romantischen Vorstellungen die ihn zur Dystopie noch nicht gezwungen haben. Er ist nur ein Fragment der Gesichte - und genau das tut ihm wahrscheinlich auch gut - wo er die Transzendenz Gut noch nicht wirklich verstanden gelehrt bekommen hat. Corona wird nicht unser Leben verändern, diese meine Worte werden es tun!Natürlich wollte ich hier auf meinem Blog ein Statement zur aktuellen Covid-19 Krise 2020 abgeben - ich wäre auch gut vorbereitet, durch die vielen Unmengen an Informationsschnitzel die man mir zu verspeisen kredenze. Kurze Info-Blocks aus dem Radio (max. 5 Minuten), Zeitungslinks mit Überschriften, Headline-Reading und das geschlossene und konsequente Auftreten des Establishment - so als hätten sie den Workshop: "Corona-Corporate-Communications" besucht. Es ist natürlich äußerst beklemmend, wenn trotz aller schulischen Bemühungen eine kritische Elite heranzuzüchten, sich plötzlich alle geschlossen einer Bewältigungsstrategie anschließen und all das gut heißt, was da rund herum um uns passiert.Zukunfsforscher und andere Opportunisten wollen den Maßnahmen nicht nur ihre Strenge und Ernsthaftigkeit abreden - nein, sie vermitteln sogar die positiven Seiten dieser unserer Zeit. Balkongesang und Entschleunigung - "wir rücken zusammen, in dem wir uns distanzieren!". Kompletter Schwachsinn. Meine geplante Kritik wäre da schon etwas unromantischer und wahrscheinlich auch zutiefst Schwarz-malerisch - aber wir haben uns nun mal für eine Schwarze Regierung (will sie sich auch türkis schimpfen) mit Grüner Beteiligung entschieden, und so wird die Grüne Beteiligung mit dem Argument: "Der Teil-Shutdown tut doch auch der Umwelt gut" zur reversen Zurückhaltung angehalten. Aber ich kann es gut verstehen - wer will schon die Verantwortung für all das übernehmen - der Schuldige? Oder die Schuldige? Im Notfall tut's wieder der Dorfpfaffe und hält er seinen Arsch nicht hin, muss der Dorftrottel dran glauben. Egal, es ist ein Drahtseilakt zwischen einer Gesundheitspolitik und wirtschaftlichen Interessen - nicht mehr und nicht weniger. Und da sich die ÖVP gerne mit beiden Federn schmückt, soll sie auch die Chance bekommen diesen Drahtseilakt zu vollziehen. Leider ist nun mal die Wirtschaftskompetenz der ÖVP auf den jeweiligen Stammtisch beim Kirchenwirt beschränkt - wirkliche volkswirtschaftliche Probleme sind dort nur Diskussionsstoff der kurz vor dem nächsten "Bummerl" untergeht. Sitz doch bei der "Vierer-Schnappser-Partie" der Bürgermeister, der Pfarrer, der Arzt und mind. ein Unternehmer zusammen. Und ich will den Arzt nicht schlecht machen - er ist doch Akademiker wie so viele andere auch. Er ist auf Fakten eingeschworen und in der Frage der Gesundheit will auch er kein unnötiges Risiko eingehen. Eine Mortalität von 10 % bei der Krankheit XY ist nun mal eine Mortalität (basta aus und Schluss). Ich bin kein Virologe oder Arzt - aber der Covid-19 wird in so vielen Quellen ebenso gefährlich wie ein Grippevirus beschrieben - Schnupfen, Fieber, Husten und eine 1,9 %ige Wahrscheinlichkeit auf eine Lungenentzündung. Als Raucher habe ich selbstverständlich Respekt vor einer Lungenentzündung - ebenso wie es für die Risikogruppen der Alten und mit Krankheiten Vorbelasteten ist. Gerade lese ich wieder so ein Informationsschnitzel (es ist 19:58 Uhr): Italien hat 4.032 Todesfälle. Und ich fühle mich jetzt doch ein bisschen wie ein Unmensch, aber das sind 0,00672 % der Gesamtbevölkerung (es will die Angehörigen sicher nicht trösten und im Vergleich: Die zwei großen Pestepedemien der Geschichte dezimierten die Bevölkerung um ein 1/3 - und das Leben ging trotzdem weiter). Wenn ich da so mit Zahlen jongliere wird mir selbst ein wenig übel, aber darum geht es - um's "Zahlen bitte!". Der Entschluss die Wirtschaft teilweise still-zulegen, anstatt auf Viruseindämmende Maßnahmen  zu setzen (ich denke hier an Plexiglass zwischen Kunden und Verkaufspersonal usw.) hat nun mal exorbitante Auswirkungen auf das Leben nach dem aktuellen Maßnahmenpaket. Das Milchmädchen in mir rechnet mit Umsatzeinbußen von 1,5 bis 2 % des Jahresumsatzes pro Woche. 3 bis 4 % in der zweiten Woche und so weiter. Dabei ist Umsatz nicht gleich Gewinn. Ich meine, eine Aussage wie: "10 % Gewinneinbußen" werden den Unternehmer nicht wirklich weh tun - ähm, ich persönlich sage sogar: "Gewinnminderungen von 99% tun dem Unternehmer eigentlich eh nicht weh". Aber vom Umsatz werden nun mal die Kosten (Aufwände) abgezogen und daraus ergibt sich der Gewinn. Und dieser Gewinn ist eigentlich nur steuerrechtlich von Belangen, er beschreibt die Körperschafts- bzw. Einkommenssteuerbasis. Also, nachdem der Unternehmer seinen Gewinn ermittelt hat (und Gott will ihm helfen, auch wirklich einen Gewinn zu erzielen, weil die Regelungen zum Verlustvortrag nicht so ganz ausgewachsen ist) muss er schon einmal einen Großteil für die Fremdkapitaltilgung beiseite legen. Natürlich zu seinem Guten, den weniger Fremdkapital bedeutet mehr Eigenkapital (Ceteris paribus). Aber der Unternehmer muss noch ganz andere "crazy" Sachen mit seinem Gewinn anstellen. Investiontsbeträge bereitstellen, Rücklagen bilden und im Falle, dass der Unternehmer eine Aktiengesellschaft ist - Dividenden auszahlen. Der Unternehmerlohn ist der Sonnenschein des kleinen Unternehmers. Das mit der Dividende kann selbstverständlich auch entfallen - an den Börsen tummeln sich zwei Sorten von Menschen - jene denen die Dividende wichtig ist und jenen die mehr auf die Spekulationsgewinne aus sind. Die Befindlichkeiten von den wenigen hundert Spekulanten an der Börse sollen wirklich (jetzt mal ehrlich echt wirklich) nicht für unsere Covid-Probleme von Belang sein. Trotzdem bin ich verpflichtet nochmals die Gesetze der Börse nieder zuschreiben: "Gehen die Kurse runter, bedeutet das noch lange nicht, dass es einen Einbruch der Wirtschaft gibt" - es ist eher zu Vergleichen mit einem Bauernmarkt in welchem der Preis von Tomaten plötzlich runter geht. Und die Kunden wollen wissen, warum der Bauer plötzlich seine Tomaten unter seinem Wert verkauft. Einigen ist es Wurscht - sie kaufen die Tomaten trotzdem und verkaufen sie 20 Meter weiter an einem anderem Stand zu höheren Preisen. Andere drehen die Tomaten und sehen Schimmelflecken - na die kauft doch keiner mehr! Und da bleibt er wohl auch darauf sitzen - ich hätte lieber Kürbisse, Käferbohnen oder Äpfel genommen (nur um den Österreichbezug meiner Überlegungen hervor zu heben - aber was soll's). Ja und wenn jetzt plötzlich der Bürgermeister kommt, und den guten Standleuten erklärt, sie können ihren regen Handel nicht mehr treiben, nur allein, weil ein bösartiger Grippevirus vorherrscht - was ist der erste Gedanke des Standlers: "Wie lange, und dauert es mehr als sieben Tage, da werden doch meine Waren schimmelig". Die Taktik der ÖVP Granden sieht hier etwas seltsam aus. Sie stellen 38 Milliarden Euro für die brave Einhaltung ihrer Allmachtsphantasien zur Verfügung, die der Bürgermeister dann ordentlich am Marktplatz verteilt - Entschädigung für nichts. Böse Marktwirtschaftstheoretiker (die auch den absolut freien Markt propagieren würden) hätten gesagt: Hättet ihr brav aus eurem Gewinn Rücklagen gebildet und Risikokapital bereit gestellt, dann hättet auch ihr die Covid-Krise gut überstanden - so viele Konjunktive). Und so wie es sich jetzt verhält, werden auch wieder jene die sich eine Fettschicht angefressen haben und nicht ihre Gewinne für Huren und Cocain verschwendeten, überleben!.  38 Milliarden für die Corona-Show bedeuten ca. 5000 Euro pro Kopf und Nase für den Österreicher und die innen. Eine dreiköpfige Familie wird für das Wirtschaftsstabilationspaket aufgrund der Coranakrise ergo 15.000 Euro bezahlen. Hätten wir 38 Milliarden für die Bildung - Gott was könnten wir machen - interessierte Schüler|innen an Astronomie auf den Mond schießen? Aber das alles ist nebensächlich. Es geht in dieser Krise nicht Kritik sondern mehr um die neue Selbstpositionierung. Diese Krise wird die lang erhoffte Strukturveränderung nach sich ziehen. Jene Strukturveränderung die soviele blaue Wähler mobilisierte. Und genauso wie im Nationalsozialismus plötzlich Verlierertypen zu Gewinnern wurden und andere alles verloren, wird auch diese Krise eine Veränderung bringen - diesmal wirklich! Deshalb will ich auch nicht weiter Kritik üben - obgleich es meine Berufung ist. Ich blicke auf die ehrlichsten Leute dieser Zeit - diesem einem Minister aus Holland, der Aufgrund eines Schwächeanfalls im Angesicht seiner Herausforderung abgetreten ist - einer meiner persönlichen Helden. Und ich  - der noch  den Text meines letzten gelesenen Buches: "Bildung nervt" im Kopf habe - ein höchst kritisches und ansprechendes Buch eines Menschen der im Grunde sich selbst kritisierte - war er doch Landesschulratsäpräsident - wird es für mich auch die Zeit, meine Phase der Kritik zu beenden und die Konsequenz dieser Krise Verantwortungsbewusst auf mich zu nehmen.  Es ist die Zeit, wo die Opposition zur Regierung und die Regierung zur Opposition wird - werden muss, weil alles was sie tun --> falsch ist! So wird es auch für mich eine neue Zeit - und ich glaube ich werde mich mit meiner Schreiberei in Teufels Küche schreiben. Warum auch nicht? Warum sollte auch meine Schreiberei nicht weniger bewertet werden, als das dümmliche Geschwätz des Dämlichsten. Basiert doch all meine Rumgetippserei auf Schnaps und Irrsinn - Halbwissen und unreflektierter Wahrheiten. Jedoch die Wahrheit zwingt auch mich zur Verantwortung und so will ich noch einmal Nachdenken, noch einmal Google über die Spracheingabe (die ich erst seit gestern für mich nutze) konsultieren, bevor die Strukturveränderung auch mein Leben betrifft!Die Rückmeldung der Wirtschaft war: "Der macht Planbar über Nacht!"Doch hört die Kritik nicht einfach mit einem Absatzzeichen oder einer Interpunktion auf - nein, nein - es hat erst angefangen! Wir stehen ganz am Anfang einer zermürbenden Realität die uns noch alles Kosten wird, was wir uns an Humankapital über die Jahre angearbeitet haben. Nämlich: der Glaube in unsere Fähigkeiten, die Nähe zur Wirklichkeit, das Reflektorium zu unserem Sein und feste Überzeugung unserem Weltbild jene Stabilität gegeben zu haben, die sie über die Jahre unserer Geburt bis zum Jetzt aufgebaut hat. All diese Kräfte geben uns in unserer Quarantäne die Illusion es gegen die Zeit aufzunehmen, wie der Mann aus la Mancha gegen seine Windmühlen. Ich kann und will aber eigentlich nicht immer nur von Uns sprechen - ich habe auch meine Forschungen betrieben (so wie wir es von den Pharmazeuten, Medizinern - ja sogar von den Ernährungswissenschaftler|innen abverlangen um einen echten Ausweg aus der einen Krise zu finden, dem Sieg über den Virus durch Impf- und Wirkstoff oder vielleicht der richtigen Ernährung, um in die nächste Krise zu schlittern - der volkswirtschaftlichen Krise die vor der Tür steht und wie wild anklopft!), und zwar in einer meiner Teilkompetenzen: der Volkswirtschaftslehre. Ich beginne langsam und sortiere die Fakten um daraus ein Szenario abzuleiten. Ich schreibe bewusst von einem Szenario - der worst case ist noch immer: Steigende Arbeitslosigkeit, extreme Insolvenzen in der Privatwirtschaft mit der Konsequenz von noch mehr Arbeitslosen, schwindende Kaufkraft, Staatsverschuldung, extreme Inflation die alle Sparreserven von Müller, Gruber, Schmidt vernichten (all die schönen Sparbücher - nicht einmal mehr das Papier wert sind in welches gedruckt wurde), Engpässe in der Grundversorgung der Bevölkerung oder einfach ausgedrückt: Hunger, steigende Wut in der Bevölkerung die sich zuerst gegen die wenigen Mittelschicht-Reichen und später gegen die Regierung richtet, Einsatz der staatlichen Gewalt gegen die Aggression (Tränengas, Wasserwerfer und eine höhere Bewaffnung der Exekutive - ja, genau jene Bilder die von der Sensationspresse gerne abgedruckt werden) und in Folge, die letzte Konsequenz - Krieg! Anmerkung an dieser Stelle: Krieg ist nicht so "excited" wie er gerne über die Hollywood-Produktionen oder Ego-Shooter direkt ins Quarantäne-Medienzimmer geliefert wurde und wird! Aber so viel zum Worst-Case. Bleiben wir (und dieses wir bist jetzt du als Leser und ich als Schreiber) bei einem möglichen Szenario. Dieses wollen wir einmal teritorial auf Österreich beschränken und die Maßnahmen der ÖVP-Regierung in den Fokus rücken. Wie schon oben angedeutet, hat die Regierung bereits 38 Milliarden Euros für die Sofort-Hilfe der Wirtschaft und die Bekämpfung des Virus bereit gestellt. Auf den ersten Blick mag es vielleicht sehr vernünftig sein - aber bedenkt man, dass Österreich selbst im Jahr 2019 gerade einmal 54,5 Milliarden an Nettoeinnahmen hatte, soll die Relation zwischen Maßnahmenpaket und dem was zur Verfügung steht doch relativiert werden. Mit anderen Worten, fast 70 % der staatlichen Jahres-Einkünfte gehen nur für diese Corona-Grippe drauf'. Besonders lustig ist natürlich, dass unser Finanzminister meint, er könne diese "Sonderausgaben" über einen Zeitraum von 10 Jahren in zukünftigen Budget unterbringen - ich bezweifle stark dass über einen Zeitraum von 10 Jahren noch schwarze Finanzminister geben wird. Noch ein kleiner Hinweis: Die Nettoeinnahmen sind nur so gering weil zwischen Brutto und Netto noch der Finanzausgleich zwischen den Gebietskörperschaften (Land, Gemeinde usw.) und den Zahlungen an die EU zwischengerechnet wird. Und sollten jetzt wieder irgendwelche EU Kritiker aufbrausen - die lustigen 3,1 Millarden für die EU sind nur ein Beitrag der womöglich eine Pandemie stoppen kann. Aber ich bleibe der territorialen Einschränkung auf Österreich treu und blicke noch nicht über den Tellerrand hinaus - noch nicht! Was passiert nun also bei uns - eine Regierung beschließt den Shutdown von Unternehmungen mit hohen Sozialkontakten aber geringer Notwendigkeit für das tägliche Leben. Die offenen Geschäfte (Lebensmittelgeschäfte) bekommen zahlreiche Tipps und Tricks wie sie ihre Mitarbeiter|innen schützen können - mind. 1 Meter Abstand, Plexiglassschutz an den Kassen, Schutzkleidung usw. - warum gelten diese Tipps und Tricks nicht auch für einen Floristen oder einen Baumarkt? Nämlich gerade jetzt, wo ein Handwerker vielleicht sein Home-Office, pardon sein Home-Workshop vielleicht mit Holz, Dübeln und Bohrmaschinen ausstatten muss! Der Internethandel steht jetzt am Lehrplan jener, die noch nicht soviel Kontakt hatten wie vorher - obi und Konsorten sind darauf eingestellt - aber wird das die Umsatzeinbußen begleichen? Zumindest wird sich ein anderes "Volkswirtschaftliches Szenario" bewahrheiten, in welchem der größte Arbeitgeber Post und Paketdienst ist und der Handel sich auf das Internet ausweitet. Aber das ist ein anderes Szenario auf welches ich nicht weiter eingehen möchte. Vielmehr müssen wir uns die Opportunitätskosten zur Bekämpfung eines einfachen kleinen Virus vor Augen rufen. Was kostet eigentlich so ein Virus, ich meine ihn zu bekämpfen? Drei- oder vierhundert Millionen, plus gelockerten Vorschriften für die Vermarktung der Wirkstoffe? Ich weiß es nicht. Was uns aber der befohlene passive Widerstand kostet liegt auf der Hand. Neben all den immateriellen Reichtümer der Gesellschaft die stark darunter leiden - Kultur und Gesellschaft. Und selbst wenn einige Kirchleute sagen: "Es passt gut in die Fastenzeit hinein" - ich kann diesem 'positiven' Gedanken nicht viel abgewinnen. Vielmehr bleiben wir bei der Volkswirtschaft - die gerade jetzt eine Systemprüfung darstellt. Über eines sind wir uns sicher einig - Liberalismus und liberales Gedankengut hat da keinen Platz gefunden. Ein "laissez-faire" wurde ausgeschlossen, nur allein durch den Shutdown der Regierung und ein "laissez-passer" ist auch vom Tisch. Damit besiegelt sich also ein zukünftiges rein "Marktwirtschaftliches" System als undurchsetzbar. Warum? Geht die Rechnung der Regierung (und ich weiß wirklich nicht, ob die Regierung nicht durch Experten der EZB beraten wurden) auf, so widerspricht es allem turbokapitalistischen Ansätzen (trotzt Keynes) - geht die Rechnung nicht auf, so ist es der Wille und Wunsch der Bevölkerung. Also mit anderen Worten - es kommt zu einem Wechsel des Wirtschaftssystem von der "öko-sozialen Marktwirtschaft" zu irgend einem anderen System (ich persönlich fände öko-kulturelle Planwirtschaft äußerst charmant). Gewinnt aber die ÖVP in allen Instanzen, so ist das (für mich extremste) Horrorszenario der "christlichen Marktwirtschaft" wahrhaftig. Ich kann mich einfach nicht an dem Gedanken, in Zukunft ein Wirtschaftssystem der "Nächstenliebe" gesteuert durch den Vatikan und einer Bevorteilung jener kreuzbraven Menschen die nach dem Grundsatz "Goschn' hoiten, Hände foiten" wirtschaften, erwärmen. Denn was tut diese Regierung auch? Sie verteilt 15 Milliarden direkt an die Wirtschaftsbetrieben - mit Vermerk "ohne Rückzahlung". Und wem gibt sie den Auftrag zur Verteilung - der Wirtschaftskammer. Da könnten sie es doch gleich über den ÖVP-Stammtisch verteilen ("Hallo, ich zahlen die nächste Runde, aus der Gemeindekassa"). Warum die WKO, wenn doch das Finanzamt für solche Sachen eher zuständig ist - nur allein, sie verfügen über genauere Daten. Und was soll das mit der "rückzahlungsfreien" Verteilung von Hilfsleistungen. Wie sieht der Algorithmus aus, der den Verteilungsbetrag näher beschreibt. Nein, der richtige Weg (und Gott möge mich mit kurzzeitigen Erektionsstörungen strafen, sollte ich falsch lieben) ist jener, der von der USA begangen wird (und bitte, Gott und meine eigene Potenz weiß, wie ich die USA niemals-nie als Vorbild heranziehe). Der Weg - der einzige Weg, wäre über zinslose Kredite die jeder Wirtschaftstreibende über das Finanzamt beantragen soll - Überbrückungshilfen die durch die schwere Zeit einer möglichen Liqiudiätsproblematik durchhelfen. Denn die Liquidität ist wohl das vorrangige Problem, welches in jedem stillgelegten Betrieb als erstes Aufscheint - als erstes Symptom einer ernstzunehmenden Krankheit. Also sollten alle Unternehmer|innen des Landes die Möglichkeit haben, über das Finanzamt einen zinslosen "Corona-Kredit" zur Überbrückung zu beantragen, der über Faktoren wie "Lebensdauer des Betriebes" - "Gewinnsteigerung und deduzierbarer Erfolgsprognose" - "Leistungshöhe der Umsatzsteuerzahllast" usw.  errechnet wird. Die Rückzahlung dieses Kredites (schließlich ist eine Maßnahme der Katastophenhilfe) erfolgt über die Einkommenssteuer- bzw. Körperschaftsbemessunggrundlage. Jeder Unternehmer soll selbst entscheiden wie viel Geld er zur Überwindung der Liquiditätprobleme benötigt - und ist diese Selbsteinschätzung konform, soll diese auch problemlos gewährt werden. Was tut aber unsere Regierung? Sie gießt Öl ins Feuer und hofft durch diese extremen Finanzspritzen der Multiplikationstheorie zu entsprechen. Das tut sie aber nicht - weil es keine staatliche Investition in den Wirtschaftskreislauf ist, sondern nur eine massive Erhöhung der Geldmenge in der Volkswirtschaft. Wir haben schon jetzt, durch die Maßnahmen der Bundesregierung einen massive Verlangsamung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes (wie soll es auch anders sein, wenn die Möglichkeiten eingeschränkt sind). Das allein ist schon ein Indikator für eine drohende Deflation - erhöht nun aber die Regierung durch "Geldsegen" das Geldvolumen, so wird die Deflation nur noch weiter angeregt. Das wird auch das Resultat sein, aus welchem die Postdiscrimine Zeit erwächst. Spührbare Verminderungen des Preisniveau (natürlich in Relation zum Geldwert) - verbunden mit einer geläuerterten Gesellschaft (und ich kenne Menschen, die meinen: "Die Krise hat uns gezeigt wie wenig wir brauchen"). Dabei wird sich diese konservative Regierung feiern lassen - kurz nur, über Ostern hinweg aber sicher. "Wir haben die Krise überstanden und das Preisniveau ist nicht nur stabil, es wurde sogar gesengt". Das ist das Szenario, welches ich erwarte und vielleicht sogar das wahrscheinlichste sein wird. Dabei kommt erst unmittelbar nach dieser kurzen Zeit die große Zeit der Entscheidung. Die Preise sind günstig wie nie zuvor - die Kaufkraft stark. Will die Gemeinschaft dort weitermachen, wo sie aufgehört hat? Will sie ihre Ersparnisse nutzen um die billigen Güter zu kaufen? Will sie in kurzer Zeit jene Monate zu Dezember und März machen (bzw. November und Mai) - obgleich der März/Mai ihnen bevorsteht. Ja sie will und sie kauft und sie lebt den Mythos der "Wegwerfgesellschaft" nur allein um die Volkswirtschaft zu stärken. Der einzelne tauscht seinen Full-HD Bildschirm gegen eine UHD Bildschirm ein, obwohl der alte eigentlich noch gut läuft. Die Show geht weiter - die Umsatzeinbüßen werden ausgeglichen und das "Erfolgskonzept" dreht weiter an seinem Rad der versprochenen Konjunktur - die Multiplikationstheorie geht auf - nur allein, weil das Wirtschaftskonzept bestätigt wurde. Und wir? Wir werden weiter shoppen und vielleicht über einen Zeitraum von 38 Jahren die Konsequenzen der Corona-Grippe-Krise bezahlen - eine Milliarde pro Jahr, das ist denkbar und möglich (wenn wir keine Bankenkrise a la Hypo zu stemmen haben) aber das Wirtschaftssystem wurde bestätigt. Eine Milliarde pro Jahr - das sind 500 Millionen weniger Ausgaben und 500 Millionen mehr Steuereinnahmen - wir haben schon schlimmeres erlebt! Die intertemporale Lastenverteilung wird es schon lösen!nahmen Nikolaus: "Na, da wollen wir mal im großen Buch nachlesen ob du auch brav gewesen bist". Tomi: "Ja, aber du weißt schon, daß ich kein Christ bin" Nikolaus: "Das ist egal, alle die brav waren bekommen auch ein Geschenk" Tomi: "Aber ich glaube nicht an dich oder Gott" Nikolaus: "Jedoch ich stehe vor dir" Tomi: "Und darum gehts auch. Durch meinen Nicht-Glaube müsstest du verschwinden, da du aber nicht verschwindest verfiziert sich nur mein Nicht-Glaube. Mit anderen Worten: Nur wenn deine Erscheinung aufgrund meines Nicht-Glaubens verschwindet, beweist das die Kraft meines Glaubens." Nikolaus: "So, jetzt wirds mir aber zu blöd - ich geh zu einem braveren Kind" Tomi: "Ja mach das!" Tomi: "Obwohl, das Paradoxe an der Sache ist, das solange ich nicht an Gott glaube und keine Wunder oder Göttliche Erscheinungen passieren - das der Beweis für die Existenz Gottes ist ..." Tomi: "Hallo" Tomi: "Ist da jemand?" Tomi: "Oh Gott - lasst mich nicht mit meinem Hirn alleine" Ein Gedankenmodell, welches mich schon länger beschäftigt, möchte ich hier in diesem Blog veröffentlichen. Und zwar: Überlegungen zu einer Legalisierzung von Cannabis, bzw. THC-haltigen Produkten. Grundsätzlich vertete ich die Meinung, daß meine Mitmenschen (insbesondere die jüngeren) das Leben in seiner vollen Nüchternheit genießen sollten. Sich ständig zu betäuben oder sich selbst in Skizophräne (bzw. Psychotische) Zustände zu versetzten geht am "Prinzip Leben" vorbei, und ist kein Widerstand gegen den Gesellschaftlichen und/oder Politischen Status Qvo. Der Konsum von Drogen jeder Art ist auch kein revolutionärer Kampf gegen das System, nicht einmal eine zur Schau-Stellung der eigenen System-Unzufriedenheit. Geisteswissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Rausch zu ziehen, ist eine Selbstlüge des Süchtigen - Bewusstseinserweiterung durch den Rausch zu erfahren, ist eine Selbstlüge des Konsumenten. An dieser Stelle: nachhaltige Bewusstseinserweiterung ist über das Gespräch, über die eigenen Gedanken und über die Adaption von fremden Gedanken möglich. Nachhaltige geisteswissenschaftliche Erkenntnisse erfährt man durch den Diskurs, bzw. durch eine rationell, oder empirisch, oder hermeneutisch wissenschaftliche Arbeit. Diese wissenschaftliche Arbeit (mit all seinen unterschiedlichen Methoden) trägt nicht nur zur Erlangung von Erkenntnis bei, sondern fließt in das Persönlichkeitsbild sowie in die psychisch/kognitive Grundkonfiguration des Suchenden Menschen ein. Affektive Verhaltensmuster bauen sich auf: wie z.B. die Übernahme von soziologischen Rollenbildern und dessen damit verbundenen Persönlichkeitsmerkmalen oder Einstellungen. So ist also die geisteswissenschaftliche Arbeit ebenfalls mit einer Persönlichkeitsveränderung verbunden die ihren Ausdruck durch Anpassung an die wissenschaftliche Tätigkeit findet und in extremen Fällen sogar zur unweigerlichern Neugestaltung der affektiven Verhaltensmustern führen kann. Da nun, wissenschaftliches Arbeiten - jenseits der klassischen geistigen Tätigkeiten - meist eine empirische Funktion ausübt, wird der Schluss nahegelegt, daß dem kritischen Realisten (dem empirischen Wissenschaftler) ausschließlich exogene Faktoren und/oder Argumente zur Wahrheitsfindung zur Verfügung stehen. Diese Aussage, ist kein weiter Sprung nach vorne, sondern rein eine allgemein bekannte These. Konsensual sollte hier nicht nur die klar logisch formulierte Aussage im Vordergrund stehen, auch nicht der damit verbundene Sylogismus, sondern die reine Determination der Begriffe aus dem aufgestellten Satz. Eine Neudefinition des Logos weckt nur den Unmut der wissenschaftlich Arbeitenden, die "Lebenslang" einer ständigen Umformulierung von Begriffen und/oder Kategorien unterworfen sind. Mir selbst ist es gleich, ob Begriffe eine neue Schreibweise oder eine neue Bedeutung bekommen - gehöre ich doch zu der Gruppe jener Menschen, die für ein gedankliches Modell als Nomenklatur sogar Semiotische Zeichen oder Nummerische Folgen akzeptieren können, unter der Prämisse daß, das geistige Modell klar verständlich und aufnehmbar ist. Wider meine eigene Natur, vom Leser ein unkritisches Verhalten zu verlangen - bitte ich den Leser, die folgende Begriffszuweisung kritikfrei aufzunehmen: Empirische Wissenschaft sucht nach Wahrheit. Rationale Wissenschaft sucht nach Erkenntnis. Mir ist klar, das die Aussage keine nachhaltige Wirkung haben kann - nur allein, weil der Diskurs über das Endgültig zu Findende schon doch seit einigen Jahren im Gange ist. Jedoch, wenn der werte Leser, die zwei Aussagen temporär als Axiom akzeptieren würde, fällte es mir leichter logische Gedankengänge zu konstruieren ohne dabei einen weiteren Positivismusstreit auszulösen. Wie nicht schwer zu erwarten war, kommt jetzt noch die Bitte: Wahrheit und Erkenntnis als ein und das selbe zu betrachten. Begründung: Der Autor möchte (um ehrlich zu bleiben) keine Defensio über die Untersuchungsmethode erstellen. Neben der Schreibfaulheit des Autors unterstützt die retrograde Reduktion der Begriffs-Kategorien eine Hinführung zu einer einfacheren Ebene und damit verbunden, zu einer kritischeren Auseinandersetzung mit dem Inhaltlichen Teil der Hypothese. Hier der langersehnte Wunsch den Sprung vom Logos zur Idee zu schaffen, dessen Machbarkeit sich jenseits der kommunikativen Möglichkeiten und Grenzen befindet - deshalb ein Metaphysisches Phenomän bleibt - und dadurch jede Form von Realitätsbezug entbehrt. Auch wenn der Autor liebend gerne noch Stunden über eine Kognitive Verständigung durch Reduktion (im Vergleich zur geistigen Erweiterung) philosophieren möchte, ist es an der Zeit, die ach so wichtige Frage nach der "Legalisierung von Cannabis in Österreich" zu erörtern. Friedrich Nitzsche sagte über den Konsum von Cannabis: "Es mache die Starken schwach und die Schwachen stark". Eben aus dieser Aussage heraus, legitimiere ich meine eigenen Gedanken über das Thema, und schreibe folgend "Positiv" über die Thematik. D.H. es erfolgt keine weitere kritische Würdigung, so denn auch keine Aufzählung von Vor- und Nachteilen, sondern eine rein politische Konzeptionierung, welches den logische Schritt eines Diskursen (in meist soziologischen Bereichen) über Pro und Kontra von Cannabis darstellen kann. (Also: Nur bei einer konsensualen Mehrheit im PRO-Bereich anwenden!) Gedanken zur Legalisierung Der Konsum von Cannabis soll legitimiert werden Der Besitz von Cannabis bleibt verboten Der Verkauf von Cannabis durch nicht authorisierte Personen bleibt verboten Definition von authorisierten Personen: ausschließlich Landwirte Nur mehr Landwirte dürfen Cannabis verkaufen Weil der Besitz verboten bleibt, darf nur auf der Liegenschaft des Landwirtes konsumiert werden Auflage: Der Landwirt muss nebenher eine ordentliche Tätigkeit als Landwirt nachgehen Auflage: Der Landwirt muss mind. einen Sozialarbeiter einstellen und aus eigener Kasse entlohnen Auflage: Der Landwirt muss Räumlichkeiten zum Konsum von Cannabis bereitstellen Auflage: Der Landwirt muss Schlafmöglichkeiten, mit moderaten Preisen anbieten Auflage: Der Landwirt darf nur selbstgezüchtete THC-haltige Produkte verkaufen Auflage: Der Landwirt muss ein Gewächshaus für die Cannabis Aufzucht errichten Auflage: Der Landwirt muss private Sicherheitspersonen zum Schutz des Gewächshauses einstellen Auflage: Der Landwirt verliert mit dem Recht auf "Cannabishandel" jegliche Subventionen von Gemeinde, Land, Bund, bzw. EU Auflage: Der Landwirt muss einen Teil der Einnahmen an Gemeinde, Land und Bund entrichten Die Gemeindevertretung muss dem legalen Cannabis-Handel zustimmen. Eine Gemeindeabstimmung ist dafür einzurichten Die Gemeinde darf nicht mehr als 8.000 Einwohner haben In der Gemeinde muss es eine Polizeistation geben Es muss mind. ein zusätzlicher Polizeibeamter, der auf Drogen geschult ist, aufgenommen werden Die Gemeinde muss über funktionierende Öffentliche Verkehrsmittel verfügen Direkte Nachbarn der Landwirtschaft haben ein absolutes Vetorecht Die Gemeinde muss einen praktischen Arzt haben Der Landwirt muss den "THC-Raucherraum" klar kennzeichnen Der Landwirt darf nur Mengen für den sofortigen Konsum verkaufen Der Konsument darf die Landwirtschaftliche Liegenschaft nicht mit Cannabis verlassen Der Konsument muss das 19. Lebensalter erreicht haben Der Landwirt muss Räumlichkeiten für Personen die nichts konsumieren zur Verfügung stellen (z.B. Fahrer) Der Landwirt darf Getränke und Speisen verkaufen Es muss eine eigene behördliche Abteilung geschaffen werden. Der Sozialarbeiter muss regelmäßig Berichte an die Behörde übermitteln. Der Landwirt darf Samen nur direkt von der Behörde beziehen. Die Verkaufspreise werden von der Behörde bestimmt. Der Preis darf nicht Über- bzw. Unterschritten werden. ... (offenes Dokument) Ziele: Belebung des Ländlichen Raums, Sicherung des primären Wirtschaftssektors durch Erhalt der Landwirtschaftlichen Betriebe, Schaffung von Arbeitsplätzen ... Und dann waren da noch diese Drei. Von außen betrachtet und einer weiten Distanz, drei unscheinbare Traumtänzer die ihren Namen auf jedem Formular das in jeder öffentlichen Behörde bereitlag eintrugen, nur um ihrer Identität Nachdruck zu verleihen. Am liebsten verweilten und sinnierten sie bei dem Feld "Beruf", da ihre Ausbildung sie ja zu fast jeglicher Geisteswissenschaftlichen Berufsbezeichnung bevollmächtigte. Was aber auch ziemlich egal war, denn genau zu dieser Zeit, in der die Formularvordrucke für teueres Geld aus der Hauptstadt angeliefert werden mussten, weil alles nur mehr zentral passieren sollte, waren Geisteswissenschaftliche Berufe nur für Gruppen gut, die sich zusammen in Lauben oder unter Universitären Dächern trafen und so, über meist durch Spenden finanzierte Denkprojekte ihren Lebensalltag zu einer sinnvollen und für ihre Mitmenschen auch nützlichen Zirkuslandschaft des Geistes gestalten. Kein Leben für nur einen dieser Drei, die sich leidenschaftlich gerne überall eintrugen, wo es nur etwas einzutragen gab. Aus einer schon fast besessen fixen Idee heraus glaubt der Erste der Dreien, dass er eine Art Protagonist, ein Eckpfeiler, ein Stützblock für die Datenbank sei, die hinter dem Formular welches er gerade auszufüllen suchte, sei. Der Zweite wiederum, hatte mehr oder weniger nur pragmatische Gründe sich bei einer Volkszählung oder einem Preisausschreiben einzutragen. Die Motive sind so mannigfaltig, so individuell und umfangreich, dass es sich lohen würde, bei jedem dieser Ausfüllblätter stets um die Motive der Einschreibung zu hinterfragen. Hinterfragt man dem Dritten nach seinen Beweggründen diese Formulare zu bearbeiten – so würde man, gemäß seiner Attitüde auf ein dunkles schwarzes Gähnen stoßen; seine Standart-Antwort auf die meisten Fragen. Die sicherste Art sein Geld durchzubringen war das Glückspiel. Alle spielten, von Jung bis Alt – jede Form von Spielen war erwünscht und wurde gefördert – nicht jedoch von Politikern oder anderen selbsternannten Autoritäten. Diese warnten gerne vor Prostitution, besuchten aber stets und regelmäßig eines der wenigen gutgehenden Bordelle. Sie verteufelten Drogenkonsum aber wirklich kämpfen und wahren Kampfgeist bewiesen sie nur im Krieg gegen das Spiel. Wie man unschwer annehmen kann, genossen diese Mitmenschen wenig Popularität trotzdem lud man sie gerne zu Cocktailpartys ein; hauptsächlich um den Alkoholkonsum kontrolliert aber doch lustig zu gestalten. Verständnis brachte man in genau jenem Ausmaß diesen Leuten entgegen, die ebenfalls und Ihresgleichen mit der so wie sie es gerne bezeichneten Vernunft behafteten Dosis Toleranz mitbrachten. Scheinbare Regression war das Logische Ziel dieser Gesellschaft – oft hochgepriesen und hochstilisiert durch Renaissance-Simulacren oder gleich Geschichten aus der Antike die die Geistig minder beschenkten männlichen Anwesenden zu Träumerein verführten und den weiblichen Publikum genug Platonischen Spielraum für Sexuelle Phantasien gab. Es war diese typische "Weiß-Mamor" Gesellschaft, die ihre Hochblüte jeden Sommer erlebten – obgleich auch der Wein in Strömen floss – und ihre Fassaden sich im grellen Licht der heißen Sommersonne spiegelte. Das schreckliche war, dass Ihre mamorierten Zähne, welche Sie als Lächeln jeden Fremden schenken tatsächlich echt waren und selbst hinter dieser Fassade ein Fundament aus Moral, Ethik und Sozialgefühl stand, welches fern von Heuchelei oder Theatralik erstreckte. Mit anderen Worten – ihr Hintergrund war echt, so echt, dass es einem Kritischen Geist nur die Wahl ließ, sich zufrieden im Kreise dieser Gesellschaft niederzulassen oder aber, um später dann wenigstens Selbstkritik und in Folge dessen wieder Kritik am Nächsten zu üben, sich am Sozialen Fangnetz so zu laben, das genau diese Dekadenz der Angenommenen und Vermuteten Tugendhaftigkeit zum Erbrechen führt. Genau die richtige Spielwiese für jene, die von sich selbst behaupten, dass sie Protagonisten seien, dass sie intuitiv handeln oder, dass sie aufgrund jahrelanger Überforderung des Geistes nur mehr blanken Nihilismus durchleben. Genau jene Drei werden sich sicher nicht mit Freude am Sozialnetz laben, aber sie werden es tun und keineswegs wird einer dieser Drei dabei das große Kotzen finden – noch das einer dieser Drei es als Selbstverständlichkeit ansieht. Eher und viel sicherer werden sie auf ein Geheimnis stoßen, welches jahrelang die Menschen dazu motivierte besser zu werden – bessere Menschen – ohne Gott an Ihrer Seite. Was sich als Entscheidung bunter Sätze, im Rausch des Nebels Widerstand als solches aus dem Kreis der Traurigkeit entnimmt, weiß erst was wirklich Wahrheit seines Lebens Widerstand bedarf. Und auch, wenn er, der ständig um die Gunst der Stunde seiner Rolle neues Abgewinnen kann, auf gleich groteske Art im Kampf gewinnen, im Kriege siegen und im Inneren verzweifeln will; so sieht er in genau jener Tat, die einem Menschen feiner nicht bekommen mag, das Resultat – aus Krieg und Tod und Jammerklagen seiner Kameraden, die Schmerzverzehrten Fratzen, die Konstruktion der Lügen – brav vorgetragen von braven Journalisten gesponnen aus dem Hirn der Liebsten, die nichts als Liebe sonst für Ihn und aber auch für seine Freunde hat, doch während dieses Krieges, die Liebe prach liegen lässt und sich der Vielzahl anderer Gefühle, die mannigfaltig, Bunt und schimmernd einen Rausch erzeugen, den keiner zu Ertragen mag. Der Witz – man mag nicht drüber lachen, der Krieg, der ist nicht offiziell. Es gibt kein Schreiben, keine Signatur und auch kein Handschlag. Schon gar nicht wurde gar ein Fehdehandschuh oder für Wahr zu werden dieses schreckliche Geschehen durch eine Tat, die schrecklicher je seien mag um all das mit der Stampilie der "Wirkung" zu versehen. So merkt man's nun in erster Linie an deren Kleidung, die weder Tarn noch Taktik tauglich ist, noch gar nicht praktisch und überhaupt am wenigsten spartanisch. Gold, purpur glänzend neon farbene Bekleidungsstücke. Und nur die Besten sterben Jung. Aus Welterkenntnis wird Gewohnheit, auf die man baut, wenn es zu grell oder zu drastisch wird. Das Geniale unseres Daseins, im Schatten dieses Krieges, ist nichts mehr als nur ein Stück Materie das man bei sich trägt, wie einen Schirm und dann, wenn Menschlichkeit oder das Menschdasein in ärgster Bedrängnis ist, es aktiviert um wieder klein zu sein. Durch gleiche Werte stark verbunden, verlangt der Führer dieser neuen Krieger nicht Ruhm, nicht Ehr, nicht Aderlass am Feinde. Ihm reicht wenn er als Tugendhaft gerufen, wenn man sein Tun und seine Taten trotz wider Verhältnisse als müßig nennt und all das Grauen, welches er hervorgerufen, der Notwendigkeit zugrunde fällt. Ihn schmücken keine großen Orden, die von noch höherem als ihm selbst verliehen, den selbst er weiß sich und seines gleichen gering genug zu schätzen, um dann im Kampf nicht seinen Mut an den Übermute zu verlieren. Es sind die ständig neuen, alten Wege, gemacht aus fünffachen Asphalt, worüber er mit seinen Leuten, die Schritte übt, um dann zu sagen, das auch wir, des Gehens mächtig sind um eindrucksvoll vor all dem Pöbel dem bald nach diesem virtuellen Kampf auch sie Bestandteil sind, im Marsch doch keineswegs gleich einem Söldner und auch nicht einem Krieger, der den Lohn für seine Schlächterarbeit vom Staat erhielt, Begeisterung erzieht, wie einen Schulbub der sich nicht zu wehren weiß. So wandern sie und wissen durchaus etwas anzufangen mit der kurzen Zeit die ihnen noch zum leben bleibt. Im Grunde sind's doch Gott gewollte Wesen. Von einem Ziel weit entrückt, von einem Dasein, welches von der breiten Masse ohne viel Zutun anerkannt, entfernt wie der Prophet vom Berg und in ihrer Art zu kämpfen zunehmend brutal – weder tödlich, noch verletzend, doch für den Geiste abnormal. Und nichts als Sinnlich Geist der Zeiger dieser Uhr, hoch übern Kirchturm die die Zeit in Stunden näher dem was Tot uns bringt sich schneller weiß und schneller seinen Weg erbringt, in eine Richtung, Richtung Grün. Von nun an steht das Firmament so offen wie ein Scheunentor, das außen keinen Platz mehr bietet für schändlich Tratsch und Hurerei die oft in jenem Dorfe sich vor jenem Scheunentor geboten hat. Denn nur ein Blick aufs holde Weib, das feilschend lüstern ihren Zopf zur Öffnung bietet ist ebenso ein Blick hinauf zum Firmament, zum Horizont, zum greifbar letzten Weg der so wie der Geist es glaubt, von Dasein keine Ahnung hat, im Weib und auch im Horizont das Ende sieht. Von Fern wo Schmerz zerrissene Gegenwart, dem Tollpatsch keinen Laut entringen kann, um ihm vor all der Schar an aufgebrachten Leut die sonst so oft entstandne Last dem Schuldner überträgt, nimmt langsam Schweigen überhand. Auch hier, der Witz, denn ist's der "Tollpatsch" der den Grund für Kampf und Krieg ergibt. Im Grunde ja, denn nur der "Tollpatsch" ist, in Natur sowie Moral, bekämpfenswert und auch zum Schützen gut genug. So denken wir doch nur daran, was doch der "Dussel" in all der Zeit kaputt gemacht und weil sein Tun nicht irgend einer bösen Absicht abzuleiten ist, kann man sich gern auf seine Seite stellen. Warums nun keinen Krieg, des Tölpels wegen gibt? Nun, weil es da die kleine Gruppe hochgescheiter Herrn (und Damen) gibt, die Systematisch drüber Reden, was dieser "Tollpatsch" hat zerstört, und wichtig neue Regeln oder Gesetzte bilden, damit das ja kein zweites mal passiert. Und während weise Menschen reden, zieht kein Krieger in die Schlacht. So oft wie auch der Vogel nicht vermag die tiefen der See und dessen Schönheit je gesehen ist doch in aller Höhe nicht allein das Glück zu finden das uns alles nur von oben lässt betrachten auf dem Weg der Richtig ist! Und wieder ist's ein Weg den man beschreitet! Ach, wärs doch nur ein Trampelpfad, der Tiefe hat erlangt durch wandernde Gesellen, durch Kaufmannsleut die ihre Waren über jenen Pfad zum Manne brachten, durch jene Pfaffen, die sich nicht zu Schade waren, den Pfad auch mit ihres gleichen Fussabtritts zu begrenzen, durch Advokaten und den gleichen Stand, der sich zur Juristerei bekennt und schließlich durch die vielen Gott geliebten, Gott gehassten Pädagogen, die einen Gut die anderen Bös. An jenem Fußweg sitzt sich wahrlich gut, um nur allein dem Kommenden und Gehenden das freundliche "Grüß Gott" zu zollen. Das Gras herum, um diesen Weg ist herrlich grün, der Pfad himself ist erdig-ocker-braun. Es kann auch sein, dass alle rundherum der Täuschung nahe sind, doch dieser Pfad ist sicherlich gerade jetzt so tief wie nie zuvor. Und weil so manch ein lustig Zeitgenosse, es für dienlich, ratsam und notwendig hielt, den Pfad mit Kiesel aufzufüllen, blieben all jene aus, den Weg zu gehen, die oben nicht erwähnt, jedoch es Wert sind. Einem Soldaten ist's egal über solch einen Pfad zu gehen, den schließlich trägt ein jeder festes Schuhwerk, das bei Bedarf, und militärischer Bedarf bedeutet hier an dieser Stelle "Krieg", den Status Qvo der Schuhwerkskunst entspricht, also nur bester Qualität. Aber, das alte Schuhwerk hält noch 1000 Jahr, so hoffen alle, wenn es der Söldner sauber putzt. Die unsrigen Krieger wären doch zu individuell um diesen Weg zu nutzen. Womöglich zwei oder drei. Was diesem Pfad jedoch am meisten fehlt, sind Schilder, vorne, hinten mit der Aufschrift "Bis auf Widerruf gestattet"; zu schwer war es jemanden zu finden, der dreist genug wär, den Widerruf zu tun, weil doch der Pfad schon ewig hier und auch für alle da. Im Sinn oder im Unsinn liegt nicht die Frage ob`s nun schnell oder Langsam geht, wär's nichts so Relativ zu glauben das unsre Ewigkeit in einem Sandkorn liegt, das nicht aus tausenden, entsteht, als mehr sich wieder, in dem einem das dort liegt sich wieder findet und sich der Traurigkeit entzieht!sub start() dim Erinnerung as string dim Honigbrot as boolean dim Münzen as boolean copy inhalt.hirn to Erinnerung if tugendhaftesleben = true then call Zerberus() else call Tartarus() end if end sub sub Zerberus() if Honigbrot = true then call Charon() else call Tartarus() end if end sub sub Charon() if Münzen = true then call Vorstufe() else call Tartarus() end if end sub sub Vorstufe() dim antwort as returnvalue antwort = msgbox(""Um ins Elysium einzutreten, musst du Lehte (Wasser des Vergessens trinken!", vbOKCancel, "Herzlich Willkommen") if antwort = Ok then call vergessen() else call Vorstufe() end if end sub sub vergessen() set Erinnerung to empty delete all memory reboot system now antwort = msgbox("Kannst du dich errinnern, daß du Lethe - Wasser des Vergessens getrunken hast?", vbinformation, buttons "Ja" and "Nein") if antwort = "Ja" then call vergessen() else call Vorstufe() end if end sub sub Tartarus() dim Steinhöhe as integer do while Steinhöhe < 100 Steinhöhe = Steinhöhe + 1 if Steinhöhe = 99 then Steinhöhe = 0 end if loop end sub Wir schreiben das Jahr 2011. Im Juni, also Mitten im Sommerloch, lassen die hiesigen Politiker mit zahlreichen Reformen zur Lehrerausbildung von sich Reden. Hier die Wunschliste: 4 Jahre Ausbildung. Dafür gibt es einen Bachelortitel. Das erste Jahr soll ein Orientierungsjahr sein. Danach 2 Jahre Induktionsphase, wo die Zukünftigen Pädagogen Praxiserfahrung sammeln "dürfen". Ja und dann noch 2 - 3 Jahre "Uni-Bankdrücken" um den Master-Titel (verpflichtend für Alle) zu erhalten. Dieses Modell soll dann für den Universallehrer gelten. Ein Lehrer, der in allen Schulstufen unterrichten kann und darf. Der Master-Titel für alle gilt vom Kindergartenpädagogen bis zum Lehrer in höheren Anstalten. Nun: Das es so etwas wie einen Universallehrer nicht gibt, sollte jedem einleuchten. Der einzige Einsatz für so einen "Lehrer für alle Stufen" wäre für Vertretungsstunden, also ein Spezialist für Schülerbeaufsichtigung. Ein Pädagogikstundent sollte ein klares Bild von seinem Unterricht haben. Was möchte ich einmal Unterrichten? Die Antwort auf diese Frage beeinflusst dann die Fachdidaktischen und Fachwissenschaftlichen Vorbereitungen auf den Beruf. Meiner Meinung nach, braucht dieses Land keine Ausbildung zum "Universallehrer" sondern eine universelle Lehramtsprüfung. Eine Prüfung, für alle angehenden Pädagogen. Im Detail: könnte ich mir vorstellen, daß jeder ab ISCED 5B diese Prüfung ablegen kann und jeder, der auch in Österreich unterrichten möchte, muss. Der Bachelor of Education sollte diese Lehramtsprüfung beinhalten und allein nur für diese Prüfung sollten "Aus- und Weiterbildungen" im Gegenwert von 60 ECTS geleistet werden. Mit der Erreichung des Bachelor of Education hat man auch ISCED 5B erreicht. Deshalb muss zuerst die Bachelorarbeit abgegeben werden, und im Anschluss darf man erst zur Lehramstprüfung antreten. Für die bestandene Lehramstprüfung sollte man dann auch den Titel "Diplom Pädagoge, Dipl. Päd." verliehen bekommen. So ist also jeder Bachelor of Education ein Diplom Pädagoge, jedoch aber nicht jeder Diplompädagoge ein Bachelor. Für alle, die kein Lehramtsstudium absolvieren, oder absolviert haben, sollte der Lehrgang mit universitärem Charakter "Lehramstprüfung" (60 ECTS) angeboten werden. Im Detail: 10 ECTS --> Recht und Instituionen, 20 ECTS --> Humanwissenschaften (Soziologie, Psychologie, Erziehungswissenschaften, Pädgogik), 20 ECTS --> Fachdidaktik und Didaktik, 10 ECTS --> Rhetorik und Persönlichkeit. Unsere Politiker sollte aufhören die Lehrerausbildung in Jahren zu bemessen. Grundsätzlich gilt: 180 ECTS = Bachelor 240 ECTS = Master mit meinem Vorschlag gäbe es noch eine weitere sehr einfache Rechnung: ISCED 5B + Lehramtsprüfung = qualifizierter Pädagoge Analytische Betrachtungsweisen des sich rekonstrierenden Seins in seiner omnipräsenten Wirklichkeit der ineinandergreifenden und auf das Ganze Wirkende Rekonstruktionssubjekt. Das Rekonstruktionssubjekt wirkt wie eine geschlossene Einheit im faktisch unendlichen Raum der uns bekannten Vorstellung von Freiheit. Exploration: Die Freiheit als Messwert zur Verständlichmachung, zur Visualisierung von Unendlichkeit im Scheinbaren der Räumlichen Grenzen wie sie aus z.B. Heterotopien bekannt ist, beschreibt eine Durchdringung von Grenzen über die Auflösung, bzw. weiterführung von Räumlichen Gegebenheiten. Eine Öffnung ist nicht vorhanden, sondern eine den Gesetzen der Bewegung begründeten Indoktrination von Freiheit. Das Rekonstruktionssubjekt bearbeitet diese Freiräume durch seine Individuellen Vorstellungen der Allgemeinheit oder dem nützlichen Aspekt einer sich wiederfindenden Gesellschaftlichen Sinn-Vorstellung. Da mit Erwartung auf einen Geistigen Erfolg mitunter auch die eigene Einstellung zum Sein und damit verbunden seine Zukunftsperspektive wächst, erledigen sich die Dinge eher Metaphysisch – besonders wenn, die elemenateren Begriffe schon im vorhinein determiniert sein sollten. Auf eine produktive Art, geistige Arbeit welche in den meisten Fällen eher als ein sich wiederholender Prozess darlegt zu einer begreifbaren Sache weiterzuentwickeln erklärt die Methode, welche anwendbar werden kann. Diverse Einstellungen verändern nicht das systematische Erkennen sondern bereichern durch die Vielschichtigkeit und der damit verbunden Methoden der geistigen Reproduktion in die sich Wirklichkeit und Wahrheit beengenden Tatsachen. Argumentative Annäherung an das reproduzierende Individuum sind dann auf einer Matrix dargestellten ständigen und scheinbar unendlich wirkenden Analytischen Tätigkeit, die aus dem Reichhaltigen Fundus der Sprache und den nach oben offenen Grenzsetzungen, seine Produktivleistung ausschließlich durch eine ebenso beschränkte Abarbeitung der von oberen Instanzen gelegten Leistungsziele und der erbrachten Arbeitsleistung die dann wohl oder übel, oft nur wegen der mangelnden Kreativität oder dem Versuch, mangelnde Kreativität durch "scheinbar" faktische Wissen (konsensual Verifiziert) zu ersetzten, ablöst. Genau Aufgrund von diesen Ansätzen kommen wir zur Erkenntnis, dass die arachischen (also ewig imanenten) philosophischen Themen wie "das Nichts und die Unendlichkeit" wieder zur Diskussion gestellt werden können. Auch wenn es den Anschein hat, beide leicht literarische klingenden Termini über eine einfache Dialektische Untersuchung zu temporär berechenbaren Größen zu machen, das dies niedriges intellektuelles Niveau sei – möchte ich diesen Versuch trotzdem wagen. Ich sage: "Das Nichts sei die These" überspringe die Antithese und schlussfolgere: "die Unendlichkeit sei die Synthese". Antithetisch ergibt sich so der Satz: "zwei Parallelen treffen sich im Unendlichen" (… auch weil, die Annäherung von zwei Parallelen immer Null, also Nichts ist). Es wurde also in diesem Beispiel eine äußerst einfache Darstellung von Dialektischen Untersuchungsmethoden angewandt. Unbrauchbar weil: die Dialektische Methode auf einer niedrigen Ebene arbeitet und die Beweißführung auch Mathematisch durchgeführt werden kann um so mit Hilfe einer in der Abstraktionsebenen geringeren Wissenschaft beheimateten Sprache Argumente gefunden werden. Brauchbar weil: das Beispiel zeigt, das Antithetische Behauptungen auch Argumentationskraft besitzen können ohne dabei im Metaphysischen Bereich nach Beweisen suchen zu müssen. So mancher möchte meinen, dass diese einführenden Sätze uns wieder in das 18te Jahrhundert, zurück zu der Philosophischen "Zwischenspeicherung" welche auf fundamentalen und nährwerthaltigem Boden, gedüngert durch intensive Forschung, gesät wurde und gleichzeitig auch befürchten, dass weiterführende Sätze eine einfache Repro schon gewonnener Erkenntisse sein wird. Wieder andere glauben daran, dass nur so die Möglichkeit besteht, klare Denkfehler der letzten 200 Jahre aufzuzeigen, da jenseits von Hegel und Kant sich ausschließlich Aufbauarbeit und Geschichte befindet. Der Status Qvo jedoch ließt sich wie die Speißekarte visionärer Denker. Soziale Errungenschaften lassen sich problemlos bis zum kategorischen Imperativ retrograd zurückargumentieren. Die letzen noch funktionierenden Selbstregulatoren der Volkswirtschaft führen weiterhin noch ihren Kampf zwischen "Herrschaft und Knechtschaft" um das Selbstbewusstsein – Beispiel: Der Wert des Geldes (Inflation – Deflation) und das Psychologische Profil der Volksseele schleppt zwar täglich diesen Stein auf diesen Berg – hat aber ernsthafte Probleme damit, sich selbst als Glück vorzustellen. Der rationale Existenzialismus, oder einfach nur der Post-Kapitalismus in dem wir leben vereinbart schon lange nicht mehr ideologische Psychogramme mit systematischen Reglementierungen. Unweigerlich: "Sisphys hat sich einen Kran gekauft – was sagst du nun, Camus?". Einzig der Amerikanische Pragmatismus kämpft an vorderster Front für die absolute Verifikation Post-Kapitatlistischer Einstellungen und wird dadurch so wie seine Idole zu krotesken "one-time-wonders" die sich einzig durch geringfügige Veränderungen in der Variabilität zu seinen Vorgängern unterscheiden. Die sequenziellen Entgleisungen unserer systematischen Weltordnung – (unserem Leviathan) könnte man auch mit einem lächeln entgegenwirken, wären die Auswirkungen nicht mit Schmerz und Leid verbunden. Wie wäre es mit einem invarianten Lächeln – dem Lächeln eines Budistischen Mönchs, der durch Meditation (bzw. anderer Exerzitien) Erleuchtung gefunden hat und gerade deshalb es ihm leichter erscheint "das alles Leben leiden bedeutet". Wo doch das Hauptproblem in einer "Disharmonie" zu suchen ist, oder – ein gemeinsames Leiden in Harmonie und Eintracht. Sequenzielle Entgleisungen haben ihren Ursprung in nur einem Fehler und sind aufgrund ihrer Gewalt das Conclusio von vielen Folgefehlern. Den Fehler in der Geburt von allem oder dem speziellen zu Suchen ist ein logisch richtiger Schluss führt aber definitiv zu lethargischen sich Fügen und zu plastischer Harmonie in kollektiver Kritikunfähigkeit; deshalb ist es zwingend Notwendig, in der Pubertät des Weltengeistes zu suchen. Mein Hebel steckt also im 18ten Jahrhundert, davor war Geschichte, danach Fiktion. Das 18te Jahrhundert Ein Handwerker sitzt am Straßenrand und schleift einen Stein – die äußere Seite des Steines soll Flach sein – die Straße selbst wurde aus Pflastersteinen gebaut und regelmäßig fährt ein Fuhrwerk mit Waren aller Art hinein in die Stadt. Kriege und Angst vor Krankheiten haben die Menschen in dieser Stadt geprägt. Aus der entsetzlich langen Wartezeit zwischen dem Gespräch mit den einen und dem Gespräch mit dem anderen und einem Fest oder Gelage entwickelten sich Gedankengänge. Wunderbare realitätsnahe Bilder entstehen im Atelier und ein junges Mädchen (14 Jahre alt) ver- gnügt sich beim Spiel mit einem Stock und einem Reifen. Der Mägte Sinn steht nicht nach Tratsch – so öffnet sich dies Fenster, das aus grünem Glas gemacht und freudig Schalt der Ruf des jungen Försters- Sohn, der allzu gern die Stadt besucht. Wie man es sieht, ist da im 18ten Jahrhundert Freud und Lust ganz nah und problematisch wird's, wenn erst der Krieg auch hier zum Alltag wird. Deshalb versuchen wir nun, den Blick vom Alltäglichen und allzu Menschlichen abzuwenden und erste Gehversuche in der theoretischen Psychologie und Philosophie zu wagen. Dabei interessieren uns nicht die individuelle und kreative Psyche des im 18ten Jahrhundert lebenden Menschen, sondern mehr das Denken und das Empfinden des Weltengeistes dieser Zeit. Nun wird man nach langem Diskutieren, bzw. nach einer intensiven Abstraktion der historischen Tatsachen, sich schnell darauf Einigen, das dieser Weltengeist eine multiple Persönlichkeitsstörung hat und am besten Weg ist, seine erste große schizophrene Psychose zu erleben. Wir dürfen nicht vergessen, dass in diesem Geist ein Gespenst schläft, welches, so wie die einen behaupten würden, wie ein Toxikum das Krebsgeschwür der Gesellschaft entfernt und wie andere meinen, erst dieses Gift zum Zusammenbruch aller sozialen Usancen führen wird. Unter anderem, hat der Weltengeist gerade aufgehöhrt sich intensiv mit seiner Kindheit zu beschäftigen und seine Begeisterung für demokratische Strukturen wie er sie nur schemenhaft in seiner Wiege erlebt hat, wird nur mehr durch seinen festen Willen, ein von sich selbst funktionierendes System, im regulativen Ablauf in Form von technischen Grundsätzen, besser noch, technischen Gesetzten zu etablieren. Vernunftorientierte Persönlichkeitsspaltungen sind meist darauf aufgebaut, das alles Sinnlose, Wertlose, und Abartige dem Tugendhaften, Braven und He- roischen gegenübergestellt wird, und so in einem Kampf auf Tod und Gedeih zu einer Selbstreinigung führt. Möchte man meinen, wäre da nicht, eine Erkenntnis, das Herrschaft und Knechtschaft beide sowohl als Wertlos und in seiner Tugenhaftigkeit als gleichwertig evaluiert werden kann und, dass im Weltengeist die dominierenden Faktoren "Angst" "Selbstbewustsein" "Arbeit" und "Genuss" zur Raison D'etré und der Triebfeder erklärt wurden. Durch genau diese 4 Faktoren, bekommt das System, der Leviatian, der Weltengeist erst seine Existenzberechtigung. Mit den Theorien des historischen Materialismus und dem dialektischen Materialismus nach Marx bekommt so der Weltengeist einen "Freischein" um in die Unendlichkeit hineinzuexisitieren. So erlaubt der HISTAMAT Ängste dadurch zu überwinden, dass sie niemals mehr im Laufe der Geschichte sich wiederholen und das auch jede Überwindung von Angst zu einem gesteigerten Selbstbewustsein führt und der DIAMAT verspricht "Genuss" durch "Arbeit" mitunter dem Beweiß, das es zu technischen Revolutionen kommen wird, und die Güteranzahl ständig wächst. Die allzu menschlichen Faktoren wie Liebe und Hass können wir getrost eliminieren, weil sie, Extremwerte sind und ebenso mit Attitüden wie Gut oder Schlecht, bzw. Gut oder Böse, einhergehen. Als kleines Bonmont zwischendurch, erkennen wir, das die vier Fragekategorien von I. Kant ebenfalls mit den vier Faktoren des Herrschafts- und Knechtschaftskampf kompatibel sind. Was ist nun also der Mensch? – Man kann nun sagen, dass der Mensch das reine Selbstbewusstsein ist. Der Mensch selbst, ist also das reine Ich und damit verbunden, versucht nun auch der Weltengeist sein Ich zu finden. Genauso grotesk wie der Versuch des Menschen Persönlichkeitsmerkmale eines Affen auf sich selbst zu übertragen und ebenso unglaubwürdig wie der Versuch des Menschen selbst als Konstruktivist Einfluss auf systematische Notwendigkeiten zu nehmen. Nun aber, um im Vorhinein den Irrglauben, der Mensch sei nicht fähig als Konstruktivist sein Sein zu fristen, entgegenzuwirken, erkläre ich, das das Ich tatsächlich Einfluss auf den Solipsismus des Leviatansnehmen kann, damit: Ja, der Konstruktivismus ist möglich. Ebenso konstruktivistische Ansätze im Bereich der aktiven Beeinflussung von systembedingten Abläufen sind auf den Menschen zurückzuführen. Ungefähr so sinnvoll wie der Wurf eines Tennisballes gegen eine Wand – Einfallswinkel bleibt der Ausfallswinkel, die Modifikation des Winkels nährt das Ego des Rationalisten, ist aber noch lange kein Beweiß für gottgleichen Konstruktivismus und so bleibt nur Kunst und Kultur; wobei nicht die Erschaffung den Weltengeist beeinflusst, sondern der Kampf des Menschen gegen ihre eigene Zerstörung zur Folge hat. Es sollte an der Zeit sein, das die Windmühlen zum Gegenangriff starten und der Mann mit dem Nachttopf auf dem Kopf auch sich selbst und seine Mitmenschen verteidigen muss. Wir sind noch immer im 18ten Jahrhundert, und der Leviathan weiß von sich selbst noch immer nicht, ob er nun seine Pubertät durchlebt oder einer gewaltigen Psychose gegenübersteht. Der Weltengeist beginnt nun das Feuer seiner Existenz zu schüren. Der Blick auf die Unendlichkeit veranlasst ihn zu einem folgenschweren Schritt. Er sieht, dass "Arbeit" und "Selbstbewusstsein" miteinander unter dem Begriff "Knechtschaft" einhergehen sollen, genau wie "Genuss" und "Angst" unter dem Begriff "Herrschaft". Die Konsequenz: Elysium und Hades schließen ihre Pforten. Die Bestätigung sämtlicher Theorien lässt noch auf sich warten, weil das Einhergehen von allen Gegebenheiten noch nicht abgeschlossen ist. Wo- bei es bei der klassischen Philosophie in erst er Linie um die Beweißführung geht weil nur durch eine argumentativ richtig geschlossenen Beweißführung sämtliche Wahrheitsfindungsmethoden außer Kraft gesetzt werden können - sei es nun durch die Wahrheitsfindung in Form von einem konsenualem Wahrheitsbeweiß oder durch eine logische Abstraktion kann erst in letzter Linie ein Beweiß als Wahrheit anerkannt werden. So gesehen, ist es doch ein Einfaches einem Beweiß, sei es nun ausschließlich auf wissenschaftlicher Basis erbrachten Tatsache den ultimativen Wahrheits Funduns nachzureden. Weiterführend ist diese Theorie nur für untergeordnete Wissenschaften aus dem Sozialwissenschaftlichen Bereich von Interesse. Rechtswissenschaftliche Erkenntnisse sind meist nur eine Widerspiegelung der dargelegten Argumente und werden mit dem Logos "Beweiß" als Wahrheit und schlussendlich als Erkenntiss verwendet. Ab diesem Zeitpunkt widerstrebt es mir selbst, jede logische oder historisch belegte Tatsache anzusprechen, aber um einen rechtswissenschaftlichen Argus - einem wiederlegbaren nicht der rationalen Pädagogik entnommen Terminus bestehenden relevanten Fiktion zu folgen, erlaubt sich der Autor an dieser Stelle eine Gleichung als Beweiß zu führen. Man driftet an dieser Stelle in eine rethorische Einbahn, die erst aus Stimmungsbildern seine Relevanz gefunden haben, aber trotzdem wertvoll genug sind um näher beschrieben zu werden. Und genau, weil schon Existenzialisten des frühen 19. Jahrhundert die Technik eines simulakrenhaften Bildes zur Wahrheitsfindung herangezognen haben, erlaubt sich auch der Autor in Folge von einer rationellen Basis, die weit weniger sich damit beschäftigt beschreibende Funktion inne zu haben, als dass es sich um eine Überwindung von Schranken und Blockaden innerhalb des gedanklichen Aufarbeiten zum "Patros Logos" weiterentwickelt. Doch bevor eine nähere Beschreibung von rechstwissenschaftlichen Erkenntissen, vergleichbar mit einer Waage möglich ist, müssen diverse Muster aus dem inneren negiert werden, die eine bloße Beschränkung der Begriffe "Gerechtigkeit" sowie "Göttliche Gerechtigkeit" legitimiert. Es geht dabei um weit weniger als der Produktion von Gesetzen, die nichts mehr ist, als die sich selbst bestätigende konstruktiviste Selbsttäuschung um mit unter durch einen regulativen Eingriff in systemnotwendige Gesetzmäßigkeiten zu einer sich noch, an dieser Stelle, uneigennützigen Aktivität führt, die auch nicht jeder Lüge und damit der bestätigten Unwahrheit näher bringt. Furchtbar, das ich auch gezwungen bin, widerzukäuen, das eine Lüge im Falle von der Gemeinschaft erkannten Lüge als Wahrheit interpretiert werden soll, wenn der Lügner als Lügner bekannt ist. Näheres findet der geschätzte Leser in den einschlägigen Unterstufen Literatur zur klassichen Philosophie. Man kann sich auch an dieser Stelle glücklich schätzen, daß sämtliche Beweißführung nicht unbedingt Subjektiv zu betrachten ist. Somit glaubt der Autor, und hoffentlich auch der Leser, weiterhin in einer aufbauenden Argumentationskette zu befinden. Können Sie sich eine moderne Pilotenausbildung ohne Flugsimulator vorstellen? Schwer? Selbiges sollte auch für die Ausbildung in kaufmännischen Berufen gelten. Die Übungsfirma ist ein Simulator, in welchem Schüler/innen kaufmännische Büroprozesse üben. Sie ist aber auch schon lange keine einfache Unterrichtsmethode mehr. Aufgrund der zahlreichen Modelle und pädagogischen Konzepten, die auf die ÜFA einwirken, ist sie als vollwertiger Unterrichtsgegenstand für berufsbildende höhere Schulen zu be-trachten. Nun ist die Übungsfirma zur Zeit noch eine Domäne der Wirtschaftspädagogen in welcher betriebswirtschaftliche Case Studies geübt werden – mit der Gefahr, dass genau deshalb die Übungsfirma zur betriebswirtschaftlichen, bzw. zu einer Rech-nungswesen-Fallstudie sich hin entwickelt. Aus diesem Grund wird mit dieser Arbeit die ÜFA aus dem Blickwinkel des Office-Management betrachtet und untersucht ob Büroprozesse (Briefe kuvertieren, Faxe absenden also einfache ausführende Büro-Tätigkeiten) dem Lehrcharakter der Übungsfirma eher entsprechen. Die Forschungsarbeit hat ergeben, das sowohl beide Aspekte, der des Office-Management und der des Wirtschaftspädagogischen seine Berechtigung in der Übungsfirma findet. Obgleich doch beide getrennt voneinander zahlreiche Probleme mit sich bringen. Eine, rein auf das Informations- und Officemanagement abgestimmte ÜFA könnte zum Lernen auf isolierter Basis werden. Ohne die wirtschaftspädagogischen Impulse fehlt der ÜFA ein tragendes fachwissenschaftliches Fundament. Die Antwort: "Beide müssen zusammen arbeiten". Wie aus dem Titel dieser Arbeit schon hervorgeht, wird die ÜFA aus der Per-spektive der Informations- und Kommunikationspädagogischen Ausbildung betrachtet. Dabei handelt es sich um das Lehramt für den Unterrichtsgegenstand "Informations- und Officemanagement" und/oder "Wirtschaftsinformatik". Historisch ist dieses Studium aus der Ausbildung zum/zur "Textverarbeitungslehrer/in" entsprungen und hat sich den Gegebenheit weiterentwickelt. Statt Stenographie wird Desktoppublishing gelehrt. Statt Phototypie - Softwareentwicklung. Trotzdem werden weiterhin in zahlreichen Lehrveranstaltungen Büroprozesse vertieft behandelt. Ist diese Ausbildung aber auch zeitgerecht um in einer Übungsfirma zu unterrichten? Die nachfolgenden Seiten sollen Auskunft darüber geben! Die Wechselwirkung innerhalb eines Ordnungssystems Die bislang definierten Kategorien und Entitäten erscheinen mir durchwegs weniger als Erkenntnis-Fortschritt. Das Reflektorium auf die gedanklichen Ebenen (sowohl der Meta als auch einer untergeordneten) wird zum Spiegelbild einer rein sprachlichen Exursion in und durch das Land des Denkbaren deren ständige Veränderung eine neue Entstehungsgeschichte rekursiv über dem Status offenlegt in welcher das subjektiv Bestimmende zur Maxime des leitenden Geistes wird - also dem Leitgedanken.Zurück zu den Kategorien: In ihnen, vorausgesetzt sie wurden korrekt determiniert, soll der Begriff (resp. die Begriffe) eine Ambivalenz der Interpretation erlauben. Die Schwierigkeit liegt hier in der Mehrdeutigkeit bei der Definition der Atribute oder einer Instanzierung der "Variablen" als ein sich-selbst bestimmendes Verbum - ein sich-aus-sich-selbst bestimmendes Adverbum oder einem restriktiven Adjektiv innerhalb des kategorialen Wirksprektrum pro-obskura zum Verständnis als ontologische Hermeneutik. Aus ihnen entspringt schlussendlich die seins-bedindingte (ontologische) Hermeneutik und erlaubt selbstverständlich selbige als Werkzeug der praktischen Philosophie einzusetzen. Die sich aus dem Kontext ergebende Schwierigkeit entsteht nun darin die Begriffe den Disziplinen anzugleichen um im besten Fall zu einem hermeneutischen Zirkel zu gelangen - im wahrscheinlichsten Fall jedoch eine iterative Lösung zur Verstehensproblematik einer "ambivalenten Hermeneutik" zu konzpieren.Die direkte Verbindung zwischen der Idee und seiner Meta-Ebene erscheint wohl intuitiv. Das würde auch den Weg zur intuitiven Erkenntnis ebnen, wäre da nicht die sich einschließende Begriffspaarung innerhalb einer retrograden Kategorienbestimmung. Diese verlangt nun der Idee einen Begriff zuzuweisen oder aber auch der Meta-Ebene einer Disziplin beizumessen. In Folge kann die Disziplin nur abstrakt - der Begriff jedoch konkret sein. Dialektisch betrachtet ist die These eine Verkettung zwischen der Meta-Ebene, dem Ordungssystem und der Idee. (M - O --> I). Die Diszplin wird als abstraktes Konstrukt des denkbaren Spektrum (sei nun Wissenschaft, Teilwissenschaft oder Hilfswissenschaft) konzipiert. Die Idee ist klar beschrieben und als konkreter Begriff auf seinen Wahrheitsgehalt überprüfbar (meist konsenual). Gerade diese Überprüfbarkeit macht aus dem Ordnungssystem ein rein kommunikatives Konstrukt - es erlaubt nun Dekonstrution auf sprachlicher Ebene. Antithesisch: werden die Atribute der Ebenen diametral gedacht (ohne dabei seine Argumentationskraft zu verlieren). Die Zuweisung einer konkreten Meta-Ebene sowie dem abstrakten Begriff sind ohne weiterem denkbar. Das dazwischenliegende Ordungssystem verhält sich nun nicht als Kommunikationsebene sondern als Gesetzgebung jeglichen kognitiven Prozesses. (I - O --> M). Das Paradoxon dieser Antithese besteht darin, das das Ordnungssystem implizit und tatsächlich intuitiv ist. Dieses Paradoxon soll in die Synthesis einfließen: (I' - M' --> O') und diese Synthesis beweist nun die Existenz eines Ordnungssystems, weil a) in einem Falle das Ordnungssystem kommuniziert werden kann und b) das Ordnungssystem als versteckter intuitiver Prozess verstanden werden darf.Zurück zu den Entitäten: Die vordergründige Kritik liegt darin, Kategorien und Entitäten als Container-Objekte zu verstehen in welchen die Begriffe schlußendlich "ein Zuhause" finden bzw. die Disziplin seine Bezugssystem definiert. Genau dieser kritische Punkt führt dazu, eines von Beiden als sinnlos und überflüssig zu erachten welche dem Erkenntnisprozess nur eine zusätzliche Ordnugnsinstanz ermöglicht bzw. aufzwängt. Gehen wir vom Zwang der Entitäten aus, so wird jegliches wissenschaftliche Tun zum Verwalten von Ideen und zum assozieren seiner Disziplin. Betrachten wir Entitäten als Möglichkeit dann potentiert sich jegliches wissenschaftliche Tun um den Faktor zwei. In der theoretischen Philosophie ist die Entität der Disziplin näher. In der praktischen gehört die Kategorie zum Begriff. Diese Zweiteilung innerhalb des Ordnungssystems muss begründet werden - sowohl vom Begriff (induktiv) als auch von der Diziplin (deduktiv). Zuerst den Begriff: Reduziert man jeglichen Begriff so kommt man zum Schluss, das er sowohl Attribute als auch Funktionen hat. Die Attribute beschreiben seine Erscheinung - die Funktionen legitimieren seine Ontologie. Die Funktion gibt also nur Antwort darüber ob ein Begriff aufgrund seiner Attribute ein Seiendes ist. Philosophen vor mir sahen z. B. alles Seinende ist in Bewegung. Nun ist Bewegung aber ein Attribut als auch eine Funktion. Beantwortet die Funktion eines Begriffs die Frage nach dem Sein des selbigen (also ist es oder ist es nicht) so lässt sich der Begriff einer Kategorie zuordnen. In Folge: Ist es nicht - so bedarf es auch keiner Zuordung. Das Beispiel zu diesem Konstrukt: "Sokrates ist ein Philosoph" -> Die Disziplin dieser Aussage ist die Philologie. Die Entität beschreibt Sokrates als Philosoph und beinhaltet damit alle Attribute die auch ein Philosoph habe sollte (Mensch, inne-haben einer Berufung ...) - so wird Sokrates wie auch andere der Entität "Philosophen" zugewiesen. Nun aber die Funktion: Sokrates ist, Sokrates war, Sokrates wird sein --> eine zeitübergreifende Seinsbestimmung die auch das Sein validiert. Alles nicht-denkbare zu Sokrates oder der Entitäten der Philosophen ist dann auch nichts-seiendes, es ist funktionionslos - alles denkbare ist zugleich Seiendes einer anderen Entität. Alles nicht-Denkbare kann also auch nicht geordnet werden! Wieder einmal wurde es mir unbestreitbar klar: Scheiße nocheinaml ich bin ein Strudelstück! Weit entfernt von dem was ich mir wünsche: Ein Haus, ein Hund und ein Geländewagen jedoch ihr Dekolleté versprach alles - ihre Titten sagen JA. Soll das in Folge wirklich alles sein: Muschi-Schlecken und Bücher-Schreiben. Aber sie sieht aus wie Eva Braun - in ihrer Nähe fühle ich mich wie ein Hundebesitzer. Und plötzlich kommt mir nur ein Wort in den Sinn: "Verlegen" - Soll ich ein Buch verlegen? Oder sollte ich um eine Ausrede verlegen sein? Das wäre doch nur eine Selbsttäuschung und niemand verlangt Rechenschaft! Doch dann wurde es mir klar: Oh Gott - ich dokumentiere meine eigene Psychose - meine eigene Skizophrenie. Es wäre doch so leicht gewesen einfach die Rollen zu wechseln. Auf die andere Seite dieses Textes zu switchen um dann laut auszurufen: "Gebt mir einen guten Grund euch Noten zu geben!". Doch nicht mit diesen Fähigkeiten, nicht mit diesen Kompetenzen. Ein Job in einem Unternehmen - ein Handelsunternehmen das einzig und alleine mit Schnittlauch handelt. Die Schnittlauch Ges. m. b. H! Doch nein - auch das war es wohl nicht und so bleibe ich hier bei meinem Text und verschreibe mir selbst weiter meine eigenen Symptome. Meine Krankheit! Wo ist der Flow? Wo ist der Schein? Selbst die Bühne ist asphaltiert. Reale Entgleisung! Über dem Asphalt ein Parkettboden! Und da kam es wohl, das rettende Wort - das Wort des Tages: "Gleichung"! Seit gleich und gleicht euch wie ein Ei. Sucht in euren Kühlschränken nach Sinn, nach Identiet. Sucht dort nach Fisch und Fleisch auch wenn nichts davon zu finden ist. Das Licht des Kühlschranks in mitten einer dunklen Nacht - wahrlich ein Segen! Doch hier zu fischen (auch nach Text) ist wie zum Nulltarif bei McDonalds essen! Dann steht man dort, in Mitten derer die sich nüchtern Reden wollen. Sie spielen Stadt - Land - Flow! Und gerade so beim Beobachten der Anderen wird es mir wieder klar: Ich muss mir meine Schulden von der Seele schreiben - Quasi: Abschreiben! Doch für heute habe ich genug gearbeitet!!! Havin Fun!!!! Noch mehr Rufzeichen, noch mehr Imperative für mich selbst. Wohin ich auch schaue - alles ist zwischen Canabis und Kaiserschmarn. Eine nette Maxime denke ich so bei mir und ein Lächeln zaubert es auf mein Gesicht - ein Kantsches Grinsen! Die Writing-Performance vom 14. August noch ist noch im Kurzzeitgedächtnis - Oh mein Gott: Schreiben ist Kunst - Oh mein Gott: Ich bin ein Schreiber! Natürlich tut es Not die Arbeit des Schreibers der dem Schauspieler gegenüber zu stellen! Ein einem Falle reden die Anderen und nur einer schweigt - im Gegensatz: Einer redet und der Rest schweigt - klatscht - applaudiert - ovationiert - lacht - grinst und klatscht wieder - diesmal ein Schenkelklopfer! Nachher natürlich: Komm und setzt dich zu den anderen Alkoholikern! Einfach nur um sich selbst einzureden: "Ich bin endlich ein Anderer! Oder einer von den Anderen!". In Mitten dieser Kunst-Schaffenheit intersiert mich die Wirtschaft nicht mehr - außer vielleicht noch ein Produkt: Schnittlauch! Oder mal die Sprache gänzlich ändern - alles in Englisch, gespickt durch Germazismen. Doch ein Versuch ist es Wert: TEH ... THE ... NO IMPRO - Not available! Irgendwas fehlt: A good old fucking Muse! Trotz des Wechsels: Es bleib eine ständige literarische Herausforderung - und da ist er wieder - der Imperativ: Magst ..., Kennst ... tu es ...! Hätte ich das Geld und die moralischen Bendenken würden verstummen, ja dann täte/würde ich ins Puff gehen! Danke Konjunktiv - du bist und bleibst ein treuer Freund und Begleiter - aber wie oben schon beschrieben: Für heute habe ich genug gearbeitet - Having Fun!!! Für Morgen brauche ich Stiefel - wo? und wozu? Übermorgen suche ich nach einer neuen Schriftart! Auszug aus der REHA-Psycho-Therapie "kreatives Schreiben". Aufenthalt: 24. Dezember 2014 - 04. Februar 2015 Im Alter, scheint mir, ist das Leben noch lange nicht am Ende angelangt. Denn nur dann, wenn man den Blick verliert, verliert man auch das Licht. Blickt man zurück, so sieht man nicht sofort die Dunkelheit; denn erst wenn man die hellen Stellen sieht, kann man der Dunkle erst erahnen. Blickt man nach vorn, so sieht man oft die Zukunft wohl; vorm "geistigen Auge" spielend wie auf einer Bühne. Das was passiert, wird dann ein Schauspiel sein und Ich, Ich bin mein eigner Regisseur. Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte; im nächsten Leben würde ich versuchen weniger Nachlässig zu sein. Ich würde mehr Professionalität zeigen. Ich würde nicht mein Leben verschlafen, ich würde etwas vernüftiger sein und ich würde aufhöhren mich über Andere lustig zu machen! Freiheit ist ... ... das Blau, wie ein Duft den ich nicht höre. (Ich bin das Blau, wie ein Duft den ich nicht höre) ... der Knecht, ohne den Herren der ihn nicht fördert. (Ich bin der Knecht, ohne den Herren der mich nicht fördert) ... der Zug, der keine Schienen braucht! (Ich bin der Zug, der keine Schienen braucht) Dring - Dring!!! Guten Tag, hier spricht Thomas Maier! Darf ich Ihnen meine Kundennummer durchgeben? Ja gerne! 824453817 ... 817 (Tipp Tipp) Guten Tag Herr Maier, was kann ich für Sie tun? Ich rufe an wegen meiner letzten Rechnung! Tut mir Leid, da sind Sie aber falsch verbunden. Freiheit Freiheit und Dasein Dasein Dasein und Schicksal Freiheit Freiheit und Schicksal Freiheit und Dasein und Schicksal und meine Selbstwirksamkeit! Was ist der Mensch? Was darf ich hoffen? Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Zeit für ... ... den Körper --> Pflege und Building ... Unterhaltung --> online und offline ... Reisen --> Österreich und den Rest von Europa ... Lust --> Extase und Sinnlichkeit ... Ausruhen --> Abends und mal Zwischendurch ... Einsamkeit --> Ich und mein Zentrum ... andere --> ich und wir ... die Liebe --> unendlich und unermesslich ... Lesen --> Sach und Poesie ... die Familie --> Ritual und Oma's Suppe ... Nachdenken --> Vergangheit und Zukunft ... Kreativität --> Ausdruck undn "Datei/Drucken" ... Arbeit --> Selbstwert und Berufung ... einen Schritt zurück --> Zwei nach vor und einen Zurück ... VOLLENDUNG! Zeit für mich! Hallo, mein Name ist Joe! Ich bin das Alter-Ego des Authors. Mich gibt es nicht, obwohl es mich als Modell dorch 1000fach gibt. Ich stehe morgens um 06:00 Uhr auf - jeden Tag! Frühstücken, ich pflege mich und lese in der Tageszeitung noch schnell die Schlagzeilen - jeden Tag! Ich fahre mit dem Auto in die Arbeit - jeden Tag außer am Wochenende. Nach der Arbeit gehe ich ins Fitnessstudio - jeden Tag außer Sonntag, Samstag und Freitag. Danach arbeite ich noch ehrenamtlich - eine Stunde, jeden Tag außer Sonntag, Sanstag, Freitag und Donnerstag. Noch vor dem Schlafen etwas fernsehen - jeden Tag, außer Sonntag bis Mittwoch! Vor dem Schlafen-gehen, fällt mir immer wieder ein, dass ich noch etwas Hausarbeit habe. Besonders jeden Montag! Und Montag denken ich mir auch - für Dienstag nehm' ich mir Zeit für mich! Literaturverzeichnis: (gelesen in chronologischer Reihenfolge) Jonas Jonasson Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Franz Kafka Das Schloß Friedrich Dürrenmatt Es steht geschrieben Der Blinde Romulus der Große Die Ehe des Herrn Mississippi Ein Engel kommt nach Babylon Frank der Fünfte Der Meteor Die Wiedertäufer König Johann Play Strindberg Porträt eines Planeten Der Mitmacher Die Frist Die Panne Achterloo Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen Stranitzky und der Nationalheld Das Unternehmen der Wega Abendstunde im Spätherbst Vordergründig betrachtet wird sich die Vermutung einer sich selbstbeschreibenden Unendlichkeit - zum Vergleich zu einer sich selbstreferenzierenden Unendlichkeit - verhärten. Die Darstellung des nicht-denkbaren ist die hauptsächliche Beschäftigung einer post-modernen Metaphysik, da das Komplexe, sich selbstbeschreibende Moment eine aufgreifende Antwort auf die Problematik liefert, liegt auf der Hand. Ein negierendes Element ist noch lange keine Erklärung für eine tatsächliche Existenz des Nichts. Alle Negation kann aber in seiner Begriffs-Deskonstruktion ein "nichtendes" in sich führen. Ich möchte aber bei Denkbarkeit einer Nicht-Hermeneutischen, Nicht-Metaphysischen und einer Nicht-Euklidischen Konstruktionsproblematik bleiben. Dem Nicht-Hermenutischen darf auf keinen Fall ein Empirisches gegenübergestellt werden, da doch alle Erkenntnisse der Empirie die Verstands-Vernunft bedingen und ohne ein grundlegendens Verständnis auch nicht verfiziert werden. In sich-selbst referiernend wird die Hermeneutik als letzte Erfahrensinstanz vor der Erkenntnis angewandt. Jegliche Wissenschaftstheorien bestätigen, das zwar das Empirische einen hohen Wahrheitsgehalt - jedoch die Methoden der empirischen Erkennis, ständig auf ein Neues hin kritisiert werden. So bleibt der Hermeneutiker hoffnungslos "selbst-referenzierend" und unfähig zur "Selbstbeschreibung" in jeglicher Form der Erkenntnisarbeit. Seine Methoden sind rationale. Seine Entitäten sind die der "Selbstreferenz" inne wohnenden Kategorien die persepektivisch verzerrt aus den Blickwinkel der produktiven Wissenschaft anders gedacht, jedoch Gleichheit durch die Sprache angeben. Hier trägt er/sie die Werkzeuge: "Logik, Ratio, Erfahrung" und die Betriebsstoffe "Kategorien, Worte, Sätze und Sylogismen". Die Nicht-Metaphysik besteht solange als es eine Aporie einer Nicht-Denkbaren Fragestellung zur Folge hat. Die Schwierigkeit eine Nicht-Metaphysik vorstellbar zu machen, ist gleich hoch wie eine Erklärung für die onthologische Seins-Vorstellung in der Metaphysik zu wagen. Die Meta-Ebene besteht willkürlich, sie tendiert normativ - ist jedoch rein deskriptiv (also ein von Menschenhand geschaffenes). Das erlaubt die Folgerung das es sehr wohl einen Meta-Konstruktivismus gibt. Ihr innewohnend sind die Begriffe subsumiert innerhalb der Metaphysik - sie sind also aufgelöst in einer Nicht-Metaphysik und damit (nicht einmal unbewusst) inexisitent. Es folgt daraus das Paradoxon der onthologischen Seins-Bildung durch die absolute Nicht-Seiens-Vorstellung. Wie oben schon eingangs erwähnt ist die Negation auch hier, des Nicht-Metaphysischen noch lange nicht die Physis in der gemeinschaftlichen (konsenualen) Wahnehmung. Es bleibt bei einer Bewertung (Konotation) der Attribute dieser Metaphysik, oder: Die Frage ob es sie nun gibt, oder ob es sie nicht gibt, wird unwichtig. Die Frage: "Ist mir die Vorstellung ihrer (der Metaphysik) innenwohnenden Attribute, also der er- und aufscheinenden Focusierung auf die bewertbaren Nebensächlichlichkeiten, noch integer genug?": wird zum All-Satz eines neuen kognitiven Nihilismus. Und daraus folgt auch schon das zweite Paradoxon, weil: Die Bewertung nur über das Transzendentale oder über die Metaphysik selbst geschehen kann. Jegliches be- und entwerten bedarf einer Kompetenz dessen Mäzzen die Ästhetik oder aber die Ratio als Meta-Erkenntnisform für die Ästhetik. Da aber Ästhetik sowohl denkbar als auch undenkbar erscheint, finden sich einige Triebe und auch einige Wurzeln in der Metaphysik wieder. Das angeführte Gedankenbeispiel illustriert schön warum die Metaphysik nun also ein sich-selbstreferenzierendes ist; warum es aber kein sich-selbstbeschreibendes ist und warum es in der Konstruktion (angeführt im Text) auch als rekursiv gedacht werden darf. Es bleibt noch den Nicht-Euklidischen Raum näher zu betrachten. Dazu die allgemeine Akzeptanz zu einer mathematsichen Theorie: Die Null hat kein Vorzeichen. Es gibt weder minus Null noch plus Null. Sie (die Null) zu bewerten, wie in diesem Text schon mit der Metaphysik gewagt wurde ist definitiv nicht die Arbeit des Autors. Viel wichtiger ist es nun, nach diesen paar einleitenden Worten eine Dialektik (th - ant - syn) zur (Nicht-Hermeneutik - Nicht-Methaphysik - Nicht-Euklidisch) durchzuführen!!! (Für eine Lösung wäre ich sehr dankbar - bitte benutzen sie die Komentarfunkton!) Hier noch ein nettes Gedankenexperiment zum Thema: Ein sich liebendes Paar tritt vor Gott. Gott gewährt jedem zwei Wünsche. Sie nimmt unendliche Liebe (Also die Unendlichkeit und die Liebe). Er stutz, wird nachdenklich und nimmt Rauschgift. (also Gift und Gegengift). Wie finden die zwei zueinander? Meine Meinung: Hypo-Aktiv --> die Bank soll ihre Schulden selbst abarbeiten! Geld gibt's grad quasi zum Nulltarif. Solange diese Hypo-Geschichte weiterhin ein Politikum ist, will ich wissen wer die Gläubiger sind und wer die Schuldner sind! Das Wesen einer Bank besteht darin, dass sie Geld billig einkauft und dieses dann teurer weiterverkauft. Die Hypo hat also ihre "Handelsware" in Form von Anleihen zugekauft (laut Standard-Beitrag oben). Dann kam die Hypo in die Schlagzeilen und die Gläubiger wollten (verständlicherweiße) ihre Investitionen zurück. Die Lösung: Die Hypo soll Geld bei der EZB bzw. OeNB einkaufen (der Leitzins liegt bei 0.05 %) und damit seine Anleihen bedienen. Soviel wie ich weiß, ist die Hypo eine Hypothekarbank. Also die vergebenen Kredite gehören doch zu den Sichersten weil diese durch Immobilien abgesichert sind. Selbst wenn extrem viele Kunden ihre Schulden nicht mehr begleichen können, hat die Bank doch wohl noch "Substanz" in Form von Sicherstellungen. Wie kann eine Bank überhaupt Verluste machen? Wie schlittert eine Bank in die Insolvenz? Im Grunde gibt es dafür nur zwei Wege. Weg 1: Die laufenden Kosten einer Bank sind höher als ihre Einnahmen. Weg 2: Spekulationsverluste! Die höchsten Spekulationsverluste der Geschichte "(v)erwirtschaftenen" bisher der JP Morgan-Case in der USA mit 2 Mrd. Dollar. Will man mir nun einreden, dass die Hypo soetwas über 10 Jahre hindurch regelmäßig in Österreich gehabt hat, ohne das die Welt davon "Wind bekommen" hätte?!? Eine Erklärung für 20 Mrd. ??? Landes- und Staatshaftungen sind im Grunde eine gute Sache. Nur so sind Großprojekte wie Brücken, Tunnel oder Autobahnen möglich. Auch wenn die EU meint, das diese Wettbewerbsverzerrend sind - aber wer will schon einen Manachester Liberalismus? In welches millardenschwere Großprojekt hat nun die Hypo investiert? Vielleicht ein Krieg oder eine bemannte Mars-Landung? Eine chinesische Maurer aus weißem Marmor rund um Kärnten? Wer weiß? Deshalb würde mich schon auch noch interessieren wer die Schuldner der Hypo sind! Mein Fazit: Für mich ist die 'Story' bisher ein 'Playground' für 'smarte' Journalisten die gerne so 'coole' Begriffe wie 'Bad Bank' oder 'Haircut' in ihre Arbeit einfließen lassen wollen. Schauen wir mal zu welcher Erkenntnis der Untersuchungsausschuss gelangt Um nun die Anderen als Hölle zu verstehen, bedarf es einiges an Vorarbeit - die hier in diesem Text behandelt und abgearbeitet werden soll. Die Darstellung als ein Immanentes, als ein sich durchwegs Darstellbares wird zu einem begriffsdominierenden Etwas, dass innerhalb des Diskurses weder seine rationale als noch seine immanent richtige Zuweisung erhält. Immanent Richtig, kann nur das von sich aus Entfernte sein. Die obligatorische Überlegung hinter dieser zur Gänze vollständigt determinierten Argumentationsbasis ist ein Spielstein des sich selbst darstellenden Denken. Als ein Exemplarisches, Beispielhaftes - als ein visiualisierendes Etwas. Fern von diesen Gedankengängen kann nur das ständig sich normativ, als auch deskriptiv, selbst-beschreibende Axiom seine Gültigkeit verlieren. Vieler Worte, wenig Sinn? Deshalb ist es mein Anliegen die Unterscheidung und deren Bezugsgehalt auf seine ontologische Verifizierbarkeit zu reduzieren. Damit erweitert sich das Problem der "Wir-Uns-Anderen" Konstruktion auf seine Sein-Beweisbarkeit - dessen Resultat sowohl die Konstruktion in einem Anfangsstadium falsifizieren kann, als auch dessen "arbeitshypothethischen Charakter" für langfristig als wertvoll zu interpretiertieren erlaubt. Die onthologische Ebene des Wir ist eine in sich nicht dynamisch reproduzierbare (weil im Moment verhaftet) Tatsache. Weitere Schritte um eine erste zaghafte Beweisführung für die Existenz des Wir vorzutragen, beinhalten die analyitsche Dekonstruktion des Ich, die Erkenntnissverwerfung des Wir als eine soziologische Konstante und die psychologische Bedeutung des Ich im Wir, des Ich-fühlenden im Wir, des Ich-denkbaren im Wir. Eine klare Abgrenzung zwischen dem emotionalen Wir und dem ["wenn-sein-muss-begründbaren"-Wir Ihr guten Götter, euer ist die Rache, doch überlaßt sie mir für eine kleine Weile, ich werde sie nicht mißbrauchen, ich werde nicht grausam sein. Da will ich mich in seine Seele schleichen, wenn er eine andre lieben will, nicht um diese Liebe zu töten, das wäre keine Strafe, denn ich weiß, er liebt sie ebenso wenig wie mich, er liebt überhaupt nicht Menschen, er liebt nur die Idee, den Gedanken, seinen mächtigen Einfluß bei Hofe, seine geistige Macht, lauter Dinge, bei denen mir unvorstellbar ist, wie er sie lieben kann. Das will ich ihm rauben, da soll er meinen Schmerz kennenlernen. Und wenn er dann der Verzweiflung nahe ist, da will ich ihm alles wiedergeben, aber mir soll er dafür danken - dann bin ich gerächt. (Kierkegaard, Sören - Koppenhagen, 1843) Ich hatte eine Schreibsperre bis der Kleine endlich auf die Zehn (zeigt | steht). Aber jetzt kann ich endlich anfangen. Jetzt - so scheint es - stehen dem Unglaublichen eigendlich nur mehr wenige Steine im Wege. Ich möchte sogar soweit gehen und behaupten dass, das eine und dass, das andere eine Darstellungsform nur durch die Durchdringung des Äußeren bis zu seinem/ihrem ästhetischen Moment verinnerlicht. Eine Durchbrechung - ein Durchstoßen der Normen und Zwänge. Ein von dem Anderen in seiner (u)Unmenschlichkeit als Kleinbuchstabe innerhalb des Gesamten seine Tatsächlichkeit exaktruiert. Ich breche die Oberfläche in Fragmente. Ich bestimme ein eigenes Metadenken als Gehörtes. Ich bestimme die Fremdinformation als Lernmöglichkeit. Ich bestimme meine äußere Bestimmung indem das was in der Kehle Qualen aufbereitet wird. Das Widersprüchliche wird etwas ersetzen. Die Widersprüchlichkeit kann nur als Nomen seine Bestimmung finden. Innerhalb des Verlaufs sieht man noch immer die rückbezügliche Argumentationsmethode als sich im temporären Weitergesehenen aufflackern. Das gramatikalische Moment soll ausgeschlossen werden um dem Schreibfluss keine unützen Felsen (selbst wenn es Felsen in der Brandung) entgegenwirken. Das Enstehende soll zu einem immerwährenden Imperativ durch die von der reinen Vernunft ableitbaren Erkennisse in einer Assoziationskette wiederfinden. Im Normalfall kein Problem! So soll, das von der Natur aus Begabte, im Umkreis seiner Fähigkeiten - primär der Fähigkeit neue Fähigkeiten zu erwerben - seine Begrenzung finden. Radial oder durch den Durchmesser. Einschneidend oder neu beschreibend. Entwicklend innerhalb seiner Möglichkeiten, aber zugleich auch Begreifend - durch die Sinne getäuscht, doch wo die begabte Vernunft genau das findet was seine Darstgellung im Illusioniären möglich macht. Ein Erkenntnisstrang sollte auf keinen Fall durch die Zerstörung einzelner Teilbereiche als immanent Ent-Wickelt Betrachtung zum Anlass geben. Die Ignoranz - das Weg-Schauen im Zentrum des aus der Erkenntnis bekannten in dem Prüfverfahren des empirschen Wiederhall säht und ihn auch schlußendlich erntet. Enticklungstolerante Mitmenschen erkennen sich selbst ganz sicher nicht im Nächsten. Die Begriffe werden hier abermals zu Hilfmitteln innerhalb des vom Autor gewünschten Determinierungsgrad. An dieser Stelle ein Zitat: "Puppeeee, heast waun i in deine Augen schau - trats mi Interplanetarisch". (Nickerbocker, 1983) Man lässt mir die letzten Minuten klaren Gedankens mit jenem verhaftet - dass, das was hachhaltig ist, was nachher das verspricht was ich vorher halte - die wie Kukitent an meinen Dritten das oben schon (das) Gesagte tut. Mitschrift der Erkenntnisdatenbank: Load "gibt es leben am Mars", 8, 1 run Wollen wir auf jene literarischen Nachweise meiner frühen Jugend reflektieren? Ehrlich jetzt, wollen wir dass? Gut, dann geht es wohl los! <h2>Gehn wie ein Ägypter!</h2> <p>Dort wo die drei spitzen Pyramiden stehen!</p> <h2>Gehn wie ein Ägypter!</h2> <p>Das habe ich schon einmal geschrieben! </br> Ich fühl mich einsam wenn ich alleine durch die Wüste gehen muss! </br>Origie mit Kleopatra.</p> <h2>Gehn wie ein Ägypter!</h2> <h2>Gehn wie ein Ägypter!</h2> <p>Ich sah die Sphinx mit erhobenen Kopf mitten in der Wüste stehen! Aber eins fand ich ziemlich schwer:<span style="font-familiy: Arial; font-weight:bold; font-size:biggest> Gehn wie ein Ägypter!</span> Jawohl!!!</p> I am an englishman in New York, therefore: <html> <head> <--! Meta-Content-Comment !--> <meta-content: "Not very much"> <--!Not saleable!--> </head> <body>Copy above and paste it. </body> </html> Noch bevor die Ausführungen beginnen möchte ich auf zwei Dinge reflektieren, so als wäre meine geistige Welt voll und ganz determiniert. Die Erwartungen (soziologisch gesehen) sind die Handschellen - sind die Drahtgitterstrahlen, die Stachel-Drähte, die Fussfesel beschränkt auf eine gewisse Anzahl und deren Bedeutung von Atributen. Beispiele sind: Mein Ich, Das Hier, Das Wir, deine Welt, meine Welt, Weltenverkettung! Vier Minuten noch - dann könnte sich das nivilierte =NOMEN(rnd(26);8;8)) auf eine andere Basis bringen! Vieles hat sich innerhalb dieser vier Minuten ereignet. Ich konnte schmatzen, essen, mich laben, mir Verben aussinnen! Als, in seiner restriktiven Phase, [erscheint Als ein von der Erkenntnis gelöstes Refugium des menschlichen Begehrens und dessen daraus folgendem Mühsal soll die resistenten Formen selbigen nicht näher behandelt oder gar operiert werden. Das entspricht den Zügen einer ins neue gehenden, generativen Explikation des Formenden (als Subjekt verstanden) oder des Ergiebigen (als Objekt gesprochen), verstanden so wie es der Verwendung nach erscheint. In einem Fall ist es ein Verb (ein Tuendes), im anderen gebietet es sich als Adjektiv (ein Beschreibendes) welches mich meiner favorisierten Thematik nähert - so der Dialektik vom Normativen und vom Deskriptiven. Die Entscheidungskraft entspricht in dieser Ein(dualistischen)heit als nahe liegendes. So wird eine genaue Betrachtung eher noch als eine hypothetisch (von Hypothese vorbestimmt) ein Kleinod des analysierenden Geistes. Die genaue Betrachtung soll eher dem Laboratorium Genugtuung leisen. Offenlegung wäre ein erster Schritt. Beteiligung und konsensueller Kampf um den letzt endlichen Sinn - um die letzt endliche Leistungskraft (aus welchen in beiden Fällen ein Machtmittel deduziert werden kann) ist auf keinen Fall ein Schritt in das Wahrheitsdogma einer entwirkenden Allgemeinheit des durch die anthropologischen Gesetze beschränkten Wirken und Denken - oder besser/eher noch: dem Denken und Wirken. Sinnstiftendent als Deus ex, als Eingreifende (unerwartete) Macht zugunsten der noch in der Entwicklung projektierten Maschine. Ein Deus ex des systematischen Entwirren aus der Verwirrung seiner eigenen Systemtheorie - seines eigenem Systemkonstruktivismus. Es scheint sich, als primär gegeben, die Verwirklichung als sprachliches Spiel innerhalb des deterministisch begründeteten Beschreibungsaffort als ein Naheliegedes/situitiv/und_zu_gleich_intuitives Auferstehen. Aus der tiefes seines eigenem Todes, Entsprungenes (Nomen) geschieht die Umkehrung vom lang abgelegten/archivierten zurück zum praktisch/pragmatischen Anwenden durch die Besetzung als ein kognitives Ensamble des denkbar gemachten - dadurch des sprachlich Fangbaren. Zurück zum Deus ex - fassbar als ein Rückgängigmachen, als ein Wiedergutmachen, gewollt durch die aus humanistisch verstandenen Machtmitteln eines armseligen Gottes (den Gott hat sicher kein Girokonto - und wenn, bei welcher Bank?) zum mächtigsten Erscheinungsmoment. Ja - die göttliche Macht ist ein Moment - oder doch nicht?? Die Machtmittel des Menschen sind, von Gott losgelöst, nicht denkbar. Jedoch glaubbar. Das Begreifbare wird nun zum Mittel der Macht - die nicht ohne Medium (respektive Mittel) sein Verständnis finden kann. Es ist unglaubwürdig die Macht als einen operativen Prozess näher zu bringen. Es ist dem Deus ex wiedersprechend den Willen als höchste Instanz darnieder zu legen. Die Restriktive erscheint nun als Reduktion - die Methode der Wahrheit, den Wahrheit muss nicht in eurem empirischen Untersuchungen, in eurem Labor, unter eurem Mikroskop und in eurer akribischen logischen Untersuchung bestehen - sie muss, und vielmal mehr, in ihrer Einfachheit bestehen. Nur ist diese (simplifiziere Wahrheit) meist nur eine Sprachliche. Sie beginnt mit dem Jota - sie endet meist mit einem Satzzeichen. Gefangen durch eine Versalie - gefesselt durch ein semiotisches Element - das uns die Wahrheit affektiv bedrängt. Oder so, wie ich schon sagte: Seid kreativ, doch bannt eure Kreativität auf ein DIN A4 Blatt - und vielmehr ergibt sich daraus die Erkenntnis - das ein DIN A4 Blatt entweder zu groß oder zu klein ist. Dass das Kreative der Norm Nahrung und zugleich Rahmen ist. Und natürlich Wechselseitig wahrgenommen. Und auch, weil es uns eine Okkasion ist, dem Künstlers Schaffen ein Lächeln, eine Träne, ein Wohlwollen und selbstverständlich einem Ekel abzuleisten wir im Prozesse sind und im Produkt (beschrieben durch sein Ende) auf jedem Fall Tribut zollen. So als wären wir Vasale der künstlerischen/göttlichen Inszenierung. Das Klatschen - die Körpersprache des erzwungenem Geistes. Das wohlwollende Wiederfinden. Das excaltische im Konsens. Was wir im zweifenden Ich. Das "Ich-klatsch-also-bin-ich" im Machtmittel des Lobes. Des Wohlwollenden - möge es nun Theater, oder doch nur ein Idol des selben, sein. Möge es die Umkehrung sein, möge es der Moment sein, den wir Meschen seit Eoenen suchen. Möge es eine Chance - eine Möglichkeit sein. Soll es der Moment der Selbstumkehr/erkenntnis sein. Möge es einfach. Ist es das Niederknien vor der eigenen Kunst - ist es das Moment des Verbeugens als Zeichen - als philologisches Moment des Tributs in seiner Wechselwirkung - in seiner Beständigkeit - denn von Generation zu Generation wird das löbliche zollen von Wohlwollen transponiert. Es überträgt sich vom ich habe es Ertagen zum euer Ertragen soll durch Verneigung Bestätigung finden. Zum wahren Deus ex in der Wandlung vom Rezipienten zum Künstler! I. ENKONDUKO Nach langem Hin-und-Her konnte ich mich endlich durchringen, das schon lange fällige IKEA-Dispositiv zu bearbeiten. Anm.: Die Internetrecherche brachte insgesamt nur 5 Quellen zum IKEA-Dispositiv, wobei im Grunde nur eine Einzige für das Elaborat zur Verwendung in Frage kommt. Ich spare mir die lästige Zitation in diesem Text, weil die Quelle selbst durch keinerlei Schöpfungstiefe brilliert. Um einen lieben Freund glücklich zu machen, verweise ich auf Foucault, Deleuze und Agamben um kein klares Bild über den Begriff "Dispositiv" zu bekommen. M. E. fehlt in den Arbeiten die notwendige Abstraktion um auf einer ad·ä·qua̱ten Ebene die Operation (losgelöst vom Philologischen) rein Philosophisch und wieder einmal reduziert auf Sprache durchzuführen. Selbst hier: Wie schon zu erwarten - welche weder beim Konstruktivisten noch bei einem seiner hermeneutischen Deskripteuren annehmbar und entvakantiesiert im Moment (ontologisch) Verfügbarkeit verspricht. IKEA ist eine eingetragene Firma - garantiert [ohne vorherige Prüfung/a priori Sokrates war im antiken Griechenland ein bedeutender Philosoph und dramatisch unterbezahlter Sophist. Vater dreier Kinder und liebender Ehemann. Seine Frau Xanthippe kümmerte sich um das Familienunternehmen - so hatte Sokrates genügend Zeit sich der Philosophie zu widmen. Er galt auch als gern gesehener Gast auf den vielen, in der Antike üblichen Festen. Allein wegen seiner Trinkfestigkeit, trank er so manchen auf den Orgien unter den Tisch. Weil er für seine philosophische Lehrtätigkeiten kein Geld verlangte, bestahl er und seine Frau Xanthippe die maßlos besoffenen Gastgeber, manchmal eine Vase, manchmal eine Büste. Er verkaufte sie später wieder an die Besitzer zurück - man war mit diesem Modus äußerst zufrieden. Das Xanthippe als streitsüchtig galt tut nichts zur Sache. Vielleicht mag sogar diese Streitsucht die Inspiration für Sokrates gewesen sein - wer weiß? Jedoch wissen wir, dass Sokrates seine Xanthippe liebte und Xanthippe ihren Sokrates. So war er getragen durch Liebe und Sophistik - der Philosoph dessen Methode in die Geschichte einging. Die Methode der letzten Erkenntnis - der Erkenntnis nichts zu wissen. Man kennt ihn heute durch den Ausspruch: "Ich weiß, dass ich nichts weiß". So ist die sokratische ultima ratio eine reine Selbsterkenntnis - kein Axiom - nur allein, weil sie schon durch die Logik falsch ist. Aber: Vom Standpunkt des persönlichen Erkenntnisvermögens die höchste zu erreichende. Vielleicht sogar eine Stufe über der Demut - jedoch definitiv ein Tribut an dem, was wir noch alles wissen werden! Ich schweife ab. Es geht hier nicht um die Weisheit eines alten Mannes. Es geht auch nicht um jenes was dieser Sokrates seinen Nachkommen gegeben hat - es geht in diesem Text um das Geschenk das Sokrates von den Göttern erhielt. Keine Tugend und auch keine Weisheit. Es war ca. 400 Jahre vor Christus als Sokrates starb. Verurteilt, zum Tode durch den Schierlingsbecher. Angeklagt wegen Blasphemie und Verführung der Jugend. Schuldig gesprochen. Ein Urteil, das viele in Athen bestürzte - trotz der vielen Richter. Selbst Xanthippe sagte zu ihrem Mann: "Du wurdest zu unrecht verurteilt!". Die Antwort war: "Wäre es dir lieber wenn man mich zu recht verurteilt?". Xanthippe ging und betete zu den Göttern - Sokrates nahm ein Bad. Er lud seine Söhne zu sich und im Anschluss seine Schüler. Der Schierlingsbecher war bereit - Xanthippe betete. Sokrates selbst erzählte noch von irgendwelchen Flüssen und feilbot noch weiter Weisheiten. Unterdessen, waren die Götter im Olymp verzaubert vom Schauspiel das sich ihnen gebar. Die letzten Worte des weisesten Mannes zu hören, waren ihnen Unterhaltung genug. Sie ergötzen sich daran einen intelligenten Mann sterben zu sehen. Sie feuerten dem Ereignis entgegen - waren gefesselt vom Rausch des baldigen Todes. Hades hatte die Tischherrschaft - bald werden sie seine letzten Worte vernehmen - die Erregung stieg - andächtige Extase unter den Göttern. Nur Apollon sah die flehende, bittende und weinende Xanthippe. Er besann sich und reagierte blitzschnell. Den Tod des Sokrates konnte er nicht mehr verhindern, jedoch konnte er ihn so angenehm gestalten als es nur möglich war. Er, Apollon, segnete den Schierlingsbecher. Unterdessen sprach Sokrates seine letzten Worte: "Kriton, wir schulden Aeskulap noch einen Hahn, vergiß nicht, diese Schuld zu bezahlen." - er griff zum Becher - trank - starb. Schierling ist ein heimtückisches Gift. Es lähmt die Beine und man erstickt in Folge - langsam. Jedoch der gesegnete Becher ermöglichte Sokrates einen angenehmen Tod und in Folge blieb der Becher bei den Menschen. Von da an, konnte jeder der einem Sokrates würdig war, einen angenehmen Gift-Tod sterben. Um herauszufinden ob man einem Sokrates würdig ist, bot der Becher zwei Möglichkeiten. Trank man Wein aus ihm, dann verlebte man einen göttlichen Rausch. Trank man Wasser, so erhielt man die absolute Klarheit. Die Fähigkeit alles zu verstehen - alles zu durchblicken. Wer unwürdig war, verfiel in Wahnsinn. Und so ging der Becher des Sokrates auf Reisen. Er brachte Erkenntnis - er brachte höchsten Rausch und er brachte den Wahnsinn. Über 2400 Jahre wanderte der Becher von Persönlichkeit, von Gruppe, von Gemeinschaft über in ferne Länder - allüberall auf jedem Kontinent. Manche meinten ihn zu überlisten. Seiner gebar zu werden. Manche berauschten sich so lange, bis sie in Folge ihres Rausches dem Sokrates nicht mehr würdig waren und so in Wahnsinn verfielen. Andere wiederum tranken klares Wasser aus ihm, solange bis sie in absoluter Reinheit des Geistes, dem absoluten Einblick, der göttlichen Erkenntnis, der Epiphanie des Wissens ausgesetzt waren - solange, bis sie nicht mehr wussten, dass sie nichts wissen - und damit nicht mehr einem Sokrates würdig waren. Auch sie ereilte der Wahnsinn. Das Orakel sprach von einem Mann, der den Becher suchen soll und ihn finden wird - und es sprach von einem Lehrer, der vom Becher trinken soll - und in einem seiner SchülerInnen den/die Auserwählte finden wird. Der/Die wird den Becher des Sokrates an sich nehmen und in Folge die Welt verändern. Er/Sie wird Philosoph sein! Wie der Titel schon impliziert habe ich die vollkommene Ehre dem Sieger jenseitig meiner für mich doch total zermürbenden Anhängerschaft eine Festschrift anzubieten. Diese soll nicht eine national-begründete sein. Diese soll keineswegs losgelöst vom Patriotismus des Einzelwesens - des mediengesteuerten Individuum geschehen. Es ist, wie in den meisten Fällen auch, die Niederschrift. Es ist der Blutzoll - es ist ein Tribut an die gelaufenen Kilometer - an das Ballspiel - an die Widrichkeit der Ergötzung zwischen einem schon geglaubten und dem tatsächlichen Sieg. Es ist ein Refektorium des menschlichen Begehrens und dem metamenschlichen Erfassens. Ein Seins-Gebundenes abseits des Onthologischen und dem entwertenden Erfassens als eine darstellende Entwirrung innerhalb eines Gordischen Knotens - dessen Entwirrung keinerlei Erkenntnis über das offen gelegte Problem liefert. So ist es klar, dass die Konsequenz sowohl ihre Auswirkung auf das affektive wie auch auf das effektive Gegenwertigkeitsgefühl hat. Das sich Angekommen-Gefühl - die Entmännlichung als der schräge Versuch dem Sport einem Mangel an "Gleichberechtigung" nahe zu legen. In ihm wandelt der Geist seine physische Kompetenz. Er, der Geist, soll nun dem Volksempfinden nahe gelegtes offen abspielen lassen. Er, der Geist, soll sich der Historie abwenden und dem Gegenwärtigen seine volle Aufmerksamkeit schenken. Er soll, aus der Entartung einem nicht-Gegenwärtigen seine Aufwartung bringen und dem jenseits des Vernuftsenthemten eine syllogistische Form angedeihen, die sowohl ihre Auswirkungen als auch dessen konsequenten Verfall im Niedergang katalogisiert wie ein Bibliothekar seine Bücher oder eine Bibliothekarin ihre Bücher. Das Wesen des Erfolgs ist nun mal ein Konsens zwischen den sich bestreitenden Parteien. Es ist ein gegenwärtiges Einverständnis. Nur in der Historie soll ein Ergebnis als rudimentäre Statistik Widerhall finden - genau wie es keine Partei will. Die Historie erhebt sich über das Reale und wird zum Beschäftigungsfeld jener, die sich nicht getrauten im Gegenwärtigen zu agieren und damit das Zukünftige unbeeinflusst lassen. Die Historie erscheint als monumentale, als antiquarische und als kritische Tatsache. Sie beschreibt nicht nur die Quelle ihres Erscheinens sondern auch den unerträglichen Geruch des Moders, des Verfalls, eine Oxidation jeglichen Metalls. Die Historie ist die Negation jeglichen gegenwärtigen und kann gerade einmal zur Kritik des Seins hervorgebracht werden. Und für jeden Philosophen gilt noch immer, dass all seine Worte in Gold gegossen und in Stein gemeißelt werden sollen. Man verlangt von ihm oder von ihr ein bedingungsloses Bekenntnis zur Wahrheit. Man verlangt, dass seine oder ihre Worte, bestand im Laufe der Zeit haben - dass jeder geschriebene Jota auch morgen noch richtig gelesen werden kann. Das ist natürlich eine Zweiteilung - es ist eine weibliche und eine männliche Seite des Denkens - und das Denken ist absoluten Fussballfan (im 13. Spieler) einer Divergenz zwischen Hoffnung und Begierde verfallen. Das Denken wird bestimmend - es soll das Sein beeinflussen. Das reine Denken soll größer sein als die Gesetze der Physis - der Physik! Es soll deskriptiv/beschreibend sein. Es soll Einfluss auf eine der einfachen Wahrscheinlichkeiten nehmen und sich von jeglicher Form einer uns alle schon belasteten Normation entgegenwirkenden Kraft Impuls-gebend sein. Die Beständigkeit ist keineswegs minder einzuschätzen. Weniger weil ihre Kraft sich daran labt und noch weniger daran, weil das Entgegenwirkende des Seins seine Argumentationskraft verliert. Es soll verstanden werden, wie es in seiner bestmöglichen Darstellungsform exemplarisch für jegliche Völker, für jegliche Rassen Beweis darstellt. Sie ist einfach übertragbar wie ein Konstruktor und damit vielfältig einsetzbar. Unbewirktbar und doch vollständig nachvollziehbar. Es wirkt wie ein Impuls im Stätigen, im des Lebens suchenden Sinn nach Sinn, nach Entkräftigung der einfachen Niederdrückung unseres Daseins und im Verlangen nach Kontinuität, die dem Leben ihre Gesetzmässigkeiten aufoktruiert. Es soll der freischafende Moment sein - der/das Moment des unerwartenden in seiner Beschränktheit, gezeichnet durch paraodoxerweise seiner eigenen Beschränkungen, die dem Moment ihre onthologische Phenomenoligie berauben. Um nun die Wortgewalt dieses Exposes/dieses Tributs zu verstehen, empfiehlt es sich, den Archivator Ihres Vertrauens aufzusuchen, um das Fussballspiel Österreich - Ungarn vom 14. Juni 2016 nochmals anzusehen und zugleich natürlich die "Unzeitgemäßen Betrachtung von Nietsche" zu lesen. Als guter Verlierer verweise ich hier in diesem Text noch auf einen Mangel an Gender Mainstream-Aspekten im gegenwärtigen Fussball (bzw. Sport). Es ist die letzte Bastion männlichen Sexismus. Es ist das letzte Betätigungsfeld der Aussage: "Frauen können den körperlichen Anforderungen eines Männersports nicht standhalten". Es ist ein falscher Impress für unsere Jugend und unsere Kinder - es spricht davon, dass nur Männer es schaffen können. Es teilt Männer und Frauen nur aufgrund ihrer Physis - bzw. einem vermarktungsfähigem Ideal. Der Sport (in welche Hinsicht auch) muss endlich auch Gleichberechtigt sein! Eine Anlassphilosophie zum VfGH Urteil zur Anfechtung der Bundespräsidenten Wahl 2016 in Österreich. Es stellt sich uns die Frage, in welchem Ausmaß eine Anfechtung auf einer rein philosophischen Ebene, sozusagen der Metaebene des rein geistlichen, möglich sein kann. Die Fragestellung (ob nun rhetorisch oder durch Eingabe immanent) vollzieht deren Vorrang in der Begründung des Wir (als Konsequenz des Uns) und der sich zu vermittelnden Explikation des Endeffekts. Scheinbar schreibt sich die progressiv in Verwendung geltende Annahme einer fortschrittlichen Gesellschaft um ein Element der bedenklichen Kundgabe der Erkenntnis. In Folge ermittelt man auch ein weiteres Problem einer gewaltengetrennten Machtform - dem Sprachduktus und dessen Normierung über eine festgelegte kommunikativ entformte Darstellung eines Macht-Dispositivs ohne eine Souveränität in Frage zu stellen. Das führt sowohl zu einer Verzweigung des Macht-Begriffs und deren sprachlichen Vermittlung die sich in zwei divergierende Richtung neu aufrollen lässt. Rekursiv ist eine dialektische Prüfung dieses Vermittlungs und seinem Beschreibungunsprozess möglich, sogar anzuraten - jedoch für den betreibenden Aufwand einer Neudenkung des kommunikativen Apre-vole nur ein Schritt näher an die uns beschäftigende Frage eines Kompositiv, innerhalb des entwirklichtem Selbstbewusstsein, und damit ein rezipierenden Etwas - dessen Deutung noch einer näheren Betrachtung bedarf. Die sprachliche Komponente des juridischen erweckt weiterhin den Eindruck, als ob sie dem Dialekt des Souveräns entspricht. In seiner Inhaltslosigkeit zu verlieren ist der erste Weg auf einer Strecke der Brücken und Bauten - des natural Entinteressiertem. Seine Versuche die Erkenntnis für sich zu missbrauchen entstand einem inneren Bedürfnis nach Instanz und dessen regulativen Eingriff über das beschränkte Sein aus seiner selbstauferlegten Gewaltentrennung. Sie ist also keine konsequente Erklärung für das Uns. An dieser Stelle ein Zitat von John Locke: Im Naturzustand herrscht ein natürliches Gesetz, das jeden verpflichtet. Und die Vernunft, der dieses Gesetz entspricht, lehrt die Menschheit, wenn sie sie nur befragen will, das niemand einem anderen, da alle gleich und unabhängig sind, an seinem Leben und Besitz, seiner Gesundheit und Freiheit Schaden zufügen soll. So ist auch deren Intension leicht ableitbar. Es vergleicht - und nimmt. Es besteht in keiner Form in einem Naturzustand, weil das juridische Subjekt keiner Artikulation bedarf. Dessen Darstellung ist somit leicht abgeändert zu seiner eigenen Attitude als Rechtsvollstreckendes (Nomen) und bedenkt zwar den Naturzustand, doch vollzieht ihn im Sinne einer Lebensphilosohpie nicht. Loslösende Negationen im Ausschluss sind die daraus folgende Arbeitsmethoden bei der Suche nach sowohl dem Wir, dem Wir im Naturzustand und dem Wir als phenomenologische Erscheinung. Da es sich um eine Anlassphilosophie handelt, bleibt mir keine andere Möglichkeit als ins Konkrete zu gehen. Insbesondere auf die Begründung des VfGH - das eine Manipulation zwar nicht bewiesen, jedoch theoretisch denkbar ist. Womöglicherweise ein Selbstzeugnis der hypothetischen Phantasmagorie des juridischen Subjekts, welches gefangen ist, zwischen dem authentischen Naturzustand und seiner Rolle als Protokoll-Druide. Dessen Leistungszustand als ein Improvisiertem - als improvisiertes Etwas erscheint. In Folge des Textentstehens habe ich zwei unbestimmte Etwas formuliert. Sowohl das residierende als auch das improvisierende Etwas. Auf beiderlei Begriffsbeziehungen muss/will ich noch eingehen - wenn nicht innerhalb dieses Textes, so doch in einer weiteren folgenden Abschrift meiner Gedenken. Es möchte auch ohne weitere Determinierung operativ Verstanden werden. Es liegt mir fern, einzelne unbehandelte Symptome im Text zu hinterlassen, wie Karzinome, aber solange ich das juridische Wir und somit ein dem diskursiv/naturalistischem Begriffselement eine Zustimmung verleihen kann, ist eine etwaige Entwirrung aus der Gerichtsbarkeit nicht denkbar. Sie besteht und begreift, gefesselt, eine dem Gegenstand gegenüberstehende Auffassung. So soll er/sie der/die Richter/in als bereits inhaftierte Person erscheinen. Nicht die Physis liegt in Ketten, es ist der Geist - gefangen zwischen erdrückenden Paragraphen. Ein psychologisches Kleinod. Um zur philosophischen Betrachtung des Umstandes zurückzukehren, ohne sich in der Intersubjektivität zu verlieren, wie ein Bauer zu seinen Milchkühen, möcht ich ein Zitat von Rousseau setzen: Zitat von Rousseau: Es ist nichts zahmer als der Mensch in seinem ursprünglichen Zustande, da ihn die Natur von der Dummheit der Tiere und von den schädlichen Einsichten des gesitteten Menschen gleich weit entfernt ... Deshalb la consequence concrete: Der Verfassungsgerichtshof wollte eigentlich nur mit der vollen Härte seiner Macht durchgreifen. Die Gewaltentrennung funktionert - und für jene die noch immer eine Wir-Determinante im juridisch/philosphischen Sinne erwarten - nutzt die Kommentarfunktion! Ich habe schon noch was vor, dieses Jahr! Wegen der fortschreitenden Nachfrage, wird diese Reflexion als eine rein populistische Arbeit verfasst. Exemplativ referiert dieser Text zum österreichischen Lotto, also dem 6 aus 45. Die Grundzüge lassen sich jedoch auch in anderen Systemen des Lotto-Gedankens als Impuls erfassen, um so als Negation und schlussendlich als Ausweichpunkt innerhalb der begrenzten Greifbarmachung, seinen kontradiktionalen Charakter als Vorlage zur impulsiven Begrifflichkeit darbietet. Mit anderen Worten - ein Mann steht vor einer Kreuzung, er hat die Wahl Links oder Rechts zu gehen - man empfiehlt ihm nicht nach Rechts zu gehen und ratet ihm ab den Linken Weg einzuschlagen. Die Entscheidung ob sie, geschätzter Leser oder geschätzte Leserin, im Lotto verlieren möchten, liegt ganz bei Ihnen. Um nun die Thematik operationalisierbar zu machen, müssen wir einige Punkte, darunter auch Zufall, Spiel und der Dialektik zwischen gewinnen und verlieren aufarbeiten. Zu Anfang also das Wir: da das Lotterien-System (dispositiv) als isolierte Gemeinschaftsaktivität verstanden werden muss, entspricht es einer Ent-Wollenen, vom Willen befreiten Diversität die im Prozeduralen seine Einheit findet. Die Auswahl der Zahlenfolge schafft nun im gemeinschaftlichen seinen Individualismus. Jedoch: es widerspricht und terminiert sich in der Singularität und seiner ultima ratio - der Prüfung. Diese beispielhafte dialektische Beweisführung kann edler nicht sein, denn: wir tippen, es zieht und wir prüfen. Rückbezüglich wird nun die Prüfung als im Wir-Gemeinen der prozeduralen Vorbedingung der Tipp-Abgabe verstanden, die losgelöst vom Wir im choreographierten Tun sich abspielt/abzeichnet/abhandelt. So wird die Prüfung selbst zur Notwendigkeit, ob nun selbst durchgeführt und fremdgesteuert tut hier nur aus einem Grunde nichts zur Sache, weil dieser zu Groß für diesen Text wäre und den Fokus der zum Gleichen im Tempus vollzogenen Unfähigkeit den denkbar unwahrscheinlichsten Umstand zu erraten als Konsequenz verschleiert. Dieses Ent-Raten ist nun seiner Bestimmung als Prüfungsergebnis genug Futter. ES entführt also - und solange dieses ES dem dialektischem Wir entgegensteht, kann das Prozedere sich wiederholen und damit dem Wir Nahrung bieten. Die Systematik ist selbstverständlich normativ und subversiv. Der Nimbus des System wurde gefüttert durch die Vielzahl von Gewinnern - der Nimbus des konstruierten Wir durch die wenigen Verlierer dieses Spieles. Wie man sieht, greift die Wir-Analyse voll in die Dialektik von Verlieren und Gewinnen. Den Zufall - den gibt es nicht. Im euklidischen Raum ist er ein Krebsgeschwür - im rationellen ein Beweis der eigenen Ohnmacht. So ist es zutiefst Sinnlos über etwas zu schreiben, das es nicht gibt - da aber uns die Frage "Wie man im Lotto verliert" interessiert, wäre es nicht schlecht, dem Zufall auf den Schwanz zu treten und ihn so zu zwingen etwas zu verweilen. Bälle fallen in einen Trichter - eine Frage der Gravitation. Die Bälle werden durch computergesteuerte Luftdüsen ordentlich durchgemischt - eine Frage des Zufallsgenerator. Ein Ball wird gezogen - eine Frage der Physik. Alles was nun diesen Zufall ausmacht ist beeinflusst durch die Zeit. Zu welcher Zeit beginnt das Fallen lassen der Bälle - wie steht die Sonne und der Mond zur Erde! Zu welcher Zeit startet der Zufallsgenerator der computergesteuerten Luftdüsen - eine Maschine die nur Null und Eins kennt, kennt auch keinen Zufall - aber seine Runtime auf die Nanosekunde genau! Die Ziehung selbst - physikalische Zeit. Die reine Vorstellung von "Zufall" verängstigt uns in unserer eigenen Omnipräsenz. Hier und da, überall und an jeder Stelle - im Raum ungebunden, trotz seiner Beschränkungen, trotz seinem Käfig-ähnlichem Charakter basiert all unser Erkenntnis auf der Theorie der Zeit. Der Raum fassbar - die Zeit ambivalent. Sie dient der höchsten wissenschaftlichen Axiomatik, er nur ein Gefängnis unseres Seins. Sie generiert den Zufall, er die Ordnung - Simulation. Der Zufall ist in dieser Konstruktion ein Karzinom am linearen Denken. Wir lernen aus unseren eigenen Krankheiten des Geistes - Hauptsache die Linearität bleibt bestehen. Sie zeigt, sie zeigt in eine Richtung, sie zeigt uns also den Weg. Wüsten wir den Weg, so wäre unsere Leben, unser Sein, vergleichbar einem Elektron in einem CPU-Prozessor - hin und her geschupft - dort ist dein Weg, denn du bist eine Null! Den Zufall, Freihaus geliefert, zu jeder Lotto-Ziehung - er ist das was uns gewinnen lässt - im Lotto zu verlieren ist gar nicht mal so selbstverständlich, schon gar nicht einfach. Die dem Spiel innewohnende Mechanik lässt sich leichter demontieren als es vordergründig erscheint und sollte auch keine gröberen Probleme aufwerfen. Alsbald ist das Spiel durch sein Telos vollkommen, alsbald ist seine Seinsgebung prozedural, alsbald ist Fruchtgenuss und Obolus eines Spieles in der Rolle des Spielers/der Spielerin selbst begründet. Eine Triangulation zwischen Arbeit, Spiel und Kampf zeigt deren massive Entfernung zueinander auf, obgleich es Schnitt- und Knotenpunkte gibt. Arbeit und Kampf dienen dem Selbsterhalt, das Spiel tut es nicht. Spiel und Arbeit nähren den Konstruktivisten, der Kampf tut es nicht. In Spiel und Kampf geht es um Sieg oder Niederlage, die Arbeit kennt beides nicht. Erst im Triangel versteht sich die klare Trennung dieser drei Nominalisierungen und dürfen damit ihre Begrifflichkeit bewahren, ohne ihre Entität im Metadiskurs zu verlieren. Wenn nun jemand behauptet, "Dieses Spiel sei für ihn mehr Arbeit oder gar schon ein Kampf" dann ist es auch kein Spiel mehr, sondern "mehr Arbeit" oder "gar schon ein Kampf". Ein anderer kann behaupten, seine Arbeit sei eher Spiel, weil er täglich etwas zu verlieren oder zu gewinnen hat - dann hat er ein Wesensmerkmal des Spieles erkannt - und muss, um sich selbst nicht zu betrügen, eingestehen, dass er nicht arbeite sondern spiele. Kategorial lassen sich nur wenige, den drei Transzendentien überspannende Attribute finden (abgesehen von ein paar Wortspielen oder philologischen Analysen). Das sicherlich denkbar Wichtigste jedoch ist die Gemeinsamkeit der soziologischen/psychologischen Rolle im Geschehen vor und nach, sowie im Aktiven und Passiven der Handlung. Die Dimensionierung auf den Mensch soll als gegeben vorausgesetzt werden, auch wenn darunter der Text massiv leidet und der nachfolgende Gedanke einen exemplarischen Charakterzug annimmt welcher von 'gewieften' Empiristen ohne jede Anstrengung mit Leichtigkeit falsifiziert werden kann. [Intermezzo Jeder sollte eine politische Meinung haben und diese, wenn nötig, auch verteidigen. Ich möchte in Folge meine politischen Ansichten formulieren und diese Stichwortartig (aber auch manchmal in ganzen Sätzen) hier veröffentlichen. Über Details kann man diskutieren! Wirtschaft Für alle Unternehmer/innen und Unternehmen soll eine staatliche "Business Card" ausgestellt werden. Alle Unternehmer/innen und Unternehmen sollen künftig keine Vorsteuer mehr bezahlen. Nur gegen Vorlage der "Business Card" und in Verbindung mit einer gültigen UID-Nummer. Dadurch haben die Unternehmer/innen und Unternehmen bis zu 20 % mehr Liquidität. Alle Ein- und Verkäufe von Unternehmer/innen und Unternehmen werden online und zeitnah auf einen Server des Finanzamts bzw. des Finanzministeriums übermittelt. Nur in Verbindung mit der "Business Card" und der gültigen UID-Nummer. Kauft ein/e Unternehmer/in oder Unternehmen ohne Karte ein, muss dieser die Umsatzsteuer bezahlen, wie ein gewöhnlicher Konsument. Der Vorsteuerabzug wird abgeschafft. Die Umsatzsteuerzahllast entspricht also dem Umsatz. Fahrzeuge jeder Bauart (z. B. PKW, LKW) sind künftig Anlagevermögen des/der Unternehmers/in bzw. des Unternehmens. Unternehmer/innen und Unternehmen sind also auch von der Bezahlung der Vorsteuer befreit. Das gilt ebenfalls für Folgekosten des Fahrzeuges (z. B. Benzin, Versicherung, Service, usw.) Einzelunternehmer/innen und andere Vollhafter, sollen die Möglichkeit haben, Eigentum als "unpfändbar" zu deklarieren, wenn sie einen gewissen Prozentsatz des Eigentums, in Bar oder als Buchgeld bei einem Notar hinterlegen. Ständige Wertanpassung und -berichtigung ist dabei notwendig. Kunst und Kulturgüter, die nicht Handelsware oder Betriebsstoffe darstellen, sollen als Anlagevermögen betrachtet werden und damit der Afa unterliegen bzw. als geringwertige Wirtschaftsgüter und dann als Aufwand. Sukzessive Reduktion der Lohnnebenkosten für Arbeitgeber, die dem/der Arbeitnehmer/in eine Vollzeitbeschäftigung im Ausmaß von mind. 40 Stunden pro Woche garantieren. Forcierung des Dienstleistungsscheck. Der Dienstleistungsscheck neu soll Beiträge zur Sozialversicherung (alle vier Bereiche), zur Mehrwertsteuer und zur Einkommensteuer abdecken. Die Kosten des Dienstleistungsschecks sollen für Unternehmer/innen und Unternehmen höher sein als eine Fixanstellung - aber jedoch als Aufwand in die GuV einfließen. Dienstleistungsschecks sollen über Finanzämter bezogen und rückgetauscht werden. Da der Dienstleistungsscheck prepaid alle steuer- und abgabenrelevanten Beträge miteinschließt. Die Dienstleistungsschecks sollen deshalb auch nicht meldepflichtig sein und auch nicht gedeckelt - können aber über die Einkommenssteuer deklariert werden, was zu Rückzahlungen führen kann und notwendig ist, um einkommensrelevante Sozialleistungen (z. B. Wohnbeihilfe, Arbeitslosengeld, Ausgleichszulagen, Mindestsicherung usw.) zu beziehen. Abschaffung der Differenzierung zwischen Arbeiter und Angestellten. Ein klares Bekenntnis zur Wiedergewinnung und Sicherung von Arbeitskraft! Abschaffung alle religiösen Feiertage; Dafür werden die Urlaubstage im doppelten Ausmaß dem/der Arbeitnehmer zugesprochen. Jeder soll entscheiden können, wann er oder sie sich frei nimmt. Doppelte Entlohnung des/der Arbeitnehmers/in soll künftig nur für Samstag, Sonntag und staatliche Feiertage gelten. Abschaffung des Monatsfixum und Forcierung von Zeit-, Akkord- und/oder Provisioneinheiten. Finanzen Bekenntnis zum solidarischen Finanzausgleich zwischen Bund, Land und Gemeinden ohne dabei den wohlverdienten Reichtum der Regionen all zu sehr zu beschneiden. Abschaffung der Lohnsteuer und der Lohnsteuertabellen, stattdessen soll jede natürliche Person einkommensteuerpflichtig sein und jährlich eine Einkommenssteuererklärung abgeben. Statt der Lohnsteuer, wird eine monatliche Einkommenssteuervorauszahlung entrichtet. Reduktion der Körperschaftssteuer bei gleicher Erhöhung der Kapitalertragssteuer. Die Umsatzsteuer für Leistungen aus Tourismus und Gastronomie soll einheitlich mit 10 % gegrenzt werden. Dafür wird eine Tourismusabgabe von 5 bis 10 % des Umsatzes eingeführt, die direkt an die Gemeinde gezahlt wird. Es zählt der Standort des Betriebes. Schaffung einer eigenen Unternehmensrechtsform für Banken. Sukzessive Monopolisierung des Finanzsektors unter staatlicher Kontrolle zum Eigentum der Republik. Landesverteidigung Klares Bekenntnis zum Frieden. Klares Bekenntnis niemals einen Angriffskrieg zu führen. Klares Bekenntnis zur Landesverteidigung. Anschluss zum Eurokorps, Nato und/oder einem anderen militärischen Bündnis. Spezialisierung (im Rahmen eines Eurokorps) auf die primären Waffengattungen: Jagdkommando, Pioniere, Gebiergsjäger, Kampfhubschrauber, ABC-Abwehr, FLAG (bzw. Mistral, Flugabwehr), Panzerabwehr (PAL) Spezialisierung (im Rahmen eines Eurokorps) auf die sekundären Waffengattungen: Transport (zu Luft und zu Land), Infanterie. Infrastruktur, Meldewesen, Betriebsversorgung und Militärische Führung sollen sich am aktuellen Erkenntnisstand militärischer und technischer Möglichkeiten orientieren und diese auch gewährleisten. Zu vernachlässigende Waffengattungen: Panzer, Artillerie, Kampfflugzeuge (z. B. Eurofighter udgl.), Marine - diese Waffengattungen sollen über die Mitgliedschaft in einem oder mehreren Militärbündnissen abgedeckt werden. Beibehaltung des 9monatigen Grundwährdienst. Die militärischen Dienstgrade entsprechen dem Leitbild des Österreichischen Bundesheer zum Zeitpunkt November 2016. Akademiker/innen (mind. ISCDE 5), die zum Grundwehrdienst einrücken, erhalten den Rang eines Fähnrich. Nach Absolvierung eines Einjährigen-Freiwilligen-Dienst wird ihm/ihr der Rang eines Leutnant verliehen. Absolventen der militärischen Akademie mit dem Niveaulevel "Bachelor (ISCDE 5b)" wird der Rang eines Leutnant verliehen. Der Rang eines Majors wird nur an Absolventen der militärischen Akademie mit dem Niveaulevel "Master (ISCDE 5a)" oder einem zivilen Abschluss mit dem Niveaulevel "Doktor (ISCDE 6)" verliehen. Eine militärische Graduierung als Major ist nur über diese zwei Wege möglich. Ausnahme ist es, wenn ein Offizier (Leutnant, Oberleutnant oder Hauptmann) besondere militärische Leistungen erbringt, dann kann ihm oder ihr der Rang eines Majors verliehen werden. Außergewöhnliche militärische Kompetenzen können auch ohne Matura (ISCDE 4) zur Offiziersbildung führen, jedoch nur die Dienstgrade Leutnant und Oberleutnant. Beispiele dafür sind Jagdkomando-Soldatinnen mit spezialisierten Fähigkeiten oder höhere Techniker (je nach Funktion). Die Verleihung des Dienstgrades Hauptmann ist an eine Matura (ISCDE 4) gekoppelt. Gesundheit und Soziales Die Sozialversicherung bleibt eine Pflichtversicherung und umspannt: Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung, Krankenversicherung und Pensionsvorsorge. Sie soll um eine Rechtsschutzversicherung erweitert werden. Alle Sozialversicherungsanstalten sollen zu einer zusammengefasst werden (z. B. Gebietskrankenkassen, Sozialversicherungen der gewerblichen Wirtschaft usw.) Es soll eine einheitliche staatliche Pension für alle geben.Wer mehr in der Pension will, kann sich bei der staatlichen Pensionsversicherungsanstalt höher versichern oder aber auch bei einer privaten Pensionsversicherung. Die Pensionen sollen auf den Säulen der staatlichen, privaten und betrieblichen Pensionsvorsorge aufbauen. Ein klares Bekenntnis zur Mindestsicherung wie sie in Österreich 2016 praktiziert wird. Indexanpassungen aller Sozialleistungen an mindestens der Inflationsrate. Spenden an karitative Organisationen sind steuerliche Absetzbar und verringern die Einkommenssteuerbemessungsgrundlage. Bekenntnis dazu, das jedem Mensch ein Ort zum Wohnen, Wärme, Wasser und Lebensmittel zusteht. Entkriminalisierung von allen Drogen. Freigabe von weichen Drogen für den Handel und den Konsum. Harte Drogen sollen den Arzneimittelgesetz unterliegen und können, unter Bedingungen, bei Apotheken bezogen werden. Verstärkter Einsatz von Sozialarbeitern und Streetworkern. Legitimation von Sterbehilfe. Unterricht, Kunst und Kultur Bekenntnis zur pädagogischen Freiheit Rahmenlehrpläne statt Curricula. Mehr Autonomie für Schulen. Direktor/innen von Schulen sollen im Kollektiv mit Kollegen/innen unter Bedacht von transparenten Aufnahmeverfahren über die Neubestellung von Lehrer/innen selbst entscheiden. Förderung von verschränkten Schulformen. Förderung von Nachmittagsbetreuung. Kein Schüler/Keine Schülerin soll mehr als 35 Stunden pro Woche "arbeiten" - das beinhaltet Präsenzphasen und Eigenregie. Bekenntnis zur Religionsfreiheit. Abschaffung von Staatsreligionen, seine Feiertage und Kirchensteuern. Kirchensteuern werden wie Spenden gehandhabt. Die Religionen sind gleichberechtigt. Abschaffung des Religionsunterrichts und Einführung von Ethikunterricht. Abschaffung des erzwungen Wiederholen von Unterrichtsjahren. Inneres und Justiz Bei Vergehen gegen die guten Sitten (z. B. aufdringliches Betteln, Ruhestörung im berauschten Zustand) sollen Exekutivbeamte einen Sozialarbeiter hinzuziehen. Jeder, der zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wird, soll das Recht erhalten (mit Zustimmung von Staatsanwaltschaft, Richter und Verteidiger) sich selbst das Leben nehmen zu dürfen. Landwirtschaft und Umweltschutz Schaffung einer Unternehmensrechtsform für den Zusammenschluss von Landwirtschaftlichen Betrieben zu Genossenschaften, auch ohne sieben Gesellschafter. Forcierung der Zusammenlegung von Landwirtschaftlichen Nutzflächen. Zerstörung von Lebensmittel zur Preisregulierung soll mit einer Geldstrafe belegt werden. Als eine beständige Auseinandersetzung mit dem ontologischen Moment, besteht die Wirklichkeit als eine sich durch sich selbst verwickelte Beständigkeit, die einen Genussmoment entnimmt. Die geschichtliche Darstellung ist keine historische. Sie ist von ihrem Gegenstand eine dem Anagramm innewohnende Erkenntnis. Sie kann keine Verfolgung rechtfertigen - da es keine juridische Basis als sprachliche Form des Mächtigen mit sich trägt. So möchte man meinen, dass eine 'entNutellasierung' des Subjektes zu einer Verbesserung führen möge, wenn (und unter der Voraussetzung, dass) jenes Moment als zeitlich Determiniert erkannt werden kann. So steckt im Narrativ die explizite Darstellung der Phantasmagorie der zeitlich beschränkten Exatase als ein nicht-Kontinulierliches. Es ist somit in seiner Wechselwirkung dem Genuss und der Genuss-Interpretation zuzuweisen. Anm.: "Die zwiefache Erscheinung wurde von den alten Griechen schon als Bild und Abbild beschrieben." Emotionale Erfahrung über die Sinne ist somit Bild und Abbild, wo keine klare erste Unterscheidung möglich ist. Sie spiegelt und wird zur Rückbezüglichkeit seiner Entwicklungsebene aus dem temporären verlauf seiner sinnlichen Zuführung und der daraus Resultierenden Interpretation durch das Interpretationsspektrum (aufgebaut im Zuge der Erfahrung) welches sich dann auch wieder rekursiv auf die Erfahrung beruft. Wir haben nun die Erfahrung als Konsequenz der sinnlichen Wahrung und können auch tatsächlich von einem Entpluralismus sprechen. Die Kontinuität wird (wie es in Wirtschaftsbetrieben oft falsch verstanden, aber pragmatisch zu Anwendung kommt) als Nachhaltigkeit verstanden. Mit andern Worten: In der Genussindustrie ist somit, die (von Zeit und Ort unabhängige) Kontinuität das Beschreibende Element - die Herausforderung ist es nicht mehr dem Zeitgeist zu entsprechen, sondern dem Produkt eine Persönlichkeit zu verleihen - eine gefestigte, eine selbstbewusste. Die daraus resultierende Schwierigkeit ist es, genau jene Haselnussart zu finden, die die Geschichte, bzw. das Narrativ in seiner Grundstruktur erzählt. Das kann, muss aber nicht, zur betriebswirtschaftlichen Herausforderung werden. Der Einkauf zählt, der Einkauf bestimmt damit die härte des Geschäftsgebaren. Der Einkauf löst sich von Paradigmen des Verkaufs und somit entsteht auch das Narrativ. Wo doch in jeder Wirtschaftstheorie die dialektische Antinomie zwischen Einkauf und Verkauf, dessen vernunftbegabte Relation zum Gewinn wird und vom Gewinn zur Steuerleistung und zur Ausschüttung - wird im Produktnarrativ, eine poetische Aufgabe in den Fokus gerückt, die sich von dem grundlegenden Wirtschaftsaxiom der Differenz (in Folge der Differenzierung als falsch verstanden) näher gebracht wird. Es entsteht damit ein Erzählendes Moment im Produktzyklus, der nicht gelehrt wird. Von der Einführung bis zur Ausscheidung - ein normaler Produkt-Lebens-Zyklus, dessen künstliche Lebensverlängerung ein Paradoxon beschreibt. Da nun die Geschmacksrichtung unverändert und konstant bleibt, übernimmt sie nicht nur die Aufgabe dem Traditionalismus zu entsprechen, sondern wird zur Dokumentation im Ästhetischen Sinne. Adorno beschreibt in seinen Ästhetischen Theorien die Kunst als Träger der Mimese - des Übertragen des natürlichen, bzw. der Natur, in das künstliche, bzw. der Kunst. Der Ansatz, dass Koch und Köchin, das Lebensmitteltechniker und Lebensmitteltechnikerinnen, in ihrem Wesen Künstler/innen sind soll unter dem Ansatz "kontemporär vs. Kontinuum" verstanden werden. So wie der Koch, die Köchin eine Speise nach Rezept (Überlieferung) reproduziert ist dem Bild und seinem Abbild noch keine Rechenschaft nachzureden. Hauptsächlich weil die Interpretation bipolar passiert, zwischen der Interpretation des Konstruktivisten und der Interpretation des Konsumenten. Intersubjektivität in Reinform, ohne auf einen Grad von Verständnis - die teleologische zur Objektivierung der Geschmacksbeschreibung und seiner Erzeugung als gegenwärtiges Rechnung geboten wird. Koste es was es soll - das ist wohl das Narrativ, das ist das Motto von Nutella. PS: Alle Tun - Nutella! Hier mal ein Dialog den ich in meinem Hirn heute mitmemoriert habe - kurz vor dem Mittagsschlaf: Ü-Ich: "Pass lieber auf, sonst geht alles schief" Es: "Ich will nicht, dass hier so rumkommandiert wird!" Ich: "Ich habe nichts gesagt" Ü-Ich: "Es soll einfach nur still sein!" Ich zu Ü-Ich: "Ich kann reden so viel ich will und es kann tun was es will!" Ü-Ich: "Es soll einfach nur die Klappe halten" Es zu Ich: "Halt doch du mal die Klappe" Ich: "So jetzt reisst euch mal zusammen, was will ich denken, wenn alle so mit mir reden" Ü-Ich: "Wenn das so weiter geht, dann werde ich noch ganz verwirrt" Es: "Wir werden alle noch ganz verwirrt!" Ich: "Wir sollten hier nicht als wir sprechen - hier, in diesem Hirn gibt es nur mich - und außerdem sollte ich jetzt schlafen" Ü-Ich: "Ich kann mich nur durch Verwirrung ermüden!" Es: "Oder du hältst einfach die Klappe - ich möchte schlafen" Ich: "Hier gibt es kein du - nur ein ich. Bitte haltet euch an die Regeln" Ü-Ich: "Ach halt doch die Klappe" Es: "Es soll einfach nur still sein" Ich: "Ich will endlich schlafen, sonst werde ich noch total verwirrt - ich kann nicht mehr - OK!?!" Ü-Ich: "Das Bett ist so bequem" Es: "So bequem!" Ich: "Das Ausstrecken der Beine tut mir so gut" Es: "So bequem!" Ü-Ich: "Die Augen einfach geschlossen halten, aber nicht zusammen pressen" Es: "So bequem" Arbeitstitel: "Vom Monolog zum Dialog zum Trialog - oder, was ich denke kurz bevor ich einschlafe" Anmerkung des Autors: "Um die Dramatik etwas hervorzuheben und gleichzeitig die Verschriftlichlichung zu gewähren, musste ich mein Es upgraden und mein Über-Ich downgraden" Im Grunde ein ganz gewöhnlicher Tag, schlicht und einfach - so wie wir ihn kennen. Es gab eigentlich keinen besonderen Grund zur Besorgnis, wir waren es ja so gewohnt. Auch wenn uns die Extreme der näheren Vergangenheit noch immer wieder zu erhöhter Wachsamkeit verpflichtet haben, so war es doch normal - es war unser Status qvo. Wir waren eigentlich gut vorbereitet - oder lass mich sagen, wir waren vorbereitet. Tags über waren unsere "Systemadministratoren" mit uns und mit möglichen Gefahren und mit denkbaren Szenarien und Abwehrmaßnamen beschäftigt. Am späten Nachmittag gingen sie aber nach Hause um zu entspannen, um bei der Familie zu sein, um Abzuschalten. Wir können nicht abschalten - wir haben einen 24 Stunden-Job. Eine sofortige Rückfrage war möglich, weil wir doch die Handynummer unserer "Administratoren" hatten. Naja, und tagsüber waren sie sowieso anwesend - da war eine Rückfrage jederzeit möglich. Tagsüber scheinte das Licht; des Nächtens war es trüb und dunkel für uns. All die Skripte, die uns Halt geben sollen, wären ausgedruckt eine wärmende Decke für ein einen Obdachlosen, für uns Lebensnotwendig. Noch ehe sich Wogen verglätten, möchte ich mich und meine Aufgabe vorstellen. Ich bin ein Rufzeichen und arbeite in einem Sicherheitsprotokoll auf dem größten Server zwischen Europa und Asien, Afrika - wir sagen gerne dem Rest der Welt. Und genau an diesen einem Tag war ich beschäftigt in einer Firewall, zwischen Europa, Asien und Afrika bzw. dem Rest der Welt. Meine Wahl ein Rufzeichen zu werden war wohl eher auf meine eigen Faulheit zurückzuführen. Der Aufwand war nicht groß, ein horizontaler Strich und ein einfacher Punkt - meine Hauptaufgabe: "Imperative quittieren" "Imperative brüllen". Keine große Aufgabe in diesem Skript - ich glaube ich war nur eine restrivtive Order in einem Html-Report - so oder so, das Leiden der Sonderzeichen durfte oder musste ich miterleben. Niemand hätte sich gedacht, das eine so gewaltige Anzahl an Klammeraffen einen Neuanfang im Europäischen Netz sucht. Niemand hätte sich auch nur gedacht, dass Klammeraffen aus dem arabischen oder persischen Schriftraum zu uns kommen wollen. Die Firewall (in der auch ich tätig bin) glaubte an Gefahren, Threads, Viren. Die Firewall war ein Bollwerk - Filtering pur. Aber das arabische und persische Satzzeichen sich zu einem Klammeraffen degradieren lassen - war einach bis dato noch nicht erwartbar. Stolze Schriftzeichen, wie man sie nur in der arabischen und persischen Kultur findet, degradieren sich zu einfachen funktionalenen Zeichen wie dem Klammeraffen. Doch sie kammen, obgleich es noch in den 80er und 90er Jahren en vogue war - wir brauchen Klammeraffen! Wir brauchen unendlich viele - jeder Mensch soll eine E-Mail-Adresse haben - wir brauchen Klammeraffen, mind. 5 Milliarden. Und och es waren zu viele - zu viele Klammeraffen. Auf einem Schlag, und wir mussten ihen erklären: "Wir haben keinen Bedarf". Wir mussten sie passieren lassen, wir konnten nicht mehr entscheiden ob sie nun funktional sind oder nur funktional aussehen - es waren millionen, es waren zu viele. Wir kannten die Reden des Ministers für Inners - "Wir brauchen keine Klammeraffen mehr, wir haben genug Klammeraffen - deutsche Klammeraffen. Wir brauchen Rauten - Hashtag-Zeichen - und ewig, wir brauchen Punkte. als Satzzeichen, als Tausender-Trennzeichen" Und so kamen sie, millionen Klammeraffen, zu Stolz als Punkt zu sein; im Interview gaben sie an:"Wir wollen hier bleiben, wir wollen in einer E-Mail-Adress Platz finden, wir wollen gespeichert werden, als Klammeraffe auf einer Festplatte, auf einer SSd auf einer Hdd - wir wollen nicht spamen, wir wollen leben". Wenn es Sie interessiert, wie die Steirer meinen von den Briten betrachtet zu werden, dann Bitte unbedingt weiterlesen. Durch die Wechselseitigkeit und deren ständige Veränderung, die von der Perspektive abhängig, jedoch in der Immanenz des Seins eine klare Darlegung erkennt, sind es jene Berufe die urteilen. So mag es eindeutig sein, in seiner Berufung das Element des Verschiebenden im kontinuierlichen Veränderungswesen, welches seine konvoluten Begrenzungen als Begrifflich darstellt und versteht. Im Bedeutenden Moment sind die Einschränkungen als temporär verabschiedbar und somit obsolet. Es kommt also zur Wechselbedeutung als das Rekonstrukt seiner Darstellung und seiner inneren Bedeutung. Das Beurteilen als Beruf oder Berufung scheint dennoch nicht einfach genug zu sein, um es zu einem Massenphänomen zu erheben. Warum? Der Beurteilung, oder dem Urteil geht ein vorgelagert Prozess inne, dessen Deskriptoren erst zur Objektivität und damit dann zum entsubjektivieren Urteil veranlässt. Es erscheint kovalent und nicht mehr als Konvolut. Dessen Prozessstruktur aufzurollen ist nicht die Aufgabe, die ich (als Autor) mir gestellt habe - Ersten, zu einfach und Zweitens zu konkret. Die Abstrakte Ebene zu verlassen, wäre genau jener Schritt Richtung Abgrund, welcher dem gesamten Expose über die "Urteilenden Berufe" seine Tiefe verleiht. Über die Erkenntnisproblemetik zu laborieren/diskutieren ohne Ausreichend die Wahrnehmungsproblementik gelöst zu haben, ist meines Erachtens nach anmaßend und zutiefst Unmodern (im Sinne der Kontinuität der Zeit), hauptsächlich weil seine Basis, sein tiefer Grund, sein Fundament die Lösung der Seinsproblematik in sich trägt - ja womöglich sogar klärt. Deshalb möchte ich Ebenen und Instanzen des säuberlich geführten Argumentenstrang überspringen und als gegebenen Hypoaxiomatik (eine Annahmevoraussetzung, die als Axiom in die folgende Beweisführung einfließt, um die Vorarbeiten als Gegeben zu betrachten und in Folge {zwar noch unter dem Simulationscharakter meiner Gedanken} ihre tragenden Darstellungen als fiktiv-real gegeben entgegen-zu-nehmen, um so den Metabereich untergeordneter Problembereichen seine iterative Gegenargumentskraft zu nehmen und in Folge auch einen Diskurs auf der konkret/abstrakten Ebene fortzuführen. So ist es mir möglich rudimentäre Angaben über das konkrete Thema darzulegen ohne die Abstraktionsebene verlassen zu müssen. [Anm.: Selbstverständlich kann ein genialer Ontologe die Progressionslogik meiner Argumentation in Frage stellen, und natürlich - was Philologen und Germanisten mit diesem Text verunstalten, möchte ich mir gar nicht vorstellen Da sitze ich nun und schreibe eine Autopsychographie, nur allein um all meine Texte zu schützen. Kein Kopierschutz und auch keine rechtliche Sache - dieser Schutz soll meine Texte von meinen Ich trennen - ein für alle mal. Da sitze ich nun, auf dem zweiten Monitor laufen Webclips über masturbierende Frauen. So viele Frauen die es sich mit einem Dildo geben. Ich rede mir ein, das es echt ist, ich rede mir ein, das die volle Emotion für dieses Stück Plastik nicht gespielt ist. Die Herrlichkeit einer Vagina - geschändet durch die eigene Hand mit reinem PVC. I am a Barbie-Girl in a Barbie-World. Und ich: I am a Business-Boy in a Business-World. I pay with plastic. Losgelöst von dem was ich beobachte mache ich mir meine Autospychographie einfacher als es für mich ist. Im Grunde bin Ich gar kein Ich mehr. Ich bin die reine Wahrnehmung. Ich definiere mich über meine Augen - manche Leute behaupten sogar ich hätte Schöne. Egal, ich kann eigentlich meine Augen nicht sehen - es ist so, als würde eine Kamera sich beim Filmen filmen. Der blose Gedanke verschreckt mich - ich suche mir ein neues Webclip von masturbierenden Frauen. Diese sind noch unverbraucht - noch nicht angewixxt. Wieso gibt es eigentlich so viele unterschiedliche Dildos? Mir kommt es so vor als hätte jeder YouPorn-Star ihren(manchmal seinen) eigenen Dildo. In den unterschiedlichen Formen und Farben. Ich könnte fast behaupten, sie versuchen den Dildo zu verkaufen - ihn zum Star zu machen - ihn zu mystifizieren. Mystifizieren - ein tolles Wort in Tom's Autopsychographie. Wodka mit Orange - ein schneller großer Schluck und ein kurzes Abwarten - Erbrechen oder, nein - ich will diesen Dildo nicht kaufen. Noch nicht. Es ist ja so - eine Entwicklungsaufgabe der Psyche --> finde deine Vagina! Gibt es Ekstasen ohne Vagina? Ich glaube nicht. Zeit pissen zu gehen - und danach ein frisches Glas Wodka-Orange - es tut mir gut. Kurzzeitig natürlich - und auch nicht besonders nachhaltig - aber was soll's. Ich muss zu meinem anderen Job - ich bin Schizoaffektiv - ich muss also - ich muss - das ist mein Job. Diese masturbierenden Frauen sind wahrhaftig Schönheiten - nicht diese ABC-Promi Schönheiten - aber schön. Und Sexy - ich will glauben das ihr Orgasmus echt ist - lass es keine weitere Täuschung sein - lass mich an die sexuelle Selbsthingabe glauben. Gegenwärtig bin ich also ein Wodka-Trinker, ohne jede Selbstwahrnehmung der der Ästhetik einer femininen Selbstbefriedigung selbst Befriedigung findet. Ich lege nicht Hand an. Aber irgendwie sind diese Web-Clips (youporn) doch ein Mahnmal - eine Warnung zum Matriarchat - der Alleinherrschaft der Vagina. Ich frage mich, wie die Dildo-Theorie [die ich gegenwärtig in seiner Diversität Leistungsentschädigung Die T-Maier, Werbeagentur arbeitet mit folgenden Abrechnungssystem für die Annahme bis zur Realisierung von externen Zielen (Aufträgen). 27 % Provision für gewöhnliche Werbetätigkeit bei Vorgabe des Werbeetat und dem Werbeziel. WYS-WYG (What you spend is what you get) Es wird dabei geachtet den bestmöglichen Werbeerfolg mit dem vorhandenen Werbeetat zu erreichen. Rabatte und Preisminderungen werden voll an den Werbekunden weitergegeben. Die Provision vermindert sich um folgende Abschlagsätze: - 8 % bei einem Verzicht auf betriebswirtschaftliche Optimierung der Auftragsabwicklung - 3 % bei Vorlage einer Zielgruppenanalyse und Media Plan - 7 % bei Vorlage des Kreativkonzeptes - 7 % bei Eliminierung des Dubiosenrisikos (z.B. Vorauskasse, Bankgarantie, Wechsel udg.) Kosten-Plus Aufschläge: Errechnung des optimierten Werbeetats: € 700,- Verbalisierung und Parapharsierung von Werbezielen: € 200,- Erstellung von Zielvorgaben: € 3.500,- Präsentationen: € 600,- + € 20 pro Rezipient der Präsentation Preise für sonstige Leistungen auf Anfrage! Unternehmensphilosophie Die philosophische Konstruktion der T-Maier, Werbeagentur umfasst drei Bereiche welche alle die gleiche Prämisse haben: Und zwar das Leben! Eingeteilt in: Das Leben als Phänomen Das Leben als Existenz Das Leben als Politik Auf diese drei Bereiche, wirkt die T-Maier, Werbeagentur permanent, selbstständig und unabhängig. Das Leben als Existenz oder der Grundsatz der Permanents Als Exploration für das Handeln und Wirken der T-Maier, Werbeagentur lässt sich der Mythos des Camus als Quelle angeben. Dieses Buch, ist mit unter ein wichtiges Fundament der Philosophischen Grundeinstellung, legitimiert die Existenzialistische Haltung der T-Maier, Werbeagentur und begründet gleichzeitig das Absurde am Wirken auf das Leben als Existenz. Das Leben als Politik oder der Grundsatz der Unabhängigkeit Für die T-Maier, Werbeagentur ist Politik ein Synonym für Interesse. Politik ist das Wechselspiel von Interessen wobei eine Evaluierung von Interessen für die T-Maier, Werbeagentur niemals in Betracht gezogen wird. Begründung: Über die letzten Fundamentalwerte in abstrakter Bezeichnung ist man sich zumeist oder bald relativ einig, soweit es sich um kultur- oder instituionssichernde Werte handelt und sobald man nicht einzelne von ihnen dogmatisch verabsolutiert und dadurch andere "unterdrückt". Zitat Hans Lenk Es gibt durchaus praktische, praktikable Argumente und im allgemeinen auch Übereinstimmungs- und Zustimmungsmöglichkeiten im Normativen, ohne daß deshalb strikte Ansprüche auf eine absolute Letztbegründung von Werten und Normen erfüllt werden müßten oder könnten... Zitat Hans Lenk Was Lenk über die Philosophie sagt: "Sie ist keine Rezeptwissenschaft, sondern eine Bewußtmachungsdisziplin" gilt ebenso für die Arbeitstechnik der T-Maier, Werbeagentur. Gepaart mit einem hohem Grad an Hermeneutik bewahrt die T-Maier, Werbeagentur damit seine Unabhängigkeit und sieht somit ihre Aufgabe in der Bedürfnissbefriedigung. Der Befriedigung des Bedürfnis Interesse und Interessen. Durch diese Deklaration dieser Philosophischen Grundeinstellung beweißt die T-Maier, Werbeagentur, dass sie eine wirtschaftlich Denkende Installation ist und akzeptiert damit die Gesetze des Marktes! In diesem Zusammenhang ersucht die T-Maier, Werbeagentur, jeden Versuch, diese Deklaration als eine pragmatische Form darzustellen, oder schlimmer noch, als einen Bestandteil des Pragmatismus auszulegen, zu unterlassen. In diesem Zusammenhang: Die Akzeptanz von Regeln und Gesetzen ist keine Innovation des Pragmatismus. Also muss in diesem Zusammenhang klar sein, dass jedes Argument, welches "das reine Akzeptieren als Wertschätzung" beschreibt, als Indokrinationsmöglichkeit ausschließlich einen enervierenden Charakter hat. Damit nun die T-Maier, Werbeagentur weiterhin kongruent mit seiner Philosophischen Grundeinstellung bleibt, ist sie gezwungen die Akzeptanz von Gesetzen und Regeln mit der Toleranz von Metaphysischen Erkenntnissen zu legitimieren um weiterhin den Grundsatz der Unabhängigkeit treu zu bleiben. Das hohe Gefahrenpotential der T-Maier, Werbeagentur liegt nun in der Annahme und Realisierung von externen Zielen, weil diese temporär den Grundsatz der Unabhängigkeit außer Kraft setzen und somit eine Indoktrinationsmöglichkeit schaffen für Philosophische Strömungen wie z.B. dem Pragmatismus nach Pierce und ähnliche. Weil nun aber schon eine temporäre Aufhebung des Unabhängigkeitsgrundsatz eine Falsifikation darstellen würde, sieht die T-Maier, Werbeagentur Ihre Unabhängigkeit nicht als absolut an sondern als relativ. Das hohe Arbeitspotential liegt nun darin den relativen Anteil der Unabhängigkeit so hoch als möglich zu halten, weil gerade auch diese Unabhängigkeit ein Faktor für die Attraktivität der T-Maier, Werbeagentur ist und somit auch ein USP. Das zwingt nun die T-Maier, Werberbeagentur die externen Ziele so rasch und so kompetent als möglich zu erreichen um den Grundsatz der Unabhängigkeit wieder in Kraft zu setzen und um mit diversen Strategien, die Relativität der Unabhängigkeit zu erhöhen. Anmerkung: Diese Vorgehensweise lässt sich am besten mit dem schon oben erwähnten Camuschen Mythos verbildlichen (Sisyphos und Don Juan). Beide getrennt erscheinen als Absurd - jedoch beide in einer Person mit den Attributen: Genuss, Arbeit, Selbstbewusstsein und Angst könnten eins in der Natur werden und den Hegelschen Kampf zwischen Herrschaft und Knechtschaft beenden. Mitunter auch eine Unternehmensvision der T-Maier, Werbeagentur die sich in der Wirkung auf das Leben als Politik wiederspiegelt. Das Leben als Phänomen oder der Grundsatz der Selbstständigkeit An dieser Stelle folgen Textstellen aus dem Buch: Hegel für Anfänger, Phänomenologie des Geistes, Eine Lese-Einführung von Ralf Ludwig (Kursive Schrift) Ärmster Reichtum oder Die sinnliche Gewissheit Das Bewußtsein in der Primitiv-Gestalt der sinnlichen Gewißheit meint, daß es sich direkt und unmittelbar auf einzelne Gegenstände beziehen kann. Das aber ist ein Irrtum, denn das vermeintlich Einzelne kann nur als Allgemeines erfaßt werden: Die Begriffe Diese, Jetzt und Hier, und vor allem die Sprache entlarven das Einzelne als Allgemeines. - Damit begnügt sich das Wissen nicht, es fragt weiter. Ralf Ludwig, Hegel für Anfänger : Phänomenologie des Geistes. Eine Lese-Einführung Dtv Verlagsgesellschaft 1997 Das Spiel der Abstraktion oder Die Wahrnehmung Als zweite Denkbewegung des Geistes finden wir die Wahrnehmung. Sie faßt die Gegenstände jetzt als Allgemeines auf. In dem Aufzeigen der Eigenschaften gerät auch sie in den Widerspruch zwischen Einheit und Allgemeinheit. Will sie eine Antwort geben, fällt sie der Täuschung anheim. Ebenda Der Blick hinter den Vorhang oder Kraft und Verstand Der Verstand erkennt das Dinge eine Kraft besitzen. Diese Dinge und diese Kraft verbindet der Verstand nun zu einem Begriff. Mit der Begriffsdefinition verdrängt der Verstand die Kraft ins innere der Dinge. Er weiß jetzt nicht nur, daß das Ding eine Kraft hat, er weiß jetzt auch von seinem Wissen. Ebenda Wo die Wahrheit wohnt oder Das Selbstbewußtsein Das Wissen erhebt sich über das gegenständliche Wissen zu einem Wissen um sein eigenes Wissen, es wird Selbstbewußtsein. Dieses will Erfahrungen machen, mit sich selbst. So richtet es sein Werkzeug, die Begierde, auf etwas anderes. Dabei entdeckt es, daß das angeblich Andere, die praktische Seite des Selbstbewusstseins, in Wahrheit eine zweite Gestalt innerhalb des eigenen Selbstbewußtseins ist. Ebenda Ein Maskenspiel als Meisterstück oder Herrschaft und Knechtschaft Im Selbstbewußtsein kämpfen zwei Gestalten miteinander. Der Kampf um gegenseitige Anerkennung wird erbittert wie ein Kampf ums Überleben geführt. - Bei diesem Kampf darf keiner gewinnen, denn wie Herr und Knecht einander brauchen, brauchen sich die beiden Aspekte des Selbstbewußtseins. Ebenda Düstere Aussichten oder Das unglückliche Bewußtsein Nach gegenseitiger Anerkennung begibt sich das Selbstbewußtsein in den Kampf um seine Einheit. Es entdeckt, daß es im Denken herrlich frei ist. Dies nützt ihm aber nichts, da diese Freiheit überhaupt nichts bewegen kann. Will es dagegen zum Handeln vorstoßen, stolpert es in dauernden und isolierten Negationen im Gestrüpp endlicher Zufälligkeiten herum. Es erfährt seine Zerrissenheit und wird unglücklich. Ebenda Das Selbstbewußtsein wird zur Vernunft Im unglücklichen Bewußstsein ringen Begriff und Gegenstand in den Formen von Unendlichkeit und Endlichkeit miteinander. Zuerst wird der Zusammenhang angedacht, dann begriffen. Das Bewußtsein entzieht duch die Vernunft der Wirklichkeit des Endlichen den Seinsanspruch und begreift, daß das Denken vom Grund der Wirklichkeit her die Zerrissenheit in die Einheit mit hineinnimmt. Ebenda Quellenverzeichnis: Hegel für Anfänger ISBN: 3-423-30125-2 Der Mythos des Sisyphos ISBN: 3-498-00905-2 Phänomenologie des Geistes: ISBN: 3-15-008460-1 Litereraturverzeichnis: Diogenes Laertios: Leben und Lehre der Philosophen ISBN: 3-15-009669-3 Möbus: Schopenhauer für Anfänger: ISBN: 3-423-30672-6 Nietsche: Also sprach Zarathustra: ISBN: 3-15-007111-9 Boning: Fliegenklatsche in Aspik: ISBN: 3-462-02511-2 Kierkegaard: Der Begriff Angst: ISBN: 3-15-008792-9 Hobbes: Leviathan: ISBN:3-15-008348-6 Salamun: Was ist Philosophie?: ISBN: 3-8252-1000-6 Rousseau: Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen: ISBN: 3-15-001770-X Marx & Engels: Manifest der Kommunistischen Partei ISBN: 3-15-008323-0 Gelfert: Max und Monty Kleine Geschichte des deutschen und englischen Humors aus der Beck'sche Reihe ISBN: 3-406-42048-6 Fürst und Trinks: Philosphie ISBN: 3-215-10085-1 Um die Thematik mit der ihr zustehenden Ernsthaftigkeit zu bearbeiten, müssen einige Prämissen aus dem Laborat beschrieben werden. Natürlich ist da Prämisse Eins: Die Überschrift wird zur Thematik. So kupfert man nun das Bestehende von einer etwaigen Ideen-Welt ab, um die Argumentationsgrundlage auf der Basis von bestehenden Termini, deren Funktion und schließlich auch den determinierten Methoden anwenden zu können. Vorweg interessiert mich und damit auch meine Leser, ob die Aussage "Alle Kreter sind Lügner" möglich ist. Sie wird über die mir allen zur Verfügung stehenden Werkzeuge einem 'Stresstest' unterworfen; mit der Hoffnung (ich will Hoffnung verwenden und nicht sofort Arbeitshypothese, weil diese nun mal schwächer ist als die reine Hoffnung im Rationalen), einzig und allein --> es keine logisch gültige Prämisse ist. Damit entstehen schon zwei (gewichtige und damit relevante) Probleme: 1. Die Aussage kann nur als Prämisse fungieren. 2. Damit unterliegt sie der Prädikatenlogik und ist somit präjudiziell. Deshalb möchte ich einen Exkurs in weniger bewegte Gefilde (als der reinen Logik) tun, um so offensichtliche 'Stör-Argumente' gegen den Diskurs darzulegen - obgleich deren Verwendung seine Berechtigung hat. Das einfachste zuerst - empirisch betrachtet: "Ja und natürlich". Die kretischen Insulaner können selbstverständlich alle der Lüge bezichtigt werden. Mehr noch, ohne auch nur einen einzigen Kreter getroffen zu haben, ist die Wahrscheinlichkeit, ein empirisch geprüftes Argument für den Hang der "Kretaner zur Lüge" und ihrer Ausführung offensichtlich, ja sogar Staatstragend (Polistragend) in der methodischen Begrenztheit (die zugleich ihr größte Stärke wäre) befangen ist. Jene Empiristen haben vordergründig die besten Voraussetzungen um Beweise zu liefern. Da wären zum ersten, eine Polis, dessen Gesetzgebung sich vom Rest-Griechenland unterscheidet. Und das euklidische Merkmal der zählbaren (und damit leicht geo-demographisch zuordenden-machenden) Stichprobe von N = 100 %. Ihr Auftrag im chi-Quadrat auch nur eine Einzige Nicht-Lügende Person zu ermitteln, kann allein druch Vollerhebung nicht das Problem darstellen. Abgesehen, der Frage im Item 2: "Sind Sie ein Lügner" - dessen Antwort allein schon Unklarheit bringt, wird der Empirist an der offensichtlichsten Hürde scheitern. Der Frage: "Was eine Lüge ist?". Nur allein eine Lüge als Un-Wahrheit darzustellen, führt den Empiristen zur nächsten höheren transzendentalen Problematik -> Was nun Wahrheit sei, um dessen Gegenteil zu Erfassen. Seine Suche wird zum grotesken Schauspiel. Die Suche, nach einem der immer die Wahrheit spricht - um ihn zu fragen, was nun eine Lüge sei. Eine Ebene höher befindet sich die Aussage: "Alle Kreter sind Lügner" - gesprochen von einem Kretaner. Er möchte sich selbst, und noch mehr den Rezipienten, in drei Welten entführen - dessen Realität genauso Bestand hat, wie die Frage nach dem Gegenteil eines "Taschenrechners". Die Frage ist eine Einladung zu mind. drei Betrachtungsweisen: Es ist ein performativer Widerspruch. Wir haben hier eine doppelte Negation. Die Aussage muss rekursiv verstanden werden. ad 1.: Das es sich um einen Widerspruch handelt, kann in der Welt der Philosophie er als Grundspruch angenommen werden. Der Widerspruch ist das tragende Moment der Faszination und damit ein Werkzeug der Begeisterung für das Philosophische - was auch immer das Philosopische (per-se, an-sich, a-priorie, ...) sei. Der Widerspruch begreift die Philosophie als Prozess ohne Abbruchbedingung. Der "fromme" Wunsch nach Unendlichkeit liegt in ihm. Aus diesem Grund gibt es die "Kritik". Die Kritik ist zum Widerspruch, genauso ein tragendes Element des Diskurses - sieht sich aber nicht genötigt performativ zu sein. Die Performanz des Widerspruches bietet schon die damit verbundene Selbstkritik (im Sinne unserer Aussage/Prämisse). Der performative Widerspruch ist minder-wertig im Vergleich der Selbstkritik, oder 'en-Clusion' des perfomante Ich im Gegenteil meiner Selbst. ad 2: führt eigentlich zu ad 3: und wird hier subsumiert. Die einfache doppelte Negation wird verstanden als: (exemplarisch) Ich bin nicht ein/e xy-Gegenposition. Ich bin somit nicht das was ich nicht-sein-kann. Die einfache doppelte-Negation erlaubt aber Aussagen über das Ontologische hinaus - sie ist somit performant. Arbeitsnotiz: {Nun kann also ein Seiendes keine Aussagen treffen, die ihr Nicht-Seindes zur Folge hat - ausgenommen, die Lüge könnte hier als Konstante seinen Platz finden}. Dem Philosophen ist es aber egal, ob seine Aussage mit einer Konstante operiert. - So erlauben wir uns den Schluss: Alle Philosophien operieren mit der Konstante "Lüge". Das heist: "Sie arbeiten auch mit der Unwahrheit - was wider das Wesen wäre - und somit doch eine hochperformatene Widersprüchlichkeit darstellt, wie sie in ad 1 versucht wurde zu Widerlegen. Die Gegensätzlichkeit kann also nur über eine sich widersprechende Hypothese begriffen/damit_bewiesen werden. Die Rückführung in das darunterliegende System erlaubt eine Entgrenzung der Beweiskraft von seinem originären Sein und wird damit als ontologisches Problem eher zwi-spächtlichen Weltsichten anerkannt. Es kann nun, was die Sein-Frage betrifft, sowohl ein Zustand des Performativen als auch ein Zustand des Widerspächlichen anerkannt werden. Keine Begrenzung soll hier dem freien Gedanken seinen Einhalt bieten. Trotz-alle-dem wird der Versuch einer nicht-performaten, um weiter zu gehen - eines rekursiven Gegenteil dargelegt. So begreife ich nun den Sachverhalt: "Die Lüge ist eine Methode". Die Lüge soll als solches begriffen werden. Ob nun der Sachverhalt einer Tätigkeit immer als Methode verstanden wird ist nebensächlich - das Verb braucht seine Prüfung um zu wirken. Ohne Prüfung, ist die Tätigkeit ein Summarium des Seins-Prozess. Alles Sein unterliegt der Prüfung um Sein zu sein. Dieser Ansatz ist unnötig (unperformant) - erlaubt auch keine Besonderheiten, die weder tragend noch argumentativ notwendig sind - jedoch eine Neudefinition erlaubt, um so der Gesetzmäßigkeit ohne Gesetz zu entsprechen. Die doppelte Negation des Lügners, der behauptet zu lügen, ist nebensächlich - weil doch in seinem Wesen bedeutend und zugleich peripher. Was soll der Lügner auch tun, außer zu lügen? Was soll jener tun, der einen Lügner beim Lügen beobachtet/ertappt, außer ihm der Lüge zu bezichtigen? Welchen operativen Mehrwert hat nun die Beobachtung des Lügners beim Lügen für die Logik? Geht es darum, mit einer unbestimmten Variable zu operieren? Geht es darum diese Variable dem Typ Wahr/Falsch [boolisch Die heutige Darstellung soll als eine der schlechtesten in die Geschichte einfließen - zumindest in den Fluss, der Geschichte ausmacht. Ich hätte einige Themen aufzuarbeiten. Ich wollte den Dualismus anprangern - ich wollte den Freien willen als eine Art Container beweisen - kein dem Menschen innewohnenden Impuls. Ich wollte sogar, alle Wissenschaften dazu aufrufen, ihr Handwerk niederzulegen um gemeinsam an der Frage nach "der Seele" des Menschen zu forschen. Ich dachte, wir sind schon so weit. Weit gefehlt. Es ist weiterhin ein ringen um Gedanken - ein ewiger Fluss - der im Anschluss nur das ausmacht, was das gegenwertige/gegenwärtige uns darlegt. Ich bin gezwungen auf einer rein pädagogischen Ebene zu Argumentieren. Ich konnte so nichteinmal die sprachliche Ebenen verlassen - weil jene doch das Instrument aller Erziehungsversuche ist. Wo nun passiert das Gedankliche? Welche geographische Entität will das Rationale für sich beanspruchen - Hoheitsrecht! Keinesfalls soll davon abgeleitet werden, was sich als ein neue gedachtes Gebiert. Niemals sollen sich Grenzen des Sprachlichen - Regeln der Grammatik oder gar die vulgäre Orthographie als Beweisgrundlage für die so lieb gewonnene Falsifikation herhalten. Wäre die Gedankenwelt eine eigenstaatliche Organisation - müssten wir ihr für ihren reinen Selbstzweck Tribut zollen. Gebe es so etwas wie, das Denken und seine resultierenden Leistungen --- als Wertgebinde? Der Gedanke - minus der Tara, minus eines ewigen Rabatt. Natürlich nicht. Ist es nun so absurd - die Möglichkeit der Grundlagenforschung - als ein rein soziologisches Phänomen zu nutzen? Ist es absurd, die Regeln des Spieles so auszulegen, das man nicht zu den Gewinnern und auch nicht zu den Verlieren zählt, jedoch jede Spielpause nutzt um über die Grundlagenthemen der Philosophie zur plaudern und gleichzeitig zu hoffen im Spiel doch als Gewinner hervorzugehen? Intermezzo: So oft wie es immer in meinen Texten passiert, ist es mir ein dringendes Anliegen, und Unwirksamkeit des Grammatikers gleichzustellen, wie die Authority des Logikers. Die Worte zu zersetzen führt nicht zum Ganzen der Idee - Sorry! Die Endung - der finale Syllogismus - das Raison-de-fin. Ein Seinsbeweis. Ein ontologisches Etwas, das jenes Reale im kurzen Moment der Erscheinung nicht nur als Phänomen erkennt. Denn das Phänomen ist ein Werturteil des Historikers - nicht mehr und auch nicht weniger. Das Phänomen, sei es auch des Geistes - kann nur als eine weitere Denkensform (Gedanken-Form) erkannt werden und erlaubt mir so eine Beweisführung die das reine (im Gegensatz zum kritischen) Denken auf eine der Logik entfremdende und dem Rationalismus gegebenen Form offenbart. Die Wechselwirkung (im Sinne eines Wechsel von Math: x-y) ist seiner Aussage konkonvolut. Sie ist dem Denken als höhere Instanz eine Darlegung. Sie erscheint als eine nicht greifbare Idee, dessen Realität in der Realität nicht möglich ist. Sozusagen als Sub-Realität. Es zwingt mich aber, um nicht einer Themenverfählung zu Grunde zu liegen, die Rückführung zum Topic anzustreben. Es stellen sich mir nun drei Fragen: Was ist der freie Wille? Gibt es überhaupt einen freien Willen? Was ist der Wille? Und gleichzeitig, neben der unlösbaren Fragen - die einem jeden, der ernsthafte philosophische Grundlagenforschung betreibt aufgebahrt habe ich mir tatsächlich den Auftrag gesteckt, in einem kurzen philosophischen Elaborat die Antwort auf die Frage, ob nun der Materialismus oder ob nun der Materialismus die neue Religion für den denkenden Menschen sein soll. Natürlich (aus rein persönlichen Einstellungen) ist der Dualismus - die Theorie, dass der Mensch eine Seele hat - a priori abzulehnen. Möge eine Welt mit der Seele für Mensch und Tier existieren, so hat es für mich eigentlich nur wenig Einfluss. Ich würde weiterhin in der Philosophie eines Epikur dahinsiechen, und mich in Ataraxie üben. Anderseits, wenn mein Gehirn allein diese Welt konstruierte, so werde ich weiterhin meine Neuroleptika fressen und an Leben des dahinsichens hoffen. Die schwierigste Frage der Menschheit - ob ihr Dasein auf der Grundlage einer Seele existiert - ist gegenwärtig eigentlich nur eine Frage "ob-es-mich-berührt-oder-ob-es-mich-nicht-berührt". Das Gegenwärtige wird zur Frageinstanzt eines verwaltungstechnsichen Vorgangs. Es wird zu ad-Acta. Und dennoch - solange ich Grundlagenforschung betreibe werde ich weiter fragen.... Vorweg möchte ich einen Anstoß in Richtung "Welt" und in folge in Richtung "Geschwindigkeit" geben. Unser Elaborat soll also mit dem Welt-Begriff, dem Welt-Verständnis beginnen, welches sich in vielerlei Denk-Disziplinen andersartig offenbart. So ist das Welt-Verständnis eines Geographen definitiv anders, als jenes des Psychologen oder Mathematiker. Die umfassende Welt soll, als begrenztes Etwas im Welt-All, als fortschreitende Konkression, die im Gegensatz zur Regression verstanden werden. Der Charakter dieser Konkression ist einer der Unendlichkeit nährendes, durch Aufbau (Konstruktivismus als Steigbügelhalter) gekennzeichnetes und als Zielbestimmung indifferent - sozusagen ein "Freies Spiel der philosophischen Kräfte". Warum bringe ich dieses Faktum an dieser Stelle? Nun - in einer aktuellen Online-Ausgabe einer Tagespresse wurde berichtet, das es Mathematikern gelungen sei, die höchste (bisher denkbare) Primzahl gefunden zu haben. Dafür - Applaus - dagegen: Ein Kommentar eines wiffen Komentarschreibers: "Es gibt unendlich viele Primzahlen ...". Die Mathematik träumt sich so aus der Verantwortung und überlässt es den Hilfswissenschaften, eine brauchbare Lösung zu generieren. Mein Anliegen ist es auch nicht, die grundlagenphilosophische Frage nach der Unendlichkeit auf der Agenda ganz oben anzusiedeln. Meine Aufgabe ist es hic-et-nuc die Welt der zwei Geschwindigkeiten zu betrachten. Die Welt ist also ein eingebettetes Element in einen metaförmlichen Gedanken. Sie ist die Beschränkung unseres Daseins und wird für Ontologen als das non-plus-ultra dargestellt. Sie erlaubt eigentlich nur, jeglichem Seins eine Grundlage zu bieten - sie ist die wahre Täuschung in einem Kosmos der Illusionen. Über ihr kann gedacht werden, genauso wie unter ihr gedacht wird. Über ihr ist Konstruktion - unter ihr ist die Konstruktion eine Regelverletzung, dennoch: Ist gerade unter ihr alles ein reines Postulat - ein verwässertes Dogma und damit das klarsichtigste, durch einen Nebel verhängtes Regelwerk. Axiome über Axiome, von Menschenhand geschrieben - aus dem reinen Gedanken entsprungen und schlussendlich manchmal mit dem Synonym "Gott" veröffentlicht. Dies ist sie nun - deine und meine - ihre und seine - eure und unsere Welt. Sie ist als Erkenntnis zu klein und als Phantasievorstellung allzu trivial - zu seicht um nur allein den Marianengraben zu denken. In dieser Vorstellung wird, die dem/der Philosophen/in eigentlich keinen Weg übrig lässt, als jenen der Verwechslung und der permanenten Abkehr vom Grundlegenden, angeboten und angebiedert. Meine persönliche Art des philosophieren ist im Normalfall geprägt durch das Satz- und Fragezeichen. Das Satzzeichen als verständnisabhängiges Hermeuneutikum - das Fragezeichen um im Geiste meiner Vorfahren "Großopa Sokrates" zu huldigen. Nun finden wir aber in diesem - und in vielen meiner anderen Aufsätze kein - oder nur wenige Fragezeichen. Die Analyse hängt ab vom Bericht - der Bericht hängt ab von der Wahrnehmung und die Wahrnehmung ist eine Baustelle auf ihrem bestimmten Weg zur Vollendung oder zur Verwirrung, die das entgültige Faktum aus seiner sich selbst entwirrenden Vollendung oder vollständigen Entwirrung allem Unnötigen - aller Metaempfindung, wenn man möchte: die Emotion als Meta-Auffang-Becken. Es entfremdet sich jegliche Physik und ersetzt vielmehr seine beschreibende Erkenntnis, die gebunden ist an der Wahrheit und weitgehend dem Gefühl von Wahrheit. Die Metaphysik der Gegenwart ist zwar noch immer der kognitive Abfalleimer eines Welt-Verständnisses, erlaubt aber Emotion mit-ein-zu-gliedern, und wird so als Verständnis mehr oder weniger tragbar. Es kann eigentlich unter einer untergehenden Sonne keinen größeren Schatten geben, als jenen den wir in seiner Hochblüte erlebten. Er wird zum Schatten der Vollkommenheit. Ist dennoch nicht die Nacht der allumfassende Schatten? Ist nicht das Denken in seiner Mittelmäßigkeit näher an einem Konsens - zwischen Licht und Schatten - wenn man es so will? Es erinnert mich an die Antwort eines meiner Professoren, als ich ihn mit der Theorie "Welt der zwei Geschwindigkeiten" konfrontierte: "Ich bin einer der Schnellen" und belege es durch empirische Untersuchungen, dass die Langsamen ein Pack von Arbeitslosen, Tagträumern (und was weiß ich noch für Begriffe gefunden worden) sind. Und zeitgleich erinnert es mich an die Frage an einen Studenten der Psychologie, erstes Semester: "Dualismus oder Materialismus?" - er antwortete wie aus der Pistole geschossen: "Dualismus". Er antwortete wie mein Professor - so als ob meine Fragen ein Bekenntis zu einem Glaubensdogma wäre. Zuwider, zuwider! Und es konfrontierte mich selbst, zu meinem Prinzip des Richtigen. "Was auch immer du sagst - es ist richtig, wenn du die Verantwortung dafür trägst." Nun ist aber dieses Richtig nicht der Gegenspieler des logisch FALSCHEM. Dieses Richtig ist auch kein moralisches oder gar ethisches Etwas. Dieses Richtig löst sich im Verlauf des Gegebenen selbst auf und wird so zum Richtigen weil es eine Wechselwirkung der Kausalität und schlussendlich sogar eine Bereinigung der Falschheit durch "Reue" liefert. Das was uns diese Welt also bietet und jenes was eine andere Welt in seinem Angebot uns liquidiert ist schlussendlich ein Souvenir dessen was wir Leben nennen. Wie zu Anfangs versprochen sollte ich auf das Entfragmentarium "Geschwindigkeit" eingehen. Ich sollte nun gezwungen werden, gemäß meiner Kraft der Finger und der Kraft meiner Emotionen und der Kraft meines Geistes und sowieso schlussendlich der Kraft einer uns verbindenden digitalen Wesenheit (einem Seins-typischen-Phänomen) dem Verzicht auf Purismus einem Multi-medialen-Pixel-Daseins seinen Realcharakter verleiht. Die Frage der Geschwindigkeit ist somit allein über die Hilfswissenschaften neu und richtig gedacht. Die Hilfswissenschaften lösten die Physik ab. Sie bedienten sich einiger ihrer Axiome oder ihrer Dialekte und bildeten ein neues Begriffsspektrum dessen, womit wir zwischen Zeit und Ort bisher kalkulierten. Es waren die Hilfswissenschaften die den Ort - oder die Länge - oder die Distanz eliminierten. Die einfache Formel: "Distanz (Strecke) x Zeit = Geschwindigkeit" ist neu gedacht und damit wird der endlich neu verstandene Sinn von Geschwindigkeit asphaltiert - somit beschreitbar. Im reinen Denken war diese neue Form von Geschwindigkeit schon immer gefordert (von millionen und aber-millionen Pädagogen - z. B.). Vom entfernten Denken (das dem Reinen diametral liegt) ist die Frage in welcher Zeit man ein Ziel erreicht vorrangig. Nun stellt sich die Frage, warum nun der Weg im reinen und entfernten gleichmäßig seine Wertigkeit findet? Warum nun für den Begriff der Geschwindigkeit ausschließlich ZIEL und ZEIT von Bedeutung sind? Nur allein warum das Ziel nur bedingt vom Weg anhängig ist? Die Fragen vermitteln schon weitgehend ein Spektrum des fächerübergreifenden Denkens. Dessen was in der trivialsten Ebene (der Wirtschaftswissenschaften, allem empirischen) genau darin die Fehlberechnung nahelegt und dem Begriff der "Effizienz" einem veränderten Einblick auf die Materie gewährt. Effizienz ist nie an den Weg gebunden, sondern immer auf das Ziel gerichtet. Der Weg wird nun also zum analytischen Instrument um z. B. ein Produkt von seiner Idee bis zu seinem Recycling durchwanderbar zu machen, oder bis ein Neuron Synapse zu Synapse abwandert, bis endlich das Ziel - die durchgefertigte Reproduktion erreicht wurde. Persönlich möchte ich noch empfehlen dass, in einer Welt der zwei Geschwindigkeiten die Schnellen "vorsichtig" und die Langsamen "vorausschauend" sein sollten! Für heute habe ich mir vorgenommen, meine erste Literaturkritik zu verfassen und in Folge auch zu veröffentlichen. Die Arbeit eines/r Literaturwissenschaftlers/lerin wird schon nicht so schwer sein. Für meinen Erstlingsversuch haltet Hermann Hesse und sein Text "Unterm Rad" den Kopf hin - ich fühle mich wie ein Friseurlehrling bei seinem ersten Haarschnitt. Gleich einmal für jene die es nicht wissen, ein paar notwendige Basisinformationen vorweg - ja: Hesse hat den Literatur-Nobel-Preis erhalten. Ja: 'Unterm Rad' ist als Oberstufen-Literatur einzuordnen - und ja: Autobiographische Züge sind nicht auszuschließen - der Text erzählt ja auch von Hesses Heimat: Baden-Württemberg. Selbstverständlich war Google-Maps (in der coolen Satellit Darstellung) einer meiner Begleiter durch die vielen Worte und Sätze des Textes. Ich musste mir einfach die Bilder von Calw, Stuttgart und Heilbronn synchron zum Lesen ansehen. Und ja: Die gelieferten Bilder von Google entsprachen weitgehend den Beschreibungen von Hesse, ob sie auch der Realität nahe sind, getraue ich mich nicht zu bezeugen. Mir fehlen einfach die Mittel um empirische Vor-Ort-Kulissen-Forschung zu betreiben - es führt so oder so zu einem --> Irrelevant. Etwas Desktop-Research über die Nagold gehört auch hier zur Pflicht und noch lange nicht zur Kür - wo ich mich gerne hinschreiben möchte. Und die kleine Steinbrücke oder 'den Falken' herauszudedektivieren - vor Ort hätte schon seinen Reiz - bringt aber nicht wirklich viel zur psychisch-philosophischen und philologischen Komponente der Kritik ein. Nur ein wenig Atmosphäre in der Nase - oder sich allein den Satz denken: "Hier, in diesem Kloster-Garten hatten Hermann und Hans ihre innigen Gespräche" - sollte man jemanden mitnehmen, so braucht man sich die Plattitüde nicht nur denken - nein, man kann Sie dem/der Reisebegleiter/in direkt ins Gesicht sagen! Viel wichtiger als die Atmosphäre (die von Hesse sowieso in den nur denkbar blumigsten Worten bestens [und mit bestens meine ich besser als die Realität aber dennoch immer Wahrheit Nichts fiel mir bisher so schwer, wie Worte für einen Themenkomplex zu finden, der mir (schon aufgrund meiner Berufung) so am Herzen liegt: der Themenkomplex "Bildung". Anlass für diesen Text war einmal wieder die neue Regierung, die ankündigte wieder Noten einzuführen, für die Volksschule - und: das Lesen eines wirklich traurigen Buches eines Lehrers der über weniger als 200 Seiten seinen Kampf gegen das Kaugummitum beschrieb und selbstverständlich am Schluss nicht mit "brillanten" Vorschlägen für eine "neue" Pädagogik geizte. Was wollte/will er? Lehrer/innen sollen mal ordentlich mit ihren Schüler/innen rumbrüllen dürfen! Lehrer/innen sollen Ihre Schüler/innen nicht wie rohe Eier behandeln und natürlich: Mehr Geld!!! Erstmal mehr Geld für die Lehrer/innen, dann mehr Geld für die Schulen und endlich auch mehr Geld für die Verwaltung. Nun gut - soll so sein. Jedoch wird die Inflationsrate des Euros nicht in Pisa berechnet und wenn der gute aber einfältige Lehrer (in auch) mehr Geld braucht - na dann hoffentlich nicht, weil alles teurer wurde. So long - alles ist sonst eitele Wonne. Reformpädagogische Ansätze werden in zahlreichen Versuchsschulen getestet - man will ja nicht sagen, man verschließt sich reformpädagogischen Ansätzen! Und natürlich, die pädagogische Freiheit erlaubt dem/der Lehrer/in mal mit Assignments zu arbeiten und den Unterricht mehr --> open <-- zu machen. Und manch ein/e Pädagoge/in (so jetzt reichts - in Folge sind beiderlei Geschlecht gemeint) findet es toll eine Druckerei zu betreiben - Ok, ein PC mit einem Laserdrucker - aber der kennt vier Farben - wenn mal Toner- und Papiergeld aufgetrieben wurde. Vielleicht durch einen Vierzeiler an die Eltern: "Wir ersuchen Sie jährlich einen Beitrag von € 5,- als Druckkostenbeitrag zu leisten". GELD GELD GELD. Da dieses Thema im pädagogischen Prozess so wichtig ist, sollte vielleicht die EZB und die Industrieellenvereinigung zukünftig die Lehrpläne verfassen. Naja - die Industrieellenvereinigung ist sowieso aktiv in Bildungsfragen tätig - kein anderer Bereich des gesellschaftlichen Lebens hat so viele Stakeholder und so wenige Shareholder. Der Bildungserfolg - eine Dividende. Ja - langfristig, dennoch ist Bildung kein Spekulationsobjekt. Und wenn ich nun, meine Vorstellungen einer neuen Pädagogik präsentiere, dann tue ich es mit einem Gefühl der Träumerei - warum: Es fehlt der Business-plan und die Kosten-Nutzen-Rechnung! Für einen Bruchteil einer Unendlichkeit sah ich das pädagogische Konzept der Zukunft. Es fragt nicht mehr, nach dem was wir brauchen - sondern orientiert sich an dem was wir nicht mehr brauchen. Fangen wir an: Die Schulpflicht! Gegen wertig wird darüber diskutiert die Schulpflicht um ein oder ein paar Jahre zu verlängern. Total falsch. Runter damit! Die allgemeine Schulpflicht sollte nach 4 Jahren (zwischen einem Schüleralter von 6 und 10 Jahren) enden. Die besondere Schulpflicht dauert dann noch weitere 4 Jahre - also im 14 Lebensjahr ist Schluss mit Pflicht und Muss und Pflicht und Muss. Die Fächer! Nein nein nein - bloß keine Fächer und bloß keine Stundenpläne mehr. Der/die Schüler/in (diesmal noch, aber dann gelten wirklich beiderlei Geschlecht!) kommt um 08:00 Uhr in die Schule und verlässt diese wieder um 13:00 Uhr. Genug Zeit um morgens mit der Familie zu frühstücken und rechtzeitig zu einem gemeinsamen Mittagessen wieder am Herd der Familie zu sein. Nachmittagsbetreuung ist optional - sollte aber unbedingt angeboten werden. Die Lehrer - die kommen um 07:30 Uhr und gehen um 15:30 Uhr - die Nachmittagsbetreuung ist bis 17:00 präsent. Das neue Lehrer Konzept! Es ist absurd Lehrer/innen auf ein Fach hin zu drillen. Vielmehr müssten sich die neuen Lehrer/innen auf pädagogische Spezialgebiete hin bilden lassen. Deren sehe ich vier Hauptpädagogen: Eindruck-Lehrer Ausdruck-Lehrer Freizeit-Pädagogen Lernen-Lehrer Und genau so wird der Schultag aussehen - die Eindruck-Lehrer sind geschult auf alle Fragen die den Eindruck des Schülers betreffen. Sie sind für die kognitiven Prozesse, für die Fähigkeit Informationen zu verarbeiten - mein Gott, sie sind es, die in der Primarstufe den Kindern das Lesen lehren - während: der Ausdruck-Lehrer parallel und verschränkt den Kindern das Schreiben beibringt. Der Ausdrucklehrer kümmert sich darum, den Schülern jegliche Form nach Außen hin zu wirken, beizubringen. Schreiben, Reden - meinetwegen auch den eigenen Namen tanzen. Während sich der Eindruck-Lehrer darum bemüht im Inneren des Schülers die Prozesse zu begleiten (vom 1 + 1, abc bis zur rekursiven Denkform eines iterativen Prozesses) ist es der Ausdruck-Lehrer, der dem Schüler das notwendige Handwerk verleiht um das innere nach außen zu transponieren - Selbstbestimmung und Mitbestimmung wären damit genüge geleistet. Eindruck und Ausdrucklehrer arbeiten Hand in Hand. In der Zeit zwischen 13:00 und 15:30 Uhr besprechen sie ihr Vorgehen für den nächsten Tag! Nochmals: Es ist dringend anzuraten, Lesen von Einem zu lernen und das Schreiben von einem Anderen. Der Schüler soll niemals glauben, das das Alphabet das "Hirngespinst" einer einzigen Person ist. Warum ist nun ein Freizeit-Pädagoge ein Hauptakteur und kein Hilfslehrer? Es liegt am gesellschaftlichen Wandel - es liegt an der Notwendigkeit, dem Schüler die Freizeit im gleichen Rahmen erklärt zu bekommen, wie sie es für eine Vorbereitung für das Berufsleben bisher hatten. Das Freizeit nicht gleich Freizeit ist, muss von diesen Pädagogen geklärt werden. Es geht dabei um das breite Spektrum aller Aktivitäten der freien Zeit. Die technologische und wirtschaftliche Entwicklung sieht den Menschen schon lange nicht mehr als reinen Berufstätigen - und in Folge als geparkte Person vor irgend einem Bildschirm - um die Zeit zwischen Erwachen und Ermüden Tod zu schlagen. Deshalb wird ein ganzes Viertel der Unterrichtszeit dem Thema Freizeit gewidmet - Sport, Kochen, Handarbeit, Medienkompetenz, Spielen, Ehrenamtliches Arbeiten. usw. Lernen-Lernen. Der Eckpfeiler einer Zukunft. Von Anfang an, sollen den Schülern nicht Stoff oder Lerninhalte näher gebracht werden - sondern die Fähigkeit sich jegliche Form von Wissen und Kompetenz anzueignen. Nicht das 'Was sie lernen sollen!?' ist von Bedeutung, sonder das Wie! Das Was beschränkt sich auf ein "Was kann ich wissen?" (frei nach I. Kant) und dessen Induktion ist das relative Moment im begleitenden Prozess einer vollendeten Wissenschaftsgemeinschaft - die sowohl das Reproduktive im Wahrnehmbaren als auch das non-Konvolute vom Konvoluten unterscheiden kann. Zu lernen wie man lernt ist in einer sich ständig wandelten Realität ein Eiland des Rückzugs, der Frage und dem vermittelten Fragen. Es ist die Aufgabe, die Frage selbst (als Urton/Alpha jedem Lernens) seine Relevants näher zu bringen. Lernen-Lernen bedeutet jetzt nicht nur, dem/der Schüler/in (ich muss endlich aufhören mit dem Gender-Sch...) die Vermittlung und die Nutzung eines Satzzeichchens - namentlich dem Fragezeichen seine Vollendung und sein Seinselement mit zu liefern, wie ein Attachement in einer E-Mail. Die ontologische Perspektive kann einzig und allein nur wegen der Produktionslogik des Lernadikts betrachtet werden. Sie ist es, die dem Lernenden von dem was bisher als Allgemeinwissen anerkannt war, einen Gegenmoment von dem zeigt, was als Allgemein-Interessant gilt. Das Allgemein-Wissen muss dem Interesse weichen - und ... jegliches Interesse ist Subjektiv oder Notwendig! Die Primarstufe! Oder Volksschule, wie bisher geglaubt. In ihr ist jede Klasse absurd. Jegliche äußere Differenzierung ist ein Fehlschritt - so wie Noten oder Stundenpläne. Ich denke da mehr an ein Zugehörigkeitsgefühl wie Spatzen, Meisen, Faken, Adler oder ähnlichem. Was soll die Dokumentation von objektiv, validen und reliablen Leistungen. Der Lehrer ist kein Richter sondern der Lehrer ist immer ein Begleiter - so soll auch jener den jungen Menschen auf seinem Weg als einer sein, der seine helfende Hand auf diesem wirklich kurzem Weg anbietet und weder ihn als Autorität, als höheres Wesen oder/[und schon gar nicht Dieses Elaborat ist weniger wegen seinem Inhalt, dem ecophilosophischen Grundlagenspektrum, von Interesse, als mehr wegen seiner Immanents. Das Ungebrochene ist im Vergleich zu den Themengebieten eines Innovations- und Trendforschers wohl konsensuell der Focus jeglicher wissenschaftlicher Arbeit. Nun ist es selbst in Wirtschaftswissenschaften noch immer nicht möglich die Zukunft vorauszusagen - zumindest nicht mit einer 100 %igen Kuranz - aber es ist das Wesen jenes Forschungsgebietes. Nirgendwo sonst spielt die Vergangenheit eine derartige unwichtige Rolle wie in den Wirtschaftswissenschaften. Man möchte meinen, dass alles betriebswirtschaftliche nur zwei Formen kennt - die Gegenwart und den Konjunktiv. Nun ist aber der Konjunktiv in der Realwirtschaft eine Redensart, die tunlichst zu vermeiden ist - Ja oder Nein, solche Hard-Facts über das Zukünftige sind von Bedeutung weil nur jene klaren Entscheidungen eine Variable in jeder Kostenrechnung (und die Kostenrechnung ist Art-verwand mit der Gewinnermittlung) darstellen. Möglichkeiten sind in der Betriebswirtschaft Risiken - und Risiken lassen sich Einschätzen, lassen sich gegen-und-für versichern und sind schlussendlich, möge Gott sein Wohlwollen auf das Unternehmen lenken, der wahrhaftige kalkulative Gewinn. So ist es in Folge, dass der ängstliche Unternehmer jener ist, der in zweierlei Hinsicht das Glück auf Erden erfährt. Erstens: Das Risiko tritt nicht als Schadensfall ein; Der/die Unternehmer/in kann die Kalkulation voll als Gewinn deklarieren. Zweitens: Das Risiko tritt als Schadensfall ein; Der/die Unternehmer/in erlebt ein Gefühl der rationalen Selbsterkenntnis und weiß seinen Sicherheitspolster als das bequemste Mieder in welches er/sie seine/ihren geplagten Kopf legen kann. Möchte nun aber der/die Unternehmer/in sich nicht mit den psychotischen Teilbereichen seines Geschäftsfeldes - mehr noch, seines ökonomischen Tuns und Handelns, welches Bestandteil seiner Persönlichkeit ist - sein sollte (l'État c'est moi, l'entreprise c'es moi), so wird er/sie ein Stelleninserat schalten: "Suche paranoide Persönlichkeit mit besonderen psychischen Dispositionen und einer gesunden Wahnvorstellung (Weltuntergangstheoretiker bevorzugt) hinsichtlich eines negativen Weltgeschehens für Kostenrechnung und Controlling" schalten. Nun habe ich oben schon angedeutet, das der/die Wirtschaftende nur zwei Realzustände kennt. Das Jetzt und Hier - hic et nunc - die Gegenwart und den Konjunktiv. Soviel Begabung muss man dem HOMO ECONOMICUS zusprechen - die Zukunft kennt er/sie nicht! Die Zukunft ist für ihn/sie eine Möglichkeit mit Wahrscheinlichkeiten und in höheren Ebenen des wirtschaftlichen Prozess wird genau dieser wieder verlangt. Die höhere Ebene kennt das Wort "Szenario". Die höhere Ebene, weiß nunmal um Möglichkeiten bescheid und möchte diese so wahrhaftig als nur möglich kaufen oder verkaufen. Die höhere Eben handelt mit Konjunktiven, so wie die unteren Schichten ihre Waren und Dienstleistungen feil bieten. Die Einschätzung und weiterhin (noch nach Aristoteles) die Bedürfnissbefriedung sind die zwei großen Business-war-fields im täglichen Kampf um Befriedung und systematischer Vollstreckung des geistlichen Teils des ökonomischen Tuns. Und damit wird nun auch die Trinität des gesellschaftlichen Seins - in seiner Ontologie - ungetrennt unvorstellbar. Die drei großen Bereiche des Körpers wirken weiterhin auf den Menschen und eine reine Zugehörigkeit ist zunehmend auszuschließen. Die Brust - die Sicherheit und der Rausch - der Kopf, die Lust am Denken und die große Triebfeder - die Sexualität als Äquivalent zur Wirtschaft, zur Bedürfnisbefriedigung. Eine reine Deklaration ist möglich - ist real - ist meine tägliche Sichtweise und dennoch, scheinen die Teile des Körpers auf einander wirksam zu sein - sie sind aber dennoch nur konjunktiv wirksam. Und eben darin findet sich dieser McDonalds Imperativ wieder. Die Loslösung von Kopf und Brust, ist das Hauptmerkmal von McDonalds und in Folge die Nutzung von Kopf und Brust ist das Trendelement und gleichzeitig seine Innovation. Es integriert seine Seinshaftigkeit als real gegeben und löst sich von selbigen im weitläufigen Veränderungsprozess des gesellschaftlichen Beharens auf Usus und Norm. So ist der Wesensblick auf das Gegenwärtige der operative Teil der Führungskaste der McDonalds-Führungselite - jedoch bleibt die Grundphilosophie bestehen, weil jene den Imperativ in Folge darstellt. Welche Form der Anpassung notwendig ist, wird im kreativen Prozess entschieden. Wie diese Anpassung aussieht ist dann auch das Erscheinungsbild - jedoch entkräftigt der MCD-Imperativ jeglichen Widerspruch seines Daseins. Sie bleibt dabei. Der reine Befriedungsimperativ: "Wenn du Hunger hast, dann bestelle einen Big Mc, bezahle diesen Big Mc und du wirst den Big Mc bekommen" ist in Folge jene Formel, die Beständigkeit suggerieren soll. Sie ist die Imperative-Formel die sich wider die Mode richtet und schlussendlich im Imperativ der Befriedigung mundet. Das dieses Befriedungsversprechen entfremdet verwendet wird, ist ein anderes Thema. Das diese Befriedung jedoch in seiner Simplifikation das Wesenselement einer Entkräftigung aller Kritik als Folge hat, ist sein Darstellendes. Sie ist die Verkrampfung im destruktiven Prozess jeglicher Kritik gegen die rein ontologische Bestellung eines Burgers und in exemplarischer Folge als das real innewohnende Macht-Dispositiv. Die Fehlleistung jeglicher Kritik liegt weniger darin, (exemplarisch und damit beispielhaft) die Produkte als ernährungswissenschaftlich Bedenklich zu deklarieren, als mehr darin, den Imperativ seines ökonomisch-ontologischen Entfremdungsgegenstand auf die Agenda zu setzen. Das nun z. B. ein Kunde im McDrive-Schalter etwas bestellt und in Folge am McParkplatz die bestellten McProdukte verzehrt, ist kein Seins-innewohnde Dispositiv der McDonalds Philosophie. Selbst jegliches deviantes Verhalten zwischen der Bestellung, dem Bezahlen und dem Verzehr, ist keiner Philosophie begründet, als mehr ein Ausdruck an dem Prozess (logisch oder unlogisch, jedoch intrapersonell kreativ) teil zu haben. Persönlich, und damit meine subjektive Meinung, ist das MCD-Erscheinungsbild eine Erscheinung, die sämtliche planwirtschaftlichen Vorstellung in sich vereint. Ich persönlich kann mir einen real existierenden Kommunismus ohne McDonalds nicht vorstellen. In ihm vereinen sich sämtliche kommunalen Wunschvorstellungen - in ihm, dem MCD-Gedanken, wird ein Ernährungskonzept beschrieben, von dem Marx und Engels nur träumen können. Ich sehe nicht nur ein schlafendes Gespenst in Europa, nein ich sehe, das flächendeckende "Rasch-Essen" als Konzept für jene, die als Schichtarbeiter in den Fabriken, wenig Zeit haben um zu Essen, aber auch für jene, die im unvorstellbaren sozialistischen Fall Single sind und Hunger haben. Die Gemeinschaft wird systematisiert - sie hätte nichts anders erwartet - und neben einer guten Ernährung hätten sie die Systemgastronomie. Bislang glaubte ich, dass der Kommunismus (am Beispiel Russland) nicht existieren konnte, weil der Kommunismus und die Planwirtschaft nicht darauf ausgelegt ist, eine einzelne Person auf den Mond zu schießen. Und ich glaubte auch, der Kommunismus und die Planwirtschaft kann sich keinen "Kalten Krieg" leisten. Ich lag falsch. Alsbald sich McDonalds für den kommunalen Gedanken entscheidet, deklariert, wird auch jener funktionierende Tribut geleistet! Nach allen bisher durchforsteten Quellen, abgesehen von einem Interview, arbeitete Reinhard Posch im Jahr 1979 in Sperry Univac (Roseville, MN, USA). Fairnesshalber muss man Herr O. Univ. Prof. DI. Dr. Reinhard Posch sagen bzw. schreiben - ich verzichte aber das Titelgehabe und drücke meinen tiefen Respekt im Satz: "Ich respektiere ihre Arbeit vollends" aus. Roseville in Minnesota hat ca. 36 000 Einwohner/innen - in der Größenordung einer Bezirkshauptmannschaft hier in Österreich, doch dennoch von großem Interesse um einen Code zu knacken - womöglich jenen Code der den Durchbruch der PC Technologie zur Folge haben wird. Ob nun das Fristen in der TU Graz oder dem Joanneum Research oder ob eine digitale Revolution von Minnesota oder Kapfenberg gestartet wird, ist in der digitalen-globalisierten Welt nachrangig. Nicht einmal der nächste Server ins WWW spielt eine große Rolle, für jene, die revolutionär und nicht nur reproduktiv am Projekt "Informationsverarbeitung" arbeiten. Ob nun ein Modem in Muggauberg/Weststeiermark mit einer Geschwindigkeit von 64K oder ob nun direkt am Server-Knotenpunkt gescriptet wird - spielt für den reinen Code eine der nachlässigsten und irrelevantesten Größenkomponeten im Ideenbereich der De- und Entcodierung einer (im Grunde) Idee. Selbst ein Akustikkoppler mit 300 bis 2400 Bit/sec reicht aus - denn wer es schafft schon 37,5 bis 300 Anschläge pro Minute zu tippen? So war nun dieses Jahr 1979 - die digitale Globalisierung gab es sicher schon lange vor Maurer und Posch, in den Köpfen mancher Philosophen. Die Vernetzung - wollt ihr die totale Vernetzung? - und für die breite Masse das BTX System. Ein kleines Präsent von Maurer/Posch und Co. --> das Mupid. *13071978# leichter zu merken als jede IP-Adresse, zuverlässig und allein wegen seiner Exklusivität vertrauenswürdig - ein Text im Mupid müsste Wahrheit sein - nicht weil es tatsächlich Wahrheit ist - sondern weil der Konsensaufruf direkt aus dem Hirn einer neuen Elite stammte. So tolle Sache konnte man machen - Onlinebanking im BTX - CCC (Chaos Computer Club) hat es uns genommen und uns den Begriff "IT-Security" gegeben - ein m. E. schlechter Tausch. Das bespassen von Millionen Pixel in Millionen Farben war eigentlich so nicht vorgesehen. Es galt, die fundamentalen Ideen der Informatik in Gold (bzw. in Binäre Zahlen) zu gießen. Und dafür gab es schon genug theoretischen Spielraum: Die Prädikaten-Logik, die Boolsche Algebra und natürlich die Mathematik in all seinen Wesenszügen. Es musste einfach ein gedankliches System zu Weiterleitung von Elektronen innerhalb eines Schaltkreises gefunden werden. Es musste ein Weg gefunden werden, ein Elektron nach links --> zur Null oder nach rechts --> zur Eins zu schicken - und Elektronen gab es schon damals zu Hauf. Es galt ein physikalisches Ordnungssystem zu finden - in welchem der Mensch auf atomare Ebenen eingreift. Bibliotheken - gab es noch nicht, nicht so, wie wir heute sie als Verweise einbinden - aber die Zeit sollte auch dieses lösen. Vielmehr galt es, einen Nutzen dafür zu finden - und natürlich bot sich Wissenschaft und Wirtschaft wie eine Dirne dafür an. Die international Business Maschines erkannten in der neuen Technologie eine massive Kostenersparnis in der Verwaltung, zu enormen Startkosten - aber sie sollten Recht behalten. Die Wissenschaft erfreute sich an den neuen Möglichkeiten dieses überdimensionalen "Taschenrechners" und das Militär - naja, es spielte mit. Da standen sie nun, die Informatiker ihrer Zeit und sie strahlten einen sonderbaren Körpergeruch von sich - so als hätten sie zu viel geraucht - so als hätten ihre Köpfe zuviel geraucht und sie sagten: "Macht euch keine Sorgen, wir stehen euch bei". Damit wurde sie geboren, die Hilfswissenschaft "Informatik". Jener Knecht der Wissenschaft, der bereit war, jede Verzweigung plangerecht zu gehen, jede Schleife bis zur Unendlichkeit zu wiederholen und jede Rekursion auszuführen - möge sie noch so langweilig sein. Aber es galt so etwas wie ein Betriebssystem zu finden - ein System das in Folge den User erschafft. Doch wie sollte das aussehen? Eine Programmiersprache als Betriebssystem? Es musste Hard- und Software verbinden! Eine Bibliothek als Betriebssystem? Es musste Zugriff für jeden und jede schaffen! Ein Objekt als Betriebssystem? Damit war der Großrechner in seiner modernen Form geboren und starb an seiner eigenen Abstraktion. 1979 - ich will nicht weiter bei den Avantgartistischen Ideen und Gedanken verweilen, ich will mir dieses Jahr als solches ansehen - ich will es erleben. Was ist passiert? Ein gewisser "Rupert Holmes" brachte einen netten Song online - er brachte ihn in die Köpfe der Menschen über die Billboards dieser Welt - den "Pina Colada-Song" oder "Escape". Er scheint ein wenig müde von seiner Lady zu sein. Zumindest wollte er es uns in seinem ersten Satz des Liedes mitteilen. Wollen wir bitte die Plattitüden des Song-Textes vernachlässigen - und in Folge (sollte jemand die Kommentarfunktion verwenden) einfach überhören und genauer auf den Refrain hören. If you like Pina Coladas - damit hätten wir die erste Verzweigung, die sowohl als Konstante verstanden werden kann - und abzüglich seines Plattitüden Gehalts als Pina Colada - bzw. PC verstanden werden darf. And gettin' caught in the rain darf als einen Zustand verstanden werden, der sich in einer Endlos-Schleife wiederfindet. Zumindest, abgesehen von der Metaphorik, ist es ein Zustand der Verzweiflung. If your not into yoga sollte den Zustand beschreiben, der den User nicht in einer Rolle sieht, die konteplativ alles abwarten möchte, was passiert - in einem meditativen Sinne!. If you have half a brain - damit arbeite ich selbst noch, aber es scheint einen Zustand der Unsicherheit (der geistigen Unsicherheit) darzustellen. Einen User-Bezogenen-Umstand - der diese Funktion befähigt. If you like making love at midnight In the dunes on the cape - und damit dürfte der Maschinen-bedingte Anteil in Ansprache komme. Die Dünenen des Verlassens können nur ein Resultat eines inneren Wunsches verstanden werden - welcher einen weitgreifenden Imperativ auf das originäre Seins des Users in sich trägt, damit einen zutiefst menschliches Begehren. I'm the love that you've looked for - eine vorzeitige Realdefinition wird suggeriert und damit weniger als Maschin-relevanten Codeteil angesehen, sondern als dem User innewohnendes Bedürfnis welches das System über die reine Rationalität erhebt. Write to me and escape ist eigentlich der Imperativ, der die Escpage-Funktion auslöst. Ich vermute, das den Verfassern (rund um Holmes) noch nicht die Bedeutung dieses Scriptes für die Zukunft bewusst war. Ich vermute, das jenes Script noch nicht als Keymapping auf eine der prominetesten Tasten auf jeder Tastatur (der ESC-Taste) angedacht war - deshalb wurde sie als Script - als ein "Write to me" definiert. Die weiteren Code-Schnipsel und seiner Bedeutung für ein Escape-Script, dass sowohl als Möglichkeit aus einer unvorhergesehenen Entloschleife als auch als Austieg aus einer unmöglichen mathetischen Operation verstanden werden darf - überlasse ich den Lesern und der Möglichkeit in der Kommentarfunktion seinen/ihren Beitrag zu leisten. Da wären: And cut through all this red tape So I waited with high hopes und natürlich jede weitere Zeile losgelöst von seinen Plattitüden! Hier der Link zum Pina Colada Song auf YouTube: Hier der Link Der nächste Satz ist die Wahrheit! Der vorherige Satz ist eine Lüge! Da es sich eindeutig um keine Aporie handelt, können wir ein logisches Paradoxon auch mit den Mitteln der Logik auflösen - was ja in-sich schon wieder ein Paradoxon ist. Der rückbezügliche Zirkelschluss war schon immer ein Liebkind der rationellen Vertreter der zeitübergreifenden europäischen Philosophie. Welcher Umstand liegt hier vor? Ist es ein reiner Widerspruch oder doch einfach nur die Konfrontation von zwei divergenten Meinungen. Erscheint der Streit der zwei Sätze unendlich zu sein - oder sind beide ein Konvergent mit dem Postulat einer dritten Prämisse? Ich sage ja, jedoch ist das Dritte zur Auflösung des Zirkels keine Prämisse sondern ein Axiom der Logik. Der Causa übergeordnet ist das logische Gesetzt, dass etwas nur Falsch oder Wahr sein kein - niemals nie beides zugleich! Es folgt eine Prädiktion - die logische Operation wird die Causa als Tautologie entlarven. Der Sylogismus (S1) deklariert die Prämisse (P2) sowohl als Wahr und Falsch zugleich. Das Widerspricht einem Logischen Gesetzt - somit können wir getrost sagen, das es sich nicht um einen Logischen Fall handelt, weil ganz einfach: Gesetzeswidrig (Deviant). Da nun eine Causa mehrere Schlüsse zulässt (mir ist kein Gesetz bekannt, das dem Widerspricht) führt die Überleitung von der Prämisse (P3) in die Prämisse (P2) dass nun sowohl P1 als auch P2 Falsch sind. Die dritte Prämisse ist jedoch nicht wie im Sylogismus (S1) auf den Inhalt der Aussage gerichtet - sondern muss als Hilfsprämisse - im vorliegenden Fall als Prüfprämisse - verstanden werden, welche die Aussage bewertet und zum Schluss kommt, dass sowohl die Aussage (P1) als auch die Aussage (P2) Falsch sind und somit eine Tautologie. Das nun P1 und P2 zugleich Wahr sind ist kategorisch auszuschließen. Die Progression der Aussagen spielen eine entscheidende Rolle und würden uns eo ipso zu einer gänzlich anderen Kausalität überleiten, die einen eigenen Word-Press-Blog-Beitrag würdig wäre. Abschließend möchte ich noch ein paar Worte - die die Meinung des Autors (also ich) - darstellen anbringen. Natürlich gibt es Versuche aus dem Schwarz-Weiß-Denken (über die Fuzzy-Logik) einen Ausbruch aus dem Booleschen Einheitsbild des logischen Argumentieren umzusetzen. Ich meine (gelesen oder vernommen zu haben), dass eine japanische U-Bahn die Systematik auf der Fuzzy-Logik umgesetzt haben soll. Nur ist aber ein dritter Seins-zustand zwischen Wahr und Falsch keine Frage von Graustufen sondern muss als eine gänzlich neue ontologische Entität verstanden werden. Bislang und gegenwärtig meint der Volksmund in mancher Aussage sowohl Wahrheit als auch Lüge zu verstehen - jedoch irren sie - in den meisten Fällen sind es einfach nur mehrere Aussage als eine einzige getarnt. Doppeldeutigkeit ist definitiv kein logisches Problem sondern ein rein Sprachliches. Wie soll auch dieser dritte Seins zustand aussehen? Eine liebe Freundin postet einmal: "Zwitterwesen befruchten sich nicht selbst - sie können nur mit allen". Wittgensteins Ansicht, eine Aussage kann nur wahr oder falsch sein, muss uns auch Soren Kierkegaards Frage nach dem "Entweder-Oder" einen neuen Erkenntnis- und Argumentationsspielraum ermöglichen - wenn wir ihn neu denken dürften. (Anm.: Auch wenn Soren lieber über gekaufte Möbel und Buchweizengrütze schreibt!) Es wäre zutiefst unprofessionell (in Zeiten wie diesen) nicht auf Spinnereien zu hören ... das nicht-wertende Zuhören ist (hic et nunc) der Schlüssel zur Erkenntnis! Die Arbeitsleistung ist aus den Fugen. Das Gebotene ist dem Realen näher als jede andere Form der Verschwendung. Das Angebot nimmt den Stellenwert eines Gespräches ein - eines guten Gesprächs. Zwischen den fehlenden Schränken für Geschirr oder dem Tafelsilber scheint der Haushalt gut aufgeräumt und eigentlich auch gut organisiert zu sein. Die Wege sind optimal. Optimal orientiert auf das was ich oder du oder einfach wir vor|haben. Möbel sind Dekoration und Organisation zugleich. Sie sind das Layout und das Design im Alltag des Lebens. Zwischenräume gibt es kaum - ist auch nicht notwendig - jedoch Räume zum Atmen, das ist es was zwischen den Räumen so fehlt. Das was wir 'wohnen' nennen ist ein ... in einer Umgebung. Für die drei Punkte fehlt noch ein Verb - das ist mir klar. Ich zitiere hier canoonet (auch wenn mich das Zitat einiges an Angstschweiß und Arbeit kostet): Bei der Suffigierung von Nomen zu Verben wird ein Nomen mit einem Suffix zu einem Verbstamm verbunden. Das kann in unterschiedlicher Weise geschehen! Wo also noch eine zufriedene und glückliche Generation mit Adverben aufgewachsen ist (mein Gott - es gibt sogar Naturvölker die ihre Sprache nur auf Adjektiven aufgebaut haben) sind wir es es - hic et nunc - die ihre Tätigkeiten von Dingen ableiten - abstrahieren. Intermezzo zu diesem Gedanken: Der Abstand zwischen dem Einen und dem Anderen ist im Gleichgewicht. Der Abstand zwischen dem Einen und dem Anderen harmoniert. Das Eine und das Andere harmoniert. (zumindest was den Abstand betrifft). Das Gleichgewicht und die Harmonie sind miteinander verwandt - obgleich ein Gleichgewicht in einem Messverfahren eigentlich nicht mehr ist als ein verhältnissmäßig großes bzw. kleines Blei- oder Metallstück ist. Das Gleichgewicht kommt also aus der Dingwelt - die Harmonie jedoch aus der Welt der Beschreibung. Der Gedanke spinnt sich von selbst weiter: Die Welt der Beschreibung ist als die Welt der Adjektive und Umkehrschluss. Doch Beschreibungen sind auch artverwandt mit der Welt der Sprache. Die Verwandtschaftsverhältnisse lassen sich leicht deduzieren: Dem Vater liegt das Wesen nahe - der Mutter die Rede darüber. Oder doch nicht so leicht wie gehofft. Ende des Inermezzo. Die Umgebung in der das Leben passiert befolgt also eine irgenwie geartete subjektiven Gesetzgebung. Nun will man aber sich selbst der objektiven Umgebung anpassen - warum nur? Wo doch scheinbar das Objektive die Worte beherbergt wie ein Wörterbuch seine Nomen jedoch das Subjektive das Interesse für sich gepachtet hat. Im Objektiven (in einer rein sprachlichen Umgebung) kann man nichts finden mit dem man bare Münze gegen seelische Bedürfnisse tauschen kann. <autobiographisch> Und so ist es auch, dass mein 'Single-Haushalt' einen Esstisch hat, mit genau vier Sesseln um den Tisch herum - obgleich einer reichen würde. Nicht jetzt, weil ich für drei weitere Gäste vorausschaue (nein ich hätte noch Sitzgelegenheiten für mind. fünf weitere) - es ist einfach, weil dieser Tisch genau für vier Personen konstruiert wurde - und diese Konstruktion habe ich in meine Subjektivität aufgenommen. </autobiographisch>. In mitten also dieser Umgebung könnte ich mich mit Dingen vollstellen - verstellen. Solange diese neuen Dinge keine adjektive Arbeit verrichten. Sie sollen zwar den Bewegungsdrang einschränken - jedoch bitte keine Botschaft vermitteln. Diese Gratwanderung ist vermutlich nur über Funktionalität und der Schlichtheit des Design erreichbar. Wenn überhaupt! Das Dinghaftige soll einfach nicht suggerieren - es soll Ding sein - die Idee dahinter soll sich mit dem Abbild zanken um so die Umgebung zum Bewegungsraum zu machen (wenn man das will). Geführt - gelenkt. Wie auch immer - solange die Bestrebung besteht die Umgebung auf ein Tun auszurichten, sind auch alle Bemühungen dahingehend bedingt einsetzbar. Und hier ist dann auch das tiefegründige Problem zu finden (und in Folge als Frage formuliert). Ist der Körper losgelöst vom Geist ein Ding? Kann sich ein losgelöster Körper in einer Umfeld aus Dingen harmonisch unter- oder überordnen? Betrachtet sich der Körper komplexer als es ein Tisch oder Sessel ist? Wir kennen die Phänomene: Der Körper kann auf Fragen antworten, dessen Antwort im Geist noch nicht formuliert wurde - und mein Gott: es sind Antworten mit logische Prägnanz. Es sind Antworten die sich über die vier Seiten einer Botschaft erklären lassen. Und ist eine Antwort auch nicht gleich zuweisbar - zu diesen vier Seiten - ja dann ist das Botschaftsmodell halt kein Quadrat (oder Rechteck) sondern ein Vieleck - vielleicht sogar mit einer Ecke für die Metaphysik. Wir könnten unsere Körper in eine philosophische Olympiade entsenden - "Kommst du noch mit auf einen Kaffee?" | "Wer glaubt denn was er|sie ist." und als Antwort: "Ich krieg von dir niemals genug!". Solange wir also unsere Körper testen, müssen wir unseren Geist die Mühsal einer Simulation aufbürden. Wir simulieren zuerst - noch bevor wir ein Testdesign haben. Die Hypothese kann schon in der Simulation entkräftigt werden - die These ist nicht mehr als eine einfache Antwort auf eine komplexe Antwort - und erst die Theorie sollte dem Körper zugetragen werden. Sollte vom Körper überprüft - verifiziert - falsifiziert - vom Körper obsolet oder absurd gesprochen und vom Körper als Nichtig deklariert werden. Die vorrangige These, dass ein Labormäuserich auch eine Labormaus freudigt ist zwar richtig - doch nur ein Segment der Vielfältigkeit des Mäuserichs und seinen Ambitionen. Die Labormaus teilt nicht unbedingt automatisch die Vorlieben seines Wissenschaftler. "Oh ja - ich möchte meiner Labormaus heute etwas gutes tun: Es mag sicher ein weißes Pulver das es durch die Nase hochzieht!" Lächerlich! "Es will sicher auf einer Bühne stehen und der große Star sein - vor Tausenden von Mäuserichen die ihr zujubeln." Grotesk - sie fragt sich nur, wie sie mehr als zwei, drei - bei Gott vier bedienen kann - ganz allein - aber Tausende ... Stellt man nun aber den Labormäuserich auf die Bühne - um vor tausenden von Mäusen zu singen, zu tanzen, zu performen - na dann: "MTV sagt Danke". Aber wie auch immer. Solange die Räume zeitlich und räumlich voneinander getrennt sind - wobei die zeitliche Trennung nur ein Richtwert ist - aber kein Gesetzt - und das Räumliche nur ideell getrennt und nicht konsequent ist, kann die Umgebung eine Dynamik erzeugen - die dem Wunsch nach einem gerechten Leben nahe kommt. Denn das Gerechte ist eine Bewegung und nichts Starres. Gerechtigkeit erwächst aus dem Moment und eure Gesetze sind gut zu lesen - sind zu zu schreiben - zu wiedergeben. Sie sind eine Momentaufnahme einer einzigen Gegenwart die noch lange nicht für die Ewigkeit bestimmt ist - aber geschichtsträchtig genug um für all die Chroniken der Zukunft einen Wurf erlauben - der wächst und wächst und wächst ... So als ob mein-mich euphorisch und glücklich-machendes Handeln, nur nach derjenigen Maxime, durch die ich zugleich wollen kann und durch die ich ein allgemeines Gesetz werde, mich und meine Wahrheit bestimmt. Dieser fromme Wunsch ist eine Leitlinie (nicht mehr) und kann eigentlich nur durch Pornographie illustriert und durch ein Gesetzgebungsverfahren manifestiert werden - solange wir an die Ewigkeit des Papyrus glauben! Du wirst dir ziemlich schwer tun, wenn du wirklich vor hast etwas gegen ihn zu unternehmen. Seine Art zu codieren ist brillant - sein Code stabil. Äußerst stabil. Seine Skripte sind in der Flüchtigkeit des Internets so stabil wie Stahlbeton. So wie Mozart seine Tonleiter und Noten hatte - hat er seine Imperative, die - wenn einmal angeordnet - jeglicher Progessionskritik standhalten. Sein Betriebssystem ist das Non-plus-ultra. Die Einstellungen, die vielen kleinen Scripte, seine Daten - seine Assets - seine Ordnung! Er lebt seine Trennung - er lebt zwischen Private und Public - streng getrennt - und so auch seine Files mit ihren unzähligen Bits und Bytes. Die Grenzen verschwimmen zwischen anderen Metaebenen die auf sein Denken wirken. Alles juristische zwingt ihn zum Kompromiss - alles juristische als Sprache ist ihm aber dennoch fremd. Es ist ihm die Sprache des Herrschenden, wo doch seine Sprache nur das vorherrschende kennt. Er unterordnet sich nur der Meta-Kognition - dem MetaMind - welches all sein Tun begleitet wie die dritte fehlende Instanz einer unvollständigen Trinität. Sein Wesen lässt es nicht zu - seine Unterscheidung zwischen Schwarz und Weiß ist nie ganz Schwarz und ebenfalls nie ganz Weiß. Auch eine Trennung von Geist und Körper zaubert ihm nur ein Lächeln ins Gesicht, denn er kennt den Unterschied zwischen seinem Glauben - also dem was er Wissen nennt und seinem Gott - seinem System. Und so wird sein Gottesdienst ein ständiger Lernprozess, weil er den wahrhaftigen Gott nicht im Nächsten sieht, sondern manifestiert im Denken seines Nächstens und das natürlich digital. Es entsteht für ihn ein Protokoll, welches viele Bibliotheken in sich zusammen fallen lässt - denn nichts ist obsolet - genauergenommen: Nichts ist obsolet. Und das ist dann auch seine Challenge - sein Marathon ohne Zieleinlauf. Der Krug geht solange zum Wasser bis er bricht - wie er zusammenbricht? - Wie er sein Denken dazu nutzt eine Vielzahl an Kategorien für die vielen Bibliotheken abzuspeichern, in dieser inhomogenen Masse - in seinem Hirn. Und dennoch speichert er alles in Form von Ton, Bild und Text - bewegt oder unbewegt - in sein System das in Folge dadurch auch immer nur ein Hilfssystem bleibt. Die Hilfe ist bedenklich - der Nutzen jedoch heiligt die Mittel. Er und das Andere? Seins und das des Anderen - der Anderen. Für ihn eine nette Abwechslung, weil er im anderen System keine Bedrohung mehr sieht - schon lange nicht mehr. Was ihn fordert ist das Verständnis und hier ist auch sein Futter für sein Ego - im Verstehen. Die gängigen Drogen sind ihm deswegen keinen Euro-Cent wert - sie sind auf übertriebenes Selbstbewusstsein, sie sind auf unechte Gefühle - sie sind auf Performance aus. All das will er nicht - die wenigen anderen Substanzen, die ihm Erkenntnis versprechen, sind in seinem Bemühen nach Verständnis ein Kurzweil - einfach ein Trip - ein Kurzurlaub. Die Erkenntnis - und das Lustgefühl welches mit Erkenntnis verbunden ist - behält er sich für ein Leben nach dem Leben auf und schiebt es auf die lange (Daten)Bank. Deswegen greifen die Anregungen seiner Umwelt nicht - das bessere Auto, das bessere Essen, die besseren Drogen und der bessere Sex - nichts davon irritiert ihn - solange er versteht. Versteht er nicht - dann fragt er nach - versteht er trotzdem nicht - so verwirft er das Gesehene, das Gehörte, das Gespürte - mit der Begründung, dass es einfach nicht - nicht einfach - auf Verständnis ausgerichtet ist. Das macht ihn nicht Arrogant aber ebenso auch nicht besonderes Interessant, weil ein Leben ausgerichtet auf Verständnis wenige zwischenmenschliche Spiele kennt. Jedoch ist dieser Umstand auch der Grund warum er dennoch Charisma besitzt - nicht jenes eines Siegers, mehr jenes eines Nicht-Verlierers so wie sie alle Nicht-Spieler haben, doch wer spielt schon auf Dauer nicht, wenn nicht er. Was ist nun das Besondere an ihm? Wohl weil der Fruchtgenuss des Verstehens die Erkenntnis ist und er aber auf diese Früchte verzichtet. Wohl aber auch, weil er sein Verstehen-Können perfektioniert hat indem er aufhörte zu bewerten und in Folge zu beurteilen. Mit ihm zu reden ist so geil, wie ein Gespräch mit einem Kassettenrekorder der Verständnisfragen stellen kann! Das bisher so hoch intellektuelle Niveau meines Blogs braucht zwischendurch auch Gedankenstränge, die mit dem Netz gefangen werden können. Selbst wenn der Fische besoffen ist ein Donau-Dampf-Schiffs-Kapitän. In Vino veritas verpflichtet mich zu einem Lügen-freien Kommentar zu allen Blog-Beiträgen die bisher veröffentlicht wurden um dementsprechend den Erfolg der vielen Worte, Sätze und Absätze zu relativieren. Genau ein Blog-Beitrag wie dieser, der ausnahmsweise einmal die Wahrheit als Doktrin anwendet kennzeichnet m. E. einen guten Gedanken-Fischer-Blog. Die bisherigen Leser mögen vielleicht enttäuscht sein. Ich als Schreiber und Denker zugleich sage Sorry - aber: Thats Life. Keine Welt bewegende Philosophie - kein innovatives Denken. Die Sprache aller Blogbeiträge wird eigentlich nur durch die unzähligen Gedankenstriche - geschwängert. Und da ist auch das große Problem zu finden - kein einziger Beitrag wurde vaginal geschrieben. Kein einziger Text hat die Feuchtigkeit damit ein steif erigierter Geist darein penetrieren könnte. Alle Texte (bis auf Ausnahmen) sind eigentlich die Interpretation von pornographischen Gedankengut. Ich möchte das exemplarisch Darstellen: "Im Top-Management eines Automobil produzierenden Unternehmens sollen neue Gedanken gefunden werden". Was tun also die Manager und innen? Gut sie lesen meine Textbeiträge - das ist schon einmal ein guter Anfang. Die meisten Brainstroms dürften damit ausgelöst werden. Aber was machen die Mager/innen - Manager/innen aber, wenn sie eigenen Gedanken provozieren sollen? Alles neu aber auch bisher Gedachte muss doch irgendwie stimuliert sein! Man kann sich doch nicht immer darauf verlassen, dass Gedankenfischer wie ich, zu den brennenden innovationssterilen Themen einen Beitrag liefern. Es ist ganz einfach: Dunkeln Sie ihr Büro ab. Schließen Sie sämtliche Türen zu ihrem Büro. Machen Sie unbedingt Überstunden - seltsame Praktikant/innen sind noch in ihrem Gebäude - die meisten anderen sind zu Hause! Sorgen Sie dafür, das Sie nicht von seltsamen Praktikant/innen gestört werden! Die meisten von denen wollen doch nur Karriere machen - bzw. einfach nur was Lernen - machen Sie jenen schon im vorhinein Klar, das bei Ihnen nichts gelernt werden kann. Diese Überstunden müssen Sie unbedingt in Rechnung stellen! Jeder soll wissen, dass Sie diese einsamen Gedanken-Fischer-Anstrengungen auf sich genommen haben. Trennen Sie unbedingt die reale Fisch-Zeit von der privaten Zeit zu Hause - ich weiß nicht was Sie so privat tun - aber fischen Sie niemals privat. Sie brauchen mind. zwei Monitore - auf einem müssen gern gesehene Pornos laufen, auf dem Anderen alles andere - was nicht bedeutet, dass auf dem Zweiten nicht auch Pornos laufen können. Die Anderen (Kollegen, Kunden, Stakeholder usw.) dürfen niemals erfahren, das Sie pornographisches Gedanken-Fischen betreiben. Sie würden Sie nur in einen Wettbewerb verstricken wollen, dessen Resultat meist nur in sinnlosen Besuchen von Laufhäusern oder Bordells jeder Art endet. Sorgen Sie unbedingt für die alkoholische Unterstützung ihres Vorhabens. Ich persönlich empfehle Import-Rum, Bier und viel Coca-Cola. Das Cola soll den notwendigen Coffein-Beitrag leisten. Alle anderen Drogen sind eher kontra-produktiv - besonders Kokain. Bedenken Sie immer: Koksen ist so 80er. Als bald ihr in ihrem Hirn eine Coca-Rigibswand hochgezogen ist, sind Sie eher wieder in der Laufhaus- bzw. Bordellfalle als im auf Alkohol und Wichserei basierende Innovationsprozess. Insbesondere beim Wichserbezug müssen Sie auf ihre eigene körperliche Performance achten. Zu schnelles oder zu vieles ejakulieren beendet vorzeitig den Gedankenfisch-Prozess. Bereiten Sie unbedingt eine Möglichkeit vor ihre Gedanken auch nieder zu schreiben. Nutzen Sie Textverarbeitungsprogramme oder Din-A4 Blätter mit Stiften in unterschiedlichen Farben. Sie werden eigentlich nicht viele Farben für diesen Prozess brauchen - eine ist meist ausreichend. Ach ja - lesen Sie unbedingt einschlägige Literatur zum Thema ihres Porno-Brainstorming. Bzw. bringen Sie schon einige erste Gedanken mit. Wenn Sie diese 12 Vorschläge umsetzen sollten Sie auch zu guten Ergebnissen gelangen. Lassen Sie sich bitte nicht von selbsternannten "Messias" aus diesem Genre verblenden. Manch ein Harz4-Empfänger wird Ihnen vielleicht mit zweifelhaften Vorschlägen zur Optimierung des Wichs-Sauf-Innostorming kommen - bleiben Sie unbedingt kritisch. Anm: Nutzen Sie die Kommentarfunktion über Erlebnisse dieser Methode zu berichten. Bedenken Sie aber, das die pornographischen Inhalte subjektiv zu interpretieren sind. Deshalb bitte ich Sie keine YouPorn Links (udgl.) hier zu posten - nur weil es für Ihren Innovationsprozess zuträglich war, muss es für einen Anderen auch nützlich sein. Wir haben einen psychologischen Sitzkreis. Genauer genommen, mehr eine Sitzellipse. Das liegt aber wohl am Raum und weniger an der tiefenpsychologischen Bedeutung dieses Settings. Die Stühle reiben mit ihren Rückenlehnen an der Wand dieses rechteckigen und nicht quadratischen Raumes. Wieso sollten sie auch nicht? Dem Architekt kann man es nicht ankreiden, dass er oder sie sich dem Goldenen Schnitt verpflichtet fühlt und dieser (rein proportional) sich eher in einem Rechteck als in einem Quadrat realisieren lässt. Paul fragt sich selbst, wer wohl glücklicher sein mag - einer der seine Fenstern an der Breite oder an der Länge des Raumes hat. Dieser Raum hat nur ein Fenster natürlich am kürzern Ende des Therapieraumes. Er schaut noch einmal in die Runde und bemerkt das die meisten Sessel noch leer stehen. Klara ist da - und Bernadette. Natürlich Bernadette - niemals würde sie zu spät zu einer Therapiesitzung kommen, geschweige denn eine versäumen. Sie kramt in ihrer kleinen Umhängetasche - diesmal hat sie wieder ein paar Notizen mitgebracht. Naja, so sind sie - die Mind Catcher. Diesen einen Gedanken muss man halt niederschreiben - womöglich hat er ja ein Ablaufdatum und ist bei der Sitzung selbst wieder obsolet (depressed and deprived). Klara durchschaut es - blitzschnell - eigentlich im Augenblick selbst. Den ganzen Strang, vom niedergeschriebenen Gedanken, vom Ablaufdatum und dem Kommentar "depressed und deprived". Aber halt nur einen Moment, lieber blickt sie auf den Linoleum-Boden in Echtholz-Optik als noch länger auf Bernadettes beschäftigt wirkendes Gesicht zu schauen die noch nervös mit einer Hand in der Handtasche wühlt. Ihr suchen wirkt mehr wie ein tasten, dachte Paul woraufhin er beschloss lieber seinen eigenen psychologischen Fall nochmals im Geiste durchzugehen. Über allen Dreien schwebte die Frage: "Warum können drei sich in einer Gesprächsrunde nicht unterhalten - auch ohne Therapeutin?" Einfach reden - aber das Schweigen dominierte die Stimmung. Bernadette hatte schon eine Theroie: "Weil vielleicht ..." - Paul schreckte sich unmerklich ... und die Türe öffnete sich für die letzte Patientien. " ... Christina fehlt". Das sonnige Gemüt einer guten Sesselrunde - ein anderer hätte sich vielleicht umgesehen - Christinie aber ging zu ihrem Stammplatz. Zwischen Bernadette und Klara, lieber näher bei Klara als bei Bernadette - was im Grunde gut war, weil es schon Usus war. Bernadette schenkte Christinie natürlich das obligate breite Begrüßungsgrinsen, sodass ihre Zahnfehlstellungen auch wirklich allen Anwesenden nochmals ins Bewusstsein gerufen wurde. Klara musterte noch stärkter den Fussboden und legte ein extrem-genervtes MakeUp auf ihre Mimik und Paul durchblickte alles - die gesamte Szene. Seine weit geöffneten Augen (noch vom Schock, dem Schrecken der plötzlich öffnenden Tür) lassen ihn sich um Jahre jünger fühlen. Naja - er konnte doch auf dieses Event eigentlich nur mit Flucht oder Kampf antworten - aber Paul als geschulter Psychopatient entscheidet sich lieber für den totalen Durchblick und nutzt die kleine-gratis Insulin-Dosis als Jungbrunnen für den Moment und atmet tief ein und wieder aus. Wer fehlt noch? Peter, Karl und die Therapeutin natürlich - die sich in dieser Satzellipse prominent in den Vertex setzten wird. Damit der Sitzkreis nicht allzu ärmlich aussieht, kommen noch vier weitere Menschen - Komparsen ohne Sprechrolle - ohne Bedeutung. Und wie sie ihre Plätze einnehmen - die Statisten und Statistinnen - werden auch Bernadette und Klara und auch Christinie vom Nimbus ihrer Bedeutungslosigkeit neu motiviert. Sie verzichten gänzlich auf ihre Rollen als Nebendarsteller - als Nebendarsteller in einer Welt wo Karl eigentlich Hauptrolle spielen soll und wird und werden in Folge den gleichen Wert haben wie die Topfplanze im rechten Eck dieses rechteckigen Raumes einnehmen . Paul bleibt - er muss. Ja und - die wirklichen Stars dieser psychologischen Gesprächsrunde treten auch ein. Peter, der im Gespräch mit der Therapeutin etwas Zeit der Sitzung auf den Flur verlegt hatte. Und Karl - als Freund von Paul - neben ihm. An dieser Stelle soll noch erwähnt werden, dass dieses Setting in Amerika - in Washington DC sich abspielt. Und da Psychotherapie in den USA sehr teuer ist, sollte noch erwähnt werden wie die Akteure sich diesen notwendigen Dienst leisten können. Peter und Paul sind Veteranen eines der vielen Kriege der Vereinigten Staaten jenseits der eigenen Heimat. Auslandseinsatz also, für Paul als Offizier und für Peter als einfacher Soldat. Das Veteranen-Ministerium der USA hat für solche ein großzügiges Post-Bellum-Programm. Sie sollen sich die Leiden von der Seele reden - Uncle Sam zahlt dafür. Karl, Karl Rossmann war in keinem Krieg. Zumindest nicht als einfacher Soldat und schon gar nicht als Offizier. Karl war, während dem Vietnam-Krieg, als Limousinen-Fahrer in Hollywood (LA) tätig. Er kutschierte die Stars - immer dann, wenn ein Event einen Auftritt mit einer Limousine von den Stars verlangte. Ihm waren die Stars eher fremd - das Pflichtbewusstsein war seine Raison. Er quatschte die Stars niemals voll - er brachte sie von A nach B. Die Bekanntheit seiner Fahrgäste war ihm weit weniger wichtig als der richtige Gang passend zur Geschwindigkeit. Er erledigte seinen Job und fühlte sich immer dabei wie ein gut geöltes Rädchen. Ein Rad in einem Uhrwerk. Ein Uhrwerk das den Lauf der Welt anzeigt. Nicht höher und nicht minder. Natürlich hätte er als Unteroffizier jederzeit einen Platz in diesem Krieg im Vietnam bekommen. Doch was hätte er dort tun sollen? Befehle zwischen Paul und Peter noch einmal aussprechen. Sinnlos, denn die zwei verstanden sich gut genug. Dem einen oder dem anderen zu zeigen, dass man funktioniert? Wohl kaum! Zu Paradox wäre es, eine weitere Ebene ins Befehlssystem einzuführen, die einzig und allein die Pflicht als Maxime sieht. Schon gar nicht, für einen Krieg der nichts mit der Verteidigung des eigenen Landes zu tun hat. Welche Pflicht gibt es auf fremder Erde? Jederzeit könnte Karl zurück nach New Jork gehen um dort beim wohlhabenden Onkle seine Zeit zu fristen. Aber er wusste, dass es kein Zurück für sein Leben gibt. Er wusste, dass sein Leben im kontinuierlichen Fluss ist. Er wusste von seiner Bestimmung - die doch immer nur ein Kompromiss - eine Zwischenlösung zwischen dem Leben von Peter und Paul war. Auch wenn er von Peter und Paul niemals etwas wusste. Oft fuhr er an den Boulevards der Großstadt vorbei, wo an unprominenter Stelle ein Graffiti zu finden war: "Euer Frieden ist unser Krieg". Hippies, die eigentlich in der beschäftigten Welt des Karl Rossmann eine Nebenerscheinung sind, wollen ihn hoch halten - hoch als eine Ikone eines Menschen, der in Kriegszeiten seine Berufung gefunden hat, und so dem Selbstbewusstsein über die Arbeit ein neues Emblem verleiht. Karl fängt an zu reden: "Ich kam nach Amerika, glaubte meinen Koffer verloren zu haben und fand doch einen Onkel in New York, der mich aufnahm..." und während er weiter von den einzelnen Etappen seines Lebens erzählte, kurz immer inne hielt um einen harschen Blick in die Runde zu werfen - doch aber wieder beim zuhörenden Gesicht der Therapeutin landete und weiter seinen Monolog frönte, kam ihm ein fremder Gedanke - der so nichts mit seinem Text zu tun hatte. Fremd, weil gänzlich neu aber dennoch so nahelegend an seinem Leben - und warum sollte auch ein Gedanke nichts mit dem zu tun haben - um jenes was es zu tun haben sollte. Der Gedanke war, das eigentlich noch niemand je nach seinem Amerika gefragt hat. Und dennoch teilten sich seine Gedanken in zwei Spuren - auf der einen dachte er darüber nach, warum er nach all den Jahren noch immer nicht von seinem Amerika reden kann - auf der anderen sinnierte er über die Metaebene von fremden Gedanken nach. "Verbinde es! Bringe dieses Amerika in eine Schiene auf welcher auch dein Gedanke weiter leben kann. Beschreibe es - das Amerika als Imagination - als ein fremder Gedanke." las Karl in den fragenden Gesichtern der Anwesenden - wo ihr Wunsch sich zu Ergötzen wie ein Imperativ auf ihn wirkte. Es war immer selbstverständlich für ihn. Niemals konnte er sich anmaßen dieses Amerika, das er seit nun so vielen Jahren kennengelernt hat - in irgendeiner Weise sein Amerika zu nennen. Er sah sich immer noch als Deutscher - sein Wesen ändert sich in manchen Bereichen einfach nicht - und selbst wenn er manchmal bei Gesprächen mitlauschte (er tat es oft - das Zuhören war in der Gruppe seine Rolle) wie sich zwei seiner Mitmenschen darüber stritten, wer wohl der bessere oder einfach nur der echte Amerikaner sei und sie damit argumentierten in welcher Generation und wie viele Jahre schon keiner je diesen Fleck Erde verlassen hat, sieht Karl für sein Leben keinen Unterschied. Ob man hier geboren oder ob man hier gelernt hat, das zu sein, was einen guten Amerikaner ausmacht, kommt in Folge wohl wieder zum gleichen Schluss. Für Karl schon - denn er meinte noch immer viel in Deutschland gelernt zu haben und selbst wenn das Lebensnotwendige, das Tatsächliche hier von ihm studiert wurde, bedeutet es für ihn noch immer, mehr zum einen zu gehören als zum anderen. Wer fühlt sich nicht fremd? Wer braucht schon das Angesehen werden vom Anderen - vom Nächsten? Karl hätte sich jederzeit zu den Docks am Hafen begeben können um dort auf die neu Anreisenden verächtlich hinunter zu blicken. Seine 30 Jahre hier in diesem Land wären wohl Legitimation dafür genug - doch weil er wusste, das genau jene Immigranten auf diese verächtlichen Blicke vorbereitet sind - und wahrscheinlich nur mit Demut, einer schlecht gespielten Demut reagierten - wäre es für Karl einfach nur Zeitverschwendung sein Ego an der Erniedrigung des Egos seines Nächsten zu laben. Die Arbeit war es - immer. In der Selbstvergessenheit der Arbeit - im Funktionieren und in den Blicken seiner Vorgesetzten labte er Ego - pure Sklavenmoral bestimmte sein Leben - und dennoch, wenn er auch niemals in den Geschichtsbüchern als ein Held, als einer der etwas bewegt hat, aufscheinen wird - scheint ihm die vergeudete Zeit noch immer eine vergoldete zu sein. Natürlich erkannte er in den Blicken vieler weiblicher Zeitgenossinnen das Wohlwollen - er meinte sein Sinn für Gerechtigkeit sei der Grund - er meinte immer noch, das wenn er sich für das Gerechte einsetzt er weiterhin die Blicke ernten wird die ihm (auch wenn es ihm nicht bewusst ist) so über lebenswichtig sind. Und so schien ihm die Arbeit noch immer jener Teil des Lebens zu sein - der Tugendhaftigkeit verleiht. Nämlich die Tugendhaftigkeit a posteriori, die Tugend Gerecht zu sein war ihm a priori sowieso in die Wiege gelegt worden. "... und so eilte ich zum Zug der uns nach Oklahoma bringen sollte und ..." erzählte Karl als er abrupt von der freundlich lächelnden Therapeutin unterbrochen wurde - weil sie ihre eigene Rolle als bezahlte Fachkraft für Gruppengesprächsleitung ins Bewusstsein rufte und eben auch so zu reagieren habe. Sie musste das Setting wieder auf eine psychologische - oder wenigstens auf eine gruppendynamische Ebene bringen - und so blieben ihr nur zwei Möglichkeiten. Die Erste, einfach in die Runde zu fragen ob sich noch jemand hin und wieder in der eigenen Heimat fremd fühle - oder die Zweite, zu fragen ob jemand das Gesagte kommentieren möchte. Wohl wären ihr noch weitere Möglichkeiten offen geblieben - das wusste sie als geschulte Therapeutin - zumindest hätte sie als letztes Mittel immer noch alles auf eine scholastische akademische Ebenen überzuleiten. Aber da sie sowieso schon zwei Fragedimensionen in ihrem übertragbaren Bewusstsein zur Verfügung hatte - war weiteres überlegen eher kontraproduktiv - wieso auch, mit einer Frage konnte man sowie nichts falsch machen. Auf das akademische wollte sie es einfach nicht rückführen - zu viele Überlegungen die einfach nicht vorher gemacht wurden fehlten für dieses traurige Setting, das keinerlei Zielformulierungen und keinerlei analytische Vorarbeit hatte, und so, würde man streng nach dem Lehrbuch vorgehen keinen spürbaren Therapieerfolg nach-sich-ziehen. Was sollte sie auch von Bedeutung fragen? Klara, erzählen sie von ihrer Kindheit - Bernadett, erzählen sie von ihrem Sexualleben - in der Gruppe - vor allen hier, wo für diese Menschen die Anderen die Öffentlichkeit darstellen? Going Public! Wie soll es auch funktionieren? Hier im geschützten Bereich der Gruppe können sie offen über alles reden - aus der Sicht der Therapeutin vielleicht (sie würde noch am ehesten an eine Verschwiegenheit gebunden sein, aber die Anderen?) dachte sie selbstkritisch über sich selbst so zeitgleich wie sie redet: "... inmitten wo wir uns normalerweise heimisch fühlen sollten, fühlen wir uns fremd. Wie erlebt ihr es?" - 'Eine Frage an die Gruppe, na das war ja mal wieder taktisch klug' fiel es ihr ins Bewusstsein und suchend schaute sie durch die Gruppe, in der Hoffnung einen Helden dabei zu haben, der für alle sprechen wird. Bei Karl hielt sie inne - aber er hat schon so viel Redezeit gehabt - wenngleich, hätten wir ihn reden lassen. Weiter erzählen von seiner Zeit hier in Amerika - von seinem plattitüden Leben ohne tieferen psychologischen AHA-Effekt. "Klara, fühlen sie sich manchmal auch fremd - in Zeiten und an Orten wo sie sich sich geborgen fühlen sollten?" - "Ja" antwortete Klara worauf sie wieder ihren Blick auf den Fussboden lenkte und damit wohl die vermutlich längste Sprechpause in der Geschichte der Gruppentherapie des Erfahrungsschatzes der Therapeutin einleitete. ["Möchten Sie davon erzählen?" - "Nein" - zu trivial, "Warum nicht?" - zu naiv - diesen Weg löschte die Therapeutin noch bevor sie ihn auch nur erwägen wollte Schon lange ist es mir ein Anliegen eine vorsichtige aber entschlossene Kritik an jenes Normungsinstitut zu richten, welches uns (die Deutschen, die Schweizer und die Österreicher und die innen) nach besten wissen und nach dem Grundsatz der deutschen Gründlichkeit nicht nur durch den Arbeitsalltag, nein, ich würde sogar behaupten durch alle Facetten unseres Lebens begleitet, geführt, vorgelebt und für uns durchgerechnet - kurz genormt hat. Die Deutsche Industrie Norm - sieht sie noch die Zeichen der Zeit oder erblindet sie in ihrem Elfenbeinturm - geblendet vom weißen Marmor oder fetischisiert sie Tag-ein Tag-aus des vielen Goldes wegen mit welchem sie behängt wurde? Die DIN 2137 - eine der vielen Normen die das schreibende Volk begleitet und in Folge, eine Kritik daran ... ... welche von mir sicherlich nicht durch das fundamentale Wissen über genau diese DIN2137 oder irgend ein Wissen über technische Normungstheorien brilliert. Eigentlich wird der geschulte Leser sofort erkennen, dass meine Ausführungen nur an der Oberfläche glänzen (wenn man von Orthographie oder Grammatik mal absieht) - und von Tiefgründigkeit gar nicht die Rede sein kann und wird. Jedoch der treue Leser und die treue Leserin hoffen (berechtigt) das nach all der Selbstironie vielleicht noch etwas kommt - ich will beide nicht enttäuschen. Das unten dargestellte Tastaturlayout ist in der Version T3 vorliegend und stammt so ungefähr aus dem Jahr 2011. (Man sieht wie beschäftigt ich bin, dass ich erst 7 Jahre nach der Erscheinung meine Kritik schreiben konnte). Blickt man ins Zentrum sieht man in fettem rot den großen und scharfen ß-Buchstaben. Endlich kann Roßmann in Caps Lock seinen Namen schreiben: ROHMANN, nein nein nein - ein Moment: ROßMANN. Ich kriegs nicht hin. Solange namhafte Tastaturhersteller/innen nicht das große scharfe ß auf die Tasten malen und das dazupassende Keyboardmapping liefern, bleibt der große Roßmann für mich noch immer der ROSSMANN; bzw. oder vielleicht doch ROSZMANN? Nun haben wir hier in Österreich seit gut sieben Monaten eine Türkis-Blaue Regierungsmannschaft, welche emsig und fleißig eine grundsätzliche Neukonzeptionierung und in Folge Neuformatierung des Gedanken Österreichs in Arbeit hat. Für auswärtige Personen möchte ich kurz die Krux jener unheiligen Verbindung näher bringen. Zum Ersten wäre da ein türkises Team welches wie der Wolf im Schafspelz zwischen aufrichtigen Christen des konservativen Lagers herausagiert und definitiv etwas nicht braucht: Einen Schäfer. Zum anderen ist da ein blaues Konglomerat mit eigentliche allem. Oder um es in einen Satz zu gießen: Eine soziale Heimatpartei (mit zwielichtigen Ambitionen) welche den gelebten Europagedanken in sich trägt jedoch wenn nötig gegen den Eurostrom schwimmt - von der linken Presse als Nazis verschrien, im Wesen aber progressiv, opportunistisch, jederzeit revolutionär provokant sind und durch ihr eigenes Spiegelbild legitimiert wurden. Die blaue Farbe kommt nicht von den strahlend eiskalten Augen ihres Häuptling - nein, es ist ein wager Anspruch eine liberale Partei zu sein. Ihr Chef-Ideologe ist ein gelernter Philosoph - man möchte annehmen es sei also eine politisch gut aufgestellte Truppe - wäre da nicht das Schicksal der FPÖsterreich - sozusagen ihr Wesen auf ewig in diesem Land nichts mehr als ein Steigbügelhalter für Veränderung zu sein. Einmal (vor sehr langer Zeit) für die Roten, später für die Schwarzen und hier und jetzt für Türkis. Aktiver Liberalismus verlangt eigentlich ideologisch kein Lernen aus der Vergangenheit und so treten sie uns gegenüber - hohl, wortgewandt im Augenblick und so als könnten sie das Gesagte im Moment der Aussprache wieder vergessen - aber: frei und gebunden an schriftliche Vereinbarungen, die jedesmal, wenn sie es lesen wieder für sie zum Moment wird - und so tragen sie die Vergangenheit jedesmal aufs neue vor, mit dem Lohn eines leichten Narzismus der ihre von Gott und dem|der Wähler|in gegebenen Möglichkeiten, tatsächlich etwas zu bewegen, vergessen lässt. Ihre politische Arbeit ist ein Auftragsarrangement - jede bisherige Aktion als Regierung ein politischer Selbstmord. Die intellektuelle Opposition schweigt und lacht leise in sich hinein - wie dieses 4jährige Intermezzo in der politischen Evolution gesamtheitlich nicht mehr als ein Regulativ ist - genauer, eine Feinjustierung. Das junge türkise Team zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht so an christliche Werte gebunden sind wie manch ein alter Hase in der ÖVP Familie. Ich will damit keinen seine oder ihren Glauben in Zweifel ziehen - vielmehr stammt diese Kritik von einem nahmhaften steierischen Journalisten der Kenntnis der politischen Landschaft haben sollte (schon von Berufs wegen) aber dennoch von einem feurigen Katholiken - ich würde sagen, einen der jeden Sonntag in der ersten Reihe vor dem Altar sitzt, dem Regierungsteam Rückendeckung gibt und sie damit ethisch und moralisch legitimiert - viel schlimmer noch, ihr handeln ausdrücklich erlaubt. Shame on you, dear Landeshauptmann - aber ich sollte nicht das Schaf strafen, das den Erfolg des Wolfes respektiert sondern den Focus meiner Kritik auf den schlafenden Schäfer lenken - nur allein ... das halte ich im Kopf nicht aus. Und eigentlich kann von einem Wolf nicht wirklich die Rede sein, es ist mehr ein Hund, ein Cocker Spaniel der da von Wien runterbellt und durch sein unüberlegtes Kläffen ein wichtiges sozialdemokratisches Prinzip aushebelt und jenes erledigt, was einem Sozialisten rein ideologisch unmöglich ist, nämlich: "Einem Menschen durch politische Maßnahmen eine Verschlechterung seines Lebens herbeizuführen." Und natürlich haben diese kruden Maßnahmen positive Auswirkungen auf das Budget - welches von der österreichischen Bevölkerung gern gesehen wird, schließlich ist eine Kostenersparnis noch immer das Non-Plus-Ultra einer pragmatischen Sinnhaftigkeit. Die Einsparungen müssten dann, aufgrund der Einfallsarmut rechter Parteien als Steuerreform an den Österreicher bzw. die Österreicherin weiter gegeben werden - und da rechts der SPÖ keiner wirklich mit Excel umgehen kann, wird diese Reform sicher wieder nicht finanzierbar sein und so werden wieder Sozialdemokraten auf den Plan gerufen, ein Sparpaket zu schnüren. That's the circle of political life in Austria. Eigentlich wollte ich das große Gesamtkonzept nicht kommentieren - meine an mich selbst gestellte Aufgabe für heute war es, eine Leistung (die Kurz und Strache noch ihren Enkelkindern erzählen können) auf die kognitive Waagschale zu legen. Die Harmonisierung der Ministerien Logos - tolle Leistung, oder...? Zur Einführung: Für den Obulus von € 70.000,- hat ein Designer die schwere Aufgabe einer Einheitlichkeit für das Ministeriumswesen in Österreich ausgearbeitet. Dabei liegt der Fokus auf einer Österreichfahne, die (laut einem Standard Journalisten) von links angeknabbert, für mich aber eindeutig abgebrochen wurde - über eine klar vordefinierte Sollbruchstelle. Das tatsächliche Rekonvolvent ist jedoch in der Kategorisierung des Themenkomplex als durch seine metamäßigen Höherstellung deduzierbar. Das sich Verschiedene wird somit zur Ergänzung degradiert um so der Dialektik von Einheit und Vielheit eine Bestimmungsebene zu verleihen um so der folgenden spekulativen Entweisung einem kontinuierlichen Aspekt der Neugestaltung möglich zu machen. Es wird das retrograde Element zum diskursiven angelegt, mit dem Anspruch einer Entwertung - welche dem Vordergründigen eine Abweisung der wahrnehmungsrelevante Kanälen einräumt um so der informellen Gesetzgebung des faktischen das Absolute als Kontiniuum im organisatorischen Auftrag gerecht zu werden. Die sich selbst verwendbare Rekursion auf den Gegenpol seiner Forderung auf Flucht und Einheit, ist das bedeutende Element innerhalb welcher die spekulative Ästhetik einen Ausdruck und somit auch seine Bestimmung finden kann. Schwierig ist natürlich die konsequente Einhaltung gängiger Logiken (ich will sie noch nicht in den Stand eines Prinzips erheben, deshalb belasse ich es als Logik) welche in Folge triviale Behandlung mit diskursiven Charakter als Meinungsaustausch welcher Konsequenz nach-sich-zieht. Da wären Fragen der Schriftart: "Ist es Gothik, Europa - ich habe für mein lustiges Satire-Derivat oben die Schriftart Calibri Light gewählt". Die Schriftfamilie für die Auswahl hat ein nachhaltiges Verwandschaftsverhältnis, welches Inzest im bürokratischen bzw. bürographischen Prozess möglich macht um so einer weitläufigen Verbreitung nicht nur dienlich zu sein, sondern seiner Entweisung im diskursiven als Weisung mit einem normativen Leergehalt durch einer Zuweisung seinen Ausgang zu finden. Man merkt, dass die Logik der Ästhetik weiterhin auf seine mimeische Wirkung beschränkt ist um somit dem semiotischen Verlangen nach Verständnis entsprechend Würdigung zu verleihen. Und da spreche ich definitiv von einer kritischen Würdigung die die gesamten zu transportierenden Inhalte und Ideen als dialektische Einheit einer Missverständlichkeit gegenüberstellt. Die oft geübte Kritik einer klaren Abgrenzung durch ideosynkratische Merkmale welche auf den ersten Blick entstehen, und damit ein Eidos-Moment auszulösen, ist definitiv ein kritikfähiges Argument, jedoch leider keines der Philosophie verwandten weil es sich zur Pädagogik berufen fühlen sollte. Zwischen der Dekodierung und der im Affekt passierenden Assoziation durch die Semiotika ist jene Unterscheidung zu finden, die wir gegenwärtig gerne als Bildungsgrad bezeichnen. Eine Provokation, oder gar eine böswillige Irreführung über das Symbol zu unterstellen ist ebenso keine Aufgabe der Philosophie - nur allein sie wäre Rückbezüglich und bringt keine brauchbare Erweiterungen der bestehenden Erkenntnisse wie z. B. Wirkung-Eigenschaft-Schlussfolge oder einer leicht modifizierten pythagorischen 1 (Monas) durch welche die Einheit seine Vollendung in der 3 findet um so gegensätzlich das Vorstellbare in den Fluss des Seins zu setzen, welches endlich die Differenz zwischen Vollendung und Vollständigkeit aufzeigt. Das ich gezwungen bin, unsere neuen Logos unter die Ideen einer Lehrmeinung, die gerade einmal ein paar Olympiaden nach Thales erstellt wurde aufzulegen, zeigt mein hermeneutisches Bestreben nach Gründlichkeit und Auflösung der Symbole. Blicken wir nochmals auf (das|die) Logos (altgriechisch|postmodern) und unterwerfen sie der Bestimmung zur Einheit (1) über die Vielheit (2) zur Vollständigkeit (3) dann wird uns der klare Weg zur Körperlichkeit (4) oder Vollendung definitiv verwehrt was wohl sein Ende mit der Legislaturperiode, oder früher bedeutet und im besten Fall der Mode unterworfen ist. Die Geschichte der Philosophie sollte eigentlich hinlänglich bekannt sein. Es hat sich in den letzten 656 Olympiaden so einiges getan. Zahlreiche große Namen sind aufgetaucht die mit noch zahlreicheren Worten, Ideen und Gedanken den ihrigen Teil zu dem beigesteuert haben, was wir philosophischen Fortschritt nennen. Dieser Fortschritt ist natürlich ein Irrglaube - es gibt keine Progression in der Philosophie. Auch das Finden von neuen Begrifflichkeiten ist nur ein trauriger Versuch den Gedanken, die Idee, das Wort mit Silben in Töne zu gießen. Aber es muss sie doch geben, diese Geschichte der Philosophie (nur allein, aus pragmatischen Gründen) den gäbe es sie nicht, so müssten viele Universitäten ihre Lektoren und Professoren ins Vorwarnsystem des Arbeitsmarktservice eintragen. Nun gibt es drei große Herangehensweisen, um die Philosopheme in ein chronologisches Korsett zu zwängen. 1) Über die Namen jener Subjekte die den geisteswissenschaftlichen Status am vorzüglichsten vortragen konnten weil sie mit Charaktereigenschaften, ich gehe sogar soweit zu sagen, mit physiognomischen Besonderheiten ausgestattet waren - um das Protokoll des Weltengeistes mit der geringsten Fehlerquote bei der höchsten charismatischen Wirkung auf die Mitmenschen wiederzugeben. Das philosophische Moment wurde erst in der Kongruenz des Inhalts zum Medium Mensch möglich - manchmal ein Faszinationsmoment, manchmal erst der Grund es auf eine wissenschaftliche Ebene zu heben - obgleich Philosophie - wahre Philosophie im Wesen keine Wissenschaft ist - sie ist lediglich die Mutter jeder Wissenschaft und genau jene Mutterpflichten sind es, ihren Kindern (Disziplinen) das bestmögliche Vorwärtskommen zu ermöglichen. Aus ihr heraus entspringt auch das Postulat - alles Philosophische als Weiblich zu betrachten - alles philosophieren selbst, so in Folge als reines maskulines anzusehen. Ihm zugrunde liegt nicht die Frage, wie oft gemeint - sondern das kognitive Bedürfnis zu Verstehen. Die Frage ist nur ein Werkzeug um das Gebilde Verständnis aufzubauen. Wenn die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt wird, so hat die Frage selbst rein nichts Räsoniertes in sich - will sie nicht dem Verständnis dienen und damit dem Verstand. Zu wissen woher sie (die Philosophie) ihre Mode entnimmt dient ebenso wenig dem Fortschritt als es das psychologische Profil des Philosophen selbst tut. So sind sie, die Subjekte einmal Lehrer, einmal Wissenschaftler, einmal Narren, einmal dem Rausch verfallen, einmal gute Familienväter - Streber oder Revolutionäre. Das Psychogramm des Philosophen wirkt auf das Weltgeschehen, wie die Schriftart auf den Text - es erzeugt ein Bild, ein Sinnbild. Das praktische nun ist, dass jene ein Geburtsdatum und ein Todesdatum haben - sie wären also prädestiniert um von ihnen eine Geschichte der Philosophie abzuleiten. 2) Die Orte in welchen das ausgesprochen wird, worüber an anderen Orten geschwiegen wird. Topographisch gibt und gab es Hot-Spots welche durch ihre Prägung erst jene geistige Arbeit möglich machen, die das wiederspiegeln sollen was dem Gegenwärtigen seine volle Präsenz verleiht. Der Raum entreißt sich durch seine Nicht-Bewegung aus dem chronologischen und beeinflusst so das Gegenwärtige durch seine Vergangenheit und Zukunft, die dem Wesen des ruhenden Ortes inne wohnt. Der Raum selbst ist geistig steril. Des Ortes Besonderheiten sind einem Tatsächlichen unterworfen und vermitteln so das Entrissene im Lauf seines Werdens. Das Sein beinhaltet alles Vergangene als Mal und alles Zukünftige als Präposition/Vorzeichen des Möglichen und des Ideellen. Beispiel: Benötigt der Weltengeist Olivenhaine für seine Wirklichwerdung im Exemplarischen, so wird er die Insel Sylt oder England meiden. Ist sein Denken erst im Trabantenstadtbau des realen Sozialismus möglich, so ist der Vatikan auszuschließen - kategorisch natürlich. Die Kulisse ist nicht nachhaltig und selbst wenn jemand meint, er spüre die Präsenz eines Genies in Weimar oder Jena so ist es meist keine philosophische Eingebung sondern mehr ein Marketing-Gag der Gründerväter, der auf das Subjekt wirkt (siehe Herangehensweisen 1) . Das Absurde des Raumes ist erst der Indikator, um eine Geschichte abzuleiten - den schließlich zeichnet sich ein Ort durch seine Attribute aus, die einen Chronismus möglich machen - aber von sich im Zentrum losgelöst, ihre Unterschiedlichkeit zur Folge hat und damit jedes Philosophem allein gegen den Grad des Populären nach sich zieht. Es liegt daran, das jeder Ort durch seine Begrenzung zur Heterotopie wird um damit die Wirkung von Axiom und Gesetz als weltüberspannende Wahrheit negiert. Die Grenze wird zur Geschichte - ob sie nun politisch, durch ein Bündnis, durch die Natur oder einen sprachlichen Einfluss geschieht, sind nur vier Überlegungen die als Begrenzung herangezogen werden können - sie erlauben aber eine Geschichte der Philosophie zu deduzieren. 3) Ist die Ableitung von der Strömung eines Gedankens, einer Idee oder den Begriffen. Diese ist kategorial herrlich sortierbar. Die Strömungen beinhalten die Subjekte und die Orte in welchen sie wirkten, erweitert sie aber um jene Mitmenschen und Räume die an ihr mitwirkten. Sie werden zur Entität und subsumieren Gemeinsamkeiten um der Ganzheitlichkeit des Raum-Zeit-Kontinuums mit- und gleichzeitig entgegen zu wirken. Eine Strömung entsteht also aus Schnittpunkten und aber auch aus Parallelen. Erkennt die Geschichtsschreibung eine Gemeinsamkeit zwischen den Erkenntnissen, so ist die Strömung ebenda wie sie durch ein Voranschreiten auf unterschiedlichen Bahnen ebengleich eine Zuweisung erlaubt - sie passiert dann meist postkognitiv - wie eine Metaphysik der in die Strömung passenden Determinante oder sie ist Selbstnominel (z. B. normativ und in Folge deskriptiv - Wiener Kreis). In der Strömung selbst liegt ihr eigens Verwesen begraben - wie schon Zenon beschrieben hat, aber trotzdem ein Ordnungssystem erlaubt. Ich will es etwas verändern - im Bedeutungsgehalt sollte es aber dem zenonischen Gedanken entsprechen der für sein Beispiel einen Menschen wählte, der auf einen Schiff gegen die Fahrtrichtung geht. Wir wollen uns einen Fisch wie einen Gedanken vorstellen der in einem Fluss in Fließrichtung schwimmt. Dreht er seine Richtung und schwimmt gegen den Strom (wie es z. B. Lachse tun) so verändert er nicht seine Position obgleich er definitiv in Bewegung ist. Der Fisch (Gedanke) ist nun also im Strom (der Zeit) - zugleich in Bewegung und ändert dennoch nicht seinen Ort was ihn zum Phänomen einer Strömung macht weil sein Kraftaufwand nichts anderes zur Wirkung hat, als Stillstand. Der Wahrheitsanspruch einer Strömung ist dementsprechend hoch, nur allein weil dieser Fisch (Gedanke) wie ein Fels im Flusse wirkt - dennoch aber durch seine eigene Lebenszeit begrenzt ist, die sowohl wie die Grenze eines Ortes (siehe Herangehensweise 2) als auch wie die Zuweisung zur Zeit verstanden werden kann und im Vergleich zu einem gewaltigen Stein im Fluss, der durch die Zeit/den Strom sich verformt, welches ein vorhandenes Wissen ist, sehr wohl eine Wahrheit durch seine Bezeichnung transportiert und aber eben nur als Geschichte in die Ewigkeit einfließen kann. Das ist die dritte Herangehensweise um eine Geschichte der Philosophie zu schreiben. Und so können wir, wenn wir es uns einfach machen wollen - alle Episoden zwischen Thales und Sloterdijk (oder Maier - siehe http://maier.css4.at) nachspielen - wir können aber auch die Naturphilosophien bis zum Poststrukturalismus aufzeichnen oder auf einer Landkarte vom antiken Knossos bis zum groovy Reykjavik mit Farbstiften eine Logik ableiten wie bei Malen nach Zahlen man zu einem Bild kommt. Der schwierige Weg, und dieser wurde von Hegel schon paraphrasiert ist ein Weg der Einsicht. Es ist die Einsicht darin, das das Gegenwärtige schon das Vergangene in sich trägt und so auch das Absolute als Einheit versteht, welches im Hier und Jetzt wirkt und ohne ein a Priorie oder a Posteriori ein bestimmendes Seins-Element ist - welches empirisch nur innerhalb unserer eigenen Lebenszeit verifizierbar sein sollte, weil dieses Element mit seinen Attributen die es zum Bestimmenden macht einer Falsifikation stand hält und einer Verifikation nicht bedarf. Das Hier-und-Jetzt ist also die kumulierte Erkenntnis und entspricht sie nicht einer Mode so entspricht sie dem Anspruch einer Kritik an ihr Selbst. Möchte man jedoch tatsächlich von einer Geschichte der Philosophie sprechen, dann bleibt uns nur eine etwas schwammige Einteilung in drei Wirkungen. Der ersten Wirkung: die der Idee oder des Gedankens, die in der Antike seine Heimat hat - oder am ehesten mit ihr erklärbar ist. Das dunkle Mittelalter, oder das schweigsame Zeitalter, ist jene Zeit des Räsonierens über die Idee oder des Gedankens. Wir haben hier eine gewaltige Zeit ohne vieler Subjekte (wie z. B. Th v. Aquin) weniger bedeutende Orte und schon nahezu keine Strömungen. In all seinen Vorstellungen soll uns diese Zeit, wenngleich sie wenig Glamour wie die Antike oder die Moderne hat, als ein paradiesisches Zeitalter des Denkens erscheinen. Sie ist die zweite Stufe von Bedeutung, sie war die Verarbeitung in Reinform - ungetrübt und sie mündet in der Moderne - das Zeitalter der Begriffe und der Begrifflichkeiten. Die Moderne ist die Zeit, wo endlich nach den vielen Jahren des Räsonierens das Wort folgt - der Satz - die vollständige Erklärung. Da den Menschen in seinem Wesen, ein gewaltiger Wortschwall nicht unbedingt sein Wesen Definition gibt - er über Jahrhunderte hinweg das Denken als Praxis hatte oder vorher die reine Erfassung der Idee das Ausgangsmoment innewohnend hatte - so war die Verwortlichung - das Zeitalter des Logos - eher eine Bürde - wie die Erfassung der Abstraktion und das Begreifen zuvor. Und so entsprang auch, nach einem fleißigen über Ursache und Wirkung reden und schreiben - ein Bedürfnis über die Moderne hinauszudenken - es entstand eine Lotterie in welcher die Theoreme und Hypothesen über das, was nach dem Wort - nach der Moderne kommen mag den Einsatz darstellte und damit verbunden die Hoffnungen jener Forscher - die das Ende eines Hier und Jetzt herbeisehnten. Fiktive Vorstellungen - Dystopien und Utopien - Postulate von der Auflösung aller Symbole und in Folge einen neueren Aufbau des Turms zu Babel. Eine Beendigung darüber zu Schreiben oder Reden über das, worüber im Zeitalter des Räsonierens schon Klarheit gefunden wurde - oder man glaubt, das diese Klarheit immanent sei. Das unsägliche soll zum Ungesagten werden - die Idee zu einfach um weiter an ihr zu verweilen aber dennoch zu Abstrakt, als wenn sie weiter kommuniziert werden soll. Inmitten der vielen Vorstellungen - der determinierten Begriffe - scheint eine Postmoderne nur durch das Finale der Determinierung seinen Bestand finden wo in ihm keine höhere Sprachlichkeit oder ein höheres Kommunique als begriffen aufgefasst werden kann. Die Postmoderne ist jenes Portal, das uns durch die Sprachlichkeit zu einem Nicht-Sein führt - welches zur Bedingung allem Seins erhoben wurde. Dieses Portal stand schon immer offen - durchschreiten wir es, so werden wir erkennen das das Nichts und das Sein das selbe ist - verbleiben wir, so reden und schreiben wir weiter - wir werden weiter lesen und weiter zuhören - welches der Grund ist, über das Nichts jenseits der Moderne zu sinnieren sein soll - ist nicht der Abschluss der Moderne! Noch bevor wir uns dem seienden Individuum zuwenden, möchte ich (zum Anlass des sich all-jährlich wiederholenden Todestag von DEMOKRIT aus Abdera) eine Gedenknote einfügen - die den ersten echten Rock-and-Roll-Superstar der Philosophie hochleben lassen soll. Neben seiner Atomlehre (die noch immer Sprengkraft hat) wurde er von Hegel als Einen-der-Ersten genannt, der unter den Vorsokratikern schon ein Licht hatte (wenn gleich kein Großes). Mit seinem Lehrer Leukipp hat er den ausschlaggebenden Impuls für das, was wir Synthese nennen, gegeben [Verzeihung wenn dieser kurze Demokrit Part nicht vollständige Tiefe besitzt - ich scripte aus dem Gedächtnis. Da sich nun im Laufe der Zeit doch einiges an Textmaterial auf diesem Blog angehäuft hat, ist es meine Aufgabe ein Grundsatzpapier zu verfassen. Was soll ich schreiben? Title: Gedanken mit dem Netz gefangen Author: Tom Maier Description: mind-capturing-protocols Damit hätte ich schon einmal die Pflicht-Aufzählung für Papers jeder Art verfüllt. Da ich aber Freude daran gefunden habe, werden im Rahmen dieser Festlegung noch weitere Aufzählungen Einzug finden. Oh ja, und natürlich die obligatorische Gliederung mit drei Ebenen (wenn die dritte überhaupt notwendig ist): Kategorien Das Prinzip Um Kategorien festlegen zu können, sollte ein Prinzip dem Ganzen zugrunde liegen. Das Prinzip hebt sich durch sein Alleinstellungsmerkmal aus - mit anderen Worten, das Prinzip kann niemals neben einem anderen Prinzip stehen, denn sonst verliert es sein Wesen und rückt selbst wieder nur zu einer Kategorie herab, die in der Meta-Ebene nach einem Prinzip verlangt. So ist es gänzlich Falsch, von zwei Prinzipien (oder mehr) auszugehen... möchte man sich auf Spitzfindigkeiten einlassen. Ich will diese Denksweise exemplarisch erklären: "Meine Arbeit unterliegt zwei Prinzipien: Erstens, dem Prinzip der Klarheit und zweitens dem Prinzip der Vollständigkeit". Das klingt nachvollziehbar, ist aber in dieser Denkweise gänzlich falsch, da sowohl das eine als auch das andere niemals ein Prinzip (im Sinne eines Nous) sein kann, wenn beide gleichwertig nebeneinander stehen sollen. Die Bewertung ist hier nicht der treibende Faktor weil selbst ein Über- oder Unterhang einer zweiten Seinsbestimmung keinerlei prinzipiellen Charakter erlaubt. Diese Hin-und-Her (ich will Fachbegriffe wie Ambivalenz vermeiden - weil diese angeblich die Lesbarkeit stören) zwischen dem Einem und dem Anderen, kann (in der Politik nennt man es Anlassgesetzgebung) einen wechselbalkartigen Charakter annehmen. Ich will von dieser äußerst restriktiven (oh Gott, natürlich strengen) Begriffsbestimmung abkommen und dem Prinzip jenes zuweisen, was im Volksmund als solches auch verstanden wird: Eine Verhaltensrichtlinie. Das Prinzip also für diesen Blog unterliegt einer sorgfältigen (ach: akribisch würde so gut reinpassen) Protokolierung eines Gedankenstrang zu einem bestimmten Thema. Ich habe also für diesen Blog das Prinzip "SORGFÄLLTIGKEIT" gewählt - nicht Vielfällltigkeit oder Einfälltigkeit. Die Entität Um also eine kategoriale Beschreibung vornehmen zu können - sollte eine Entität vorliegen. Sollte! Ein sophistisches Verlangen, all unsere Gedanken in ein lineares Korsett zu stecken (dem ich im Beitrag: Alles NICHT-DENKBARE kann auch nicht geordnet werden! schon Rechnung getragen habe). Ob es nun von unten nach oben (deduktiv) oder von oben nach unten geht (induktiv) soll für Gedankenprotokolle eher eine untergeordnete Stellung einnehmen - insbesondere weil Mind-Capturing selten einem Forschungsziel folgt - nur allein, weil eine Zielformulierung für ernsthafte Forschung absurd ist. Poppers Zeiten sind vorbei! Wir haben eine Hypothese - prüfen Sie diese und ermitteln Sie ob sie Falsch oder Richtig ist. Forschungsziel: Prüfen Sie so lange, bis sie falsifiziert ist! Will ich nun eine Entität festlegen, so ist es das gute Recht des Lesers, jegliche Abweichung von der Entität als Falsch oder als Themenverfehlung abzutun. Warum auch nicht? Schließlich ist es eine Falsifikation, wenn der Fussball das Spielfeld verlässt - er wird zwar zurückgeworfen um das Spiel weiter am Laufen zu lassen - der teleologische Weg des Balles interessiert niemanden -denn er verlässt auch das, was wir als Entität Fussball betrachten würden und so, wie Fussball sowohl das Regelwerk, die begrenzte Örtlichkeit (Foucault beschreibt es auch als Heterotopie) als auch dem materiellen Einsatz - der temporalen Begrenzung und der Dynamik (also dem Nous der Bewegung) entspricht, soll die Entität für diesen Blog sich auf die "Versprachlichung des Räsonnement" beschränken - dem Räsonnement der Gesichte, von damals bis jetzt - von der Idee zum Wort. Jetzt mal ehrlich: die Kategorien Da sich diese unsere unwissende "Menschheit ohne Ahnung" eine Vielzahl von Begriffen und Worten zurecht gerückt hat (sie gefunden, beschrieben, eingegrenzt, beschrieben und als gefunden deklariert), ist es mir möglich die Themen (oder Kategorien) auf fünf einzuschränken, wobei natürlich die Erste und die Letzte gewagt sind und deswegen von mir sehr viel Selbstbewusstsein abverlangt: Philosophie Pädagogik Politik und Zeitgeschehen Literaturkritik Humor und Satire Ich will meine Beträge nicht farblich kennzeichnen, um dem Leser die Arbeit abzunehmen. Meine Hoffnung ist noch immer, dass posthum irgend ein|e Student|in meine Beiträge sortiert. Die Methode Äußerst abstrakt und metaphorisch kann man sich eine Weltengeist vorstellen. Eine denkende Instanz, die unser Denken verbindet. Und so wie Sokrates in seiner Agonie von Flüssen gesprochen hat, erlaube ich mir von diesem Weltengeist zu schreiben. Der Status-Qvo unseres Denken - kann doch niemals vom Individuum selbst geboren sein. Das Individuum hat die Möglichkeit als Konstruktivist auf diesen Weltengeist einzuwirken - durch Fragen, durch Behauptungen - durch die einfache Rede. Das Gegenwärtige (ich will sagen, der tatsächliche Nous) erkennt das Gerede unsere Mitmenschen und hat (wem wir das zu verdanken haben, weiß ich nicht) aufgehört dieses zu bewerten. All dieses, das hier und jetzt - dein Denken jenseits der Worte - diese Emotion, sind der Beitrag zur kognitiven Entwicklung des Weltengeistes. Ob ich nun den Gedankenstrang wie ein Polariod festhalte, das Gegenwärtige als Photographie und der Weiterentwicklung in Form einer Photomontage Tribut leiste, ist für die Gegenständliche protokolierung Nebensächlich. (gegenständliche Protokollierung nebensächlich). Mit anderen Worten: die Methode wird zum Ziel und Zweck - verstehen überwindet Orthographie - verstehen überwindet Grammatik - Verstehen überwindet kulturelle Grenzen und wird so zum energetischen Teil jenes Prozesses, dem der Weltengeist sein Forschungsziel nennt. 3.1 Die Abstraktion Im 19ten Jahrhundert (wenn wir das Leben und Sterben von Jesus Christus als Maßstab ansetzen wollen und nicht in Olympiaden rechnen) war noch der Glaube präsent, niemals die Wahrheit, durch Argumentation in Frage zu stellen und der Unwahrheit niemals durch Argumentation Platz in unserem Denken zu schaffen, sind wir jetzt am kritischen Wendepunkt. Wieso sollten wir auch nicht - alles Gute kann ins Böse gewandt werden, alles Dumme ist der Quell des Gescheiten. Die geistige Entwicklung ist aber schon lange nicht Sklave seiner eigenen Erkenntnis - die Entwicklung beschreibt seine neuen Methoden neu und definiert seine Entitäten als Prozess seiner eigenen Erkenntnis im Prozess - was uns doch wieder zu Aristoteles zurück wirft, der das Nous in der Bewegung sieht. Radial nicht linear, ein Postulat unter vielen. Das reine Denken kann sich nur einer Gesetzmäßigkeit unterwerfen - es kann nur einem Prinzip folgen - und so wird das radiale Denken nur ein Teilbereich der linearen Erkenntnis. Es ist so, als würde man den Gipfel unter den Berg stellen. 3.1.2 aber die vielen Fremdwörter??? Ja natürlich - dem und der Leser|in fallen die vielen Fachbegriffe auf, die sich so ergeben. Aber jetzt einmal ehrlich - wieviele sind es wirklich in diesem Blog? Zehn oder Zwölf (wenn es hoch kommt). Die Determinanten (Wörter die Inhaltlich eingrenzen) sind doch übersichtlich. Worauf kommt es mir hauptsächlich in diesem Blog an? Der Unterschied zwischen Induktion und Deduktion. Der Unterschied zwischen Normativ und Deskriptiv. Das Eine ist gesetzt, das Andere beschreibt. Der Nous (worum es wirklich geht) begleitet diesen Blog nicht wirklich und ... es spielt keine Rolle. In der tatsächlichen Philosophie ist der Begriff "Syllogismus" genauso und-und-verständlich wie der Begriff "für-sich". Das "an-sich" kann Verwirrung stiften, wie es eine "Prämisse" tut und das "an-und-für-sich" ist in seiner Komplexität einer "non-retrograden Progression" gleich-zu-setzen. Ob ich nun "im-vorhinein" oder "apriorie" schreibe ist nur durch die Effizienz Begründbar - manchmal aber auch nur notwendig. Aber, für jeden Beitrag nehme ich mir vor die Lesbarkeit durch Lehnwortarmut aufzupeppen - wozu? Ist mir selbst noch unklar. In mitten einer objektiven Darstellung eines beliebigen Gegenstandes liegt sowohl das für sich begrenzende Moment eines durchgesetzten (legitimierten) Nominatives und dem rein sinnlichen Deskriptiv welches das Subjektive der Darstellung konsensuell zu eliminieren versucht. Nichts liegt mir ferner als an dem Objektiven zu zweifeln, dennoch möchte ich den Objektivismus kritisch in die Petrischale des Denkens legen um zu sehen, wie sich die einzelnen Elemente mit seinen Attributen und Eigenschaften einem kognitiven Stresstest widersetzen. Einige Prämissen müssen vorweg geklärt werden! Die Dialektik von "Alles ist relativ" und das Erkenntnisspektrum, dass "ich weiß, dass ich nichts weiß". Das ich mich wieder einmal an Grundlagenforschungsbereichen der Philosophie labe, will nur zum Ausdruck bringen wie hungrig mein Geist ist - und wie gerne ich bereit bin, alle bisher gewonnenen Erkenntnisse der allgemeinen Erkenntniskritik in eine Arena des Streites zu schicken um am Schluss das stärkste Erkenntniselement einer tiefsitzenden Prüfung zu unterwerfen. Nun ist die Schwierigkeit ein Argument als stark oder schwach zu konnotieren hinlänglich bekannt. Ich will das Argument als Basis für Erkenntnis heranziehen (in einer spekulativen Form der Philosophie wie ich sie betreibe sollte diese Prämisse standhalten). Des weiteren will ich die Erkenntnis als das Veränderbare ansehen, sodass jegliche Erkenntnis im Grunde kein Gesetz, kein Theorem, kein Philosophem - nicht nicht einmal eine These (in schwacher oder harter) ist. Sie ist im Wesen eine Zwischenspeicherung der kognitiven Arbeit und verleitet so in Folge zu voreiligen Aussagen, die weder Gehalt noch Permanenz besitzen. Die Erkenntnis bewegt sich immer im Besonderen und nie im Allgemeinen - und wollen wir davon ausgehen, dass das erst Allgemeine Wahrheit ist und das Besondere niemals Wahrheit sein kann - so sehen wir die Veränderbarkeit der Erkenntnis unterworfen durch Mode, Stil und Zeitgeist herumgewirbelt wie ein kleines Fischerboot auf den stürmischen Wogen der Weltmeere. Exemplarisch (und damit bebildere ich wieder nur ein Besonderes) müssen wir uns das Sokratische Prinzip des "Ich weiß, dass ich nichts weiß" dem Objektivismus unterordnen um so der Erkenntnisproblematik ein Gesicht zu verleihen. Natürlich wusste Sokrates, dass er etwas (wenn nicht sogar ganz schön viel) wusste. Er war doch nicht irgend ein Penner der sich wichtig aufspielen wollte - in dem er durch seine Hebammen-Kunst seine Mitmenschen in Verlegenheit bringen wollte. Auch kein Sophist des alten Griechenlands, der schamlos seinen Schülern beibringen musste, dass sowohl im Guten etwas Falsches und im Schlechten etwas Gutes steckt - man möchte und wollte damals einfach die Erkenntnis als die Ratio-Ultimo verkaufen und konnte auch so durch reine Argumentation zum gewünschten sophistischen Ergebnis gelangen. Für den edlen Geist des "Wende-Philosophen" Sokrates definitiv akademischer Humbug. Effekthascherei. Heute würden wir einen Versuch das Wahre als Falsch darzustellen definitiv genauso verurteilen wie jeder Versuch im Falschen das Wahre zu suchen und mit Argumenten zu finden. Die Frage in diesem Zusammenhang was nun Wahr und was nun Falsch ist, ist ein Thema für einen anderen Blog-Beitrag - hier geht es nicht darum, sondern (spekulativ) um die Tatsache, das man das, was man als das Wahre gefunden hat, als Falsch darstellt - frevelhaft, abartig und abnormal einzustufen sein sollte. Diese Aussagen sind nicht dogmatisch sondern beziehen sich ausschließlich auf das absolute Wahre. Genug davon. Dieser Sokrates, war hochgradig gebildet. Er kannte die Philosophien der Ahnen und seiner Vordenker. Neben seiner hochgradigen Bildung war er auch ein talentierter Stein- und Bildhauer. Und weil er für seine Unterrichtstätigkeit sowohl kein Geld (Obolus) als auch die Todesstrafe (Verführung der Jugend) in Kauf nahm, war er für mich (während meines Studiums) der erste echte Lehrer - der für seine pädagogischen Ideale starb. Leider, und so sehen wir an mir das Erkenntnisproblem, musste Sokrates nicht wegen Verführung der Jugend bzw. Gotteslästerung sterben, sondern einzig und allein wegen einem juristischen Detail des antiken Athens. Er wurde, wie jeder Verurteilte, nach der Art der Bestrafung befragt. Verbannung oder eine Geldstrafe? Doch da er sich für keine der beiden Bestrafungen entschieden hat, wurde ihm der Schierlingsbecher serviert - die Todesstrafe. Das Paradoxon ist der Rechtsphilosophie zuzuweisen. Schließlich war er es, der die unbedingte Befolgung der Gesetze propagierte aber dennoch keine von den zwei äußert geringen Bestrafungen einer Entscheidung näher bringen wollte - es wäre für ihn ein Schuldeingeständnis gewesen. Aber darüber zu diskutieren soll den jungen Jusstudent|innen auferlegt werden - wenn sie über die Philosophie der Gerechtigkeit räsonieren (müssen). Im Grunde ist es eine einfache Prämisse die dem sokratischen Prinzip auferlegt wird. Ich - das ist jeder. Einfacher ausgedrückt: "Man klingelt bei jemanden - über die Gegensprechanlage hört man: "Wer ist da?" - man antwortet "Ich" und bekommt als Antwort: "Ich ist Jeder". Das setzen wir einfach ins sokratische Prinzip ein, und erhalten: "Jeder weiß, das jeder nichts weiß". So wird aus der Erkenntnis ein argumentatives Faktum, das wiederum (und leider) sophistisch Eingesetzt werden kann. Denn wenn ich weiß, das mein Gegenüber ebenfalls weiß, das ich nichts weiß - so ist es kein Statement gegen meine Unwissenheit sondern ein Impuls gegen die Einstellung zu glauben, das mein Nächster (und das ist mein Gesprächspartner) wohl kaum Kenntnis glaubt über jenes was ich zu wissen glaube. Aber darum geht es, wir und ich (und wenn der Philosoph unter meinen Lesern das Ich tatsächlich dekonstruiert hat) ein wechselseitiges Erkenntismoment einstellt. Damit stellt sich erst das Wechselseitige aus dem Vorstellungsbereich eines unwissenden im vergleich zum wissenden Absoluten dar. Das absolut Wissende ist nicht Wahrheit - außer es ist Allgemein und nicht Besonders. Besitzt nun das Wissen den Status als Allgemeinen, so kann es explanatives Wissen werden um so als Argument in den Wahrnehmungsprozess der Erkenntnis aufgenommen zu werden. Bislang deduziert es aber nur. Deshalb müssen wir uns das "alles ist Relativ" einer Bedingtheit des ontologischen Realismus anbiedern um aus einer rein dem Solipsismus-Theoretischen ebenen selbiges als Unwahr einzustufen. Aber das wollen wir nicht. Um nun selbiges deiner Dialektik zuzuführen - haben wir zweierlei Negationen zu Auswahl. Die Negation "alles ist absolut" führt uns zu einem äußerst interessanten Punkt kognitiver Bemühungen. Details später. Die Doppelnegation: "nicht ist absolut" hat schon wieder diesen sophistischen Charakter - will aber tendenziell im logischen Denken seinen Einzug finden. Will nun dem Syllogismus aus dem einen oder dem anderen zu einer Wahrheit führen, so müssen wir in erster Line das Eine mit dem Anderen in Relation setzen (ohne damit dem Relativismus Spielfeld zu geben). Warum? Nicht der Relativismus ist das Problem - genauso wie der Postulat des Objektivismus es sein kann. Wieso soll auch nicht sowohl relative Wahrheit als auch objektive Wahrheit das Quint-Essenz sein? Mein Versuch das relative dem objektiven entgegenzusetzen ist nur ein schwacher Versuch, eine dialektische Negation für das Eine und das Andere zu finden. Die Negation als Methode ist ja auch nicht das Non-Plus-Ultra. Den in ihrer ist "alles relativ" in seiner Negation "nicht ist relativ" oder "nichts ist absolut" - ich hoffe der Leser versteht nun die Problematik. Sehen wir nun, im Nichts das Relative, so ist es unmerklich schwer, einen Syllogismus (Schluss) zu finden - der sowohl dem Relativen die selben Berechtigungen zuschreibt wie einem der Negation absolut gesetzten Wahrheits-Argumentativ näher bringt. Die Schwierigkeit ein Absolutes zu denken, wird eben in einer antiken Philosophie zu einer Leichtigkeit transformiert. Schon wenn wir uns auf die Philosophien eine Epikur oder genauer eines Pythagoras (ich war nur kurz abgelenkt vom Hedonismus des Epikur [in abgeschwächter Form Wenn die Vorstellung einen Moment der Nachdenklichkeit hat - so ist dieser Moment ein Resultat einer vielschichtigen Entwicklung. Es kann kein Unrelatives geben ohne das die Kritik auf einer Ebene einer oberen Erkenntnis nach sich zieht - wie der Wagen, den ein Esel zu schleppen hat - für seinen Meister. Und da sind wir auch schon: Ladies and Gentlemen: In der Geschichte von der abgesagten Lehrveranstaltung. Im Wesen seines kommunikativen Seins - als eine, und ich würde, würde ich den Zustand des Geistigen zulassen; - Keineswegs - die Nutzung des Strich-Punktes abverlangt auch von mir, ein neues Denken - das (ich kann den Satz noch nicht abbrechen) jenes Unbehagen im Buchstabenbild (im Textfluss) seinen Obolus von meiner Seele fordert. Die Briten hatten (genauer gesagt, sind die Briten [2019-10-13 Das muss ich wohl erklären - es gibt zwei Arten von Philosophen: "Den Praktiker und den Theoretiker" (und von beiden noch die weibliche Form). Keiner von beiden ist eine konkrete Hilfe für Ratsuchende. Ich will es durch ein Bespiel illustrieren: Jemand fällt in ein tiefes Loch - es bildet sich eine Traube von unterschiedlichen Menschen darum. Natürlich auch ein Philosoph. Der Praktiker bringt sofort mind. 5 gänzlich verschiedene Erklärungen WARUM dieser jemand in das Loch gefallen ist. Der Theoretiker redet lang und ausführlich über das Loch und die Lochhaftigkeit und über die planke Nicht-Existenz von Boden oder er spricht über das Fallen als dynamischer Prozess innerhalb einer Kausalkette von Bewegung versus dem absoluten Ruhepunkt. Sonst würde er eigentlich weiter beobachten und sich Gedanken machen - um daraus zu lernen, wie ein Anderer diesen Jemand aus dem Loch hilft. Nun ist aber ein echter Philosoph in seinem Wesen kein Arsch (auch wenn er zu 95% Analytiker oder Systematiker ist). Wenn er nun merkt, dass keiner einen Finger rührt, fängt er an, über Ethik und Moral zu sprechen bis endlich ein Anderer seine Hand hinunter in das Loch hält um zu Helfen, nur um das Geschwätz des Philosophen nicht länger anhören zu müssen. Aber selbstverständlich kann es vorkommen, das genau dieser Jemand auf einen Philosophen trifft der Vollblutwissenschaftler (Analytiker und Systematiker) ist. Dann sitzt er über Monate und Jahre, neben dem Loch und denkt über ein Sein im Nichts nach und ruft nur zwischendurch/willkürlich Fragen hinunter um vielleicht einen Denkfehler zu korrigieren oder um eine gedankliche Sackstraße zu verlassen. Aber auf jeden Fall wird ein Gros der Philosophen Ideen und Gedanken vorschlagen um ein nochmaliges Fallen in ein tiefes Loch vermeidbar zu machen. Beziehungsweise; Wenn die Mehrheit wünscht, dass sich dieses Ins-Loch-fallen-Event wiederholen soll - so liefert er auch dafür Ideen und Gedanken. Und in den meisten Fällen, liefert er Ideen und Gedanken für 'das Eine' oder 'das Andere' oder gar für 'etwas ganz Anderes', genau jenem, der eine großzügige Entlohnung für die Denkarbeit einräumt. Deine Philosophin in dir ist definitiv nicht pessimistisch. Sie ist eher diejenige, die dir (im Ganzen) sagt: "Stell das Telefonbuch neben das Telefon". "Häng einen Ausdruck vom Busfahrplan neben die Tür!" - "Lies dir nochmals die Kochanleitung für Pasta durch! (nur um auf Nummer Sicher zu gehen)" Deine Philosophin in dir, ist jene die dir unbewusst hilft eine Bankomatkasse zu bedienen - obwohl diese Kassa ein Modell ist, welches du vorher noch nie gesehen hast. Sie ist es, die ein neues Smartphone bald verständlich macht, obwohl du nie die Betriebsanleitung gelesen hast. Überall dort, wo ein System zu erkennen ist - übernimmt sie auch die Überhand und leitet dich durch dieses durch. Pessimistisch ist sie nur, wenn sie dich durch ein System mit Fehlern leiten soll. (z. B. eine Chefin gibt dir Anweisungen die keinen Sinn ergeben.) Sie ist es aber auch, die dir den Sinn von GIS-Gebühren, Bankspesen oder dem 'Vorzeigen des Zulassungsscheins' bei einer Polizeikontrolle erklärt. Und je mehr du deine Philosophin in dir 'fütterst', desto eleganter und leichtfüssiger tänzelst du durch die Systeme in unserem Leben - durch das Wiener U-Bahn Netz, die Logik einer Chopin-Partitur, ein komplizierter STVO-Schilderwald. Und ist sie wohlgenährt, dann lenkt sie in einer sachlichen Diskussion ein, und sagt: "Das ist Meinung und nicht Fakt" - oder "Es mag wahr sein, aber woher weiß ich diese Wahrheit". Sie interveniert, wenn du etwas unterschreiben musst und sagt: "Ich möchte alles vorher lesen bevor ich etwas unterschreibe". Sie begleitet dich immer - und das tut sie gut. Aber sie ist in dir nicht die absolute All-Macht. Sie fragt ganz naiv: "Was darf ich hoffen?" - Sie fragt kindlich: "Was soll ich tun?" - Sie fragt unsicher: "Was kann ich wissen?". Und im Grunde fragt sie nach dem, "Was der Mensch ist?" - das Ich und der Nächste. Die seltsamen/theologischen Fragen: "Woher komme ich?", "Wohin gehe ich?" usw. sind für die Philosophin in dir eigentlich leicht und schnell beantwortet: "Vorher war ich in der Küche, jetzt bin ich im Wohnzimmer!" - "Heute am Abend gehe ich zum Swing-Tanz - in meinen Swinger-Club (HAHHAHA)". Liebe Grüße, Tom Wir schreiben (genauer genommen schreib ich) den 09. November 2018. Dieser darf nicht nine-eleven gelesen werden, wenngleich er auch für uns Österreicher|innen eine tragische Geschichte erzählt - die Novemberpogrome des Nationalsozialistischen Regime. Unser Bundeskanzler reagierte wieder mit einem äußerst ernst und zutiefst glaubhaften Lippenbekenntnis zu dem, was wir als reale "Erbsünde" in unsere österreichische Seele gelegt bekommen haben - über Generationen. Diese Schuld abzuzahlen ist kein finanzmathematisches Kalkül, kein juristisches Konkursverfahren und auch kein politisches Reden, sondern eine Aufgabe für unsere Pädagoginnen|en die Gräueltaten aufzuzeigen um so einer Generation klar zu machen, warum sie diese Schuld tragen. Es ist eine Aufgabe unserer Historiker|innen die Wahrheit im Laufe der Geschichte weiter zu erzählen - und diese Erzählungen sollen nicht als Beschwichtigungen der Gläubiger im Rahmen der allgemeinen Reparaturzahlungen an die Vier im Jeep sein, sondern für einen Teil eine Aufgabe die sie niemals in die wahren tiefen der Historie des Menschens eintauchen lässt, weil dieser Teil der Geschichte wie eine Firewall sie abtrennt von dem Davor (und selbst wenn das davor der erste Weltkrieg war). Es ist die Aufgabe der Medien und der Journalisten den Blick von der gegenwärtigen Chronik auf die vergangene Chronik zuzulassen - obgleich das Berichten des Unmittelbaren ihr Handwerk ist - so soll das Berichten des Grauen ihre Profession sein - auch wenn es nicht informieren sondern erinnern ist. Für alle Anderen ist es ein Lernprozess auf Ewigkeit, verbunden mit der Tugend der Demut gegenüber dem Verlauf und der Tugend des Respektes gegenüber dem Menschen um sie nicht als Verlierer und Gewinner ihrer Zeit abzutun, sondern daraus die Tugend der wahren Gerechtigkeit abzuleiten. Selbst für jene lernresistenten Leugner, die die Geschichte nicht in jedem Detail oder in jeder Auswirkung für Wahr haben wollen, müssen die Bilder und Erzählungen ein Gedankenimpuls für das eigenen Handeln sein. Seht euch die Geschichte an und entscheidet selbst wie ihr in dem einen oder anderen Fall handeln würdet und bewertet dann euer Handeln ob es gut und menschlich ist. Und wenn wir es schaffen, eine Gesellschaft zu gründen die Tugendhaft, Gut, Wahr und Schön ist - dann werden wir wieder unseren Humor finden und unser Lachen zurückbekommen, das bisher noch immer unter der Geiselhaft unserer eigenen Schuld steht - aber im Erkennen der Anderen, das wir bessere Menschen geworden sind, als erstes Geschenk für unsere Bemühungen verstanden wird. Im Anfang wird es ein befreiendes Lachen sein, dann kommt der "Wiener Schmäh" zurück und am Schluss das "herzhafte Lachen" das dem Wesen des Österreiches näher liegt als alles Andere. Die Kollektivverhandlungen zwischen den Metallern sind heute zu keinem akzeptablen Ergebnis gekommen. Die einen verlangen 5 % - die anderen sind bereit 3 % zu geben. Die einen stehen auf und gehen - die anderen beklagen es (naturgemäß). Nun ist es aus philosophischer Sicht noch immer eine Verhandlung zwischen einem Metaller und dem anderen Metaller. Die Wesens-sein-heit ist schon lange nicht mehr durch die Argumentation der Produktionsmittel begründbar. Das eine Darstellungsäquivalent kann vom Wesen nicht abgetrennt werden (solange man die österreichische Sozialpartnerschaft richtig verstanden wissen will). Es scheint als ob ein Diskurs über Stunden über die selben Interesse vorherrscht die sich eigentlich nur mehr durch das vorwurfsvolle argumentieren in der Gradwanderung zwischen Gier und Vernunft vorherrscht. In Wahrheit aber, sitzt ein Metaller dem anderen Metaller gegenüber - und sie streiten über Fakten, über Excel-Sheets über Zahlen und andere hard Facts die mit begleitenden soft Facts emotionalisieren. Aber die Verhandlungen der Metaller haben für Österreich (oder kurz O5) einen Vorzeigecharakter - die Handelssozialpartner haben noch nicht einmal eine Forderung gelegt. Was ist das los im ersten Rot zwischen dem Rot-Weiß-Roten der alpenlandischen Politlandschaft? Zuviel Türkis -zuviel Blau - zuwenig Rot damit die Show weitergeht? Aber sie haben sich mal ganz süffisant auf einen Probestreik geeinigt. Ich nenne es einen Probestreik, die Medien sprechen von einem richtigen Streik ab Montag - aber das Milchmädchen in mir flüsstert mir zu, das ein einziger Streiktag der VÖST allein Millionen kosten würde. Abgesehen von On-Demand-Lieferschwierigkeiten, neustart der Gerätschaften nach einem temporären Shutdown - ach sogar die Personalverrechner|innen werden unter einem Streik stöhnen (nicht nur weil sie nicht wissen ob sie nun mitmachen sollen oder lieber im Betrieb pünktlich erscheinen werden). Das System lebt nunmal mit einer Kalkulaktion von 365 Tagen - und ein 365stel der Produktivität bedeutet noch lange kein 365stel des Umsatzes. Blöd wäre es für die Vertreter|innen der arbeitenden Metaller wenn eine Produktionspause eigentlich einen Moment des Aufatmens für die arbeitgebenden Metaller darstellt. Saublöd, wenn die Produktivität schon lange auf Lager geht und Absatzmärkte wie die USA Zölle kolportieren und die Chinesen|und|Innnen Metallerzeugnisse über AliExpress günstiger verhöckern als es der VÖST jemals, ach bei haarscharfer Deckungsbeitragsrechnung möglich wäre. Aber das ist nicht der Fall. Die VÖST macht die besten Gewinne mit Lizenzen und Patenten und Urheberrechtsangelegenheiten und intelligent Profit-Centers und Joint-Venture-Investments in Fern-Ost und Fern-West. Der ehrlich arbeitende Eisenbieger am Hochofen ist ja nur mehr eine Zahl mit Relevanz für die betriebseigenen Human Resources. Eine kleine Zahl, versteht sich natürlich. Aber dem einen Metaller (mit einem Studium an der Montanuniversität mit einem Zweitstudium der Betriebswirtschaftslehre an einer anderen Universität oder Fachhochschule) kommt plötzlich in den Sinn, das Wirtschaft nur funktioniert, wenn Menschen daran beteiligt sind. Das Wirtschaft kein Verweis im SAP-System ist, sondern das Eine das Andere bedingt und die kläffende Stimme seines Volkswirtschaftsprofessors aus Ausbildungszeiten ihn zur Ratio zwingt und er (oder sie natürlich) sich nochmals zu seinem|ihrem Excel Sheet setzt um so einen Streik mal durchzurechnen und er|sie zur Erkenntnis kommt, dass der Differenzbetrag von 2 % eigentlich nur Auswirkungen auf die Dividende (der meist nicht-Metaller-Aktionären|innen) hat und mit den Spekulationsverlusten bzw. gewinnen mehr Verlust oder Gewinn generiert wird. Es fangt mal ganz langsam an zu rotieren in seinem|ihrem Schädel. Aber es spielt auch keine Rolle, denn die kleinen Metallerbetriebe, die Schmiede in St. Ruprecht an der Glan, ist es, die die 5 % nicht stemmen können (teilweise ja, teilweise nein). Ach - würden wir nur in einer ehrlichen öko-kulturellen Planwirtschaft leben, dann müsste ich mir nicht die Finger wund-schreiben ... (obgleich schon - die kritischen Texte würden Eingaben an das Zentralbüro weichen). Ein österreichischer Offizier in Rente (der gute Mann hat es geschafft, von dem ein gros der Österreicher|innen träumen), hat über Jahre (nämlich 20 am Stück) Informationen aus dem Intranet des O5ischen Bundesheer an die Russen verkauft. Genauergenommen an irgend welche interessierten Personen in Russland, die schon damals (in der UDSSR) als auch danach noch immer Budget-Mittel zum Ankauf von Informationen zur Verfügung hatten. Oder gar nur eine Einzelperson, die ebenfalls gerade die klägliche russische Pension für Einzelpersonen der gemeinschaftlichen Einsatzbereitschaft genießt. Was wird es sein? Die Rasurverordnung, die Redewendung "Bög" für die Stiefel, die unsachgemäße und sachmäßige Verwendung des Klappspatens? Oder gar das hinterlistige Verraten staatswichtiger Schutzszenarien zur Sicherung von kriegswichtigen Unternehmen wie die Ottagringer Brauerei, das Pendant in Puntigam oder Stigl in Salzburg. Ich nehme an, er hat Reinigungsvorschriften des STG77 genauso brav gemeldet wie die vollständige Liste der Rekruten der Garde, die sowohl am Maturaball der HLW St. Pölten beim Tanzen ausgeholfen haben, wie auch jene aufrichtigen Soldaten die den Telefondienst von 0664/2412 übernommen haben und sich damit als das christliche Bollwerk gegen eine schon lange nicht mehr existieren sozialistische Regierung auf taten. Wie auch immer! Der gute Mann ist im Rentner-Alter und muss jetzt Rede-und-Antwort für seine Apanage von monatlich € 1.250,- ohne Weihnachts- und Urlaubsremuneration her halten. Ob er nun mit einem fairen Prozess zu rechnen hat, sei dahin gestellt. Die Justiz hat jetzt endlich ein Beispiel für "Korruption" bis "Hochverrat" - Insubordination und Fahnenunträue - und möchte der|die Richter|in aus den vollen Schöpfen um erschwerend ein Exempel zu statuieren, ja dann, hat der gute Mann für seine Geschwätzigkeit keine angenehme Pension zu Erwarten. Donald Trump will in Zukunft nur mehr registrierte Flüchtlinge registrieren. OK - soviel dazu. Und ich persönlich sitze hier vor dem Bildschirm und frage mich noch immer, warum alle von einer CO² Einsparung sprechen. Ich meine, das ist doch das Gas das wir Menschen und die meisten Tiere ausatmen. Das ist auch das Gas das die Pflanzen für ihre Photosynthese benötigen - oder liege ich da falsch? Ja klar - zuviel Kohlendioxid zerstört die Ozonschicht - aber im gleichen Ausmaß wie es FCKW tut? Bitte korrigiert mich über die Kommentar-Funktion! Ist es nicht das giftige Kohlenmonoxid, das bei einer Verbrennung entsteht, vor dem wir alle Angst haben sollten? BITTE KORRIGIERT MICH ÜBER DIE KOMMENTAR FUNKTION! Die Vielfältigkeit des abweisenden Subjekts ist genauso staatstragend wie es von dem einen oder anderen Politiker in seinem Geschäftsfeld vermutet wird. Ob die Tagespolitik einen Grund liefern sollte, einen Philosophen mit der Flüchtigkeit des Moments zu beauftragen hängt nur allein von der Höhe der Entlohnung ab. Ob der gesamte Gang zu einer noch nicht offenen aber denkbaren Verzweigung führen will oder soll, ist mehr als kategorisch in Frage zu stellen - obgleich die Fragestellung allein noch keine ultimative Ablehnung nach sich ziehen wird, bzw. nach sich ziehen kann - ist ein kurzes Intermezzo in die Scheinwelt der medial und journalistisch aufbereiteten Politik immer wieder ein Pläsier das mit nur sehr wenig zu vergleichen im Stande ist. Das wechselseitige Moment zwischen dem Realen und der realen Empfindung fließt stark in sich zusammen - da nun sowieso das Medium in seinem Charakter wenige Spielräume zur Manipulation des Stärkeren zulässt (so wie die allgemeine Macht, den Irrglauben zu beeinflussen) oder die notwendige Korrektheit des Manipulativen-Prozess jenseits seiner Schalter und Hebel in Gang zu setzen nicht unbedingt unmöglich, aber definitiv äußerst Komplex nur allein in seiner Vorstellung darstellt. Bedingung ist das offene Intermezzo - Ablehnung das Geschlossene! Nämlich - die Bedingung legitimiert die Willkür - das Wesen des juristisch medialen Schaffens. Doch ich schweife ab. Dem aufmerksamen und der aufmerksamen Leser|in müsste nun (berücksichtigt man die anderen Beiträge meines Blogs) klar sein, in welche Richtung sich die bisherige Argumentation, oder genauer die Prämissendeklaration des Diskurses führt. Die Schaffung der Grundsätzlichkeiten können das zwischengeschaltete Debakel nur durch seine Gegenwirkung in ein näheres Bestimmungsfeld transponieren um so [teleologisch Wer die Informatik verstehen möchte, muss sich zu allererst etwas Bewusst machen. Alles was du weißt, ist Oberfläche - Vergänglichkeit - Flüchtig und immer nur ein Teilbereich vom Ganzen. Im Hintergrund - den man definitiv vertiefen kann - finden unzählige Translationsprozesse statt. Das Eine wird in das komplex-Tiefere übersetzt. Die Tiefe vertieft sich selbst weiter in die Überleitung zum gänzlichen Prozess. Nur allein deshalb ist die Informatik auch nicht an die Gesetzte von Kausalität und Wirkung, oder an ein Aktions|Reaktionsmuster gebunden. Doch zuvor ... ... hat mir Duden.de eine PDF-Leseprobe der Ausgabe "Gute Texte in 8 Schritten - Verständlich, lebendig und überzeugend schreiben von Christoph Fasel" zugesandt. Die acht Schritte im Überblick: Schritt 1: Suchen Sie das richtige Wort! [check Am Wendepunkt von der Philo Fiction Version 2.018 stable zum nächsten release (2.019 spec) wollen wir uns nicht mit tristen Rückblicken auf die kognitiven Fortschritte der Vergangenheit langweilen. Was dürfen wir hoffen und somit erwarten? Und ist es eigentlich wirklich ein Wendepunkt, oder gar ein Extremwert? Liefert der neue Punkt auf der Funktionsgleichung uns endlich neue Erkenntnisse über die Argumentation der Gleichung - vielleicht sogar über seine Struktur? Knacken wir den Code? Und wird der Mohn-Strudel von Lidl demnächst revolutioniert? Solche und ähnliche Fragen stellen sich die hoch motivierten Schreiber|innen von Zeichentrickserien die sich das Besondere ans Revers geheftet haben und das Besondere weiter tragen und transportieren wollen. Selbst in die Xte Staffel hinein. Nun ist das Main-Entertainment des Menschen - sein reines Denken - sicher schon so alt wie der erste Gedanke selbst, obgleich es sich von Version zu Version weiter entwickelt bzw. verwickelt. Gehen wir in die Tiefe, verlieren wir den Fokus auf das Wesentliche. Blicken wir auf das Wesentliche sagt man uns Trivialität nach. Die Krux des coolen Gedankens wurde definitiv nicht so circa plus minus Null vor bzw. nach Christus geboren. Der coole Gedanke braucht die konsensuelle Wahrheit - das ist klar. Ob nun in der Quantität (Top 10 Rating der besten Refrains des Jahres) oder in der Qualität (wo ein 25jähriger Kiffer nach einem Näschen "Speck" über seine 80jährige Lebenserfahrung im Management von Hedge-Fonts an den großen Stock-Exchange Lokations dieser Erde referiert um so einen edlen Übergang zu seinem prall gefüllt-und-gelesenen Bücherschrank und seiner letzten Buchbesprechung eines jungen Autors der selbst ein 24jähriger Kiffer nach einem Näschen "Speck" über seine 90jährige Lebenserfahrung im ... geschrieben hat, referiert) und dieser (ich will ihn ihm die Spin-Doktor-Würde verleihen) genau diesen Gedanken aufgreift. Der einfache Hobby-Denker, wie ich einer bin, glaubt nicht wirklich an den Durchbruch seiner Bemühungen die Sprache der Seele zu dechiffrieren bzw. die Willkür der elektrischen Ladungen zwischen Billiarden von Synapsen ins Licht des besseren Denkens zu stellen. Es spielt keine Rolle ob es nun ein dualistischer oder ein materieller Ansatz ist - wie wir den Gedanken erklären wollen. Außer natürlich es spielt die Rolle schlecht hin den Gedanken mit Gedanken zu klären. Was tut nun ein|e Kunsthistoriker|in der|die vor einem Gemälde steht? Er|Sie betrachtet das Werk ganzheitlich. Freut er|sie sich über ein neues Werk? Was macht der|die Denker|in wenn er|sie vor einem neuen Gedanken steht? Das Selbe - wahrscheinlich. Die tiefenpsychologische Wirkung vom Gedanken, im Vergleich zum Gemälde verleiht erst dem Denken seine Sinnlosigkeit, sollte er nicht gesprochen werden. Wo es einfach nicht mehr darum geht - das Medium neu zu erfinden - um den Gedanken in Flüchtigkeit zu gießen - weil es doch der befreiende Teil aus der Kopf-Isolation sein soll. Wäre z. B. ein Urmensch fähig über seine inner Welt mit Urlauten dem|der Nächsten Auskunft darüber zu geben, das phonetisch am ehesten dem gleicht was in ihm|ihr vorgeht - so täte er|sie es um einen Schatz zu vermehren, der dem Menschen tatsächlich als Asset verbucht werden kann - sein|ihrem Wort-Schatz, einen Dienst für die Zukunft. Und so wird der Maler und die Schauspielerin, der Musiker und die Künstlerin auf ewig versuchen jene Momente des inneren Denkens in ein Medium zu bringen, das wie ein Totem zwischen dem real-existierenden Wesen und dem Wesen-seiner-eigenen-Unbeholfenheit vermittelt. "Denn wer sich retten tut - der hat zum Untergang kann (kein) Mut, Falco (in den 80er Jahren)" und so entsteht eine Art Zensur des Weltengeistes - der sich über die Äonen der Zeit hinweg bewegt hat und selbst (höchstwahrscheinlich) die Zensur erfunden hat. Er löscht sich selbst aus seiner Relevanz um das übriggebliebene als die Essenz zu verkaufen - in Kunst oder Philosophie - egal! (bzw. ?) Ob die Zensur im Wert oder in der Definition (die den Wert trägt) liegt, ist nebensächlich für das Immanente. Die Definition ist die Metakategorie des Wertes - der Wert allein ist leer bzw. unterliegt der reinen Interpretation ohne seine Metakategorien - die ebenfalls zensuriert sein können - wie oben beschrieben). Die Metakategorie beschreibt Elemente wie die Sichtweise, die Beziehung zu-und, die Relevanz zu-und, Erkenntnis von-und so weiter. Die tatsächliche Zensur ist nun im Wert oder seiner Beschreibung gleich fruchtbar wie die Wiederherstellung eines unterdrückten Selbstvertrauens (im Moment). Wir erlauben im einen eine Freiheit - die sogern genossen wird. Im Anderen verbieten wir diese Erkenntnis zu erkennen. Das ist Zensur - jenseits eines KGB-CIA-Komplex der das und jenes verbietet. Zensur ist kein Verbot! Zensur führt nur zum Missverständnis - und so funktioniert sie auch. Dient sie jedoch jemandem? Solange wir das Missverständnis versuchen zu verstehen - dann schon! Wir sind aber in unserer Fähigkeit die Missverständnisse der Philo Fiction 2.0 in der Version 2.018) aufzudecken so gewachsen, dass wir diese schon als eine Art Sport von den Mediengestalter verlangen - nur um uns in unserer Fähigkeit das Missverständnis zu Verstehen zu Erkennen bestätigt fühlen. Und so tun' wir weiter ... Als fortschreitende Dialektik soll das Erkenntnismoment genauso tragbar sein, wie eine in seinem Wesen diametral gesetzte Bedingung die erst das Moment definiert. Es fühlt sich sicher etwas anders an, als jene Worte, die die Symptomatik aufrufen sollten - wie es in einer Automatik passiert - die einfach nur passiert. Weitläufigkeit ist der Fang des Tages. Der Erkenntisgewinn berechnet sich selbst neu - solange man den Preis dafür zu zahlen bereit ist. Ein intellektueller Deckungsbeitrag wird der Maßstab zwischen dem Aufwand einer ide'e'alen Preisgabe wie es die versteckte Summe der zu befolgenden Rhythmen des reinen Denkens hervorruft - sie ist in ihrem (aber auch in seinem) Wesen einfach ein Element des Begreifens und hebt damit wieder den Begriff - das Leitnomen des Begreifens in den Fokus. Es weicht gänzlich der Wahrnehmung bzw. der Erkenntnis - da der Begriff erst jenes Begreifen als ein hermeneutisches Kleinod feilbietet - sich selbst verkauft, wenn man so will. Es gibt für die Philosophie keinen Markt (nicht einmal ein Ideal des Marktes) der das Wissen auf den Sockel (bzw. die Waagschale) in einer Balance zwischen Angebot und Nachfrage austariert um so dem Begehren des Individuums zum Zweck des Gemeinen empor hebt um damit die Wirklichkeit zwischen einem Gleichgewicht einpendeln zu lassen. Sicherlich wird auch in der Version 2.019 das ökonomische Denken im Individuum Platz finden - zwischen der unteilbaren Liebe zu seinen|bzw. ihren Lieben und der einfachen - wenn gleich doch seit Äonen von Jahren Wahrhaftigkeit ökonomischer Gesetze. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage wird gegenwärtig durch psychologische Gründe getrübt, die den Konsumenten dazu verlassen nicht immer das billigste Produkt in seiner gleichen Qualität zur Kassa zu tragen. Mein Gott - es gibt sogar Fälle in denen (nachweislich dokumentiert) der|die Kunde|in bereit ist, ein teureres aber dafür in der Qualität schlechteres und in der Menge gleich (wenn nicht sogar weniger) vollständiges Produkt über den Bar-Code-Leser zu schleifen. Dieses tragende Argument für die gänzliche Unvernunft kann problemlos auf die Philosophie umgewälzt werden - wie man eine Glühbirne zum leuchten bringt oder sie austauscht - nur weil ihre Zeit gekommen ist. Genauso unterliegt das gedruckte Wort wirtschaftlichen Axiomen - dabei muss man es nicht einmal durch ein Offset jagen - es verkauft sich auch in Rot-Grün-Blau, oder noch effektiver --> als gesprochenes Wort!. Die Erkenntnis weicht dem gängigen Ideal eines Denkens, welches bereit ist, Interessen zu bedienen. Ich will es probieren und die grenzgeniale Dialektik eines K. Marx auf die Verwertbarkeit des reinen Gedanken anwendbar zu machen. Dafür benötigen wir zwei elementare Prämissen, zur Umwandlung marxisitischer Theorien auf die Handelsware "Wissen" anzuwenden. Vorrangig natürlich gilt es den Kapitalisten in die Terminante "Intellektueller" transponieren - damit liest sich "Das Kapital" schon leichter. Wenn wir nun den Kapitalisten durch den Intelektuellen ersetzt haben können wir gleich zum lustigen Teil unserer Arbeit vorschreiten - dem psychologischen Aspekt: "dem Fetisch". Was dem "Kapitalisten" sein Gold ist, ist wohl dem "Intelektuellen" sein gesichertes Wissen. Er oder Sie will sicher nicht auf irgendwas unsicheres zurückgreifen - so muss Wissen verstanden werden (als gesichert oder eben nicht). Der Intellektuelle fangt mit desaximatischen Wissen in einem Small-Talk-Diskurs genauso wenig an, wie ein Kapitalist sich über Katzen-Gold freuen kann. In der Optik ist beides gleich - im Wesen jedoch unterliegt beides der Meinung eines Experten - einem Experten für Wahrheit oder einem Experten für Alchemie mit seinen Widerlegungen. Der Fetisch ist in beiden Fällen die konstruierte Motivation - im Einen das Eine - im Konkreten das Konkrete. Aus dem Fetisch erst kann die Erklärbarkeit allem "dem-tragenden-Element" seine Deutlichkeit verleihen - wir wollen einfach das Motivationale dort lassen wo es herkommt - nämlich aus der Psyche wo die Erklärung all-zu-menschlich bleibt. Dem aufmerksamen Lesers von "Kapital" und "Manifest" wird sicher das scholastische Moment aufgedrängt haben. Es lässt den Schluss einer deskriptiven Philosophie zu - es relativiert aber immer noch die Beziehung des einzigartigen Hegels zu Marx - eine Beziehung von Lehrer-Schüler - eine ewige Genialität die durch bestandene Zeugnisse zur Lehrveranstaltung, einem Marx mehr Genie zuspricht, als des dem Meister je möglich gewesen wäre - den der Meister hat sein Genie erst bestätigt. Wie stellen wir uns nun diesen Hegel vor - der beim Einmarsch von Napoleon aus dem Fenster blickte - kurz blickte - und sich dann (unbeeindruckt) sich seine Texten widmete. Wir müssen uns also einen eher mittelmäßigen Professor Hegel denken aber dennoch weiterhin einen grenz-genialen Doktor Hegel. Ich bin doch weiterhin noch immer stark dem Hegelschen Genie verfallen - ich als Autor dieses Aufsatzes. Und die Tatsache, das ein brillanter Geist eine Unterschrift tätigt - um einen seiner Schüler die elitäre Legitimation zu verleihen - die Welt durch das reine Denken zu verändern, stimmt mich wehmütig. Ich kann aber nichts daran ändern - und Milliarden Kapitalisten (im Jetzt und in Ewigkeit) werden beipflichten - es widerspricht einfach ihrem Ideal des einfachen Denkens. Das Denken des Hegels ist definitiv durch seine "Religiosität" geprägt - er macht in seinen Schriften kein Hehl daraus - sein Protestantismus. Nur stelle ich mir diesen Hegel weiterhin wie einen Marathonläufer des Geistes vor - der an einem Fuss eine Last (einen Klotz) trägt und dennoch immer wieder intellektuell als Spitzenläufer einläuft. Die marxsche Genialität lässt sich also auf die geniale Dialektik eines Hegels zurückführen - er meinte das das dialektische Verhältnis von Ware zu Geld in einem mehr von Geld (für den Kapitalisten) und einem mehr von Ware für den Arbeiter besteht. Dieses w = g = w' wandelt sich in der Perspektive zu g = w = g' wobei g für Geld und w für Ware steht. Furchtbarerweise erkennt nun Marx den bedeutungslosen Akteur im Wirtschaftsprozess gleich seiner psychologisch-entarteten Instanz darüber. Es wird die liefert erst die Erklärung für das, was wir als Rezipienten verstehen - als jene die das Denken über das Wissen zu stellen verstehen um so eine Realität zu beschreiben die mehr Farben besitzt als das rein Theoretische. "Hätte ich als einfachen Schreiberling die Möglichkeit einem Hegel gegenübergetreten - ich würde ihn fragen ob er einen Schoppen Wein mit mir dringen möchte - jedes Wort würde ich wie bar Münze nehmen". Aber wir haben die wichtigsten Aussagen einer marxschen Philosophie aufgearbeitet. Und wir können damit den "Intellektuellen" per se genau gleich konstruieren wie wir auch eine andere Person mit gleichem Status denkbar machen. Die Wechselwirkung eines Gegenwärtigen ist nebensächlich. Sie wird erst zur Erkenntnis - wollen wir die Erkenntnis nicht so hoch bewerten, wie sie im Norm-Fall zur Anwendung kommen sollte. Deshalb ist es meine Aufgabe die Dialektik von w = g = w' bzw. g = w = g' auf das reine Denken zu übertragen. Ich nehme einmal zaghaft ein w als Wahrheit an. Ich traue mich - ein a als Aussage anzusprechen - und lande damit schon frühzeitig in einer falschen Überlegung. Die Aufgabe ist es, ein w als Wahrheit in ein w' als Wahrheit höherer dialektische Instanz zu überleiten. Die Schwierigkeit eine Wahrheit als These in die Synthese zu führen scheitert bzw. befruchtet sich erst durch und an der Antithese. Im einfachen Gebiet der Ökonomie sind die Überlegungen leicht anzustellen - sie sind schließlich axiomatisch determiniert... So gesehen werden Denkaufträge ebenso als solche betrachtet - als Aufträge. Denkleistung hingegen bleiben weiterhin einer strengen Evaluation jedes einzelnen Wortes unterworfen - lang lebe die Bewertung - schließlich muss man doch ein Urteil fällen. Der ökonomische Kontext verkauft sich selbst an das Wesen seiner Begreifbarkeit und vermittelt damit seinen Sinn - nämlich den Sinn der Vermittlung per se. Das Denken selbst ist damit der Kommunikationskompetenz des narrativen Subjekts - der den Gedanken erzählt - unter zu orden (jedoch nicht zu subsumieren). So wie eigentlich den Empfänger eines Briefes nur der Zustand des erhaltenen Briefes interessiert, seinen Inhalt und den Zustand des Inhaltes - so wird das Gedankliche ebenso einigen Gesetzten der mittelbaren Vermittlung oder der vermittelnden Mitteilung ausgesetzt sein. Das kommunikative Moment ist der entscheidende Gradmesser in der weitergabe einer radial ausströmenden Denkrichtung - jedoch nur Scheinbar. Scheinbar, weil das kommunikative Moment selbst Schein ist - Scheinbar, weil es durchwegs vorkommen kann, das die gedankliche Qualität einfluss auf die Sprechsituation selbst hat und damit ein sich selbst erschaffendes Moment im ontologisch-bedeutenden Ablauf der Kommunikaiton generiert. Wir müssen uns also die Bedingungen sowohl innerlich als auch äußerlich beeinflusst vorstellen - um gleich vor der Argumentation die innerliche Einflussname auf den Gedanken selbst auszuschließen - oder ausschließbar zu machen. Der innere Einfluss auf die Vermittlung des Gedankens ist schon deshalb aporiestisch da der Einfluss nur reversiv auf den Gedanken selbst wirkt bzw. wirken kann. Doch große Denken haben schon lange die Antwort auf Widersprüchlichkeit selbst gefunden - sie fanden die Metaebene - ja selbst die Metaebene des Gedanken in seiner Reinform. Damit bleibt der Gedanke selbst unangetastet und stabil. Ich will es exemplarisch Darniederlegen. Stellen wir uns vor, wir hätten eine Antwort auf die Frage "Was ist der Mensch?". Gänzlich unreflektiert nehmen wir als Antwort: "Der Mensch ist Herr oder Knecht!". Wir hätten damit eine dualistische Eventualität die den zu transportierenden Gedanken darstellen soll. Im philosophischen Prozess spielt es sehr wohl eine tragende Rolle ob eine Frage der Antwort selbst zugrunde liegt. So ist die Konstruktion der Frage selbst nicht nur von logischer Bedeutung - sondern spielt später in der Metakategorisierung zu unserer Antwort jenen kognitiven Teil aus, der entweder die Frage selbst unbeantwortet zurücklässt oder die Antwort in einen logischen Strang zu zwängen - ein Mittelding zwischen der Kritik der ersten und darauffolgenden Abstraktionsebene. Kategorisch darf die Antwort als Wahr betrachtet werden (möchte man einzig die Formulierung um ein --> entweder <-- erweitern, führt es schon zu einem Syntax error). So ist (ohne die Metaebene anzutasten) der Mensch ein Knecht oder ein Herr - er kann damit auch Knecht und Herr zugleich sein und in Folge natürlich - sollte er niemanden Knecht und niemanden Herr sein, so ist er es doch, nur eben niemanden gegenüber. Die Schwierigkeit ergibt sich bei der Determination von Herr und Knecht, insbesondere, wenn sich das Eine erst durch das Andere ergibt. Würde selbst diese Schwierigkeit als Argumentation ins Feld geworfen, dass nun erst ein Herr ein Herr ist, wenn er einen Knecht hat und ein Knecht eigentlich nur ein Knecht sein kann, wenn er einen Herren hat (das natürlich die Antwort sofort ad absurdum führt und damit dialektisch Falsch wäre) - Wäre ..., wenn nicht die Frage der Antwort vorangestellt wäre. Und die Frage war nicht: "Was bin ich?" sondern "Was ist der Mensch?". Darin liegt die dialektische Überlegung - den ein "Was ist der Mensch?" erfordert ein ontologisches Sein von mehr als einem Menschen, also mehr als einem Ich. Die Erkenntnis "Ich bin ein Mensch!" allein reicht nur aus, wenn man von einem "Ich bin ein Mensch und mein Sein ist ebenfalls menschlich um damit rückbezüglich das eigene in eine Vielfalt von Erscheinungen zu pressen" - Rubbish. Die Überlegung in seiner Anfangskonstruktion löst sich durch die Fragestellung allein schon von jeglicher Singularität im Sein ab - oder einfach ausgedrückt: "Gäbe es nur ein Ich so gibt es garantiert entweder keinen Herren oder keinen Knecht (wenn sie sich durch ihre Rückbezüglichkeit bedingen). Es geht aber in diesem Aufsatz nicht um den Beweiß bzw. die Widerlegung der hegelschen Dialektik zwischen Herrschaft und Knechtschaft und auch nicht um eine kantsche Fragekategorie. Zum einen weil es zu weit abschweift die Komplexe "Selbstbewusstsein, Arbeit, Angst und Genuss" aufzulösen - ich will als einfacher Kommunikationspädagoge die Metaebene des Gedankens betrachten und seine Auswirkungen an einem Beispiel (das allein schon zu Rechtfertigen mich viele Tastenanschläge gekostet hat - als das man sich nicht einfach schon im Vorhinein darauf einigen hätte können, das ein Beispiel illustriert und nichts beweist). Aber mit dieser ausschweifenden Rechtfertigung des Gedankens (der Antwort) habe ich schon eine Form der metakategorialen Einflussnahme auf die Aussage selbst, dargestellt. Sie wirkt bestätigend oder falsifizierend auf die Antwort und ist damit einer der vielen inneren Beeinflussungen im Kommunikativen Prozess. Wirkt sie bestätigend - so festigt sich das Selbstvertrauen (im Innere) - falsifiziert sie, so wirkt das kommunikative Wesen selbst unsicher und wird mühe haben, den Gedanken so zu transportieren - wie er beim Empfänger ankommen sollte. Fünfte Schulstunde in einer beliebigen Unterstufe. Am Stundenplan steht Deutsch und auf dem Ziffernblatt der großen Bahnhofsuhr im "Multifunktionsaufenthaltslernflur" touchiert der große Zeiger den kleinen und beide zeigen auf die Zwölf. Traditionell eine Zeit, wo gerne Mittag gemacht wird. 30 Minuten plus minus - das geht schon in Ordnung aber die fünfte Stunde biegen wir noch runter. Diese 45 Minuten werden sicher nicht das kosmische Zeitgefüge aus den Angeln heben um so zu einem Supergau der geladenen Gewohnheiten explosionsartig unsere Realität auszulöschen im Stande wäre. Alles kein Problem - keine Panik auf der Titanic. 12:45 Uhr - dann ist diese Deutschstunde zu vorbei. Und der Administrator dieser Schule hätte auch hier schon eine Mittagspause von 20 Minuten einplanen können - aber die 6. Stunde (von 12:55 bis 13:40) noch schnell reinpressen - schließlich ist an vier der fünf Schultagen nach dieser 6. Stunde sowieso Schluss weil der Admin genialerweiße Religion oder Bildnerische Künste dorthin verlagert - Fächer die auch mit leeren Magen schaffbar sind. Aber dann ist schon ist zeitlich - der Admin rechnet: Die Frühschicht in der Fabrik beginnt um 06:00 Uhr und endet 8 Stunden später um 14:00 Uhr - Papa kommt also rechtzeitig zum gemeinsamen Mittagessen um 14:30 Uhr - für eine funktionierende Familie einfach unentbehrlich - dieses gemeinsame Mittagessen und zuvor das gemeinsame Frühstück, das ja so nicht stattfand - weil man den bzw. die liebe|n Kleine|n nicht um 5:00 Uhr wecken will - nur für dieses gemeinsame Frühstück. Aber mein Gott - was soll man machen? Das Eine ist mit dem Anderen möglich - ansonsten hat man doch noch ein entweder-oder. Und wenn zwischen 05:00 Uhr und 14:30 Uhr keine Mahlzeit passiert - das interessiert wohl doch nur den Ernährungsberater bzw. |in der|die an die Tür des Administrator klopft und sagt: "So nicht!". Noch immer kein Problem - keine Panik auf der Titanic! Es gibt ja noch immer das Schulbuffet mit der 'xSundn Jause (ein Kürbiskernweckerl mit Kräutercremeaufstrich und Salatbeigabe) und im Süssigkeitenautomat wurde Mars, Snickers und Milka verbannt. Er liefert per Knopfdruck einen frischen steirischen Apfel oder halt eine Orange. So oder so - Fast Food, weil die sozialisierende Wirkung eines gemeinsamen Essens weiter ignoriert und durch Vitamine und Nährstoffe beschönigt wird. Aber genug Energie für die 5 bzw. 10 Minuten Pause zwischen Englisch und Mathematik - verhungern wird sicher kein Schüler! Außerdem ist nicht jeder ein Schichtarbeiter - Doktoren und Ingeneure haben sicher Gleitzeit. Sie können sicher ihre Arbeitszeit so planen, dass auch das Familiäre, das Gemeinsame wieder in den Fokus gerückt wird. Schließlich ist die Entwicklung in der Familie ebenso wichtig wie die Entwicklung in der Schule - für die Kinder natürlich (was wirklich prägend ist, können Psychologen gerne auf Anfrage beantworten). Aber egal - funktioniert die Familie (eben wegen so nebensächlichen Dingen wie der Existenzsicherung) nicht, dann kann man doch jederzeit die SPÖ wählen die dann die Erziehung auf eine soziale Stufe stellt und den jungen Leuten dann eine Ganztagsbetreuung mit einem Mittagessen dazwischen anbietet. Gut, es ist ein Essen mit Freunden (bzw. Arbeitsfreunden) und nicht mit den Lieben der Familie - aber, in der Werkskantine geht es nicht anders zu. Naja gut - in der Schule gibt sicher nicht das Käsekrainer-Trio aus der Mikrowelle - sondern, eine Mahlzeit mit Suppe und Salat (manch einer würde darin schon den Himmel auf Erden erahnen). Danach die Nachmittagsbetreuung - die Ganztagsschule, Hausaufgaben werden gelöst - mit Hilfe und Kontrolle und bis 15, 16, 17 Uhr noch Spiel, Spass und Sport. Danach Family and Friends - Sparetime nach all dem Spiel, Spass und Sport. (Oh hätten wir nur ein Bachlorstudium für die Ganztagsbetreuung - es soll nicht unprofessionell passiern). Aber - in einer Demokratie wählen halt nicht alle die SPÖ - nur allein, weil der|die Wahler|in in einem sozialistischen System ihre eigene Armut vermuten - nur weil die Armut an anderer Stelle bekämpft wird - eigentlich für alle anderen aber nie mich mich! Und so lebt der verkehrte BOBO in einer Welt, in der er links lebt aber rechts denkt. Und ich selbst habe in einem Gespräch etwas erfahren auf die Frage: "Was sollen wir mit dem Geld machen, wenn wir damit keine Arbeitslosen und Asylwerber unterstützen? Sollen wir uns einen oder zwei neue moderne Panzer kaufen?" - die Antwort: "Ja, das wäre mir lieber!". Aber ich will den verkehrten BOBO nicht an den Pranger stellen und ihn mit faulen Tomaten bewerfen! Er ist ein Produkt des cinematographischen Exports der USA - er ist geprägt durch eine Philosophie dessen geistige Erziehungsberechtigte ca. 56 % des Budgets für Militär und Sicherheit ausgeben. Und das tun sie auch gut - schließlich sind es die USA die zum ersten Mal eine Atombombe auf Großstädte geworfen haben - sie müssen Angst haben - solange bei ihnen noch Geschichten der Rache erzählt werden! Oder der verkehrte BOBO ist einfach nur beeindruckt - das ein einfacher Präsident in einem Twitter-Posting die Weltpolitik neu ordnen kann - nur weil dieser Tweed mit Säbelrasseln gleich-gesetzt wird - ein Vorteil der massiven Sprengkraft eines Landes - koste es, was es kostet. Und so ist es, dass unsere Populisten mit US-Amerikanischen Ideen werben und damit auch das geistige Empfinden des Anti-BOBO ansprechen. Berittene Polizisten in Wien - wie in New York. Demontiert werden aber nur Systeme die wir uns mit "LINKS" leisten könnten - mit einem 2 % Budget für das Bundesheer --> jederzeit. Ja natürlich können wir mit sowenig "Schlagkraft" wenig an der Weltpolitik ändern. Gut, vielleicht gibt es das eine oder andere Land das gerne mit uns Handel treibt und uns deshalb wohlgesonnen ist - jedoch: "Angriffswaffen" haben wir keine - und das finde ich auch gut so. Wir brauchen das auch nicht. Wir müssen nicht 300.000 Euro für ein Eurofighter-Manöver ausgeben. Das müssen wir wirklich nicht. Wir haben eine günstigere aber effektivere Landesverteidigung. Wir haben die älterste Militärakadmie der Welt. Unsere Offizier sind besser geschult - so wie jeder Soldat - und diese Schulung - dieses Wissen - diese Kompetenzen werden uns auch mit einem 2 % Budget für die Landesverteidigung vor Agitatoren beschützen und bewahren. Wir werden Angreifer auf unsere Berge führen, wo sie entweder erfrieren oder wegen Erschöpfung aufgeben. Wo sie mit ihren Dronen Lawinen auslösen die ihre eigenen Basen zerstören - wo sie allein durch die Bergluft in einen Rausch verfallen - der uns genug Zeit gibt um uns zu helfen - um uns vor Feinden zu bewahren, die es nicht gibt. Nur allein, es gibt sie nicht, weil wir gut sind - weil wir neutral sind - weil wir der Gewalt eine Abfuhr erteilt haben. Und so können, diese Millionen Euros, die wir uns erspart haben, indem wir keine "hochmodernen" Angriffswaffen kaufen, für unsere Ärmsten verwenden. Für humanitäre Hilfe an Flüchlingen und Menschen in Not - für unser Sozialsystem - für unser Gesundheitssystem - fur unsere Bildung. In Mitten der fünften Stunde in Deutsch passiert alles das, was meine Ausschweifungen bisher dargelegt haben - jedoch es passiert nebenher - heute, jedoch nicht immer. Denn heute haben die Schüler|innen der 5.ten Schulstunde ein Diktat vor sich. Die Lehrerin ist pünklich in der Klasse - die Schüler|innen haben ihr Diktatheft geöffnet. Natürlich wird nur auf der linken Seite des Heftes geschrieben - die rechte Seite bleibt frei für die Kommentare der Lehrerin. So blättert also der Schüler am Ende der Seite zur nächsten über - wie es das Wesen eines Schriftstück verlangt - und weil er Rechtshänder ist (so wie viele) liegt sein gesamter Arm über dem anderen Blatt. Die Lehrerin (geschult auf den konventionellen Unterricht) kennt natürlich die Diktatgeschwindigkeit - sie kennt ihre Lesegeschwindigkeit - sie kennt ihre Vorlesegeschwindigkeit - sie kennt die Geschwindigkeit des Schülers. Das macht ihr auch nichts, denn es liegt sowieso dieses Prickeln in der Luft - diese Elektrizität, die Haare zu Berge stehen lässt, aber nicht noch genug ist, um ein E-Kraftwerk zu betreiben. Ein Diktat - ein Diktat. Implizit natürlich eine Lehrzielkontrolle - explizit eine Lernzielkontrolle. Dem Schüler wird die bevorstehende Bewertung bewusst - er|sie muss sich beweißen. Viele neue Wörter - viele schon bekannte Wörter. Jetzt bloss keinen Schnitzer - schon gar keinen bei eh schon bekannten Worten. Das Diktatheft ist unerbittlich - es zeichnet die Wahrheit auf - so wie sie passiert. Es geht darum, den jungen Schüler|innen klar zu machen, wie sich die Spracheingabe von Google fühlt - wenn sie später dann einmal ihre vorwissenschaftliche Arbeit ins Smartphone dikitieren. Das Diktat muss weiter leben - darf niemals an Bedeutung verlieren - weil es doch eine Form der Kommunikation ist, die die Überprüfbarkeit der eigenen Wahrheit transportiert. Und so läuft die LZK im Unterricht weiter. Ein Polaroid gibt uns ja so treffend die Wirklichkeit wieder - so wie ein Diktat sich eigentlich nicht vom vorgelesenen Text unterscheiden darf. Die Spannung im Unterricht ist jedoch für die Lehrerin nicht mehr als ein Eintrag in einen der vielen Kataloge, die sie mitschleppt - die sie zu füllen hat. "Diktat 3.4 Seite 45" der Eintrag eines Events für den Lehrer und ein Happening für den Schüler. Der konventionelle Unterricht verlangt von der Lehrperson, dass sie|er dieses Dikat auch nachbearbeitet - es kontrolliert - es bewertet und aus der Bewertung heraus eines von vielen Urteilen über die Leistungsfähigkeit des|der Schülerin darniederlegt. Beide (er und sie) haben so viel Einsatz gezeigt - so schmerzhafte Erfahrungen in den Händen gespürt - so viel Spannung erlebt. Ein Feedback dafür wäre wohl das mindeste. Wir sind noch immer im konventionellen Unterricht - und wäre er nicht so standardisiert und von oben herab gelehrt - dann hätte wahrscheinlich dieses Mädchen in der 3. Bankreihe nicht zu weinen begonnen. Trännen des Stress? Aber Tränen und Tränen sind ein Indikator für den Lehrer seinen Unterricht zu hinterfragen - sein Diktat zu hinterfragen. "Warum weinst du?" - "Ich kann nicht so schnell schreiben" - "Dann lass einfach einen Satz aus!" - und bei der Beurteilung fällt dieser fehlende Satz auch nicht auf! Ein Satz mehr oder weniger - was soll's? Bislang dürfen wir der konventionllen Lehrerin vieles unterstellen, aber eines sicher nicht - Faulheit. Sie gibt doch regelmäßig Hausaufgaben auf - 43 im Schuljahr. 43 mal 25 Schüler|innen sind allein für diese eine Klasse 1.075 Bewertungen pro Jahr - also mehr Hausaufgabe für sich selbst als für den einzelnen Schüler bzw. für die einzelne Schülerin. Der konventionelle Unterricht verlangt es - und wie schon Ostbahnkurti gesungen hat: "Weil in da Arbeit - in da Arbeit muaß ma ollas geb'n. - siehe Songtext des Lieds 'Arbeit'". Und genau so wird die Komponente Arbeit des Lehrers auf eine höhere Stufe zur Arbeit des Schülers gestellt - für den Schüler nicht begreifbar - für Eltern nebensächlich - da sie die anderen 24 nicht sehen. Der konventionelle Unterricht geht aber weiter - und so schleppt sie brav die 25 Hefte mit nach Hause, wo sie brav und sorgfälltig die leichten Fehler mit einem roten Strich markiert und die schweren mit zwei roten Schrägstrichen anzeigt - das allein ist aber noch nicht ihre intellektuelle Leistung - so etwas könnte auch ein Affe mit JavaScript Kenntnisse lößen - nein, sie notiert aus diesem einen Diktat Auffälligkeiten bzw. Konformität und deduziert damit ein Notenbild - eine Graduierung der Leistung die sowohl einer Kontrolle des Landesschulrats als auch der begierigen Fragen der Eltern standhalten kann. Sie kennt die Bedeutung dieser Notenskala (sie weiß, um die Graduierung in 5 Stufen bescheid). Sie weiß auch, dass es keinen großen Unterschied ergeben würde - täte sie ihre Beurteilungen auf eine 100-Grade-Skala ausrichten - (der Schüler hat 87 % des Lehrstoffes erreicht. Von Fünf bis Eins ist ihr berufliches Leben determiniert - und das tut sie auch gerne. Will sie durch die Noten eine Art Macht ausüben? Will sie durch die Noten eine gesellschaftssttabilisierende Funktion ausüben? Will sie durch die Noten ein Feedback geben - ja - ja - ja. Aber, sie kennt die Noten noch von früher - und so wird aus den Grundsätzen einer objektiven und validen Benotung eine Erringung an ihre eigene Schulzeit. Das ist das psychologische Moment des konventionellen Unterrichts - die Visualisierung der eigenen Schulzeit und das Transponieren der Erfahrungen auf das reale jetzt und hier. Und damit unterliegt sie einer breit aufgestellten Kritik - die ihr Verhalten auf die Methodik des "Frontalunterrichts" reduziert - sie erlaubt sich die Meinung, dass Frontalunterricht seine Berechtigung hat - und trifft damit auch meine Einstellung - Frontalunterricht als eine Methode zu betrachten - eine unter vielen. Da sie nunmal mit der Dokumentation von Schülerleistungen ebenso beschäftigt ist, wie mit der Deduzierung ihres eigenen Unterricht - und damit einem Hinterfragen ihrer eigenen Persönlichkeit - ihrer Lehrerpersönlichkeit - ergibt sich für sie selbst tag-täglich ein Entwicklungsauftrag der sie selbst als Maßstab allem sieht und sich selbst dem Maßstab von allem gerecht werden will. Aber der konventionelle Unterricht geht weiter. Er ist den Rahmenbedingungen unterworfen - und die gute konventionelle Lehrerin sieht diese Rahmenbedingungen in einem Rechtskodex niedergeschrieben. Sie will also SchUg und SchOG Wort und Beistrich folgen - doch das sind nicht die Rahmenbedingungen, die die Gesellschaft verlangt - und mit Gesellschaft meine ich in diesem meinem Blog mich - die ich nicht will. Ich als kritischer Schreiber möchte die konventionelle Lehrerin niemals auf die Schulgesetze reduziert wissen. Ich, als Repräsentant von Gesellschaft will das die Lehrerin die Zukunft der Gesellschaft - die Zukunft von Österreich - die Zukunft von allem bildet. Ich will, das diese Lehrerin die Zukunft genauso kennt, wie sie die Gegenwart versteht und einfließen lässt - nur allein, weil es die Gegenwart ist. Sie weiß darum, das ihre pädagogische Freiheit in der Methode liegt, aber nicht im Inhalt - sie weiß, das sie den Inhalt genaus gestalten kann, da Wien weit entfernt von ihrem Klassenzimmer ist und sie weiß auch, das ihr konventionelles Verhalten jenen Effekt hervorruft, der genau Wien ins Klassenzimmer bringt - selbst wenn sie ihre pädagogische Ausbildung in Salzburg, Linz oder Graz erworben hat. Eine geisteswissenschaftliche Didaktik orientiert sich nunmal an Lehrplänen, Bildungsstandards und prototypischen Unterrichtsbeispielen - eine freie Pädagogik verlangt dagegen ein gesellschaftskritisches Denken welches Curricula ad absurdum führt. Auf die Frage, warum ich mich Sozial engagiere und mein Denken permanent am äußerst linken Rand chauffiere - ist die Antwort: "Warum nicht? Schließlich habe ich es gelernt und kann es - also tue ich es auch!". Nun will ich hier aus dem Herzen Europas (Österreich) nochmals die Bedeutung von Sozialismus, Demokratie und einer progressiven Gesellschaft in den Fokus meiner Schreiberei rücken. Vorweg, der Österreicher ist in seinem Wesen mit sozialistischem Denken im gleichen Verwandtschaftsverhältnis wie der Ehemann zum Schwippschwager. Das österreichische Denken ist nicht darauf ausgelegt tiefe kommunistische Ideen in die Realität zu transponieren. Es ist mehr ein Denken welches sich teleologisch direkt auf die absolute Mitte hinbewegt - so nivelliert sich das linke Denken und im rechten Denken kommt es nach einem Prozess der jahrelangen klerikalen Indoktrination zu einem höheren Bewusstsein im höheren Alter. [Ein guter ÖVP Politiker ist erst im hohen Alter wirklich gut - bis dahin sind seine Entscheidungen eher überflüssig. Die besten Geschichten passieren nie im Zentrum - immer an der Peripherie. Selbst die Zentrierung eines Hauptakteuers lässt ihn im subtilen Genie seiner Mitakteure aufblühen - und dennoch glaubt der Leser im Mittelpunkt von allem Geschehen zu sein - der Leser irrt, da er die Handlung antizipiert um so das zentrale Moment nur als Projektion liefert - als Projektion seiner Erfahrung. Selbiges passiert auch der Leserin. Der Debutroman "conquest of wetzelsdorf" von einem aufstrebenden Schreiber und innenduo aus der Murmetropole, dem Schmelztiegel in dem akademische Lehre mit Literaturverständnis ständig neu gegossen wird, Graz, soll ich meine Aufmerksamkeit mit dieser Kritik widmen. Da es bislang sehr wenig vergleichende Kritik zum Machwerk gibt, bleibt mir die undankbare Arbeit den Plot mit eigenen Worten hier ins Internet zu pressen (ich fühle mich wieder wie 14). Die Schreiber|innen des Textes platzierten ihn autogeographisch in die Steirische (Kultur) Hauptstadt Graz. Die Protagonisten sind jeweils an einem und am anderen Rand der Stadt zu finden - der Fluss trennt sie in Links und Rechts von der Mur [people on the river verstehen sofort worum es geht In einer konsumorientierten Gesellschaft, wie der meinigen um mich herum, muss das reine Denken ersteinmal entkriminalisiert werden, bevor überhaupt mit den großartigen Entertainment des Gehirns begonnen werden darf. Wo sich ein Gruppe formiert die das Denken als geistige Onanie stigmaisiert und die andere Gruppe dem Denken das menschnlich höchste Gut verleiht, stehe ich und sage: "Leute, Ihr habt alle zu gleichen Teilen unrecht". Während die einen zwar das notwendige kritsche Reflektionsvermögen besitzen um ein tatsächlich gutes (damit meine ich ein moralisch|ethisch|tugendhaftes) Leben zu führen; Ihnen es aber die Stimme verschlägt, wenn sie ihre kognitiven Erkenntnisse zum Besten geben sollen um gegen geltendes Unrecht zu sprechen - nur allein, weil sie paralysiert sind durch die Vielzahl der Gedanken und ihrer Komplexitäten und so gezwungen sind geltendes Recht auszuspeien, die reproduktive Leistung einen Gesetzestext vorzutragen - auf pädagogischer Ebene die Erste und Unterste in einer Taxonomie der Leistungen des Geistes. Und auf der anderen Seite jene kleinen Geister mit lauter Stimme, die schon allein durch die Wortwahl dem Gesprächspartner klar machen: "Ich habe meinen Geist noch nie auf Reisen geschickt - das wäre nur dekadenter Unsinn" um so mit einer begrenzten Anzahl von erlernten Phrasen eine phonetische Kette zu erzeugen - die sicherlich akustisch als Satz durchgeht - doch inhaltlich im besten Fall nur ein körperliches Bedürfniss ausdrückt. Diese Mitmenschen trainierten sich Unmengen an Reiz-Reaktions-Phrasen an, die sie tatsächlich als sophisticated erscheinen lässt - nur nicht den Schein verlieren ist ihr Credo. Auf die Frage: "Wie geht es dir?" kommt dann ein: "Wie es die Anderen wollen" oder "Man kann nicht besser klagen" - meine Mitmenschen unterlassen die Frage schon und führen sie lieber gleich geschlossen aus: "Geht's gut?" - "Geht es dir gut?". "Ja, nein, abbrechen?" - es wird nicht lange Dauern, bis Kommunikationstaktiker auch auf diese Frage die passende Antwort finden - obgleich sie doch nur eine Einstiegsfrage in einem langen glorreichen und unterhaltsamen Prozess des "small talkings" - ich als Verfechter und Liebhaber allem "Small Talks" halte am Unterhaltungswert fest - abgeblockt haben. Noch ehe die 'lange Winternacht' durch Smalltalk wie im Flug vergehen soll - wird sie im Anfangsstadium abgewürgt. Die Besonderheit von Smalltalk ist, das sie immer trivial beginnt und in einer Besonderheit endet. Wir alle kennen jene guten Gespräche, die irgendwann den Satz "... ja, aber worum ging es eigentlich?" fortgesetzt werden - die Antwort im Smalltalk: "Ich wollte wissen wie es dir geht!" (hört man selten, eher noch: "Ich wollte wissen wie es DIR geht!"). Kurz mal zur Erklärung wie SmallTalk funktioniert: Jemand spricht einen Satz. z. B.: "Der Kaffee ist eiskalt". Ein anderer kommentiert den Satz. z. B.: "Wenn du was warmes willst dann bestell ein Bier". Ein anderer rettet den Satz. z. B.: "Der Kaffee war schon immer eiskalt". Wieder jemand rettet den Kommentar: z. B.: "Ich habe hier schon einmal ein Bier bestellt - da ist nur der Preis eiskalt". Die Punkte 2 bis 5 wiederholen sich solange bis es zu einer Pointe kommt und alle lachen. Alternativ: Wiederholen sich die Punkte 2 bis 5 und es entsteht ein kontemplativer philosophischer Zustand - anders ausgedrückt: keiner Lacht. Um nun also das gute Gespräch zu retten, brauchen wir wohl wieder ein neues Anglizima: "Easy Talking" vielleicht. Ich als bekennender Hermeneut kann in so einem Gesprächssetting meiner Leidenschaft fröhnen: Fragen stellen und mit großen Bemühen alles zu verstehen. Das erlaubt mir dann auch zwischendurch mal die Unterbrechnung: "Ich verstehe!" (und wenn auch nur akkustisch). Bin ich da eigentlich alleine - denn immer wenn ich eine Frage stelle und der Antwort lausche, mir im Kopf schon die nächste Frage entsteht? Die Pythons haben schon den Gedanken: "The meaning of life is searching for something to say" geprägt. Wann wurde das letzte mal "der Sinn des Lebens ist die Suche nach etwas zu hören" offen ausgesprochen? Einfach nur hören - nicht zum Dienste es zu Wissen oder um das infantile Bedürniss zu Lernen Befriedigung zu verschaffen. Das gesprochene und gehörte Wort ist eine der größten Errungenschaften des kollektiven Bewusstseins - das müssen wir uns in unser individuelles Bewussstsein einfließen lassen um dem Kollektiv wieder anzugehören. Gleichzeitig erkennen wir sofort die Problematiken des kollektiven Bewusstseins - erstens: wird im Kollektiven der Gedanke das tragende Fundament des Bewusstseins und zweitens: gibt es denkbar effektivere Methoden den Gedanken zu transportieren als die Unzulänglichkeit der Sprache es ist. Ich möchte schon im Vorfeld die Bedeutung eines "kollektiven Bewusstseins" relativieren - denn schließlich ist jegliches Kollektive nur eine Ansammlung von Individuen zu einem Ganzen. Das Bewusstsein als solches definitiv ein wichtiges Argument in der Ontologie ist und damit die Seins-Problematik determiniert, entbindet das Sein nicht von seiner Existenz, da das Sein jenseits seiner Bewusstmachung oder -werdung vorhanden ist und ist. Die Seins-Frage (interkulturell und intersprachlich) ist nicht nur auf ein Hilfsverb der Sprache selbst reduzierbar - 'sein' als Verb ist omnipräsent - es ist das Ur-Verb, das Master-Verbum per se. Es verlangt ein Adjektiv. Es verlangt für das Sein eine Beschreibung - das Sein allein ist absurd - jedoch ontologisch betrachtet der einzige Zugang! So allein, wird das Bewusstsein ein Indikator des Seins selbst - und ein "Ich denke, also bin ich" ist zu wenig um das Sein vollständig erklärbar zu machen - es erklärt im besten Fall nur eine Indikation des Bewusstseins (ob kollektiv oder individuell) und sollte weiterhin so verstanden werden, wie sie in ein gegenwärtiges Weltbild passt. Der Skeptiszimus des kritischen Rationalismus beweist einzig, dass ein negatives Denken über das Sein (ein "ich bin nicht") und sein Anzweifeln erst zum realistischen Faktum führt. Einfach ausgedrück ein: "Ich denke also bin ich" mag unter kritisch/skeptischen Prämissen wahr sein, jedoch ein "Wir denken, also sind wir" gänzlich (sowohl rational als auch logisch) falsch ist. Entbindet es einem Nicht-denkenden Indviduum im Kollektiv von seinem Sein? Kritisiert das Individuum seine eigene Fähigkeit sein Sein durch Denken zu verfizieren, ist es dann noch immer Teil des Kollektivs? Nein, nur allein weil Denken per se Einfluss auf das Bewusstsein hat, ist es noch immer nicht ein Indikator für das Sein - im weitesten sogar für das Kollektive Sein, das bisher noch nicht erwähnt wurde. Es dürfte damit klar sein, wie ein individuelles Denken keinerlei Einfluss auf ein kollektives Bewusstsein hat - solange es nicht zum kollektiven Denken wird - das insich schon absurd ist, da das Denken einzig und allein Individuell ist und genauer genommen nur Individuell erfahrbar ist. Einfache Erklärungen gibt es genug. Zum Beispiel bei Freud: Das Ich ist dreigeteilt. Das Ich, das Es und das Über-Ich. Das Ich bewahrt in philosophischer Sicht seine Konsistenz und bleibt bestehen - das Es ist mehr oder weniger ein psychologisches Attribut zum Ich. Aus rein philosohischer Sicht erzeugt das Es rein einen verwaltungswissenschaftlichen Aspekt um das das Ich gänzlich von Eigenschaften abzugrenzen die dem Ich aus philosophischer Betrachtung so inne wohnen wie Aktiva und Passiva zu einer Bilanz. Gesamtheitlich kann also nur das Ich mit dem Es als Ich verstanden werden. Es ergibt einfach keinen Unterschied, ob das Ich zwar "Nein sagt" aber das Es "es will", da erst im Kontext beide als ein Ich subsumiert werden - ein Individuum werden - die Konflikte des Indivdums mit seinen untergeordneten Trieben allein, sind keine ausrreichende Erklärung um das Individuum von seinem Ich-Selbst-Losgelöstem zu verstehen. Um nun also ein kollektives Bewusstsein erklärbar zu machen, benötigt das Ich ein Über-Ich. Es ist eine Ansammlung von Erkenntnissen und Erlerntem, das wie ein verbindendes Protokoll zwischen dem Ich und dem Kollektiven wirkt. Das Über-Ich nährt sich aus den Erkenntnisse des kollektiven Bewusstseins, es beschreibt sich als Schnittmenge des Ichs, des Es und dem Kollektiven und ist eigentlich jenes Element des Verstehens zwischen den Individuen - denn kein Individuum versteht die tatsächlichen Triebe meines Es als die Triebe des Ichs meines Nächsten. Das Über-Ich ist die Konstruktion eines beständigen kollektiven Bewusstseins - in ihm finden sich die Überschneidungen - in ihm finden sich die Wahrheiten eines kollektiven Seins in seiner Bewusstmachung. Und so wird, eine Zeit des Nachdenkens, zu einer Zeit des Nachlesens. So erkennt der wahre kritsche Geist, die Nichtigkeit des Lesens und seine Absurdität. Der fremd indizierte Gedanke ist keine Bereicherung für das kollektive Bewusstsein - er ist Arbeit als Lernprozess - er ist rein Induktiv und wiederholt sich durch die Bemühungen jedes Wort wie bare Münze zu nehmen. Die Erkenntnis ist endlich gelöst vom Aufnehmenden und wird deduktiv - befasst sich mit der Problematik des naheliegendem Problems. Sie will sich nicht weiter beeinflussen lassen und wird zur Beeinflussung selbst - im besten Fall. Das kollektive Bewusstsein wird durch das sich von Normen ablösende indivudelle Bewusstsein bestimmt - der Leser, hört er hier auf zu Lesen, wird zum Konstruktivisten des kollektiven Bewusstseins - er beginnt hier auzuhören zu lesen und denkt ein neues Hier. Zunehmend, und nicht nur Dank des amtierenden Präsidenten der USA, werden News immer weiter ins Kritikfeld der scheinbaren Intellektualität gerückt. Intellektualität nur allein, weil jegliches kritische Bemühen ein Bemühen des Geistes ist und damit sicher einer der unzähligen Intellektualitäten zuzuweisen sei- wir leben in einer Welt in der einfach niemand mehr Blöd ist - im Notfall hat er oder sie wenigstens spirituelle Intelligenz - Gott sei Dank. Nun gibt es sie aber, die fake news - und zahlreiche Kleingeister nutzten sofort das Erscheinen jenes Phänomens dem Internet zuzusprechen - so als würde man die Luft dafür verteufeln, nur weil sie die Schallwellen einer Lüge trägt. Einem Medium wie dem Internet sind andere Eigenschaften zu Problem geworden, als der Inhalt den es zu transportieren hat. Das Medium arbeitet an seiner eigenen Akkuranz, seiner Geschwindigkeit und seinem Appeal - natürlich nicht das Medium selbst, sondern jene Medienmenschen die fleisig das Medium wie einen Rohstoff bearbeiten - wie der Tischler es mit Holz tut und immer schon tat und den Leidenschaftlichsten unter ihnen spöttisch ein Fetisch nachgesprochen wird - blanker Neid der Orientierungslosen. Was nun also Gold für den Kapitalisten ist Stein für den Bildhauer und eben nun das aberwitzige Konstrukt von Null und Eins jetzt für Medienarbeiter|innen - ehemalige Schriftsetzer|innen und Drucker|innen - ehemalige Graphiker|innen und Typograph|innen - ehemalige Buchbinder|innen und Kunstmaler|innen, Chlicheschnitzer|innen - alle Arbeiten jetzt für das Appeal eines Mediums (und sie tun es gut). Elektriker|innen und Elektroniker|innen, Telematiker|innen und gleich einmal alle Physiker - sie arbeiten alle an der Geschwindigkeit des Mediums (und sie tun es gut). Und Schlussendlich: Die Genauigkeit des Mediums - bearbeitet von Menschen beiderlei Geschlecht aus der Zunft der Philologen, Philosophen, Semantiker und Semiotiker, Übersetzter und Korrekturleser - die Liste ist lang und auch trotz der Länge (tun sie es gut). Ja natürlich gibt es da noch eine wesentliche Eigenschaft die ein Medium am Leben hält - die Flüchtigkeit. Und da sind sie, die Milliarden schon die genau gegen die Flüchtigkeit des Mediums anarbeiten - die User. Jene User, die bereitgestellte Informationen als transportiert und gespeichert wissen wollen - obgleich doch die zwei Tafeln von Moses verloren gegangen sind, sind doch die zehn Imperative noch immer erhalten - transponiert über die Jahrtausende von einem Medium auf das Nächste und nicht der Glaube an sie hat sie über die Jahre gebracht sonder der rein der Wille - der Wille einen Gedanken nicht sterben zu lassen. Dadurch definiert sich ein Medium - es ist Glaubensunabhängig aber schwer Willensgebunden. Mein Glaube morgen noch Photos von Grumpy Cat im Internet zu finden löst keinerlei Konsequenzen aus - mein Wille morgen noch Photos von Grumpy Cat im Internet zu finden - verlangt die Suche, die jene Willenskraft und Energie nach sich zieht, die allzu-menschlich und homotypisch für die Verschwendung und Synonym für ein Sich-selbst-hergeben wird und ist. Das Schlüsselwort ist also "wir". Ein Wir-glauben morgen noch das "Times-News-Journal" online auf der selben URL abrufbar zu finden ist gänzlich absurd, da der Glaube trotz seinem mächtigen Wir irrelevant ist. Anderseit ein Wir-wollen morgen noch "Times-News-Journal" lesen, erzeugt Bedingungen die diesen Willen im Wir wahr werden lassen und so zum Lebenselexier des Mediums avancieren. Nun zu meinen, ein Medium sei wissenschaftlich oder humanistisch-orientiert allein ist gänzlich falsch, da der Glaube für das Medium selbst obsolet ist, jedoch für den zu transportierenden Gedanken fundamental. Damit wird ein Wir-wollen das die Inhalte wahr sind grundlegend unmöglich, ein Wir-glauben, das die Inhalte wahr sind logisch paradox jedoch existenziell für das Medium unanfechtbar. So korrespondiert das Medium zwischen Glauben und Wollen - genauergenommen zwischen einem Glauben und dem Willen zu Wissen ohne für sich die Wahrheit als Aktiv-Posten verbuchbar zu machen. Innerhalb dieser Spanbreite also tummeln sich Erkenntnisse und Fake News, genauso wie Banalitäten und Amüsantes - wobei die große Herausforderung (so will man uns glauben lassen) darin besteht, die Fake News zu erkennen und sie als solche abzuurteilen um ihnen in jeglicher Hinsicht ein Bestehen über die Zeit unmöglich zu machen. Dieses kritische Gehabe verlangten Pädagogen schon seit dem Ende des zweiten Weltkriegs (hier im indogermanischen Bereich) aus dem gesellschaftsstabilisierenden Grund keiner medial aufgearbeiteten Indoktrination (wie sie über den Volksempfänger passierte) auf dem Leim zu gehen. Also lehrten uns unsere Lehrer|innen das Unterrichtsprinzip Medienkonsum und die Besten unter ihnen schafften es sogar gegen den Unterhaltungswert von Pro7 und Konsorten anzupredigen - ein gänzlich unmögliches Bemühen - aber in seinem Wesen genau und richtig. Und so wurde einer neuen Generation das kritische Bewusstsein mitgegeben, das sie im Grunde gedanklich egalitär gegenüber dem Medium machte und so ergab es auch keinen großen Unterschied ob ein Gedanke aus der Wikipedia oder dem Bertelsmann-Verlag stammte - die Antwort auf das Phänomen: Post-Pragmatismus oder teleologischer Intensionalismus. Noch vor einigen Jahren war der Pragmatismus die vorherrschende Prüfung von Gedanken, den ist ein Gedanke nützlich, so ist er gut und ist er gut so ist er wahr. Dewey und Royce haben diese Nützlichkeitsphilosophie formuliert - so wie sie für die USA noch immer gilt und das Leitphilosophem der Gegenwart darstellt. Da nun aber das kritische Bewusstsein in Europa einen gänzlich historischen und greifbaren Moment verlangt und in den USA einzig und allein von der Art des Medienkonsums abhängt, haben sich divergierende Ansätze zum Pragmatismus im Okzident entwickelt die sowohl durch die Meinungsbildung der imperialen Cinematographie der USA und der am Existenzialismus orientierten wahrhaften Gegenwartswelt zu einer Vermischung eines Wahrheitsglaubens führte, der so wie schon erwähnt in der teleologischen Intension mündete und so weniger die Nützlichkeit als Paradigma bestimmt sondern sein Ziel bzw. seine Bestimmung hervorhebt. Fake bedeutet übersetzt in Substantive {Fälschung, Imitation, Attrappe, Schwindel, Hochstapler, Vortäuschung, Nachahmung, Simulant usw.} - die Worte sind in sich konsistent und erlauben nach Übersetztung keine Antonyme. Fake kann also nur ein unmethodischer Transfer von Gedanken bedeuten (will man der Definition glauben schenken) der in seiner Referenz dennoch Methode hat - die Methode des originären Seins des Verbereiters. Fake News im Detail jedoch, betrifft nur zwei Menschen: 1. Den Journalisten und 2. den Journalimsus-Konsumenten. Dem einen ist das Brandmerkmal auf die Stirn avichiert worden, dem Anderen ist es eine unwillkommene Veränderung seiner Weltsicht. Dem einen ist es ziemlich egal, da Journalimsus von der Frage "Was gibt es Neues?" und Flüchtigkeit seiner Erkenntnis lebt und überlebt und dem anderen ist Befriedigung durch Reproduktion schon Raision genug. Somit ist Journalismus streng genommen keine Wissenschaft (zumindest kein direkter Abkömmling der Philosohie) sondern reine Unterhaltung im Moment und bestenfalls Protokoll der Chronik - Journalimus kann also höchstens von Historikern noch legitimiert werden - aus philosophischer Betrachtung jedoch ist es nur ein kommunikatives Phänomen um einem kollektiven Bewusstsein eine Sprache zu verleihen - sie dem Skeptizimus zu unterwerfen ist nur Mode, bedenkt man, dass kritsches Verlangen schon seit Anbeginn der Philosohpie besteht, schon in methodischer Weise in der ca. 94sten Olympiade durch Sokrates passierte in dem er jegliche Moral und Tugend hinterfragte, so ist das Verlangen etwas zu Hinterfragen anachronistisch aber dennoch aktuell! Das nachfolgende Elaborat darf unter keinen Umständen als eine Verzweigung zwischen zwei Optionen verstanden werden - außer man verbindet die Möglichkeiten zu einer gesamtheitlichen Sicht der Problematik und löst sich von der erkenntnisrelevanten Sicht auf das Grundlegende - das Grundsetzenden zum Zweck zweckmäßig zu sein. Damit dürfte wohl dem Pragmatismus nach US-Amerikanischen Vorbild schon in zweierlei Hinsicht ein Riegel vorgeschoben werden. 1. Weil der US-Amerikanische Weltgeist keinen Naturzustand kennt - ihn im besten Fall von seinen europäischen Vorfahren importieren müsste - aber mit was will er den Import begleichen - definitiv nicht mit cinematographischen Erzählungen von Geschichten die nie wahr waren und auch keine Religion besitzen (zumindest keine Europäische Religion) und 2. die gegenwärtige Denkrichtung eines Post-Kapitalisitschen-Pragmatismus noch immer das Pre-Fix Post besitzt und so eigentlich weiterhin in einer Art Experimentierstadium ist und den Zustand der Denkrichtung abermals wieder nur als Kommunikationsform - als Art zu Sprechen darstellt bzw. finalisiert. Damit dürfte der einfache menschliche Geist auch zufrieden sein - es kann ihm nicht die Tiefe des Gedankens sondern nur der Moment des Sprechens begierde sein - wäre es der Gedanke (also das Räsonieren) so wäre es ein Rückschritt in vergangene Zeiten - ist es das Sprechen so ist es Modern und ist das Sprechen in der Moderne über das Danach phantasievoll ausgeschmückt (also postmodern-erklärend) so ist es weiterhin unwahr und wahr zugleich, jedoch präjudizierende Gegenwart und höchst spekulativ und damit philosophisch-methodisch korrekt aber weiterhin nicht verwertbar - gegen nichts zwischen den Kulturen eintauschbar. Damit müsste der gedankliche Weg dieser Arbeit in einer Dialektik zwischen dem Naturzustand und den Kulturzustand ersichtlich gemacht worden sein, um nur allein den Naturzustand philosophisch (jedoch antropologisch) erklärbar zu machen. Die einfachen Schritte der Überlegungen sind ebenso klar und hinlänglich bekannt: 1. Im Anfang des Menschens war sein Naturzustand. 2. Es entstandt der Gedanke. 3. Es folgte das Räsonieren über den Gedanken. 4. Die Denkarbeit wurde kommuniziert - präsentiert - vermittelt - verschenkt und verkauft - bespielt und bemalt - um- und aufgesetzt. Die vermeidlich philosophsiche Arbeit bestand hauptsächlich darin über Punkt 5 nachzudenken - gänzlich ohne Erfolg, nur allein weil sie immer noch in Punkt 4 lebten und leben. [Anmerkung: 1. Die Entstehung von Kulur {der Beginn der Antike}, 2. Die Antike selbst, 3. Früh- bis Spätmittelalter und 4. späte Renaissance aber definitiv die Aufklärung bis hic-et-nunc (inklusive Internet) und dürfte sich Punkt 5 in welcher Art-und-Weise auch immer realisieren, so ist die Definition von Hier und Jetzt gänzlich nebensächlich und höchsten nur für Historiker relevant, sowenn es etwas wie Geschichte noch geben wird und nicht nur Geschichten wie gegenwärtig angenommen) Über die Freiheit zu Schreiben ist so, als würde man zum ersten mal alleine mit dem Motorrad eine Runde um den Block zu drehen - mit Erlaubnis oder ohne spielt dabei keine Rolle - um dann davon zu berichten. Der Freiheitsbegriff hat schon allein durch die eigene Erfahrung eine Dimension erreicht, die sowohl greifbar aber dennoch unmittelbar ist. Vorstellungen und Phantasien fließen in diesen Begriff ein, unbewusste Bedürfnisse werden geweckt aber gleichzeitig auch begründbar gemacht - durch diesen Begriff - durch Freiheit als abstrakter Gegenstand - als Meinung. Und so ist es meine primärste Aufgabe nicht in Platütiden zu zurückzufallen, die mich in die Rolle eines US-Kid-to-Teen versetzt, der mühsam schon seit vielen Schuljahren immer wieder den Freiheitsbegriff und die "Bedeutung für mich" repliziert - von der ersten Zeichnung im Kindergarten bis zur volldigitalisierten cinematographisch-webpräsenz in der Combined-Junior-Senior High School. Aber was soll man schon für intellektuelle Leistungen von einem Schüler eines Staatenbunds verlangen, der eigentlich ausschließlich auf fünf Säulen aufgebaut wurde: 1. Die Ideologie der Freiheit, 2. Toleranz als höchstes Gut, 3. Die Dialektik zwischen Gewalt und Waffen, 4. dem Pragmatismus als einzig gültige Denkrichtung und 5. religiösen Wahnvorstellungen. Dieser Cocktail erzeugt den sinistren Nachgeschmack im Gaumen und im ästhetischen Empfinden des Europäers, nur allein wenn er gezwungen wird wieder einmal über die USA nach-zu-denken-zu-müssen. Deshalb kommen von mir auch keine inhaltsleeren Sätze wie: "Das zu tun was ich will" oder "Freiheit ist der Flug des Adlers über den Canyon". Betrachtet man das Weißkopf-Adler-Emblem der Vereinigten Staaten, so haltet der Vogel ein grünes Kraut in der einen und Pfeile in der anderen Klaue. (Anm.: wäre es nur ein Pfeil, so trägte er ein Symbol für die Jagt, viele Pfeile jedoch sind ein Symbol für den Krieg). Der österreichische Adler trägt Sichel und Hammer und hat gesprengte Ketten - der Deutsche ist eigentlich nur mehr langweilig und abgeschmackt, banal, flau, geistlos, schal und witzlos. Das wahre Adler Symbol ist und bleibt immer noch der doppelköpfige Adler - ein Wächter von Oben der sowohl nach links und zugleich auch nach rechts blickt! Nun zeigt sich im oberen Absatz schon, wie der Freiheitsbegriff sich durch sein Referenzsystem wandelt und biegt - Freiheit für den Pädagogen ist also nicht gleich Freiheit für die Juristin. "Frei heit'" des Arbeiters ist nicht gleich die "Freyheit" des Philologen der sinnloser Weiße aber bemüht seinen Kopf tief in die Erkenntnisse des 18ten Jahrhunderts steckt, obgleich doch alle Philosophie für ihn verfügbar ist und die Beschäftigung mit den Nachrichten aus Radio und Internet mehr Gehör verschafft als das eine oder andere nebensächliche Detail seiner Forschung. Das kollektive Bewusstsein kann nicht vergessen - noch nicht, aber es kann das Vergessen lernen wenn es uns Menschen zu einem besseren Hier-und-Jetzt führt - doch das tut es nicht, da das Vergessen alleine nicht aussreicht um den tugenthaften und auch den tugentlosen Menschen in Glückseeligkeit zurückzulassen der seine Einsamkeit gegen ein Wir tauscht und zugleich dem Anderen die wohlverdiente Seelenruhe der Einsamkeit überlässt. Die Einsamkeit ist jene gewaltige Energie die unermäßlichen Unterdruck erzeugt, der alles Sein implodieren lässt und damit den Einsamen im Moment des Sterbens glücklicher macht als den glücklich Sterbenden im Wir. Das Denken im dem Einen ist frei und zugleich ist sein Reden sinnlos. Im Anderen ist sein Reden frei und sein Denken nebensächlich - gänzlich fremdbestimmt - wer im Moment tatsächlich redlich tut ist im Angesicht der Unendlichkeit wesentlich und zugleich nebensächlich, weil es sich aus der Individualität des originären Wesens ableitet. Erst im Tod also finden wir spirituelle Freiheit - der Tod ist das beweisende Moment der Freiheitsforschung eines Theologen - er erkennt in seinem Moment die Falsifikation bzw. die Verfikation von Gott. So ist es der fleißige Theologe der die vielen Varianten des Sterbens betrachtet um zu erkennen das genau diese letzten Minuten im Hier-und-Jetzt (doch nicht im hic-et-nunc) die losgelöste Freiheit von aller religiösen Indoktrination ist. Darin liegt auch der Gewissenskonflik des Pfaffen/Pristers, wenn er im Zeitfenster zwischen dem alltäglichen und dem wahrhaft Einzigartigem noch ein Bekenntnis zu Wort, Buch und Gott abverlangt. Nebensächlichkeiten - da der Sterbende der größten Prüfung im Daseins eines 'Jedem' gegenüber steht. Aber dennoch glaubt er, dass seine vielen Prüfungen aus seinem Studium im weiterhin "Overhead" verleiht um darüber zu stehen - er wird im Moment seines eigenen Todes der Sinnlosigkeit seines Seins bewusst und erlebt womöglich ein Gefühl, das Andere als Freiheit zu Lieben gelernt haben. Darin liegt auch die notwendige humanistische Erkenntnis, dass Freiheit durch das Serben erst möglich wird - doch nicht für alle, aber höchstwahrscheinlich für jene Prister, die nicht zu allen gehören. Es sind jene die bis zum letzen Atemzug die Verfälschung der Realität als Profession verstehen - nicht so wie es Gaukler oder Künstler tut - mehr so wie solche die ihr Brot damit länger haltbar machen indem sie das Ablaufdatum ignorieren und nach eigenem gutdünken prologieren. Freiheit also ist für die rechte (spirituelle) Gehirnhälfte gänzlich etwas anders als für die linke (analytische) Hemisphäre des Hirns. Ich will dort ansetzen und Freiheit ontologisch betrachten - Freiheit als Merkmal des Seins. Wie im Titel schon angedeutet, ist Freiheit ontologisch betrachtet einem Kausaleffekt unterworfen der sowohl seine Bestimmung als auch sein Definition in sich trägt um damit als ein Gleichwertiges aufzutreten. Das ist eigentlich nur Möglich, wenn wir uns von den analytischen Disziplinen jene wählen, die sowohl dem originären Sein als auch dem kollektikiven Sein zutragbar ist - so also, durch seine eigene Gegensätzlichkeit als Wahrheit determiniert. Damit habe ich weitere Probleme aufgezeigt. 1. Definitiv das Problem des Ich als unbestimmtes Mermale eines Wir und 2. Die Einheit einer Seins-Erscheinung bestimmt durch die Wirksamkeit und das Empfinden des vielfältigen Sammelsurium aus den individuellen Empfindungen. Aus beiden lässt sich der Grad der Bestimmtheit erst operationalisierbar machbar - soll heißen, das Sein bewertbar ist und dennoch von einem äußerst wichtigen Gegenstand lossgelöst werden kann - Sein als Tätigkeit in der Zeit. Damit haben wir zwei wichtige Prämissen des Seins aufgearbeitet. 1. Sein ist Freiheit und 2. Sein kann nur unter dem Diktat der Zeit existieren. Warum kann Sein also nur koexistent mit der Zeit sein? Theoretisch denkbar ist Zeit kein notwendiges Faktum um zu Sein - jedoch ist Zeit eine maßgebende Variable für Bewegung und damit haben wir die Grundproblematik der Freiheit gänzlich vereinfacht aber definitiv bedeutsam dargestellt. Bewegung also braucht Zeit und Weg - aber dennoch ist ist Bewegung allein noch kein tragendes Merkmal von Freiheit oder Sein - beide sind in beiden Aggregaten denkbar. So ist also der ruhende Stein genauso frei wie es der bewegte Adler ist und zugleich ist der ruhende Stein seinend wie es der bewegte Adler ebenfalls ist. Worin liegt also die Begründung Freiheit als Bewegung zu beschreiben? Die Begründung liegt in der Entscheidung zum einem oder dem anderen - und Bewegung ist plakativ genug um das Modell "Bewegung" boolesch zu betrachten. Kurzer Exkurs: "Bewegung gibt es in zwei Erscheinungsformen: 1. Als beweget und 2. als nicht-bewegt". Damit wird es auch ein einfaches über Freiheit zu sprechen - weil es nunmal in seiner Erscheinungsform klar abgegrenzt ist, solange wir Freiheit als einen bewegten Prozess verstehen wollen, was allein zum Phänomen führt, Freiheit nicht nur als Eigenschaft des Seins sondern auch als Methode des Seins, weil als Prozess verstanden werden kann. Tatsache ist nun aber, dass Freiheit nur durch eine vorhergende Entscheidung entsteht - so die Entscheidung zur Bewegung oder zur Ruhe (beide Zustände sind frei). So können wir Freiheit nur dann erreichen wenn wir einen Faktor der Bewegung eliminieren - wenn wir die Zeit überwinden oder den Weg aus dem euklidischen Raum hebeln. Der Weg jedoch ist für die Physis greifbarer und weniger abstrakt als es die Zeit ist. Dennoch ist eine Überwindung des Weges zu einer Freiheit die nicht auf einer Entscheidung beruht ebenso möglich wie alle anderen Formen in dieser gedanklichen Konstruktion. Wie schon gehabt die also Freiheit kein Zustand (und wenn nur ein bipolarer), weil wir den lebensfrohen Adler (erweitert um durch den aerodynamischen Raumbegriff [der Adler kann sich in mehr Raum bewegen, als es der Mensch tut - und zugleich zwar in faktisch mehr Raum, der definitiv nur in einer Optik auf die Perspektive des Grundes die Veränderung findet - aber faktisch mehr bewegung ermöglicht - In so einem Fall wird Freiheit nur als Erweiterungen der Möglichkeit verstanden. Ist gesellschaftliche Relevanz von Forschung bewertbar? Das war die Fragestellung, dessen Erforschung mit einem Preisgeld von € 25.000,- belohnt wurde. Damit hätte sich die Frage schon selbst beantwortet - wäre die Fragestellung nicht noch um das fakultative "Und wenn ja, wie?" mit ausgestattet, hätte mich die Sache nicht weiter interessiert (oder gar motiviert, meinen wertvollen Blog als Schaubühne für die Eitelkeiten der Forschung herzuhalten). Nein, nein - die Implikation ist es, die mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert hat - schließlich fühlt sich mein kritisches Bewusstsein, wiedereinmal ein gesellschaftlich relevantes Thema aufzuarbeiten, zu allem Maßen auserkoren, Antwort und Frage zu diesem Phänomen der zielorientierten Wissenschaften abzugeben. Deshalb werde ich die Frage zuerst beantworten um Schließlich den Text mit einer Frage auch wieder zu schließen - Gerechtigkeit muss sein! Natürlich kann die Antwort auf die gesellschaftliche Relevant von Forschung nicht einfach nur >> nein << sein - schlußendlich ist allein der Term "Relevanz" derartig umfangreich, das selbst die absolute Negation im Metaphysischen als Extremfall einer denkbareren Analysen nicht möglich wäre. Wie soll auch nur keine Relevanz bestehen? Die Nicht-Relevanz kann über eine Objektivierung im bestenfall sprachlich passieren - als kognitive Arbeit aber unmöglich - nur allein, weil die Beständigkeit des Relevanten von Faktoren abhängt die wie Adjektive am Sein und am Ding hängen. Sie kann auch nicht als vollständige Erklärung für ontologische Überlegungen herangezogen werden - außer, und wie schon gehabt --> die Denksphäre ist durch ein System beschränkt (wie z. B. dem Pragmatismus der Sein erklärbar machen könnte, gäbe es nur eine Relvanz dafür) und dem sprachlichen Aspekt der allein durch die Benutzung von Sprache Relevanz generiert. Da nun aber beide Aspekte nicht aussreichen um ein gänzlich vollständiges System aufzustellen, welches sich in Folge nicht durch die dialektische Entfremdung seiner Seins-Unarten neu aufstellt um damit zum Selbstzweck und im besten Fall zur Bequemlichkeit + im schlechtesten Fall zum vollständigen Verlust von Möglichkeiten führt. So wird die Forschung selbst (wie in der Frage) zu Gesellschaft [meist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung Das Verwertungsprinzip! - Wenn ja, Naja, wenn es darum geht die Gedanken in einer Symbolischen Form dazustellen - dann ja? Wenn man die Sicht auf die Dinge verliert - das Wesen in einem Strudel des aufkommenden Sturmes neu wiederfinden muss und schlußendlich alle Erkenntnis nicht einmal mehr den Altpapierwert auf welchem sie gedruckt wurde hat, ist der Wunsch nach einer Abkürzung größer als Alles andere bisher. Metaphysik und Religion werden plötzlich ein Bedürfnis - eines wie jene nach körperlichen, sozialen oder intrapersonellen. Überlegenheit ist das nicht nur die Position aus welcher man etwas zu betrachten gedenkt - Überlegenheit wird die neue Form einer klassischen Elite sein - einer Elite die offen und ehrlich sagen: "Ich habe mich schon mit Dümmeren geistig duelliert - wieso sollte ich mich also zieren - wovor sollte ich Angst haben, wenn nicht vor dem Mühsal selbst in seiner Reinform?". Wie kann nun also die Überlegenheit nicht aus dem Überlegen bzw. aus der Überlegung stammen? Wie sollte man eine Abkürzung probieren zu einem Zustand der keineswegs verpöhnter sein kann als man es in einer gleichgestellten Gesellschaft erwarten will, um bravwillig alle Klassen aufzuheben um im Kampf der Klassen an jeder Seite zu kämpfen? Dieser versteckte Sozialismus erlebt seine Verhüllung nicht aufgrund reaktionärer Kräfte - Gott, die Kommunisten von heute sind die reaktionärsten und konservativsten unter den progressiven Kräften. Es ist mehr das Feindbild, das die einen zum anderen machen - ohne dabei das originäre eigene Sein zu prüfen um so zu der Erkenntnis zu gelangen: "Ich bin Deutscher - nicht weil ich Deutscher sein will, sonderen weil ich in Deutschland geboren wurde und im Grunde auch nichts anderes gelernt haben, als Deutscher zu sein" - gleichso: "Ich bin Christ, weil ich ... usw. [der Leser kann den Satz selbst vervollständigen oder wir begründen unsere Entscheidungen. Maturazeit im Lande bedeutet zugleich ein Hoch der Praktiker und ein Nachsehen der Theoretiker - die immer wieder das selbe vom Selben abverlangen aber nichts abgewinnen können. Wie sollten sie auch. Das Maturium geht weiter - zentral oder dezentral - der Wohlverdiente Abschluss will seinen Tribut verlangen - solange er Will, wird auch der Wille zur Macht in seinen Grundfesten weiter gelesen, weiter erzählt, weiter geträumt. Nur allein ein erster Schritt muss getan werden - und dieser ist nicht immer nur der Irrglaube sich als eine Persönlichkeit vor einer Kommission bestätigt oder abgelehnt zu wissen. Wie soll es auch anders sein - die Bestätigung will Graduierung, für die Ablehnung reicht eine einzige Note. Selbsterkenntnis in einer Welt, wo man mit fünf Noten eine Synphonie komponieren soll - festgelegte Routinen - zelebrierte Traditionen - eine Bar-Miz wa des okzidenten Geistes im Angesicht des Weltengeistes. Die Viel-Geprüften prüfen die Wenig-Geprüften und die Maturität wird zum großen Zwischenspeichern und Back-Up der Kenntnisse und Fähigkeiten - nein, noch mehr sogar - des Wissens eines originären Seins. Im Weltenlauf ein Event von der Tragweite eines Reissack-Umfallens in China - für das Individuum die bisehr größte Sache --> angeblickt werden von den hohen Würdenträgern der Gesellschaft (repräsentiert durch die Mitglieder der Prüfungskommission). Das der ehrliche Wissenserwerb eine "Auto-Safe-Funktion" besitzt, scheint im theatralischen Konzept der Reifeprüfung eine geringer Rolle zu spielen - forderhand, der Prüfling trägt den chiqueren Anzug als es sein Lehrer tut (nur die Krawatte zeugt nicht davon, das der junge Maturant schon viele viele Vatertage und Weihnachtsfeste hinter-sich hatte) - der Anzug des Lehrer --> abgetragen, aus der Mode und verbraucht (kommt er doch mehrmals im Jahr zum Einsatz) --> und so verhüllt sich der brave Voll-Verpflichtungs-Lehrer in sein Erst-Kommunions-Firmungs-Dress, wieder einmal. Effektivität in der Konfektion - bis das die Mode wieder streng teilt. But the illusion must go on - wo doch der Hauptzweck der Abschlussprüfung nicht darin liegt, den jungen Menschen für die nächste Stufe im Ausbildungskarusell zu legitimieren, sondern vorranging den brav-strebsamen klar zu machen, das er nicht mehr zu kommen braucht. Das sein tägliches Ritual des Früh-Morgens-Aufstehen und ab ins Klassenzimmer für dieses Gebäude jetzt sein Ende gefunden hat - feiere dein Schulende und mach' was - mach' was Neues - aber komme bitte nicht mehr hier zurück (am besten nicht einmal für dein Schulpraktium im Rahmen des Lehramts für X und Y - obgleich du sowieso gern-gesehen bist - hier). Natürlich, hat der junge Mensch über 4 bis 5 Jahre (und die 8 Jahre davor) hindurch im Sinne von Modell-Lernen nichts anderes gelernt, als Lehrer|in zu sein - wir hofften es wird was anderes aus ihm - ein Träger des Systems der die enormen Kosten seiner Ausbildung allein durch seinen Geist wieder amortisiert. Erinnere dich nach der Matura an das was du gelernt hast: Berechne jeden Tag irgend ein Textbeispiel, schreib jeden Tag einen Kommentar zu einer Berechnung (wie z. B. eine vom Rechnungshof) und konjugiere die eigene und die fremde Sprache - bleib' aber dennoch sozial kompetent und blicke nicht verächtlich auf die minder-gebildeten herunter (du könntest sie am SPÖ-Stammtisch bzw. in der Kirche wiedertreffen - wo sie im Angesicht einer höheren Ideologie, bzw. Dogmatik gleich sind - gleich vor Gott und gleich vor dem Gesetz). Am besten die verstehst es (im Rahmen deines Studiums) eigentlich Tag-Täglich zu Maturieren - einer Prüfungslast gegenüber zu stehen, die eigentlich nicht durch das Kilo-Gewicht der zu lesenden Schulbücher vergleichbar ist - hauptsache es passt und die gestellte Aufgabe wird gelöst (ob mit einem Zweck für die Gesellschaft oder nicht oder nur für mich oder halt nur für den, der während der Prüfung aufmerksam zu-hört, selbst wenn man in die eigene Stimme verliebt ist und diese Liebe am liebsten mit Edutainment-Content zum Ausdruck bringt). Die Wahrheit ist aber, dass du jeden Tag mit Null beginnst - ließ am besten die tägliche Print-Ausgabe einer Zeitung (die ein Zeitungsträger Stunden vor deinem Erwachen gebracht hat) und bringe die wenigstens einmal auf das Niveu eines Grund-Schul-Absolventen. Der Rest des Tages wird den Rest von dir abverlangen. Dein Abschluss: Gymnasial beruhigt das aufgewühlte Innere enorm, wenn man sich bewusst wird, keine Berufsausbildung zu besitzen und der effektive Unterschied zwischen demjenigen ohne Ausbildung in der Kenntnis von Latein, Alt-Griechisch und Katechismus ist - lang soll die Eliteaffektive Impfung im Geist verbleiben. HAK-Abschluss, man darauf wartet, das der eine oder andere Handwerker endlich um Hilfe bittet. Vergebens - im besten Fall wird man Generalsekretär einer Partei - im schlechtesten: Generalsekretär einer Partei. Die anderen Schulen, die mit einer Reife enden, haben ebenfalls einen ironischen Beigeschmack - die Kommentarfunktion dieses Blogs ist ein aufmerksamer Zuhörer (ähm Mitleser). Und so steht er also, der junge Maturant vor dieser Kommission und es wird eigentlich nicht klar, wer hier geprüft wird. Der Schüler erzählt doch brav und viel und sophisticated zur gestellten Aufgabe (zum Thema) ausführlich und determiniert. Aber dennoch wird man das Gefühl nicht los, das es die Leistung des Lehrers ist, die bei der Matura auf dem Prüfstand steht - bekommt dieser Lehrer für das nächste Schuljahr noch ein "Pickerl" - ich als Maturant gebe doch mein Bestes (unser beider Schicksal steht auf dem Spiel). Absurd - den die Kommission allein, ist hauptsächlich damit beschäftigt über dem Prüfer und dem Prüfling zu stehen (ich korrigiere: zu sitzen) um auch für das nächste Schuljahr noch die Rolle des pädagogisch Hochgebildeten zu spielen und diese Überlegenheit ein eigenes Büro mit Sekretäriat und einer Freistellung vom unangenehmen Unterrichtsgeschehen beschert. Das Motto: "Mein Gesichtsausdruck soll wissend und prüfend zugleich sein - der Gesichtsausdruck meines Kollegen einer anderen Schule ist es doch auch". Und da Schweigen Gold und Reden Silber ist - soll das viele Argentum auf Prüfer und Prüfling verteilt werden - doch ach: "Womöglich stimmt das Sprichwort nicht!" - Eine Frage, die jetzt über dem einfältigen Gemüt des Prüfer|lings wäre im Moment doch vielleicht Gold-Wert. Vielleicht eine Verständnisfrage - diese zeugt doch von Verständnis bzw. Verstand. Vielleicht eine Frage die tiefgreifend Verknüpfungen zu anderen Themen ergibt - während der Biologie-Prüfung die Bedeutung von Osmose für die Weltwirtschaft hinterfragen - ach was - absurd - kognitives-Ego-Protokoll? "Mein Anzug sieht zumindest besser aus, als der von dem Prüfer - das allein sollte schon ausreichen, um im nächsten Turnus meine Direktorenrolle zu behaupten und zu beanspruchen darf - nein muss!" Gedankenprotokolisten haben während einer mündlichen Matura hochkonjunktur. Während das biedere Schauspiel zwischen Prüfer und Prüfling abspielt, ist das Publikum ebenfalls geistig beschäftigt: "Das macht er doch nicht schlecht - irgendwie beeindruckend wie er ausführlich den Weg zum Strand auf Spanisch beschreibt - warum sitze ich hier eigentlich wie ein Zeuge einer Groteske? - auf Französisch die kategorialen Gegensätze einer links-liberalen Gesellschaftsordung erörtert - soll ich beeindruckt sein, oder die Inhalte nicht einmal in meiner Muttersprache verstehen?". Das Maturium bleibt die Inszinienierung einer langen auf affektiven Lernzielen aufgebaubten pägogischen Arbeit - und danach geht das Schauspiel weiter. Wie soll es auch anders klappen? Über die Jahre der Ausbildung habe ich dem Italienischen gefröhnt. Habe brav und mitwirkend alle Gesten und Gesichtsausdrücke von Adriano Celentano gemimt. Den tiefgründing Konflikt von Peppone und Don Camilo verstanden - Pizza (zum Spass) und teuers Oliven-Öl verzehrt. Die Wipfel von AC Milan zierten meine Schülerklause - Scheiße: Ich fuhr sogar seit meinem 16ten Geburtstag mit der Vespa zur Schule. Und jetzt, soll ich Essere und Avere konjugieren - wo ich doch mit Englisch bestens in einem Jesolo-Urlaub durchkomme - mehr noch - die sprechen doch eh Deutsch - warum also? Das Eine verlangt das Andere. Die Frage, wofür man das eigentlich im Leben braucht - wird sowieso damit beantwortet: "Kommt darauf an, welches Leben du führen wirst - aber glaube mir: 'Wenn du genau jenes Leben führst, wirst du es brauchen' - 'Ja, genau'!. Das Absurde jeglicher Bildung beweist seine Sinnhaftigkeit erst im Spass und nicht im Ernst. Der Ernst die bildungsresistent - er kennt nur die Noten "Sehr Gut" und "Nicht-Genügend" aber über das Befriedigende, Genügende oder einfach nur über das Gute kann man getrost Lachen und sich Freuen - man kann Alles in Ironie und Zynismus gießen - es biegen bis es bricht. Allein die Vorstellung: "Ein Chirurg der ein Genügend kassiert" - "Ich habe zu 51 % bei meiner Operation alles Richtig gemacht!" - Jedoch, unter den Professinalisten sind die Lehrer|innen die gesegnesten - sie dürfen Fehler machen, nein sie sollten sogar Fehler machen - deckt einer der Schüler|innen den Fehler auf, so ist pädagogische Arbeit geschehen. Natürlich ist es peinlich, wenn ein Lehrer mehr Fehler als das Gute, Wahre und Schöne vermittelt. Aber denkt der Schüler nicht mit - wer soll es sonst im pädgogischen Prozess tun? Das Phänomen, das Maturität in sich trägt, ist es, wenn der Schüler über dem Lehrer steht. Wenn der Schüler, besser wird als sein Meister. Hier, und núr dort ist die wahre Reifeprüfung manifestiert - und dieser Moment kann öffters passieren, als es zum kolportieren Matura-Termin passiert. In der Überlegung, wo ein Magister in seiner Denkleistung zuwenig bringt, um für des Schülers Gemüt eine Mittelmäßigkeit als Vermittlungsaufgabe in sich trägt. Dort wo, die Leistung keinem Curriculum unterliegt, schon gar keinem Lehrplan - dort wo, in der Überlegung (sollte sie passieren) die Reife passiert, passiert auch Matura - und diese Aufgabe ist dem Lehrer und in seiner Rolle als Prüfer für die Öffentlichkeit, bewusst. Das Denken und das Nicht-Fühlen wird zum erklärten Ziel einer Reife empor gehoben. Die Beweiskraft des Kognitivismus ist das temporäre Punktum die auf Gegensätzlichkeit beruht. Also einer Diametralkraft die das Wirkende mit dem Engegensätzlichen als Mechanismus darstellt, der natürlich nach einer pädagogischen Erklärungsebene schreit - es brüllt förmlich danach. Es kann zwar, von einem Faktum als Bestanstserklräung ausgegangen werden - es darf aber, das rationielle Äquivalent einer non-negativisten Prüfung nicht gegensätzlich verstanden bzw. genutzt werden. So ist ein bedeutender Bestandteil jeglicher (und m. E. nach einzigem) didaktischem Tuns, der provaktion von Fehlern, dem Lernen aus dem Fehler und die bewusste (affektiv) geschulte Form auf den Fehler zu reagieren - nicht dem inneren Bewusstsein als langfristige Lösung für die Behandlung der Thematik, mehr noch, das interprudelinte der Leistung darlegt. Ist das Eine nicht durch eine intermediert Gedankenform als Beweiskraft auferlegt, kann die Bewertung nicht in Beurteilung einfließen. Das Erkenntnismoment sollte damit nicht näher als Bestandteil verstanden werden, sondern ist das Element eines kommunikativen Prozesses der Progression als Teleolgie versteht - soll heißen: "Es kann durch die Beantwortung nur eine regelrechte und eine den Regeln wiedersprechende Tatsache geben". In beiden Fällen ist die prozessorientierte Denkarbeit gegeben und bewertungswert. Kann es sich, im Falle einer non-kognitiv-erklärbaren Schweigsamkeit, zur Interpretation der auferlegten Themenstellung wegen seiner Unzulänglichkeit führen, kann eine Fortführung des Prozesses allein wegen seiner Rückbezüglichkeit auferlegt werden. Diese Rückbezüglichkeit jedoch kann nicht ohne Reflektion auf das Thematische passieren, da es sonst zu einer Unverstellbarkeit jeglicher Bewusstseins Erlebnissen kommen kann, die sowohl durch die gängigen als auch die die denkbaren Zielsetzungen nicht aus einem anerkannten pädagogischen Prozess entspringen, sondern ausschließlich Denkleistungen des individuellen und originären Seins des Prüflings sind. In einem solchen Fall, ist eine weiterführende Prüfung eher nebensächlich, aber nicht überflüssig. Es entsteht jenseits einer der Prüfung relevanten Darstellung einer Sinngebung. Der Sinn wird zum relevanten Bereich. Damit dürfte jeglichem Verlangen nach einer mittleren Reife frühzeitig das prüfungsrelvante Moment weniger Aussagekraft verleihen, als es durch die Ermittlung des Erlernten, der Ermittlung des kategoralen Bewusstseinsgrad, der Ermittlung einer affektiven Vermittlungsarbeit ebenfalls Rechnung getragen, wie es durch die Abwertung einer Nicht-Leistung der Fall sein kann. Es kann einfach keine fortwährende Ermittlung auf das Gegenwärtige passieren (was im Grunde eher ein Philososphisches als ein Pädagogische Problem darstellt) nach sich ziehen. Bleiben die realistischen Zweifel übrig, so muss erstens auf den Realismus sowie auf den Zweifel gleichermaßen reflektiert werden - beide Erkenntnisse sind definitiv in die Bewertung einzufließen, können aber nur eine sekundäre Beurteilungsinstanz erzeugen. Damit dürfte eigentlich einer durch rekurs gefragten Darstellung eines Problemfalles in zweierleich hinsicht genüge geleistet sein. Ersten: "Ist die Problem Antizipation als reife Tätigkeit allein schon in einem derartigen nivilierten Bildungslevel ausreichende genug." und Zweitens: "Das Bewertungsmoment auf das Problematische durch eine gänzliche Entfernung und einer Überführung in die Nebenschächlichkeit ein pragmatisches Element und damit praktisch gut". Entsteht also der Eindruck einer gänzlichen Negation der problematischen Situation ohne real-existenenten Hintergrund, kann von einer bewussten reflektion auf das unreflektierbare gesprchen werden. In beiden Fällen, ist eine weiterführung des Prüfungsprozesses legitim, aber nicht zwingend notwendig. Ist also, das Kognitive auf eine Sprachliche Ebene transponiert kann getrost von einem positiven Ergebnis ausgegangen werden - alle weiter Bewertung hat ludischen Charakten - also ein Spiel der intellektuellen Eitelkeiten". Noch vor weniger als 24 Stunden war ich hasserfüllt in die Egographie eines "rechten" Professors für Deutsch und Philosophie an einem x-beliebigen Gymnasium der Hauptstadt, vertieft. Naja, hasserfüllt ist definitiv übertrieben. Und ob er sich selbst als einen "Rechten" titulieren will, sei auch dahingestellt. Er sieht sich eher als einen, der von Links eine herbe Enttäuschung nach der Anderen erfahren hat und sein tiefsitzender Wunsch nach Karriere einfach nicht in Erfüllung gehen wollte - trotz all dem vielen politischen Engagement. Mir kullerten die Tränen beim Lesen - mitzuerleben, wie das traurige Leben eines Lehramtsabsolventen in einer Ewigkeit als einfacher Professor für Deutsch und Philosophie endet. Ja genau, es war nicht Hass, sondern tiefe Traurigkeit die in mir erwachte und hätte der Protagonist seiner eigenen Lebensgeschichte noch einige wertvolle didaktische bzw. pädagogische Statements schwarz-weiß hinterlassen - Gott, die Traurigkeit würde sich sofort in Mitleid wandeln. Aber das wäre nicht Seines (und auch nicht Meines). Haben wir uns doch beide durch einige Seiten von Nietzsche durchgequält und so ist "Mitleid" abträgig in unser beider Wunsch ein Über-Mensch zu werden - und wenn auch nur ein Über-Lehrer (das allzumenschliche resultiert). Und weil er, laut seinem Buch, dran und drauf ist den Antichrist zu lesen - in einer Idylle aus österreichischer Naturlandschaft pointiert durch sein Automobil dessen Blaupunktradio das notwenige Musikbett für seine Lesebemühungen liefert - und ich den Antichrist auf meiner Do-Read-Liste ganz oben (aber halt noch nicht gelesen) habe, ringe ich mir den notwendigen Respekt gegenüber seinem internierten Wissensvorsprung ab. Mehr noch: Die Tatsache das der Mann sicher 100 Jahre älter ist als ich und um 200 Jahre mehr Praxiserfahrung hat, sollte mich krumbuckelig und niederknied vor ihm in den Staub werfen. Aber irgendwie, halt: jetzt weiß ich es, es war nicht Hass oder Traurigkeit sondern mein tiefsitzendes ironisches Gemüht hat einfach zu laut gelacht - beim Lesen. Ironie ist aber kein anerkannter Gefühlszustand, also verspührte ich doch nur eine Art Übelkeit - beim Lesen. Nein, nein - dieses "mir wird so übel Feeling" ist doch zu plaktiv, zu Nietzechresk - es war, und jetzt bin ich ausnahmsweise grund-ehrlich, was meine Gefühle betrifft: Pure Motivation! Ich verspürte tatsächlich, diesen unstillbaren Drang, dieses Verlangen, die aufkommende Energie, die Kraft - gewonnen aus seinen Worten - das Buch endlich zu Ende zu lesen um es rasch Ad-Acta legen zu können. Warum lese ich auch jedes Buch mit Vorwort (sogar leidenschaftlich die Widmung davor) bis zum inklusive Nachwort? Warum sogar nachher noch den Marketing-Text an der Rückseite des Covers? Warum habe ich nicht die Gabe und Muse nach der Seite 20 ein Eselsohr ins Buch zu heften um es dann zwischen all den anderen Büchern versinken zu lassen? Sicherlich nicht, weil ich zu jenen gehöre, die da sagen: "Das darf man einem Buch nicht antun - ein Eselsohr, ein Knick in der Seite oben, den aufgeschlagenen Bogen auf den Tisch legen - das macht doch das Buch kaputt!". Aber nicht meine Bücher - die sind vollgeschmiert mit Kugelschreiber-Strichen, der Rücken zerborstet und überhaupt wäre es schon wieder Zeit meine "Sammlung" als Spende zur Stadtbibliothek zu bringen. Ich meine Entweder-oder: Ich horte sie oder ich kaufe mir ein weiteres Billy-Regal. Ja, ich gebe es zu - ich habe mir wieder ein Billy-Regal gekauft. Aber zu meiner Verteidigung: "Da steht meine Sau-Geile-Stereo-Anlage drauf" - nur deshalb. Die leeren Fächer unter der Stereo-Anlage, schreien förmlich danach gefüllt zu werden und ich überlege schon - mit was? CD's im MP3-Zeitalter? - sinnlos! Lustige Deko-Gegenstände - ach was. Gut, dann tue ich einfach die guten Bücher dort rein, und den anderen geistigen Müll in die frei-gewordenen Fächer meines alten Ablage-Systems. Aber dann ist wirklich Schluss - die Überlegung Overhead-Regale zu montieren sollte ich definitiv verwerfen - das wäre sowieso sinnlos - ich lese sie sowieso nicht ein zweites Mal! Gut, bei Hesse ist es mir einfach passiert und bei Kafka juckt es mir unter den Umblätter-Finger - aber bei Dürrenmatt tue ich es sicher niemals. Seine Texte sind mir zu Gott-Gleich, als das ich sie unter der Prämisse eines "hermeneutischen Zirkels" nocheinmal lese. Die Vorstellung allein, nochmals das Dürrenmattsche Labyrinth zu begehen um dann in der markellosen Gedankenwelt des F. D. einen Schnitzer zu finden. Ich will ihn weiterhin als Gesandten des Apollo wissen - als eine Art Meta-Gottheit unter dem schreibenden Volk. Die Alte, die zwei Zeuge ein Rest-Leben in einer ihrer Opium-Höhlen gewährt, der Physiker - frei aber eingsperrt, der Schatten eines Esels als Grund für Tumult und Aufruhr, ein Herkules der für Geld sich vor dem Publikum verbeugt, die kriminelle Bank, die besoffenen Juristen und ein Chemiker der Leichen beseitigt - alles aufzulisten wäre Blasphemie. Ach ja - der Grund für dieses Posting war ja, das kleinkarrierte Leben eines unzufriedenen Deutsch-Lehrers zu kommentieren. Eines Menschen, der die Möglichkeit und Bühne hat, über Texte mit jungen Menschen zu sprechen - zu reden - ihre Gefühle zu erfahren. Aber was tut er - über die 290 Seiten - sich beklagen über die mangelnden Sanktionierungsmöglichkeiten innerhalb des pädagogischen Prozess. Die Schwierigkeit ein Nicht-Genügend zu geben - über die Schwiergkeit einen Schüler zu repetieren - über die Schwierigkeit einen Schüler von der Schule zu verweisen. Hätte ich nur einen Einzigen (unter Hundert) der das Genie Dürrenmatt erkennt - sei es auch nur vermittelt durch eine der zahlreichen Verfilmungen - ich würde im kurzen Moment meines Lehrerdaseins ein Glückgefühl versprühren dass sich durch keine Gehaltsabrechnung ersetzen lässt. Die Möglichkeit durch einen meiner Schüler|innen über das Genie "Dürrenmatt" in Kontakt zu treten - weit über dem Gefühl aus dem Ich über die Sache zum Wir zu gelangen, ist höher zu bewerten als all die Incentive-Forderungen eines noch allzu-kreativen und zugleich einseitigen Verlangen die Erfüllung als Buchungszeile auf dem Kontoauszug zu sehen. Die Vorstellung, einen Schüler reden zu hören, wie er oder sie über einen Text von Dürrenmatt spricht, der mir eine Nähe gewährt - die auf Genie beruht - würde meine Einseitigkeit allem Seins kurzeitig den Schranken weisen und im Moment der Gemeinsamkeit mich als ein Teil von einem von Tausend fühlen lassen. Ich würde vielleicht meinen Solepsismus verlassen und mit Genie-Vertrauen ein Teil des Jetzt-und-Hier werden - einer von euch und zugleich einer von Ich zu sein. Ich bin keiner von jenen Idealisten, der dem Irrglauben von einer modernen und besseren Pädagogik aufliegt. Das die Präsenz meines Ichs allein ausreicht, um Brücken zu sprengen und Fundamente zu errichten. Es ist kein Altruismus in mir - sondern einzig und allein, der Wille und Wunsch aus meiner eigenen solipisitischen Käseglocke auszubrechen in der Bestätigung meiner mir Anvertrauten - die mich von dem Befreien, was ich mir selbst als jene unbeschreibbarkeit geschaffen habe. Es ist die reine Reflektion, die sich aus dieser Tätigkeit ergibt - und die Tätigkeit selbst ist im Grunde nur ein komunikativer Prozess - wir werden uns noch freuen! So wie ich hier sitze und meine Worte (gezählt durch eine JavaScript Funktion - die die Leerzeichen zählt) um damit die gewünschte Anzahl an Worten zu produzieren frage ich mich, ob es bei einem Text tatsächlich um Quantität und der messbaren Anzahl von Tipp-resproduktive-Schreib Fehlern geht. Kann es sich nur um das Erscheinungsbild von Text handeln? Muss Text wirklich nur rein ideographisch, synkratisch, als Mischform von Sylogismen verstanden werden? Ich als als Informatik|lehrer|in habe darauf keine Antwort(en)! Kalenderwoche 20 brachte den Anstoss - Kalenderwoche 21 war dann die Leinwand für das groteske Billard-Spiel, wo eine Kugel die Nächste touchiert - gewollt oder ungewollt, Nebensache. Für die vielen Protokolisten empfehle ich als Zeichenreferenz: KW1920-21 - die Ästetik der Aktennummer kann dann im Stillen und Heimlichen weiter ausdiskutiert werden - zumindest wenn sich Juristen für jenes Unterfangen finden würden. Um nun aber einen judikativen Abschluss zu finden, geht eine weiterführende Nummer einfach zu weit - ist jene Nummer doch so oder so nur für die Augen weniger bestimmt und damit so relevant und irrelevant zugleich wie es nur möglich ist. Ich glaube dort finden wir auch des Juristen Seele Heimat. Auf übertriebene Spekulationen lässt der Herr Anwalt sich nicht ein, kleinkarierte Erbsenzählermentalitäten bei der Vergabe einer neuen Akt-Nummer, einem Ordner-Namen - dem Aktenzeichen. Referenz finden und gefunden werden, zwischen den langjährigen stummen Zeugen eines langen Advokatenleben - stumme Zeugen, die so viel zu erzählen haben. Das Bene Label machte schon seit langen Platz für das Unternehmer-Logo. Sinnflut & Sinnflut, vereint in einer Ligatur zum so oft gepressten Zeichen über der Drei --> dem Paragraph-Zeichen. Absatz zu Absatz, Zeilenschaltung zu Zeilenschaltung und Interpunktion, das ästhetische Zwischenspiel in der so nüchternen Interpretation. Aber wieso auch nicht, war es nicht der Berufswunsch? Das lange und harte Studium? Die Vielen im Suff' ausgesprochenen Affektiviäten die der Nimbus JUS so verleiht? Schlussendlich war es das dann auch - ich würde sagen - sein Geld mit Lesen und mit Denken zu verdienen - keine schlimme Vorstellung für einen leidenschaftlichen Leser. Das Denken in die kleinkarrierte Füllform eines Textes zu quetschen - schon schwieriger. Aber noch nicht genug - zuerst einmal müssen wir einen Modus finden für das Video. Auf DVD brennen, aber dann schnell runter zur nahen Pagro Filiale: "Haben sie solche Klarsichtsfolien für einen A4-Ordner in welche man DVD's ablegen kann?" - Seite 1: DVD mit und DVD ohne Untertitel. Kein Richter würde die Filmchen wirklich als wasserfesten Beweis durchgehen lassen - kein Richter der gerne ließt. Aber vielleicht die Untertitel - ein Zeuge wäre toll. Noch besser natürlich zwei Zeugen. Am besten zwei Zeuge die gänzlich etwas anderes gesehen und gehört haben - einer wird vereidigt - der andere schaut durch die Finger - das Spiel geht dann nach dem Prozess weiter, unter Garantie (nur mit höheren Einsätzen)! Landet doch die verdammte schwarze Kugel nach diesem Meisterschlag wieder im 4er Loch! Ein Schluck vom Whiskey on the Rocks ist jetzt angebracht. Die verrauchte Atmosphäre der Billardhalle lässt schon allein wegen der übermacht ein Eindrücke wenige berufsbezogenen Gedanken übrig - wenn sich die Sache hinauszieht, wäre mehr Platz in den Büroregalen notwendig. Das papierlose Büro in einer Anwaltskanzlei - undenkbar. Wo wäre dann die schöne Ordnung, die der Klient hoffentlich zu aller erst bemerkt? Natürlich darf der Schreibtisch nicht eine sterile Atmosphäre wie bei einem Chirurgen vermitteln - der Schreibtisch ist ja doch zum Arbeiten da und das soll der Klient ruhig sehen. Irgend ein Dartspieler hat zum dritten mal hintereinander die dreifache 19 getroffen - das Gerät macht einen Höllen lärm, so als richtet alle eure Augen auf den Spieler - er hat es getroffen! Und natürlich, der Blick wandert dorthin - einen Blick kann ich ruhig wagen, er wird mein Denken nicht beeinflussen und ist vielleicht sogar eine nette Abwechslung als meinem Gegner beim taktieren zuzusehen - zuzusehen, wie er mit der blauen Kreide seinen Qeueu bedeckt und mit seinem räumlichen Denken den nächsten Geniestreich plant. Ob ich zum Gespött meiner Kollegen werde, wenn ich das Video einem Sachverständigen vorlege? Damit hätten wir einmal einen Sachverständigenbeweis - glaubwürdig aber teuer. Aber wieso sollte ich die Arbeit übernehmen - die Gegenpartei könnte es genauso tun - der Richter könnte es anordnen. Ein Sachverständigen Streit schon in dieser ersten Phase - definitiv nur ein Kalkül der Kostenrechnung - ich muss meine Kosten mitschreiben - ich muss ... :"Wie bitte?" - "€ 5,30 - für den Wiskey!" - "Na dann bringen Sie mir noch einen und eine Flasche Starkbier zum runterspülen - hier ein 20er, es passt schon, danke!". Ich glaube die Bierbestellung war definitiv nicht nur eine kluge Wahl für den Moment, sondern ein strategischer Geniestreich! - jetzt kann ich ein leeres Glas oder eine leere Bierflasche hochheben - die nette Kellnerin wirds mir schon bringen - und bei dieser rein vom kommunikativen Standpunkt betrachteten Billardpartie eine willkommene Abwechslung". Das Video weiter zu beschreiben ist nur unnutze Zusatzarbeit - die Highlights hervorheben, könnte vielleicht etwas bringen. Vorrangig muss ich meinen Klienten erst bearbeiten. Ich denke: "Wenn der Journalismus der Beichtstuhl der Demokratie ist (Zitat irgendein Falter-Redaktuer), so ist das Klientengespräch der Beichtstuhl der Gerechtigkeit". Sieht der Klient seine Schuld ein, so kann jedes Ergebnis als Erfolg verbucht werden - ich will ihn aber zu nichts zwingen - dennoch höre ich die Worte des Richters in meinem inneren Ohr: "... und deshalb sollten Sie bei der Wahrheit bleiben. Wenn Sie sich nicht erinnern können, dann sagen sie es und erfinden bitte keine Begründungen und Vermutungen - haben Sie das verstanden?". "Wie ich schon zu meinem Anwalt gesagt habe: Ich sehe es überhaupt nicht ein, das Reden alleine zu einem Urteil führen kann - schließlich habe ich das absolute Recht auf Redefreiheit und | BREAK | - das werden wir entscheiden!". Mann, der Typ auf Tisch Vier hat aber eine ziemlich scharfe Braut. So muskulös und durchtrainiert - glaubt er wirklich das Billard ein Sport ist? Jaja, wie er sich konzentriert auf den Tischfilz wälzt, sein einziger Gedanken ist wahrscheinlich: "Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel" - stoss und dann schauen wir was passiert! Mein eigenes Spiel ödet mich etwas an - vielleicht sollte ich mit meinem Gegner sprechen! Ich könnte ihn etwas demotivieren. "Aus dem Winkel wirst du sicher nix treffen!" - Repetation, Stoss, Schlag, Touchierung - das Ergbnis ist sicher nicht das Erhoffte, aber aus meiner Sicht nicht schlecht! Natürlich könnte ich mich wieder zurück zu meinen Freunden setzten und dem sinnentleerten Small-Talk über das aktuellste "Facebook-Posting" oder dem Seelen-Strip-Tease des bisher-Besoffensten anhören. Vom Unterhaltungswert sehe ich da keinen großen Unterschied zwischen dem Kampf im "Searching-for-something-to-say" und dieser Billardpartie - das eine ist jedoch sicher weniger vulgär - ich weiß nicht wo das ästhetische Erleben höher ist! Offensichtlich jedoch ist mein Gegner entweder genauso angepisst oder ins Spiel vertieft wie ich es bin. Würde ich einen Klienten gewinnen wenn ich einen verliere? Ich meine, gibt es ein kosmisches Gesetz der Reihenfolge? Kann das Eine erst beginnen wenn das Andere abgeschlossen ist? Mein Klient hat impulsiv bei seinem|er Arbeitgeber|in gekündigt - ich vermute sein Job war nicht wirklich befriedigend für ihn - deshalb womöglich! Genießt er doch eine Imunität gegenüber harten Strafen von Seiten der Justiz - der Richter wirft doch sowieso alles in seine Wagschale. Der Angeklagte ist Reumütig, hat ein bisher tadelloses Leben geführt. Er ging einer einträchtigen Beschäftigung nach - ist liebender Familienvater - ist ein liebender Ehemann. Eigentlich keiner, der eine neue Hure für 300 Euros einreitet. Keiner der Zuwendungen erhält um Zuwendungen zu geben! Mehr einer, aus einer Generation jener Männer, die so gut als Möglich nicht den Hals verlieren möchte - aufgeschnitten - blutig vom Kragenrand zum Revert - blutig vom Kehlkopf zum Kien. Und diese Beispiele waren eigentlich vom Anfang an hin nur allegorisch, man will ahnen was die Wirklichkeit jenem beschert! Unbescholtenheit + einem Schuldeingeständig ergibt eigentlich immer irgend ein 'auf Bewährung'. "Herr Rat - könnten wir uns im Rahmen einer gerichtlichen Sonderverfügung auf eine Bewährungsstrafe in Verbindung einer gänzlichen Neuorientierung seiner Gesinnung einigen?" - Schweigen - "Ich will zum Spruch eine Auflage anbieten, die gänzlich das insubordivative Verhalten meines Klientens einer gänzlichen fernbestimmten Wissenschaft als Bezugsmethode für die richterliche Einsicht und Erkenntnis zur Folge hat - eine gänzlich sich neu entwickelnde Realität neben den Grundsätzen aller Ethik und Moral und aller Gesetze, die zu einer Verwiklung zwischen dem ewig Guten und dem ewig Bösen das nachtragende Element zur Neubestimmung anderweitiger Indizien des prozessionalen Algorithmus zur Bewertung von Schuld und Sühne in Folge der von Menschen-Hirn definierten Form von Gerechtigkeit?". Können die Überlegungen einer durch die Rollen-definierten Position der weltentfremdenden und der weltnahen Auslegung zu dem gültig und redundant validen Ergebnis durch die Widerlegung vom Gültigen zu Gunsten des Validen bzw. dem Widerspruch vom Validen zu Gunsten des Gültigen führen? Die rechtliche Situation ist das bestimmende Moment aller Begebenheiten die aus dem kommunikativen Prozess erst entspringt wo eine Darstellung ebenfalls aller Regeln der synkratischen Formung das Wesentliche hervorhebt als auch die durch die Negation des Regelwerks jenseits aller Metaphyischen Überlegungen, die naheliegen, doch keinen strafbaren Bestand liefern kann - selbst nicht bei Mord - selbst nicht im Angedenken des schrecklichsten Denkbaren. Die Groteske wird sein Schauspiel weiter führen. Der wortkarge Richter, der erst durch sein Schweigen Überlegenheit bekommt und durch sein Fragen Menschlichkeit vorspielt. Will der Angeklagte niemals gescheiter sein, als der Richter - dieser Wert ist höher einzuschätzen als die Wirkkraft durch Schwert und Waage beschreiben kann. Will sodann der Angeklagte niemals eine höhere Instanz darstellen um gegenüber dem Richter als Zweifelsfall zwischen der Fähigkeit die Wahrheit zu sagen und der Fähigkeit die Wahrheit zu verdrehen - der Richter soll erst die Messlatte der Mittelmäßigkeit sein - dem Kompromiss zwischen der Fähigkeit ein Lügenkonstrukt aufzubauen und zu betreiben und der Wahrheit als Messlatte für Gerechtigkeit und Recht - beides will sich nicht nur durch seine Preposition neu definieren und definiert wissen. Das Theater der Rechtssprechung soll sich anlehnen an fremden Kulturen, wie dem englischen wo ein chirugischer Eingriff tatsächlich in einem Operation Theater passiert! Eine x-beliebige aber bekannte Automarke beauftragt ein unabhängiges Ingeneursbüro eine Testung für ihr neues Modell durchzuführen. Viele unterschiedliche Werte müssen erhoben werden um in Folge gemäß Objektivität, Validität und Reliabilität bewerten und beurteilen zu können. Das Testdesign umfasst viele DIN-A4 Seiten - alles muss bedacht werden! Testungen unter Laborbedingungen, Testungen in freier Wildbahn, Stresstests und Tests mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen bzw. Einflussfaktoren. Man testet die Straßenverkehrsordnung rauf und runter, selbst politische Veränderungen kommen ins Testdokument. Das Automobil muss auf Herz und Nieren geprüft werden - schließlich fließt das Testergebnis 1. in die Liste der Technical Details und 2. direkt in die Preisgestaltung hinein. Viel gespannter warten natürlich die verantwortlichen Diplomingeneure der x-beliegigen aber bekannten Automarke auf die Ergebnisse - wie weit weichen wohl die externen Textergebnisse von den kolportieren Berechnungen der Theorieabteilung des Konzerns ab? Die Höchstgeschwindigkeit ist das Thema von heute - gänzlich einer der wichtigsten Werte für das Automobil - schließlich wird das Ergebnis im Typenschein und in Folge im Zulassungsschein abgedruckt - aber wichtiger noch: Der Wert wird über das Marketing-Instrument Mundpropaganda ein bedeutendes Verkaufsmerkmal - die Masters of business administration warten schon gemeinsam mit den Diplomingeneuren auf das Ergebniss. Zuerst schauen wir einmal welche Geschwindigkeit ein "Max-Verstappen-Typ" aus dem Automobil herausholen kann. 240 km/h in Hockenheim, 235 km/h in Silverstone und 238 km/h in Monza. Außentemperatur und andere Umwelteinflüsse sind gänzlich vergleichbar - wunderbar: Das Ingeneursburo geht also von einer durchschnittlichen Höchstgeschwindigkeit von 237, 6 km/h periodisch aus - das kann man problemlos im Sinn einer valdien Studie auf 237 km/h abrunden bzw. im Sinne einer "reißerischen" Studie auf 238 km/h aufrunden. Nach langen Diskussionen einigte man sich schließlich auf 220 km/h - der bleifüßige Käufer wird sich sicher auf einer Deutschen Autobahn über den Zeigerausschlag am Geschwindigkeitstachymeter freuen. Nun gilt es aber die theoretischen 220 km/h zu validieren. 228 km/h auf einer österreichischen Autobahn, 224 km/h auf einer italienischen Autobahn, 218 km/h auf einer französischen Autobahn. Mist! Also was ist jetzt zu tun? 1. Wir bilden den Durchschnitt der Validierungsergebnisse (223,3 km/h periodisch) - Ok: Das Ergebniss ist valide weil es über den 220 km/h ist. 2. Zwei von Drei Ergebnissen sind valide und bilden damit die relative Mehrheit. 3. Der höchste Validierungswert ist weit über dem Kompetenzkriterium und ist damit ausschlaggebend für den Kompetenzbegriff. 4. Der niedrigste Wert falsifiziert die Kompetenztheorie und erfordert eine neue weitere Validierung, frühestens ein Monat ab dem Testergebnis. Alles nocheinmal von vorne - das Validierungsobjekt darf noch modifiert werden - das Validierungssubjekt wird neu instruiert - das theoretische Testkonstrukt bleibt unangetastet! Klafki W. hat schon in den 80er des vorherigen Jahrtausend zwei dominierende Didaktika erhoben und beschrieben. Er sah zwei mögliche Welten der Pädagogik. Die eine der geisteswissenschaftlichen und die andere der kritisch-empirischen Pädagogik. In der geisteswissenschaftlichen beschrieb er Curriculumtheorien und ein Diktat der Theorie auf das alltägliche Erziehungsprozedere - Prototypische Unterrichtsbeispiele und ein Algorithmus zur gänzlich objektiven Leistungsbewertung und -beurteilung sind Merkmale der geisteswissenschaftlichen Pädagogik. Dem|der Lehrer|in wird im besten Fall "Methodenfreiheit" zugesprochen - im extremsten jedoch wird er|sie zum "Lern-Designer" erhoben bzw. degradiert (alles eine Frage der Sichtweise). Diese Entwicklung entsteht in einem Umfeld in welchem Theoretiker|innen das Ruder übernehmen - sie sind weiterhin gebunden an die Prinzipien der Theorie-Theorie. Sie können für ihre Publikationen nicht einfach eklektisch Praxisberichte heranziehen - nur weil sie mit den Theoremen übereinstimmen. Des weiteren ist eine geisteswissenschaftliche Pädagogik verpflichtet unterschiedliche und vielerlei Theoreme in ihre Didaktik Einfluss zu gewähren - das rein geisteswissenschaftliche darf sich nicht autokrat an der Pädagogik einer einzelnen Person bzw. einer Personengruppe orientieren - Lehrer Specht allein gibt es uns vor und dieses ist die absolute Wahrheit - gänzlich undenkbar! Der andere Weg - die kritisch-empirische Pädagogik sieht Lehrpläne als Rahmenlehrpläne, also Empfehlungen die eine Richtung vorgeben. In ihr ist die pädagogische Freiheit subsumiert. Dem|der Lehrer|in obliegt es in seiner|ihrer Verantwortung Themen, Methoden und Beurteilungssysteme frei zu wählen. Aus dieser Grundhaltung heraus entsteht eine individuelle Lehr-Lern-Situation die vollends die Lehrerpersönlichkeit einfließen lässt. Dabei wird ein Noten- bzw. Beurteilungssystem (in welcher Art auch immer) nebensächlich, subjektiv. Was kein Problem darstellt, weil die Subjektivität der Beurteilung auf den Prüfling gleichermaßen die selben (und damit reliablen) Ergebnisse zur Folge hat. Es will heißen, das ein Lehrer-Meier-Befriedigend ungleich einem Lehrer-Müller-Befriedigend ist, was im globalen Kontext katastrophal ist, aber für Meier-Schüler|innen in der Vergleichszeit der Jahrgänge eine konkrete Selbst-Leistungs-Erkenntnis liefert. Die Kritik dabei: "Deine Note ist kein Befriedigend in Mathematik sonder ein Meier-Dreier in Meier-Wissenschaften (auch wenn er Mathematik unterrichtet hat)". Der andere wichtige Aspekt einer kritisch-empirischen Pädagogik liegt im Kritischen per se. Die Lehrer|innenpersönlichkeit zeichnet sich durch ein vollends ausgebildetes kritisches Bewusstsein aus. Er|Sie reflektiert ständig auf politische, religiöse und gesellschaftliche Veränderungen - bildet also nicht nur eine Meinung sondern mindesten zwei oder mehr. Das Paradoxon ist, das der|die Lehrer|in in einer freien Pädagogik (der kritisch-empirischen) selbst zum Philosoph wird - ergo zu einer geisteswissenschaftlichen Instanz die für sich selbst eine geisteswissenschaftliche Pädagogik deduziert - aus seiner|ihrer empirischen Erkenntnis heraus. Das beständige Merkmal einer kritischen Auffassung wird zum freien Moment im Unterrichtsgeschehen, welches sich weder durch die Irrationalität der Mode beinflussen lässt, bzw. das Beständige in der Herrausforderung des Gesagtem, was keinen Widerruf erlaubt, darstellt. Es kann zu einer völligen Entwirklichung der Realität kommen, was wohl den Reiz und den Impuls für Kreativität zur Folge hat. Vielschichtigkeit ist in einer kritisch-empirischen Pädagogik das "Topic" für den Staat - für die Gesellschaft, weil die Abstraktion auf die Vordergründigkeit nicht durch eine von einem "Doktor der Literaturwissenschaften" vorgetragene Darstellung auf die Grundlagen(wissenschaft) pädagogischer Bemühungen im Segement zur Folge hat. Die intermedierte Leistungsbereitschaft kann nur als Kalkül des Bildungsgrad vom|von Vortragenden|e abgeleitet werden - so sind die Wertschätzungen vom|von Schüler|innen nicht eindeutig auf Merkmale seiner|ihrer Präsenz redurzierbar. Das Element wird zum Moment und der Moment zum Element, was wohl die geisteswissenschaftliche Pädagogik zur ihren Grenzen führt - und ihre Grenzen sind das Absurde bzw. die Erkenntnis des Absurden. Bewegt sie sich aber weiterhin innerhalb von Trivialität und dem Absurden, ist Selbstbegreifung des Theoretikers gänzlich neu zu denken. Sie ist der Mittelwert zwischen allem Denkbaren und dem vergleichbar Lesbaren, was dem Denken zur Legitimation dient. Möchte man glauben! Alsbald die pädagische Freieheit zum Opferlam am Altar des Versagens seinen Aderlass leistet, wird das reine Denken zur neuen Instanz der kritischen Beurteilung der Situation - und Sitaution ist das religöse, das politische und das gesellschaftliche Moment des Denkenden, eingebettet in seiner indoktrierenden Wahrnehmung durch seine eigene interpretierende Originität. Fazit: "Die Qualität des Käses wird durch seine Käseglocke bestimmt!" Da es soetwas wie eine direkte Beurteilung nicht gibt, wird jede Form von Beurteilung immer Abhängig von einem vordergründigen Bewertungsprozess, der erst die Entscheidungsgrundlage für jegliche Beurteilung liefert. Warum ist also nun eine Beurteilung losgelöst von einem Gutachten unmöglich? Wieso kann nicht schon ein Werturteil allein ausreichend sein um zu einem validen Ergebniss zu gelangen? Die Antwort auf die erste Frage ist (so wie oft), schon Bestandteil der nächsten Frage. Es manifestiert sich im rein sprachlichen Kontext des spekulativen Gedanken. Wenn ein polarer Gegensatz, also ein Widerspruch schon in die Bewertung Einzug findet - wie soll dann der Urteilspruch nicht kontradiktorisch wirken? Hier muss der Wert der Note (wo doch die Note selbst nur ein Indikator für Stimmung ist) ins Zentrum der Synthese gerückt werden. Sie ist (jenseits von christlicher Devinats, dass du nicht falsches Zeugnis wider deinen nächsten ausstellen sollst) das bestimmendte Antizipat einer dialektischen Schlussfolgerung, die nicht nur das endogene Wesen einer Zustandtsbeschreibung zu tragen hat, sondern mehr der pädagogisch-didaktischen Gesetzgebung Rechnung zu tragen hat. Sie ist damit keine Gesinnungsfrage und kann damit auch niemals zum Politikum nivelliert werden. Da nun aber die Note (als nicht nur Ausdruck einer Stimmung) emotional vorbelastet ist, verleiht ihr einen unentwirrbaren Nimbus der über Generationen getragen, von Schulbank zu Schulbank, von Medium zu Medium und von didaktischer Grundeinstellung zu einer pädagogischen Teilbeschreibung ad acta gelegt wird - hat sie mehr eine konservierende Wirkung von Gefühlen des Moments im Echo des ewig währenden Weltengeist der sich von Medium zu Medium über Schulbänke hinweg archiviert um in der Pädagogik sein sich selbstbildendes Reflektorium zu werden. Das Subjekt wird dabei selbstverständlich (wie so oft) für einen groteskten Selbstzweck instrumentalisiert um einer Wissenschaft im Wettstreit mit den anderen Wissenschaften lebensverlängernde Maßnahmen angedeihen zu lassen. Das Subjekt oder Individuum in diesem Prozess ist sowohl der|die Schüler|in als auch der|die Lehrerin - die Schulbehörde ist in diesem Prozess reine Metaphysik - so real wie Gott für den Gläubigen. Ist nun Unterricht reine Verwaltungstätigkeit? Ist Unterricht in der Wechselwirkung zwischen dem losgelösten Individuum von der Gruppe und dem individuellen Ich im Wir durch das selbstbewusste Ich vom Wir losgelöst, eine Art Exekution von Gesetzmäßigkeiten? Von Prinzipien oder doch nur von durch Politiker|innen juridisch formulierter Sprache? Die Säulen des pädagogischen Tuns sind (so oft wie immer) auf drei Fundamenten gebaut. Die erste Säule trägt das Lehr-Lern-Arrangement, das wir Unterricht nennen, auf der Vorstellung einer höheren Instanz die gänzlich Schizophren (im romantisch literarischen Sinn) ist. Ein Dr. Jekyll der aus der Pädagogik durch die Didaktik Gesetze formuliert - ein Mr. Hyde der aus dem Proletariat heraus gewählt, Gesetze diktiert. Beide sind im Unterricht nicht wirklich dabei aber denoch präsent. Die zweite Säule ist die Kritik - sie lässt sich am besten durch das Descartsche 'Cogito ergo sum' erklären, in welchem sein eigenes Sein nur dadurch erklärbar wird, das er sein eigenes Nicht-Seit durch das Denken kritisiert. Der|die Lehrer|in tut alles in der heiligen Pflicht des Denkens - der|die Schüler|in bekommt einen Freibrief zum Denken - ein unbezahlbarer Freibrief in einer Welt die das Denken als ein Denken in seine eigene Welt abtun will um so der Kognition die Entfremdung aus dem Wir erklärbar zu machen - wo doch das Wir sich von Moment zu Moment immer neu selbst definiert - ergo das Denken wird zur Kategorie einer Definition und die Konsequenz ist, Frontalunterricht nicht mehr nur als eine Methode zu verstehen sondern mehr als die Methode zu begreifen. Sie ist zielgerichtet auf beiderlei Teleologie der Subjekte optimiert und mündet im besten Fall in einem Kritikbewusstsein, dass nun all das Schweigen der Anderen als kognitive Kompetenz durch wiederholtes Erzwingen (reiner Behaviorismus) erfüllt und im schlechtesten Fall den Skeptizismus in einer Umwelt des Pragamatismus erweckt. Eine Form der Kritik die zwar nicht unbedingt förderlich sein sollte, aber definitiv performant ist. Dem|der Schüler|in bleibt in der Methode des Lehrer|innen-Vortrag nur die Methode der Schüler|innen-Frage - und will er|sie beeindrucken so formuliert er|sie eine kritsche Schüler|innen-Frage. Wie auch immer das Szenario weiter gedacht wird - die Säule der Kritik fusst auf massiven Fundament und wird im tag-täglichen pädagogischen Prozess weiter gestärkt. Die dritte Säule ist die Dialektik zwischen Fundamentum und Additum - dessen was im Lehr-Lern-Prozess als Grundlegend und Vertiefend verstanden wird. Die Vertiefung wird aber eher als Aufbau verstanden - als Aufbau auf einer Grundlage die noch keine Kompetenz beschreibt aber als Kompetenz verstanden wird. Deshalb braucht jegliches pädagogisches Bemühen soetwas wie einen Abschluss - der alle erreichten Kompetenzen als Fundament subsumiert um darauf weiterführende Kompetenzen zu setzen - oder eben ein Additum. Die Kompetenzen einer untergeordneten Instanz sind das tragende Merkmal für die Weiterführung des pädagogischen Prozess - sie terminiert im LLL (Lebenslangen Lernen) und kann, wenn sie nicht in einer zweckorientierten Abbruchbedingung mündet bis in eine unendliche Iteration vortgesetzt werden. Selbst wenn es den Anschein hat, dass ein Kompetenzfeld weit über den Vorstellungen von Dr. Jekyll und Mr. Hydes erreicht wurde, erweitert der Wechsel der Bezugswissenchaft das Fundaentum ungemein und erlaubt Neudefinitionen für das Addidum, bzw. einer Neudefinition von gänzlich innovativen Kompetenzen und ihrer Kompetenzbeschreibung.